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Johann Gregor Mendel

Johann Gregor Mendel

* 22. Juli 1822 in Heinzendorf

(Mähren; Österreich)

† 6. Januar 1884 in Brünn

(Österreich)



„Johann Gregor Mendel, ein bedeutender Lehrer, Theologe und Philosoph ist für das Gregor-Mendel-Berufskolleg nicht nur ein Namensgeber sondern auch ein anzustrebendes Ideal. Er vereinigte in seiner Person Eigenschaften, die Vorbildfunktionen für Schülerinnen und Schüler sowie für Lehrerinnen und Lehrer haben können.....Sein gelebtes Vorbild bietet Anreize, selbstständiges und praktisches Arbeiten zu lernen, sowie sich beruflich und privat flexibel für lebenslanges Lernen und Entdecken zu entscheiden.“

So steht es in unserem Schulprogramm geschrieben. Doch wer war dieser Gregor Mendel?

Mendels hervorragende Begabung zeigte sich bereits während seiner Schulzeit. Unter schwierigen finanziellen Bedingungen absolvierte er 6 Jahre Gymnasium und schloß 1843 seine Vorbereitungen auf das Studium mit ausgezeichneten Noten ab.


Mit einer Empfehlung seines Physiklehrers, eines Paters, gelang ihm die Aufnahme in das Augustinerkloster in Altbrünn. Mit diesem Schritt konnte er ohne finanzielle Sorgen seinen wissenschaftlichen Interessen nachgehen. Bei der Aufnahme als Novize bekam Johann Mendel den Klosternamen Gregorius (Gregor) und wurde 1847 zum Priester geweiht.


Mendel unterrichtete zunächst in Wien, studierte dann Naturwissenschaften und wurde ab 1854 an der Brünner Staats-Realschule eingesetzt. Nach der Wahl zum Abt des Klosters musste er diese Lehrtätigkeit nach 14 Jahren aufgeben.


Bereits 1854 begann Mendel im Klostergarten mit der Auswahl geeigneter Sorten der Gartenerbse (Pisum sativum) für Kreuzungsexperimente. Die Kreuzungen führte Mendel durch, indem er Pollen von Erbsen der einen Rasse auf die Narben von Erbsen der anderen Rasse brachte. Neu bei seinen Experimenten war, dass er große Anzahlen von Pflanzen untersuchte (aus 355 künstlichen Befruchtungen zog er 12980 Bastardpflanzen) und dementsprechend gesicherte Resultate von der Aufspaltung der Merkmalsanlagen vorweisen konnte.
1865 hielt der Augustinerpater Johann Gregor Mendel (1822-84) zwei Vorträge mit dem Titel "Versuche über Pflanzen-Hybriden". Sein Publikum war wohlwollend aber verständnislos. Obwohl die gedruckte Abhandlung Universitäten und vielen Fachleuten zur Verfügung stand, realisierte niemand, dass damit ein Konzept von genetischen Informationseinheiten (Gene) entdeckt worden war.


Da man zu Mendels Zeit den Zusammenhang zwischen der Vererbung und den Chromosomen noch nicht kannte, wurden seine bahnbrechenden Ergebnisse von anderen Forschern nicht beachtet. Erst im Jahre 1900, 16 Jahre nach seinem Tod, wurden Mendels Erkenntnisse von mehreren Biologen wieder entdeckt, bestätigt und allgemein bekannt gemacht.

 

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