Medienberatung
„e-nitiative.nrw”
- Rückblick ...
Rückblick auf ein Modell staatlich-kommunal
organisierter Lehrerfortbildung
- Das kommunale Medienzentrum zwischen
Stadt und Land im Kreis Paderborn -
von Günther Kröger (2/2007)
Inhaltsübersicht
1.
Medieneinsatz
im Wandel der Zeit
Als geradezu rasant kann die Medienentwicklung
der letzten Jahr(zehnt)e bezeichnet werden. Wir alle erleben gegenwärtig
den Übergang von der analogen zur digitalen Welt, stehende und bewegte
- nicht selten auch bewegende – Bilder werden seit längerer Zeit nicht
mehr nur auf Zelluloid und Magnetband gespeichert, sondern digital auf
Silberscheiben (CD-ROM, DVD etc.) gepresst oder auf kugelschreibergroßen
Sticks gespeichert. Längst werden Medien über Netze per Download
oder Streaming-Verfahren im Prinzip für Jedermann verfügbar.
Die Möglichkeiten der Kommunikation, Information, Produktion und Präsentation
scheinen schier grenzenlos zu werden bzw. längst zu sein.
In bisher nie bekanntem Ausmaß
und mit außerordentlicher Dynamik hat die zunehmende Digitalisierung
einen gesellschaftlichen Wandel herbeigeführt. Wurde Wirklichkeit
immer schon in erheblichem Umfang über mediale Wahrnehmung vermittelt,
so wird sie mittlerweile z. T. von den Medien selbst konstruiert. Die technischen
Möglichkeiten werden immer differenzierter, parallel steigen dadurch
die Anforderungen an die Kompetenz des Nutzers, beispielsweise effektiv
recherchieren, auswählen und bewerten zu können. Durch die immensen
gesellschaftlichen Auswirkungen dieser Entwicklung ist die Institution
Schule in originärer Weise betroffen. Endlich scheint auch die Zeit
gekommen, in der ein altes Ideal für die Versorgung der Schulen mit
Bildungsmedien, die „vier j” (jedes Medium zu jeder Zeit
an jedem Ort in jedem Lernzusammenhang), zum Greifen nahe
rückt.
2.
Gesetzliche Rahmenbedingungen für eine differenzierte Medienversorgung
in NRW
In der Bundesrepublik Deutschland sorgen
rund 600 kommunale Kreis-, Stadtbildstellen und Medienzentren für
eine ortsnahe Unterstützung der Schulen, der außerschulischen
Bildungseinrichtungen sowie der Jugend- und Sozialarbeit beim Einsatz von
(Bildungs-) Medien. Im größten Bundesland Nordrhein-Westfalen
organisiert man in insgesamt 54 Gebietskörperschaften eine konkrete
und möglichst effiziente Umsetzung der im § 79 SchulG - Bereitstellung
und Unterhaltung der Schulanlage und Schulgebäude - festgeschriebenen
gesetzlichen Verbindlichkeit:
„Die Schulträger
sind verpflichtet, die für einen ordnungsgemäßen Unterricht
erforderlichen Schulanlagen, Gebäude, Einrichtungen und Lehrmittel
bereitzustellen und zu unterhalten sowie das für die Schulverwaltung
notwendige Personal und eine am allgemeinen Stand der Technik und Informationstechnologie
orientierte Sachausstattung zur Verfügung zu stellen.“ 1
Völlig klar und eindeutig ist
hier die Verpflichtung zur „Bereitstellen von Lehrmitteln“ - die Medienversorgung
also – dem Schulträger zugeordnet. Die praktische Umsetzung dieser
Verpflichtung erfolgt zu einem großen Teil unmittelbar in der Schule.
Insbesondere bei technischen Medien, die im Zusammenhang zu speziellen
an den Schulen angeschafften Lehrwerken zu sehen sind oder regelmäßig
im Fachunterricht zum Einsatz kommen, ist eine unmittelbare Verfügbarkeit
vor Ort unerlässlich.
Einzelne Schulen - in besonderem
Maße kleinere Schulen – sind allerdings in der Regel weder finanziell
noch personell auch nur annähernd in der Lage, einen kompletten, fortwährend
aktualisierten und rechtlich einwandfreien Medienbestand für alle
Sachgebiete und Jahrgänge selbst vorzuhalten und effizient zu verwalten.
Deshalb wird diese Aufgabe in gewissem Umfang traditionsgemäß
von den Schulträgern an übergeordnete Institutionen delegiert.
Kreisfreie (Groß-)Städte setzen diese Aufgaben in eigener Trägerschaft
„aus einer Hand“ über Schulen, Bibliotheken und kommunale Stadtbildstellen/Medienzentren
um, während kleinere Städte und Gemeinden kommunalen Gemeinschaften
- den (Land-) Kreisen – organisiert sind und einen Teil der Lehrmittelbereitstellung
sowie zahlreiche andere Verpflichtungen in der Regel pauschal über
eine Kreisumlage finanzieren.
Für eine umfassende Medienbereitstellung
und eine adäquate Medienberatung von Lehrkräften und in außerschulischen
Bildungseinrichtung tätigen Personen unterhalten die Kreise die kommunalen
Medienzentren. Sie bieten damit Unterstützung in den Bereichen Medienpädagogik,
Mediendidaktik sowie Medientechnik und fördern die sinnvolle Nutzung
von – auch neuen - Medien. An der Schnittstelle zur Lehrerfortbildung erfahren
die Kommunen eine intensive staatliche Unterstützung durch das Land
NRW.
3.
Politischer Gestaltungsspielraum
Über Art und Umfang der Medienversorgung
wird im § 79 SchulG keine Aussage getroffen - die Qualität der
Medienversorgung ist also keinesfalls festgelegt. Das ist auch sinnvoll
so, denn sie ist von zahlreichen Faktoren abhängig, wie beispielsweise
den finanziellen Rahmenbedingungen einer Kommune oder auch von dem gesellschaftlichen
Stellenwert, den man der Medienbildung beimisst. Die genauere Definition
der Qualität unterliegt also einer ständigen politischen Diskussion.
Dabei gibt es zahlreiche Fragestellungen, die in verschiedenen Kommunen
unterschiedlich bewertet werden können, z. B., ob eine Medienecke
zur Grundausstattung eines jeden Klassenraums gehört oder bereits
ein Tageslichtprojektor als ausreichend anzusehen ist, ob jede Schule über
einen eigenen Beamer verfügen sollte oder man solche Geräte in
geeigneter Form für mehrere Schulen vorhält sowie zahlreiche
weitere bedeutende Detailfragen.
Auch die Frage, was für einen
ordnungsgemäßen Unterricht erforderlich ist (vgl. § 79
SchulG), kann nicht ohne weiteres beantwortet werden, da es sich bei der
Art der Umsetzung wiederum um eine Frage der Qualität handelt: Reicht
es möglicherweise aus, Unterrichtsfilme an einem zentralen Ort physikalisch
in Regale zu stellen oder digital auf Servern zu speichern. Sollte man
sie, nach Fächern unterteilt, in vielen Regalen an unterschiedlichen
Orten deponieren? Werden diese Medien zur Schule gebracht oder müssen
sie abgeholt werden? Welche Möglichkeiten der Recherchierbarkeit schafft
man? In welchem Umfang kann man Beratung und Unterstützung für
den konkreten Einsatz von Bildungsmedien anbieten usw.?
3.1
Trennung kommunaler und staatlicher Aufgaben?
Wichtig in diesem Zusammenhang ist auch
der Begriff der so genannten inneren (kommunalen) und äußeren
(staatlichen) Schulangelegenheiten, wonach eine auf den ersten Blick klare
gesetzliche Trennung zwischen den Aufgaben der Kommune und denen des Landes
definiert ist. Bei der Frage der Beschaffung für Lehrmittel, beispielsweise
einem Tageslichtprojektor und einem dafür geeigneten Arbeitstransparent,
besteht noch Konsens in der eindeutigen Zuordnung zum – meist kommunalen
– Schulträger. Insbesondere werden Geräteanschaffungen für
den Einsatz traditioneller audiovisueller Medien oder auch Computer für
den Einsatz neuer Medien ähnlich wie etwa bei Heizungsanlagen in ausschließlicher
Verantwortlichkeit der Schulträger gesehen
Treten Probleme beim Einsatz solcher
Geräte auf, ist allerdings schon häufig gar nicht mehr so eindeutig
festzustellen, ob sie durch reine Bedienungsfehler verursacht werden, die
möglicherweise auf fehlende Kompetenz beim Nutzer hinweisen, oder
ob es sich um technische Mängel handelt. Bei der zunehmenden Komplexität
der Anwendungen und gestiegenen Anforderungen an den Nutzer ist diese Unterscheidung
oft sogar für einen Fachmann nicht immer leicht zu treffen. Deshalb
entzünden sich nicht selten Konflikte bei der Frage nach einer trennscharfen
Verantwortlichkeit zwischen First? und Second-Level-Support, insbesondere
im Bereich von Computerräumen oder ?ecken, deren Support aus kommunaler
Sicht auch schon einmal als „Fass ohne Boden“ beargwöhnt wird.
In den Gemeinde? und Stadtverwaltungen,
in denen mittlerweile praktisch jeder Sachbearbeiter an vernetzten Computern
arbeitet, wird nicht vorausgesetzt, dass die Anwender Programminstallationen
an PCs oder Servern selbst durchführen oder Softwareprobleme eigenständig
lösen können. Für diese Aufgaben hält man technisch
geschultes Personal vor - eine Sichtweise, die sich in der Praxis längst
bewährt hat.
3.2
Von der Ausnahme zur Regel
Auf Grund gewohnheitsmäßiger
Erfahrungen glaubt man in schulischen Zusammenhängen gelegentlich
heute noch, dass die Verantwortung des Schulträgers für Einzel-PCs
und Computerräume mit der Lieferung der (originalverpackten) PCs enden
würde. Die Gründe hierfür sind in der Regel in der Anfangsphase
der „Computerisierung“ zu finden: In den 80-er Jahren, als der PC-Einsatz
in den Verwaltungen noch kein ernst zu nehmendes Thema darstellte, wurde
der Computer an Schulen bereits vielfach im Unterricht eingesetzt und sowohl
die Hard- als auch die Software zunächst ausschließlich von
denjenigen Lehrpersonen betreut, die sich in der Regel autodidaktisch in
dieses neue Sachgebiet eingearbeitet hatten. Im Rahmen der „Informations-
und Kommunikationstechnologischen Grundbildung“ (IKG bzw. auch unter Abkürzungen
wie ITG oder GRIN geläufig) wurden dann im Schneeballsystem weitere
Lehrpersonen systematisch im Umgang mit der neuen Technologie geschult
und mit entsprechenden Unterrichtseinheiten vertraut gemacht.
Eine Zeit lang nahm an den Schulen
zunächst nur die Anzahl der genutzten Einzel-PCs zu. Im Rahmen des
dreijährigen Projekts „NRW Schulen ans Netz - Verständigung weltweit“
(SaN: 1998 – 2000) wuchs dann recht schnell die Erkenntnis, dass dem Internet
mit seinen neuen Möglichkeiten der schnellen Informationsbeschaffung
und –verarbeitung ein sehr hoher schulischer Stellenwert zukommt. Hieraus
resultierte wiederum die Option, Computer miteinander zu vernetzen und
bestimmte Dienste zentral über Server anzubieten. Technisch interessierte
und versierte Lehrer „bastelten“ in Eigeninitiative mit einem teilweise
immensen zeitlichen und ideellen Einsatz erste Computernetze zusammen,
die logischerweise auch den Betreuungsaufwand in den Schulen in vorher
nie gekannte Dimensionen anschwellen ließen
Im Rahmen des XVII.
ganztägigen SaN-Workshops im „Hochstift“ (Kreise Paderborn und
Höxter) zum Thema „Einsatz des Internet im pädagogischen Kontext“
für Schulleiterinnen und Schulleiter am 24. Februar 2000 wurde u.
a. auch darüber diskutiert, wie die gesellschaftlichen und schulpolitischen
Erwartungen und Anforderungen an die Schulen langfristig praktisch realisiert
werden könnten.
In einer gemeinsamen Schulform übergreifenden
Resolution forderten die Schulleiterinnen und Schulleiter ihre Schulträger
auf, ein transparentes Gesamtkonzept bezüglich der Finanzierung, Anschaffung
und periodischer Erneuerung der technischen Voraussetzungen für die
Umsetzung medienpädagogischer Forderungen zu erstellen sowie für
die Einrichtung und technische Betreuung zunehmend komplexer werdender
schulischer Netzwerke professionelle Unterstützung durch fest einzustellende
kommunale Spezialisten zur Verfügung zu stellen.
Da Problemlösungen zum größten
Teil autodidaktisch und per „learning by doing“ häufig sehr individuell
und z. T. unsystematisch erarbeitet worden waren, sprach man nach einiger
Zeit in solchen Zusammenhängen gelegentlich von einer „Turnschuh-Administration“
an den Schulen. Erst in der folgenden Zeit kam es zu einer zunehmenden
Systematisierung und Dokumentation von bewährten Musterlösungen.
Sponsoren wie z. B. die Deutsche Telekom stellten im April 2000 schnelle
ISDN, später noch schnellere DSL-Zugänge kostenlos zur Verfügung
und engagierten sich sogar bei der technischen Betreuung der Schulen.
3.3
Computereinsatz und Internet als Sparmodell für Bildungsmedien?
Der zunehmende Einsatz des Internet
ließ von kommunaler Seite gelegentlich auch den Gedanken aufkommen,
die Schulen könnten sich mit Lehr- und Lernmitteln nunmehr kostenlos
selbst versorgen, und die traditionell für Medien investierten Etatmittel
ließen sich nun komplett einsparen. Die klassische Trennung der inneren
und äußeren Schulangelegenheiten schien auf diese Weise perfekt
umgesetzt werden zu können: Während nämlich der kommunale
Schulträger für den schnellen Internetzugang zu sorgen hätte,
müsste im „Haus des Lernens” von staatlicher Seite nur noch das für
die Lehrerfortbildung zuständige Land seine Lehrerschaft so medienkompetent
machen, dass die wunderbaren Errungenschaften und Möglichkeiten der
Medien im Internet-Zeitalter auch adäquat zum Wohle der Schüler
genutzt werden könnten – und zwar kostenlos!
Dass das alles so einfach nicht funktionieren
kann, weiß längst jeder, der sich ernsthaft mit dieser Thematik
auseinandergesetzt hat. Professionelle Bildungsmedien sind - bis auf Ausnahmen
- nicht kostenlos zu haben, und längst bewahrheitet sich die Prognose,
dass die Datenautobahn zwar ständig ausgebaut wird, die Anzahl der
„Mautstellen” allerdings auch proportional ansteigt. Es zeigt sich außerdem,
dass eine zunehmende Kompetenz auf der Nutzerseite notwendig ist, die mit
einem ständigen Beratungsbedarf parallel verläuft, um bei der
ansteigenden Komplexität der zur Verfügung stehenden Medien-Technologien
mit immer kürzer werdenden Innovationszeiträumen sowie einer
geradezu explodierenden Informationsfülle von und über Bildungsmedien
auf einem aktuellen Stand bleiben zu können.
Es besteht allgemein
Konsens in der Überzeugung, dass sich die Arbeit mit den Medien auch
in den Bildungs- und Kultureinrichtungen weiterhin erheblich verändern
wird. Dabei wird deutlich, dass technische Ausstattung und darauf abgestimmte
pädagogische Konzepte nicht automatisch ohne zweckmäßige
Begleitung die Lernsituationen verbessern können, sondern dass dafür
in erheblichem Umfang Unterstützungs-, Beratungs- und Fortbildungsaufwand
notwendig ist. Akzeptiert scheint auch die Überzeugung, dass die zunehmenden
Herausforderungen nicht mehr isoliert in einzelnen Einrichtungen und Institutionen
auf getrennten politischen Organisations? und Entscheidungsebenen gemeistert
werden können, sondern eine gemeinschaftliche Aufgabe der Gesellschaft
darstellt. Dieser Standpunkt kommt in der „Gemeinsamen
Erklärung” 2, unterzeichnet
von den drei kommunalen Spitzenverbänden und dem Land NRW, zum Ausdruck:
„Land und Kommunen müssen beim Lernen mit Neuen Medien ihre Anstrengungen
in den nächsten Jahren weiter verstärken.”
3.4
Medienberatung und Lehrerfortbildung im „Medien-Kompetenz-Netzwerk”
In dieser Situation brauchen Schulen
und Bildungseinrichtungen mehr als je zuvor dauerhafte, verlässliche
Beratung, Fortbildung und Unterstützung. Diese werden seit Jahrzehnten
so zentral wie nötig und so ortsnah wie möglich u. a. durch die
kommunalen Medienzentren durchgeführt oder organisiert, mit - je nach
lokaler Schwerpunktsetzung - unterschiedlichen Dienstleistungsprofilen.
In diesem „Medien-Kompetenz-Netzwerk” spielen neben dem Land auch das LWL
- Medienzentrum für Westfalen und das Medienzentrum Rheinland als
Einrichtungen der beiden Landschaftsverbände sowie die Medienberatung
NRW eine wichtige Rolle. Sie sind überregionale Unterstützer
der regionalen/lokalen Unterstützungsstrukturen und können als
medienpädagogische Dienstleister den Kommunen in allen zentralen Fragen
des Medieneinsatzes behilflich sein.
Im Rahmen der „Werkstatt Medienzentren
2005” - einer Kooperation der Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe,
der Medienberatung NRW sowie der e-nitiative.nrw - sind die laufenden Aufgaben
in den kommunalen Medienzentren im Hinblick auf die künftigen Anforderungen
überprüft worden, um differenzierte, mittelfristige Konzepte
zu entwickeln und neue Organisations- und Kooperationsmodelle zu erproben.
Klar zu sein scheint, dass die Schnittstelle zwischen Kommune und Land
landesweit nicht völlig einheitlich geregelt werden kann, sondern
kommunale Gestaltungsspielräume auf der Grundlage der jeweiligen Situation
vor Ort erarbeitet werden müssen.
Hierzu empfahl der
Landkreistag Nordrhein-Westfalen seinen Mitgliedern in kritischer Bewertung
einer Trennung von kommunalen und staatlichen Aufgaben: „Soweit Kreise
z. B. im Rahmen der e?nitiative.nrw Räumlichkeiten oder sogar eigenes
Personal für Maßnahmen der Lehrerfortbildung zur Verfügung
stellen, handeln sie in einem Bereich, dessen Erledigung dem Land als Träger
der inneren Schulangelegenheiten obliegt. Von daher ist zunächst das
Land aufgerufen, Aus- und Fortbildungsmaßnahmen mit eigenen Kräften
in eigenen Räumlichkeiten (z. B. Studienseminare) oder durch Beauftragung
Dritter durchzuführen.“ 3
4.
Organisation der Lehrerfortbildung im Kreis Paderborn
Traditionell wird Lehrerfortbildung
- häufig nach Schulformen getrennt - vornehmlich über zwei „Säulen“
organisiert: Die Schulämter als „Untere Schulaufsicht“, die ähnlich
wie die Medienzentren bei den Kreisen und kreisfreien Städten angegliedert
sind, managen die Lehrerfortbildung für den Grund-, Haupt- und Förderschulbereich.
Für alle anderen Schulformen wird diese Dienstleistung über die
jeweilige Bezirksregierung („Obere Schulaufsicht“) angeboten. Eine wichtige
Aufgabe kommt dabei der Funktion der Koordinatoren/-innen Lehrerfortbildung
an allen Schulen zu, die in Kooperation mit der Schulleitung - in einem
Wechselspiel zwischen Angebot und Nachfrage sowie individuellem und an
Schulentwicklung orientiertem Fortbildungsbedarf - entsprechende Fortbildungsplanungen
und -programme realisieren.
Bemerkenswert
ist in diesem Zusammenhang, dass, im Gegensatz zur Organisation der Lehrerfortbildung
allgemein, die Schulaufsicht im Bereich der Medien seit Beginn der e-nitiative.nrw
den Schulämtern obliegt. In jedem Schulamtsbezirk - somit an jedem
Medienzentrum – wurde ein Schulrat/eine Schulrätin mit der „Generalie
Medien“ betraut, war dadurch Mitglied im e-team und übte die Dienstaufsicht
über den Medienberater und das e-team aus. 54 lokale e-teams in NRW,
die in der Regel organisatorisch an die jeweiligen kommunalen Medienzentren
angebunden waren, boten den Lehrerinnen und Lehrern intensive Hilfe vor
Ort an. Im Kreis Paderborn bestand das e?team zum Ende des Schuljahres
2005/06 aus 12 Moderatoren, die in allen technischen und inhaltlichen Angelegenheiten
des Lernens mit neuen Medien umfassend helfen und beraten konnten.
Neben einem landesweit organisierten
Lehrerfortbildungssystem war und ist die Einbindung externer Angebote und
Referenten (VHS, INTEL, StarOffice etc.) von großer Bedeutung, um
im Bereich der Basisqualifikation eine entsprechend breit gefächerte
Auswahl ermöglichen zu können.
4.1
Vorerfahrungen
Im Rahmen des Projekts „NRW Schulen
ans Netz - Verständigung weltweit“ (1998 - 2000) war eine Gruppe von
zunächst drei, später fünf Moderatoren im Sekundarbereich
zuständig für den Kreis Paderborn und die Stadt Bad Driburg (Kreis
Höxter). Jedem Moderator waren durchschnittlich 12 Schulen zugeordnet,
die sich um eine Teilnahme an dem Projekt aktiv beworben hatten. „Stützpunktschule“
für das Projekt war ein Paderborner Gymnasium, das für die notwendige
technische Ausstattung mit Projektmitteln des Landes unterstützt wurde.
Hier wurden in zahlreichen schulformübergreifenden ganztägigen
Workshops die „Projektleiter“ der teilnehmenden Schulen fortgebildet, die
wiederum ihr neu erlangtes Wissen nach dem Multiplikationsprinzip in ihren
Kollegien weiter vermittelten.
In der Schlussphase des Projekts
wurden immer häufiger Lehrerfortbildungsveranstaltungen an solche
Schulen verlagert, in denen zwischenzeitlich ebenfalls vernetzte Computerräume
installiert worden waren und damit eine geeignete Basis für die Durchführung
von Workshops – und entsprechendem Unterricht - geschaffen werden konnte.
Während in der Anfangsphase praktisch alle Inhalte von den Moderatoren
selbst vorbereitet und durchgeführt wurden, gelang es zunehmend, Kolleginnen
und Kollegen zu finden, die verschiedene Unterrichtsreihen in ihrem Fachunterricht
erfolgreich erprobt und durchgeführt hatten und bereit waren, über
ihre Erfahrungen zu berichten sowie die dafür notwendigen Kenntnisse
und Fertigkeiten in Zusammenarbeit mit den Moderatoren zu erarbeiten und
zu vermitteln.
An diese und andere grundlegende
Erfahrungen wurde zu Beginn des Nachfolgeprojekts e-nitiative.nrw angeknüpft.
Organisatorisch wurde eine stärkere Ausrichtung auf schulinterne Workshops
angestrebt, um die Hemmschwelle zwischen dem schulextern organisierten
Kennenlernen neuer Inhalte und der schulinternen praktischen Umsetzung
von vornherein so niedrig wie möglich zu halten. Inhaltlich wurde
die Entwicklung eines schulinternen medienpädagogischen Konzepts ein
zentraler Punkt, um die Einzelaktivitäten stärker in einen gemeinsam
reflektierten Prozess an den Schulen zu überführen und als Teil
des Schulprogramms zu etablieren.
4.2
Primarbereich
Der Grundgedanke der „Stützpunktschulen“
aus dem Projekt „Schulen ans Netz“ diente an den Grundschulen im Kreis
Paderborn als konzeptionelle Basis für eine kommunal orientierte Organisation
der Lehrerfortbildung. Mit nur vier Moderatoren für den Primarbereich
und einem Moderator mit dem Schwerpunkt Förderschule wäre ein
Jahre währender Prozess notwendig gewesen, um einen Großteil
der Lehrerinnen und Lehrer an den insgesamt 65 Grundschulen erreichen zu
können. Deshalb wurden Lehrkräfte ermittelt, die als Multiplikatoren
bereit waren, in der „Lehrerfortbildung Neue Medien“ im Bereich ihres Schulträgers
mitzuarbeiten und sich dafür zu qualifizieren.
4.2.1
Konzeption „Treffpunktschulen“
In
allen 10 Städten
und Gemeinden im Kreis Paderborn wurden in enger Absprache mit den
Schulträgern und der Schulaufsicht zunächst Treffpunktschulen
als Zentren für die „Lehrerfortbildung neue Medien“ etabliert. Hierbei
handelte es sich um Schulen, an denen der Einsatz der neuen Medien schon
praktiziert wurde und die bereits über eine entsprechende Hardwareausstattung
verfügten bzw. wo die Ausstattung mit geringem zusätzlichen Aufwand
adäquat angepasst werden konnte. An den Treffpunktschulen wurden die
Grundschulen der jeweiligen Kommunen zusammengefasst, wodurch sich unterschiedliche
Größenordnungen ergaben: Altenbeken (3), Bad Lippspringe (2),
Bad Wünnenberg (4), Borchen (5), Büren (7), Delbrück (8),
Hövelhof (2), Lichtenau (3) und Salzkotten (7). Für die Stadt
Paderborn mit ihren 24 Grundschulen und einer Sonderschule im Primarbereich
wurden eigens vier Treffpunktschulen eingerichtet: Dionysiusschule (7),
Karlschule (7), Overbergschule (5) und Stephanusschule (6).
Geeignete Multiplikatoren, die über
fundamentale Kenntnisse am PC, mit Windows 95/98 und WORD verfügten
und an den Treffpunktschulen unterrichteten, wurden in der ersten Phase
so ausgebildet, dass sie als „Treffpunktmoderatoren/-innen“ wiederum Lehrer/-innen
in den Treffpunktschulen und den angegliederten Grundschulen für den
unterrichtlichen Einsatz von neuen Medien im Schneeballsystem qualifizieren
konnten.
Schwerpunkte der Qualifizierungsmaßnahme
waren die 10 „Soester Module“ (Landesinstitut für Schule):
-
Konzept der Medienecke
Die Teilnehmer/-innen lernen Möglichkeiten
der unterrichtlichen Umsetzung kennen und arbeiten praktisch mit einem
multimedialen Programm, das sich für den Einsatz im fächerübergreifenden
Unterricht eignet.
-
Praktischer Umgang mit Lernsoftware
Die Teilnehmer/-innen entwickeln
durch eigenes Handeln Softwarekriterien für die konkrete Beurteilung
von Lernsoftware im unterrichtlichen Einsatz
-
Multimediale Textverarbeitung
Hierbei geht es darum, ein Produkt
zu einem konkreten Unterrichtsinhalt mit Hilfe einer Textverarbeitung durch
Einbinden von Bildern, Zeichnungen, Graphiken etc. zu gestalten. Die Teilnehmerinnen
und Teilnehmer arbeiten an verschiedenen Stationen, um die unterschiedlichen
Möglichkeiten kennen zu lernen.
-
Anfangsunterricht
Bereits im Anfangsunterricht ergeben
sich Möglichkeiten, den Computer sinnvoll zu nutzen. Die Teilnehmer/-innen
lernen Erstlese- und Erstschreibprogramme kennen und beraten den Einsatz
im Unterricht.
-
Üben mit dem Computer
die Teilnehmer erhalten durch eine
Unterrichtsmitschau per Video Anregungen, Hilfen sowie Diskussionsgrundlagen,
die dann durch praktische Arbeit am Computer mit einer exemplarischen Software
aus dem Bereich der Übe- und Trainingsprogramme in Beziehung zu wichtigen
Aspekten des Übens mit dem Computer gesetzt werden.
-
Lernwelten
Die Teilnehmer lernen die große
Bandbreite an LW-Software kennen, erkunden vielfältige Arbeitsmöglichkeiten
in den LW, erarbeiten verschiedene Kriterien für LW und werden befähigt,
die Kriterien je nach Einsatzwunsch zu gewichten.
-
Im Internet recherchieren
Die Teilnehmer wählen bei ihrer
Internetrecherche geeignete Webseiten aus und nutzen sie später zur
Weiterverarbeitung. Dabei bewerten sie die gefundene Webseiten nach sachlichen
Kriterien. Abschließend erstellen sie auf der Grundlage der Recherche
eigene Medienbeiträge und stellen diese vor.
-
Der Hypertext als eine neue Textform
Die Teilnehmer lernen grundlegende
Merkmale verknüpfter Texten kennen. In der Simulation eines handlungsorientierten
Verfahrens zur Herstellung eines Hypertextes werden Kompetenzen in Bezug
auf die Erstellung eines Hypertextes, Bearbeitung von Bildern und Digitalisierung
von Tönen selbst erprobt oder vertieft.
-
Wir gehen online
Die Teilnehmer erkennen anhand vorhandener
Beispiele, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, Schülerarbeiten
im Internet zu veröffentlichen. Sie sollen Publikationen hinsichtlich
Inhalt, Gestaltung und didaktischem Konzept bewerten, Kriterien finden,
was sich für eine Publikation eignet und wie Schülerarbeiten
aufbereitet sein müssen. Die Teilnehmer sollen erfahren und ausprobieren,
wie eine Publikation ins Internet gestellt wird.
-
Anleitung zur Erstellung eines Medienkonzepts
Die Teilnehmer entwickeln anhand
von vorgegebenen Mustern und Kriterien ein realistisches Medienkonzept
für ihre Schule. Dabei werden die Rahmenbedingungen der jeweiligen
Schule als ausschlaggebende Parameter einbezogen.
In drei großen Auftaktveranstaltungen,
zu denen alle 65 Grundschulen im Kreis Paderborn „Vertreter für Neue
Medien“ entsandten, informierte das „e-team Paderborn - Grundschulen“ im
Herbst 2000 über sein Handlungskonzept, über Inhalt, Konzeption
und Ablauf der geplanten Maßnahmen. Für die Treffpunktschulen
im Bereich des Schulamts für den Kreis Paderborn, die über die
notwendige Ausstattung verfügten, wurden zwei Gruppen gebildet, die
aus jeweils 12 - 14 Treffpunktmoderatoren/-innen bestanden: „Team I - Land“
(Altenbeken, Bad Lippspringe, Bad Wünnenberg, Borchen, Büren,
Hövelhof und Lichtenau) an der Grundschule Fürstenberg sowie
„Team II - Stadt“ (Delbrück, Paderborn und Salzkotten) an der Stephanus-Grundschule
bzw. am Heinz Nixdorf MuseumsForum (HNF). In diesen Gruppen wurden die
Treffpunktmoderatoren/-innen bis zum Ende des Schuljahres 2000/01 vom e?team
auf ihre Aufgaben vorbereitet.
In der zweiten Phase führten
die Treffpunktmoderatoren/-innen dann mit Beginn des Schuljahres 2001/02
Fortbildungsreihen mit interessierten Lehrer/-innen der ihnen angeschlossenen
Schulen durch. Auf diese Weise konnte in wesentlich stärkerem Maße
eine zeitnahe, flächendeckende Betreuung aller Grundschulen erreicht
werden. Bei den zahlreichen Workshopangeboten wurde Wert auf einen hohen
Übungsanteil gelegt, da anfänglich z. T. nur geringe Vorkenntnisse
bei den Teilnehmern vorausgesetzt werden konnten. Ziel war es, eine Kerngruppe
von mindestens 20% eines Kollegiums zu erreichen, die die konzeptionelle
Umsetzung dauerhaft sicherzustellen vermochte. Im Laufe der folgenden Schuljahre
entwickelte sich ein kontinuierlicher Arbeitsprozess, an dem ein großer
Teil der Grundschulkolleginnen und –kollegen engagiert teilnahm. Stetig
unterstützt wurden die Treffpunktmoderatoren während der Fortbildung
durch die Moderatoren des e?teams Paderborn.
4.2.2
„Von der Medienecke zum Medienkonzept“
In der letzten Phase des Projekts entwickeln
sich in einigen Kommunen die Nachfrage nach Lehrerfortbildung leicht rückläufig,
und es konnten nicht mehr an allen Treffpunktschulen Workshops angeboten
werden. Nicht nur die persönlich erreichte und als hinreichend angesehene
individuelle Medienkompetenz der Lehrer/-innen ließen sich dafür
als Ursache ermitteln. Geringe oder gar fehlende technische Unterstützung
von Seiten einiger Schulträger, wiederholt auftretende technische
Probleme mit Computern und Peripheriegeräten, eine geringe Wertschätzung
im Kollegium, andere wichtige Arbeitsschwerpunkte in der pädagogischen
Arbeit und ein als zu hoch eingeschätzter zeitlicher Aufwand wurden
in der Diskussion als Haupthindernisse genannt.
Ein gegenläufiger Trend war
insbesondere bei den Grundschulen der Stadt Paderborn festzustellen. Im
Rahmen des „Lernstatt Projektes“ wurden die Jahrgangsklassen 1 – 6 aller
Schulen der Stadt Paderborn ab dem Herbst 2002 sukzessiv flächendeckend
mit Medienecken ausgestattet. Die mittlerweile in jedem Klassenraum befindlichen
drei Sun-Rechner sind nicht zuletzt wegen einer klaren Trennung zwischen
First- und Second-Level-Support sowie einer gut organisierten und effizienten
Unterstützung durch das Kommunale Rechenzentrum (GKD) im administrativen
Bereich auch ständig verfügbar und einsatzbereit, so dass von
einem sehr starken Aufforderungscharakter für Schüler/innen und
Lehrer/innen gleichermaßen ausgegangen werden kann.
In ganztägigen kollegiumsinternen
Fortbildungen unter dem Thema „Von der Medienecke zum Medienkonzept“ wurden
ab dem Schuljahr 2003/04 für jede Schule individuelle Standards erarbeitet
mit der Zielsetzung, eine hohe Beteiligung in den Kollegien zu erreichen
und eine klar definierte Verbindlichkeit der Lerninhalte zu vereinbaren.
Aus diesen einzelnen kollegiumsinternen Standards ist inzwischen ein gemeinsamer
Minimalkonsens
aller Grundschulen - zunächst für die Stadt, dann für den
Kreis Paderborn - entwickelt worden, in dem eine präzise Verzahnung
von Lerninhalten und Jahrgängen aufgezeigt wird und der auch als Grundlage
für eine Weiterarbeit in der Orientierungsstufe der weiterführenden
Schulen dienen kann.
4.3
Sekundarbereich
Stärker als im Grundschulbereich
verfügten Lehrer/-innen beim Einsatz der neuen Medien an den weiterführenden
Schulen bereits zu Beginn der e-nitiative.nrw durch Vorläufer-Projekte
wie „Schulen ans Netz“ (SaN) oder „Bildungswege in der Informationsgesellschaft“
(BiG), deren Ausrichtung ausschließlich im Sekundarbereich angesiedelt
waren, über eine breitere und längere Erfahrungsgrundlage. Bei
den Überlegungen, wie die neuen Medien intensiver in der Schule eingesetzt
werden könnten, wurden zunächst primär Anwendungen im Fachunterricht
in den Blick genommen, die naturgemäß je nach Fach, Jahrgangsstufe
und Schulform sehr stark differierten. Weitere Nutzungsmöglichkeiten,
wie Internet-Café, Schulbücherei, Lehrerzimmer oder Selbstlernzentrum,
wurden zwar als bedeutsame Ergänzung der Mediennutzung im Klassenraum
mit bedacht, standen aber zunächst nicht so stark im Focus des Interesses.
Parallel zur fachdidaktischen Orientierung
der Lehrerfortbildungsangebote wurden vom e?team frühzeitig gemeinsame
Beratungen mit den „Promotoren“ (Medienbeauftragte, Schulleitung, Schulaufsicht
und Schulträger) durchgeführt, um die Arbeit mit Medien im Unterricht,
die pädagogisch begründeten Anforderungen an Schulnetze und den
daraus resultierenden technischen Support gemeinsam zu diskutieren.
4.3.1
Medienkonzeptentwicklung
Ein weiterer Schwerpunkt
lag von Beginn der e-nitiative.nrw an auf der Erarbeitung pädagogischer
Nutzungskonzepte für die einzelnen Schulen. Diese Verbindlichkeit
war u. a. als eine Zielsetzung in dem Erlass
des Schulministeriums vom 08.03.2001 vorgegeben: „Die einzelne Schule
soll entsprechend den pädagogischen Bedürfnissen und ausgehend
von der bereits vorhandenen Ausstattung ein Medienkonzept aufstellen, ...“
4
Dabei wurde davon ausgegangen, dass
sich zunächst an jeder Schule ein „Arbeitskreis Medien“ bildete, den
die Medienbeauftragten der Schule koordinierten, so dass für alle
Fächer die Nutzungsmöglichkeiten überlegt werden konnten.
Als weitere, darauf folgende Handlungsschritte erwiesen sich als sinnvoll:
-
Vergewisserung und Verständigung
über medienpädagogische Grundlagen,
-
Bestandsaufnahme bisheriger Aktivitäten,
-
Planung weiterer medienpädagogischer
Aktivitäten,
-
Durchführung, Dokumentation und
Auswertung.
Neben
dieser chronologisch durchzuführenden Stufenplanung erwies sich die
weitere Ausgestaltung des medienpädagogischen Konzepts als ein dauerhafter
Prozess, den es beständig zu begleiten gilt. Um das Leitziel Medienkompetenz
erreichen zu können, bedarf es verbindlicher Vereinbarungen an den
Schulen, in denen festgelegt wird, in welchen Fächern und in welcher
Klassenstufe Teilbereiche erarbeitet werden können und welche Unterrichtsmethoden
den Einsatz der neuen Medien besonders fördern.
Diese Absprachen
sind entsprechend in den Fachcurricula zu verankern. Der Funktion des Medienbeauftragten
kommt in allen Phasen dieses Arbeitsprozesses als Initiator und Organisator
der schulinternen Verläufe eine zentrale Rolle zu, sie ist im Regionalen
Handlungskonzept der Bezirksregierung Detmold näher definiert.
5
In allen Veranstaltungen zu diesem
Thema wurde empfohlen, im schuleigenen Medienkonzept Zielbeschreibungen
und getroffene Entscheidungen möglichst in tabellarischer Übersicht
festzuhalten. Neben der Transparenz, Übersicht und Verbindlichkeit
im eigenen Kollegium erleichtert eine solche Darstellungsform auf der Ebene
der Schulträger dauerhaft die Erarbeitung und Fortführung eines
Medienentwicklungsplanes.
4.3.2
Varianten interner und externer Lehrerfortbildung
In zahlreichen schulinternen Lehrerfortbildungen
(z. B. „Medienpädagogischen Tagen“) konnten sich Lehrerkollegien gemeinsam
über methodische Möglichkeiten der Mediennutzung informieren
und vereinbaren. Hier zeigte sich zunehmend ein Sachverhalt, den man als
„Atomisierung“ der Lehrerfortbildung bezeichnen kann und nach den Erfahrungen
der Moderatoren im Bereich der neuen Medien vielerorts weitgehend analog
verläuft: Fällt es im Anfängerbereich noch relativ leicht,
ein Konzept für die Lerngruppe inhaltlich zu planen und umzusetzen,
nimmt mit zunehmender Medienkompetenz die Heterogenität der Gruppen
so sprunghaft zu, dass, vergleichbar zur schulischen Unterrichtsorganisation,
es immer schwieriger wird, mit dem „goldenen Mittelweg“ zwischen Unter-
und Überforderung den größten Teil einer Lerngruppe anzusprechen.
Da auch der Anspruch der Teilnehmer/-innen,
dass möglichst passgenau auf ihre persönliche Lernausgangslage
und ihre konkreten unterrichtlichen Situation eingegangen wird, sehr stark
ausgeprägt ist, ließen sich schulinterne Lehrerfortbildungen
(SchiLF) mit kompletten Kollegien prinzipiell nur durch unterschiedliche
Maßnahmen der Differenzierung erfolgreich durchführen. Dazu
gehörte neben einer präzisen Planung und Absprache mit dem Vorbereitungsteam
der jeweiligen Schule, dass solche Veranstaltungen nur in differenzierten
Arbeitsgruppen mit mehreren Moderatoren durchgeführt werden konnten,
die nach Möglichkeit durch die Mitarbeit engagierter Lehrer/-innen
aus dem eigenen Kollegium außerdem noch konkrete Unterstützung
erfuhren.
In diesem Zusammenhang
stellt Haenisch fest: „Für Fortbildungsaktivitäten bedeutet dies,
dass sie nicht konfektioniert, sondern maßgeschneidert auf die Bedürfnisse
der einzelnen Lehrkräfte abgestimmt sein müssen. (...) Neues
wird offensichtlich besser verstanden, wenn es schulpraktisch übersetzt
und kleingearbeitet wird, wenn zum Beispiel Praxisbeispiele vorgestellt,
an Fällen aus Schulen gearbeitet oder ganz konkret Unterrichtssequenzen
für den eigenen Unterricht konzipiert werden.“ 6
Als weitere Ergänzung zu den
schulinternen Lehrerfortbildungen wurde ein gestuftes Beratungsangebot
entwickelt, das unter Bezeichnungen wie „Medienwerkstatt“, „Schnupperkurse“,
„Kompaktveranstaltungen“ oder „Mini-Workshop - kurz und bündig“ über
einen längeren Zeitraum regelmäßig zu festen Zeiten in
einzelnen Schulen, im Kreismedienzentrum oder/und im Heinz-Nixdorf-MuseumsForum
(HNF) vorgehalten wurde. Im Frühjahr 2002 wurde im Kreismedienzentrum
ein Computernetzwerk mit Protektorkarten eingerichtet, das die Installation
und Erprobung fachbezogener Software und somit auch die Medienberatung
im Bereich digitaler Medien ermöglichte.
Ferner wurden im Herbst 2002 Fachlehrer/-innen
der Jahrgangsstufen 5 und 6 aller Schulformen, die an einer Mitarbeit in
verschiedenen fachorientierten, schulübergreifenden Arbeitskreisen
interessiert waren, vom e-team zu einer Informationsveranstaltung eingeladen.
Für die Bereiche, Sprachen, Gesellschaftswissenschaften, Mathematik/Naturwissenschaften,
Kunst/Musik und „Sonstige“ wurden so genannte „Arbeitskreise Medienecke“
initiiert, die von den e-team Mitgliedern moderiert wurden. In diesen Arbeitskreisen
entwickelten die Teilnehmer konkrete Unterrichtbeispiele,
in denen die Medienecke z. B. im Rahmen eines Stationenlernens methodisch
sinnvoll genutzt werden können.
4.4
Unterstützung durch das Heinz Nixdorf MuseumsForum (HNF)
In der alltäglichen Arbeit erwies
es sich als äußerst hilfreich, dass bereits im Januar 2001 das
HNF, die Stadt Paderborn und die Bezirksregierung Detmold einen Kooperationsvertrag
abgeschlossen hatten, in dem u. a. die Einrichtung eines „elektronischen
Klassenzimmers“ und die Einstellung einer zusätzlichen IT-Fachkraft
vereinbart worden waren. In drei zusätzlichen Seminarräumen können
seitdem die Lehrerfortbildung und die Qualifizierung von Moderatoren im
Regierungsbezirk Detmold (Ostwestfalen-Lippe/OWL) nachdrücklich unterstützt
werden. Das HNF erweitert die für schulische Zwecke zur Verfügung
stehenden Ressourcen in beträchtlichem Umfang und erfüllt für
den Bereich der neuen Medien eine Komplementärfunktion für alle
934 Schulen - somit auch für die Schulen im Kreis Paderborn - und
die 7 kommunalen Medienzentren in OWL.
Einer dieser drei Seminarräume
ist mit der Technologie und dem Office-Softwarepaket der Firma Sun Microsystems
(StarOffice) ausgestattet, die im Rahmen des Lernstatt-Projekts in den
45 Schulen der Stadt Paderborn zum Einsatz kommen, so dass eine praktisch
identische Arbeitsoberfläche und -umgebung gewährleistet werden
kann. Bereits im Herbst 2002 stellte Sun Microsystems allen Schulen in
Nordrhein-Westfalen seine zu der Zeit aktuelle Bürosoftware StarOffice
6.0 (mittlerweile Version 8.0) kostenfrei zur Verfügung und unterstützte
durch diese großzügige Lizenzpolitik die Medienbildung in NRW.
Aus Mitteln, die den Kommunen vom Land für zusätzliche Lehrerfortbildung
nach dem Gemeindefinanzierungsgesetz zur Verfügung gestellt worden
waren, organisierte die Stadt Paderborn in Absprache mit dem e-team ein
umfassendes externes Angebot im HNF. In den Workshops stand die Schulung
der Office-Programme StarWriter, StarCalc, StarImpress etc. im Vordergrund.
In diesem Zusammenhang besonders
zu begrüßen ist, dass sowohl alle Schüler/-innen als auch
alle Lehrer/-innen StarOffice zu Hause uneingeschränkt nutzen können
und dadurch ein wichtiger Beitrag zur Chancengleichheit geleistet wird.
Dateien, die in der Schule erstellt werden, können auch am häuslichen
Arbeitsplatz weiter bearbeitet werden und umgekehrt.
4.5
Information und Kommunikation
Erst ab etwa 1998 wurde die Kommunikation
per E-Mail zunehmend populärer und fand in den darauf folgenden Jahren
zunehmend Eingang in Schule und Unterricht. Bereits in der Anfangsphase
wurde im Rahmen des SaN-Projekts damit begonnen, über das Kreismedienzentrum
Paderborn Informationen zusätzlich per E-Mail auszutauschen, Dateien
als Anlage zu versenden, Mailinglisten einzurichten und für die entsprechenden
Informations- und Kommunikationszwecke zu strukturieren. So wurden mit
Unterstützung durch die Universität Paderborn so genannte „SaN-Hochstift-Listen“,
strukturiert nach Schulformen und Schulträgern, für die Kreise
Paderborn und Höxter aufgebaut, in die sich durch entsprechende Information
und aktives Bewerben in den zahlreichen Lehrerfortbildungsveranstaltungen
viele an Medien interessierte Lehrer/-innen aufnehmen ließen.
Parallel zu den bereits seit nahezu
zwei Jahrzehnten existierenden schriftlichen Medieninformationen
des Kreismedienzentrums ist im Bereich der Medienberatung und Lehrerfortbildung
damit begonnen worden - zunächst mit den Projektleitern, später
zunehmend auch mit anderen interessierten Lehrer/-innen - per E-Mail zu
kommunizieren. Einladungen zu den Workshops erfolgen seitdem zwar auch
weiterhin auf dem gewohnten „Dienstweg“ über die Schulleitung, erreichen
aber zugleich unmittelbar die Interessenten, die diese direkte und schnelle
Ansprache als sehr positiv bewerten. Hier hat sich herausgestellt, dass
die Bereitschaft und Häufigkeit, in den eigenen E-Mail-Briefkasten
zu schauen, mit einer intensiveren Nutzung dieser Kommunikationsmöglichkeit
proportional zunimmt. So können nicht nur Abfragen, Ankündigungen
und Einladungen auf diese Weise effizienter organisiert, sondern die „Vergessensquote“
bei langfristigeren Maßnahmen durch systematische Erinnerungsmails
auch deutlich reduziert werden.
Seit August 1999 ist das Kreismedienzentrum
Paderborn auch im Internet präsent. Die Seiten wurden in der Anfangsphase
auf einem BSCW-Server beim Landesinstitut in Soest eingestellt, bevor im
Mai 2002 der Umzug auf einen kreiseigenen Server erfolgte. Mit dem XVI.
Workshop am 22. November 1999 begann das SaN-Moderatorenteam erstmalig,
Informationen für die Teilnehmer über die Internetseiten der
Kreisbildstelle Paderborn in geeigneter Form, z. B. über Tagesordnungen
verlinkt, für die Teilnehmer/-innen verfügbar zu machen. Dieses
Angebot ist kontinuierlich bis zum heutigen Tag erweitert und an die Bedürfnisse
der Nutzer angepasst worden.
Mittlerweile steht den Schulen im
Kreis Paderborn ein mehrfach gegliedertes, übersichtlich strukturiertes
und verknüpftes Informationssystem im Netz zur Verfügung: Medieninformationen
werden auch weiterhin in schriftlicher Form verschickt, digital erfolgt
der Versand parallel über die offiziellen NRW-E-Mail-Adressen der
Schule und über die etablierten Mailinglisten. Auf dieses Weise wird
beispielsweise über das komplette Lehrerfortbildungsangebot im Bereich
der neuen Medien informiert, das wiederum über eine monatsweise gegliederte,
übersichtliche Tabelle, dem so genannten Lehrerfortbildungskalender,
jederzeit einzusehen ist. Detailliertere Informationen und Erläuterungen
zu den einzelnen Angeboten können über die entsprechenden Links
direkt aufgerufen werden.
Erlasse, Konzepte, Informationen
und Materialien aus und für Planungen, Beratungsrunden, Konferenzen,
Lehrerfortbildungsveranstaltungen, Tagungen etc. stehen außerdem
im Bereich „Medienberatung“
unter der Rubrik „Informationen
und Materialien“ zur Verfügung und ermöglichen den Interessenten,
bestimmte Inhalte in digitalem Format nachzusehen, für die eigene
Arbeit herunterzuladen und zu nutzen.
Die gesamte Organisation der Lehrerfortbildungsveranstaltungen
im Medienbereich erfolgt seit Jahren über das Kreismedienzentrum:
von der Planung, dem ersten Angebot des Themas über Anmeldung (persönlich,
telefonisch, schriftlich per Fax oder E?Mail), Kommunikation bei konkreten
Nachfragen, notwendigen terminlichen oder inhaltlichen Abweichungen, Vorbereiten
der Anmelde-/Teilnehmerlisten bis hin zum Ausstellen und Versenden von
Teilnahmebescheinigungen. In diesem Zusammenhang hat es sich als äußerst
nützlich erwiesen, dass im Kreismedienzentrum als Geschäftsstelle
des e-teams wohlbekannte Ansprechpartner
aus dem Bereich der Verwaltung mit täglicher, umfangreicher Präsenz
und Öffnungszeit in den Räumlichkeiten zur Verfügung stehen,
die bei den Lehrerinnen und Lehrern im Zusammenhang mit den traditionellen
Bereichen Medienberatung und -verleih vertraut sind.
5.
Perspektive
Bei allen Überlegungen, wie der
sinnvolle und angemessene Einsatz von Bildungsmedien zukünftig sichergestellt
und unterstützt werden kann, muss stets berücksichtigt werden,
wie im Sinne eines vernetzten Systems die erforderlichen Aufgaben flexibel,
arbeitsteilig und effizient durchgeführt werden können. In enger
Verzahnung aller an diesem Prozess Beteiligten sind organisatorische, technische
und pädagogische Fragen gemeinsam zu bearbeiten und zu lösen.
Hierbei handelt es sich um eine Herausforderung für die gesamte Informationsgesellschaft,
und es gilt, sie in enger Kooperation zu meistern.
Dennoch wird im Einzelfall auch künftig
immer mal wieder zu klären sein, zu welchen Anteilen diese Aufgaben
vom Land und den Schulträgern geleistet werden können, wer also
welche Ressourcen zur Verfügung stellt. Die kommunalen Medienzentren
sollten hier weiterhin ihre Kompetenz mit einbringen und den Schulen und
anderen Bildungseinrichtungen vor Ort alle notwendigen Hilfestellungen
bieten. Das kann als ihr originäres Handlungsfeld bezeichnet werden.
Mit dem „e-team-Erlass“
stellte die Landesregierung die Arbeit der e-teams auch für die Jahre
2004 und 2005 sicher. 7
Die kommunalen Spitzenverbände
machten in diesem Zusammenhang deutlich, dass sie die e-teams als Unterstützung
der Schulen vor Ort für unverzichtbar hielten.
Da es einzelne Schulen und Bildungseinrichtungen
auch künftig in keinem Fall leisten können, ein vielfältiges,
breites Medienangebot vorzuhalten und zu organisieren, ist die Komplementärfunktion
im Rahmen eines vertikal gegliederten Systems kommunaler Medienzentren
wichtig und notwendig. In dem gesamten Leistungsspektrum ist eine Mehrstufigkeit
erforderlich und ökonomisch geboten, ausgehend von Leistungen der
Schulen bis hin zu bundesweiten Angeboten. Ein ausschließlich schulischer
Ansatz würde ein zu hohes Maß an technischer und pädagogischer
Kompetenz voraussetzen, ein rein zentraler Ansatz könnte dagegen weder
Ortsnähe noch andere Belange der Region berücksichtigen.
Für eine regionale Lösung
auf der Organisationsebene der Kreise und kreisfreien Städte spricht
darüber hinaus auch der Aspekt der sozialen Gerechtigkeit. Schon lange
ist festzustellen, dass sich die Schere zwischen armen und reichen Gemeinden/Städten
weiter auseinander entwickelt und mittlerweile zahlreiche Kommunen in Nordrhein-Westfalen
Haushaltssicherungskonzepten unterworfen sind. Eine pauschale Finanzierung,
z. B. über die Kreisumlage, gewährleistet in hohem Maß,
dass auch finanzschwächere Gemeinden ein breites und vielfältiges
Medienangebot vorhalten und damit Bildungschancen stärker ausgeglichen
werden können. Die Einführung nutzerabhängiger Entgelte
mit der Zielsetzung, den einzelnen Medieneinsatz präzise nachzuhalten,
um ihn den jeweiligen Städten und Gemeinden bzw. direkt den Schulen
detailliert in Rechnung zu stellen, würde einen erheblichen, zusätzlichen
bürokratischen Aufwand und für den Schulalltag ein unnötiges
Hindernis bedeuten.
Kontinuität und Intensität
des Engagements von Landrat oder Oberbürgermeister, Kreistag, Stadt-
oder Gemeinderat, Schul- oder Kulturausschuss, der Verwaltung und nicht
zuletzt des Personals waren bisher ausschlaggebend für ein durchaus
differenziertes Erscheinungsbild der kommunalen Medienzentren. Auch hat
die Mitwirkung und Unterstützung aller Lehrerinnen und Lehrer, die
„ihre“ Institution nutzen und auf Entscheidungen direkt und indirekt kommunalpolitisch
Einfluss nehmen können, einen wesentlichen Anteil.
Durch die Verstärkung und Bündelung
der personellen Ressourcen im Rahmen der e-nitiative.nrw und der Anbindung
der lokalen e-teams an die kommunalen Medienzentren ist eine Symbiose zwischen
staatlichen und kommunalen Aufgaben gelungen, von denen die Schulen im
Bereich der Medienberatung und Fortbildung unmittelbar und intensiv haben
profitieren können. Mit Schaffung der e-teams ist die Idee der lokalen
Unterstützung und Verzahnung von Land und Kommune erfolgreich umgesetzt
worden.
Diese lokale Unterstützungsstruktur
gilt es für eine erfolgreiche Bewältigung der Zukunftsaufgaben
künftig mit den Kompetenzteams nutzbringend fortzuführen und
zu bündeln.
6.
Literatur
| 1. |
Schulgesetz
NRW (SchulG). in: BASS 2006/2007, 1/17 |
| 2. |
Gemeinsame
Erklärung der Landesregierung NRW, des Landkreistages NRW, des nordrhein-westfälischen
Städte- und Gemeindebundes und des Städtetages NRW, 02.11.1999 |
| 3. |
Landkreistages
Nordrhein-Westfalen: „Positionspapapier zu Kreismedienzentren und Kreisbildstellen“,
EILDIENST LKT NW Nr. 10/Oktober 2001 – 40 40-04 – S. 383 - 387 |
| 4. |
Unterstützung
für das Lernen mit Medien, Runderlass des Ministeriums für Schule,
Wissenschaft und Forschung vom 08.03.2001 |
| 5. |
Bezirksregierung
Detmold: „Regionales Handlungskonzept mit der „e-nitiative.nrw“ - Fortschreibung
2001, S. 17f |
| 6. |
Haenisch,
H. (Landesinstitut für Schule, Soest): Was Lehrkräfte benötigen,
um ihren Unterricht zu verändern, in: SchulVerwaltung NRW, Nr 5/2004,
S. 136 |
| 7. |
Fortführung
der e-nitiative - Netzwerk für Bildung, Runderlass des Ministeriums
für Schule, Wissenschaft und Forschung vom 6. Februar 2004 |

|