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SchuBS Pflege und soziale Arbeit

Pflegeeinrichtung 
Pflegeeinrichtung © Kreis Paderborn

Ansprechpartnerin

Frau Münstermann
Bildungs- und Integrationszentrum Kreis Paderborn

Tel. 05251 308 - 4603
Fax 05251 308 - 894699
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Projektidee

Die wiederkehrende Anfrage von Schulen, das erfolgreiche SchuBS-Konzept auf andere Bereiche zu übertragen und der steigende Fachkräftebedarf im Gesundheitsbereich führten dazu, dass ein Pilotprojekt „SchuBS – Pflege und soziale Arbeit“ in SchuBS 7 initiiert wurde und erprobt wurde.
Unter den Jugendlichen, die eine Berufsorientierungshilfe wie SchuBS benötigen, aber kein technisches Interesse oder keine technische Begabung haben, finden sich einige, die sehr an sozialer Arbeit interessiert sind und insbesondere die Aufgabe der Pflege und Versorgung alter Menschen als eine berufliche Chance für sich selbst sehen.
Diese Jugendlichen möglichst frühzeitig in Kontakt mit Lehrberufen im Umfeld der Altenpflege zu bringen ist eine wichtige Aufgabe.

Ziele des Projekts

Ein zentrales Ziel der Übertragung des erprobten Konzepts SchuBS auf die Altenpflege ist es, dem von der Bevölkerungsstatistik sichtbar gemachten möglichen Pflegekräftemangel vorbeugen zu helfen, denn dieser könnte sich in gar nicht so ferner Zukunft zu einem ernsten sozialen Problem entwickeln.
Deshalb ist es eine lohnende Aufgabe, Jungen und Mädchen, zu deren Interessen, Fähigkeiten und Neigungen der Bereich der Altenpflege schon jetzt gehört oder in naher Zukunft gehören könnte, eine Berufsperspektive zu zeigen und ihnen einen praxisnahen umfassenden Einblick anzubieten.
Ein Kontakt mit der Berufswirklichkeit, wie er in SchuBS organisiert wird, liefert den Jungen und Mädchen eine Entscheidungsgrundlage für eine Berufswahl, die frei ist von Vorurteilen und Illusionen. Denn junge Menschen, die erwägen, die Hilfe für alte Menschen zu ihrem Beruf zu machen, brauchen eine wirklichkeitsnahe Erfahrung, auf die sie eine tragfähige Entscheidung dafür oder dagegen stützen können.
Die Eltern spielen ohnehin eine wichtige Rolle bei der Berufswahl der Jugendlichen. Doch das Thema Altenpflege könnte sie möglicherweise mehr berühren als etwa die Metalltechnik, es könnten sich Vorurteile, Angst und gute Gründe für eine Ablehnung mischen, oder es könnten verharmlosende Vorstellungen vorhanden sein. Also gilt es, die Eltern mit Sorgfalt anzusprechen und einzubinden.
Ein weiteres Ziel der Erweiterung von SchuBS in Richtung sozialer Berufe ist es, auch solchen Jugendlichen den Weg zu ebnen, die an Technik weniger interessiert oder für sie nicht geeignet sind. Es geht um eine Diversifizierung des Angebots, damit die erprobte und inzwischen bundesweit anerkannte SchuBS-Grundstruktur einer größeren Vielfalt von Ausbildungsberufen zugutekommen kann.

Das SchuBS-Konzept umfasst als Kern die Arbeit in den jeweiligen Berufen, die im betrieblichen Umfeld stattfindet. Zur integrierten Maßnahme gehören zusätzlich mehrere Wochenenden Teamtraining, eine Kompetenzanalyse mit Rückmeldegesprächen, Eltern-Schüler-Einzelgespräche, Elternnachmittage und Fallkonferenzen mit den beteiligten Schulen.
Der Kern der beruflichen Orientierung findet dann in Altenheimen statt. Soziale Berufe wie Altenpflege, Hauswirtschaft, Pflegehilfe, Pflegebegleitung und Sozialarbeit werden über ein dreiviertel Jahr hinweg erprobt.
An der berufsorientierenden Maßnahme im Bereich Pflege und Soziale Arbeit nehmen Schüler und Schülerinnen aus verschiedenen Schulformen (Gesamt-, Real- und Hauptschulen) im Umkreis von Paderborn teil.
Nach einem Einführungstag, an dem die Besonderheiten, Anforderungen und Regeln des Berufsfelds vermittelt werden, bekommen die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, sich an jeweils 3 Tagen mit den hauswirtschaftlichen und pflegerischen Tätigkeiten vertraut zu machen. Sie erproben sich selbst im Umgang mit alten und pflegebedürftigen Menschen und bei Arbeiten im Umfeld der Pflege.
Sie erhalten umfassenden Einblick in die professionelle Versorgung Pflegebedürftiger, indem sie einen eigenen kleinen Beitrag dazu leisten, den in der Einrichtung lebenden Menschen ein selbst-bestimmtes Leben zu ermöglichen. Sie werden fachgerecht angeleitet, praktische Hilfen jeglicher Art zu geben, soweit ihre schon jetzt verfügbare Bereitschaft und Kompetenz es erlaubt.

Anschrift

Kreis Paderborn
Aldegreverstraße 10–14
33102 Paderborn
Deutschland

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Telefax: 05251 308 - 4699
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