„Rund um das kommunale Medienzentrum:
zwischen Stadt und Land im Kreis Paderborn“ 
von Günther Kröger (10/2006)1
Inhaltsübersicht
1
Medieneinsatz
im Wandel der Zeit
Als geradezu rasant kann die Medienentwicklung
der letzten Jahr(zehnt)e bezeichnet werden. Wir alle erleben gegenwärtig
den Übergang von der analogen zur digitalen Welt, stehende und bewegte
- nicht selten auch bewegende – Bilder werden seit längerer Zeit nicht
mehr nur auf Zelluloid und Magnetband gespeichert, sondern digital auf
Silberscheiben (CD-ROM, DVD etc.) gepresst oder auf kugelschreibergroßen
Sticks gespeichert. Längst werden Medien über Netze per Download
oder Streaming-Verfahren im Prinzip für Jedermann verfügbar.
Die Möglichkeiten der Kommunikation, Information, Produktion und Präsentation
scheinen schier grenzenlos zu werden bzw. längst zu sein.
In bisher nie bekanntem Ausmaß
hat die zunehmende Digitalisierung einen gesellschaftlichen Wandel herbeigeführt.
Wurde Wirklichkeit immer schon in erheblichem Umfang über mediale
Wahrnehmung vermittelt, so wird sie mittlerweile z. T. von den Medien selbst
konstruiert. Die technischen Möglichkeiten werden immer differenzierter,
parallel steigen dadurch die Anforderungen an die Kompetenz des Nutzers,
beispielsweise effektiv recherchieren, auswählen und bewerten zu können.
Durch die immensen gesellschaftlichen Auswirkungen dieser Entwicklung ist
die Institution Schule in originärer Weise betroffen. Endlich scheint
auch die Zeit gekommen, in der ein altes Ideal für die Versorgung
der Schulen mit Bildungsmedien, die „vier j” (jedes Medium zu jeder
Zeit an jedem Ort in jedem Lernzusammenhang), zum Greifen
nahe rückt.
2
Gesetzliche Rahmenbedingungen für eine differenzierte Medienversorgung
in NRW
In der Bundesrepublik Deutschland sorgen
rund 600 kommunale Kreis-, Stadtbildstellen und Medienzentren für
eine ortsnahe Unterstützung der Schulen, der außerschulischen
Bildungseinrichtungen sowie der Jugend- und Sozialarbeit beim Einsatz von
(Bildungs-) Medien. Im größten Bundesland Nordrhein-Westfalen
organisiert man in insgesamt 54 Gebietskörperschaften eine konkrete
und möglichst effiziente Umsetzung der im § 30 SchVG festgeschriebenen
gesetzlichen Verbindlichkeit:
„Der Schulträger
ist verpflichtet, die für einen ordnungsgemäßen Unterricht
erforderlichen Schulanlagen, Gebäude, Einrichtungen und Lehrmittel
bereitzustellen und ordnungsgemäß zu unterhalten sowie das für
die Schulverwaltung notwendige Personal und eine am allgemeinen Stand der
Technik orientierte Sachausstattung zur Verfügung zu stellen. (...)“2
Völlig klar und eindeutig ist
hier die Verpflichtung zur „Bereitstellen von Lehrmitteln“ - die Medienversorgung
also – dem Schulträger zugeordnet. Die praktische Umsetzung dieser
Verpflichtung erfolgt zu einem großen Teil unmittelbar in der Schule.
Insbesondere bei technischen Medien, die im Zusammenhang zu speziellen
an den Schulen angeschafften Lehrwerken zu sehen sind oder regelmäßig
im Fachunterricht zum Einsatz kommen, ist eine unmittelbare Verfügbarkeit
vor Ort unerlässlich.
Einzelne Schulen - in besonderem
Maße kleinere Schulen – sind allerdings in der Regel weder finanziell
noch personell auch nur annähernd in der Lage, einen kompletten, fortwährend
aktualisierten und rechtlich einwandfreien Medienbestand für alle
Sachgebiete und Jahrgänge selbst vorzuhalten und effizient zu verwalten.
Deshalb wird diese Aufgabe in gewissem Umfang traditionsgemäß
von den Schulträgern an übergeordnete Institutionen delegiert.
Kreisfreie Großstädte setzen diese Aufgaben in eigener Trägerschaft
„aus einer Hand“ über Schulen, Bibliotheken und kommunale Stadtbildstellen/Medienzentren
um, während kleinere Städte und Gemeinden kommunalen Gemeinschaften
- den (Land-) Kreisen – organisiert sind und einen Teil der Lehrmittelbereitstellung
sowie zahlreiche andere Verpflichtungen in der Regel pauschal über
eine Kreisumlage finanzieren.
Für eine umfassende Medienbereitstellung
und eine adäquate Medienberatung der Lehrkräfte und des in der
außerschulischen Bildung tätigen Personals in den Bereichen
Medienpädagogik, Mediendidaktik, Medientechnik und zur sinnvollen
Unterrichtsnutzung neuer Medien unterhalten die Kreise die kommunalen Kreisbildstellen/Medienzentren.
3
Politischer Gestaltungsspielraum
Über Art und Umfang der Medienversorgung
wird im § 30 SchVG keine Aussage getroffen - die Qualität der
Medienversorgung ist also keinesfalls festgelegt. Das ist auch sinnvoll
so, denn sie ist von zahlreichen Faktoren abhängig, wie beispielsweise
den finanziellen Rahmenbedingungen einer Kommune oder auch von dem gesellschaftlichen
Stellenwert, den man der Medienbildung beimisst. Die genauere Definition
der Qualität bedarf also einer ständigen politischen Diskussion.
Dabei gibt es zahlreiche Fragestellungen, die in verschiedenen Kommunen
unterschiedlich bewertet werden können, z. B., ob ein Tageslichtprojektor
zur Grundausstattung eines jeden Klassenraums gehört, ob jede Schule
über einen eigenen Beamer verfügen sollte oder nicht und zahlreiche
weitere bedeutende Detailfragen.
Auch die Frage nach einer „ordnungsgemäßen
Unterhaltung“ (vgl. § 30 SchVG) ist nicht ohne weiteres eindeutig
zu beantworten, da es sich bei der Art der Umsetzung wiederum um eine Frage
der Qualität handelt: Reicht es möglicherweise aus, Unterrichtsfilme
an einem zentralen Ort in Regale zu stellen oder, nach Fächern unterteilt,
in vielen Regalen an unterschiedlichen Orten zu deponieren? Welche Möglichkeiten
der Recherchierbarkeit schafft man? Werden diese Medien zur Schule gebracht
oder müssen sie abgeholt werden etc.?
3.1
Trennung kommunaler und staatlicher Aufgaben?
Wichtig in diesem Zusammenhang ist auch
der Begriff der sogenannten inneren (kommunalen) und äußeren
(staatlichen) Schulangelegenheiten, wonach eine auf den ersten Blick klare
gesetzliche Trennung zwischen den Aufgaben der Kommune und denen des Landes
definiert ist. Bei der Frage der Beschaffung für Lehrmittel, beispielsweise
einem Tageslichtprojektor und einem dafür geeigneten Arbeitstransparent,
besteht noch Konsens in der eindeutigen Zuordnung zum – meist kommunalen
– Schulträger. Insbesondere werden Geräteanschaffungen für
den Einsatz traditioneller audiovisueller Medien oder auch Computer für
den Einsatz neuer Medien ähnlich wie etwa bei Heizungsanlagen in ausschließlicher
Verantwortlichkeit der Schulträger gesehen.
Treten Probleme beim Einsatz solcher
Geräte auf, ist häufig gar nicht so eindeutig festzustellen,
ob sie durch reine Bedienungsfehler verursacht werden, oder ob es sich
um technische Mängel handelt. Bei der zunehmenden Komplexität
der Anwendungen und zunehmenden Anforderungen an den Nutzer ist diese Unterscheidung
oft sogar für einen Fachmann nicht immer leicht zu treffen. Deshalb
entzünden sich nicht selten Konflikte bei der Frage nach einer trennscharfen
Verantwortlichkeit zwischen First- und Second-Level-Support, insbesondere
im Bereich von Computerräumen oder -ecken, deren Support als „Fass
ohne Boden“ beargwöhnt wird.
In den Gemeinde- und Stadtverwaltungen,
in denen mittlerweile nahezu jeder Sachbearbeiter an vernetzten Computern
arbeitet, wird allerdings nicht erwartet, dass die Anwender Programminstallationen
an PCs oder Servern selbst durchführen oder Softwareprobleme lösen.
Für diese Aufgaben hält man technisch geschultes Personal vor.
3.2
Von der Ausnahme zur Regel
Auf Grund gewohnheitsmäßiger
Erfahrungen glaubt man in schulischen Zusammenhängen gelegentlich
auch heute noch, dass die Verantwortung des Schulträgers für
Einzel-PCs und Computerräume mit der Lieferung der (originalverpackten)
PCs enden würde. Die Gründe hierfür sind in der Regel in
der Anfangsphase der „Computerisierung“ zu finden: In den 80-er Jahren,
als der PC-Einsatz in den Verwaltungen noch kein ernst zu nehmendes Thema
darstellte, wurde der Computer an Schulen häufig bereits in unterrichtlichen
Zusammenhängen eingesetzt und sowohl die Hard- als auch die Software
zunächst ausschließlich von denjenigen Lehrpersonen betreut,
die sich in der Regel autodidaktisch in diese neuen Sachgebiete eingearbeitet
hatten. Im Rahmen der „Informations- und Kommunikationstechnologischen
Grundbildung“ (IKG bzw. auch unter Abkürzungen wie ITG oder GRIN geläufig)
wurden dann im Schneeballsystem weitere Lehrpersonen systematisch im Umgang
mit dieser neuen Technologie geschult und mit entsprechenden Unterrichtseinheiten
vertraut gemacht.
Eine lange Zeit nahm an den Schulen
zunächst nur die Anzahl der genutzten Einzel-PCs zu. Im Rahmen des
dreijährigen Projekts „NRW Schulen ans Netz - Verständigung weltweit“
(SaN: 1998 – 2000) wuchs dann recht schnell die Erkenntnis, dass dem Internet
mit seinen neuen Möglichkeiten der schnellen Informationsbeschaffung
und –verarbeitung ein sehr hoher schulischer Stellenwert zukommt. Hieraus
resultierte dann wiederum die Option, Computer miteinander zu vernetzen
und bestimmte Dienste zentral über Server anzubieten. Technisch interessierte
und versierte Lehrer „bastelten“ in Eigeninitiative mit einem teilweise
immensen zeitlichen und ideellen Einsatz erste Computernetze zusammen,
die logischerweise auch den Betreuungsaufwand in den Schulen in vorher
nie gekannte Dimensionen ansteigen ließen.
Im Rahmen des XVII.
ganztägigen SaN-Workshops im „Hochstift“ (Kreise Paderborn und Höxter)
zum Thema „Einsatz des Internet im pädagogischen Kontext“ für
Schulleiterinnen und Schulleiter am 24. Februar 2000 wurde u. a. auch darüber
diskutiert, wie die gesellschaftlichen und schulpolitischen Erwartungen
und Anforderungen an die Schulen langfristig praktisch realisiert werden
könnten.3
In einer gemeinsamen Resolution forderten
daraufhin die Schulleiterinnen und Schulleiter ihre Schulträger auf,
ein transparentes Gesamtkonzept bezüglich der Finanzierung, Anschaffung
und periodischer Erneuerung der technischen Voraussetzungen für die
Umsetzung medienpädagogischer Forderungen zu erstellen sowie für
die Einrichtung und technische Betreuung zunehmend komplexer werdender
schulischer Netzwerke professionelle Unterstützung durch fest eingestellte
kommunale Spezialisten zur Verfügung zu stellen.
Da Problemlösungen zum größten
Teil autodidaktisch und per „Learning by doing“ oft sehr individuell und
unsystematisch erarbeitet worden waren, sprach man nach einiger Zeit in
solchen Zusammenhängen auch gelegentlich von einer „Turnschuh-Administration“
an den Schulen. Erst in der folgenden Zeit kam es zu einer zunehmenden
Systematisierung und Dokumentation von bewährten Musterlösungen.
Sponsoren wie die Deutsche Telekom stellten im April 2000 schnelle ISDN,
später noch schnellere DSL-Zugänge kostenlos zur Verfügung
und engagierten sich z. T. sogar bei der technischen Betreuung der Schulen.
3.3
Computereinsatz und Internet als Sparmodell für Bildungsmedien?
Der zunehmende Einsatz des Internet
ließ von kommunaler Seite an einigen Stellen schon recht frühzeitig
auch den Gedanken aufkommen, die Schulen könnten sich mit Lehrmittel
nunmehr kostenlos selbst versorgen, und die traditionell für Medien
investierten Haushaltsmittel ließen sich nun komplett einsparen.
Die klassische Trennung der inneren und äußeren Schulangelegenheiten
schien auf diese Weise perfekt erreichbar zu werden: Während nämlich
der kommunale Schulträger für den schnellen Internetzugang zu
sorgen hätte, müsste im „Haus des Lernens” von staatlicher Seite
nur noch das für die Lehrerfortbildung zuständige Land seine
Lehrerschaft so medienkompetent machen, dass die wunderbaren Errungenschaften
und Möglichkeiten der Medien im Internet-Zeitalter auch adäquat
zum Wohle der Schüler genutzt werden könnten – und zwar kostenlos!
Dass das alles so einfach nicht funktionieren
kann, weiß längst jeder, der sich ernsthaft mit dieser Thematik
auseinandergesetzt hat. Professionelle Bildungsmedien sind - bis auf Ausnahmen
- nicht kostenlos zu haben, und längst bewahrheitet sich die Prognose,
dass die Datenautobahn zwar ständig ausgebaut wird, die Anzahl der
„Mautstellen” allerdings auch proportional ansteigt. Es zeigt sich außerdem,
dass eine zunehmende Kompetenz auf der Nutzerseite notwendig ist, die mit
einem ständigen Beratungsbedarf parallel verläuft, um bei der
ansteigenden Komplexität der zur Verfügung stehenden Medien-Technologien
mit immer kürzer werdenden Innovationszeiträumen sowie einer
geradezu explodierenden Informationsfülle von und über Bildungsmedien
auf einem aktuellen Stand zu bleiben.
Es besteht allgemein
Konsens in der Überzeugung, dass sich die Arbeit mit den Medien auch
in den Bildungs- und Kultureinrichtungen weiterhin erheblich verändern
wird. Dabei wird deutlich, dass technische Ausstattung und darauf abgestimmte
pädagogische Konzepte nicht automatisch ohne konzeptionelle Begleitung
die Lernsituationen verbessern werden, sondern dass dafür in erheblichen
Umfang Unterstützungs-, Beratungs- und Fortbildungsaufwand notwendig
sein wird. Akzeptiert scheint auch die Überzeugung, dass die zunehmenden
Herausforderungen nicht mehr isoliert in einzelnen Einrichtungen und Institutionen
auf getrennten politischen Organisations? und Entscheidungsebenen gemeistert
werden können, sondern eine gemeinschaftliche Aufgabe der Gesellschaft
darstellt. Dieser Standpunkt kommt in der „Gemeinsamen Erklärung”,
unterzeichnet von den drei kommunalen Spitzenverbänden und dem Land
NRW, zum Ausdruck: „Land und Kommunen müssen beim Lernen mit Neuen
Medien ihre Anstrengungen in den nächsten Jahren weiter verstärken.”4
3.4
Medienberatung und Lehrerfortbildung im „Medien-Kompetenz-Netzwerk”
In dieser Situation brauchen Schulen
und Bildungseinrichtungen mehr als je zuvor dauerhafte, verlässliche
Beratung, Fortbildung und Unterstützung. Diese wird seit Jahrzehnten
so zentral wie nötig und so ortsnah wie möglich durch die kommunalen
Bildstellen und Medienzentren durchgeführt oder organisiert, mit -
je nach lokaler Schwerpunktsetzung - unterschiedlichen Dienstleistungsprofilen.
In diesem „Medien-Kompetenz-Netzwerk” spielen neben dem Land auch das Westfälische
Landesmedienzentrum und das Medienzentrum Rheinland als Einrichtungen der
beiden Landschaftsverbände sowie die Medienberatung NRW eine wichtige
Rolle. Sie sind überregionale Unterstützer der regionalen/lokalen
Unterstützungsstrukturen und können als medienpädagogische
Dienstleister den Kommunen in allen zentralen Fragen des Medieneinsatzes
behilflich sein.
Im Rahmen der „Werkstatt Medienzentren
2005” - einer Kooperation der Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe,
der Medienberatung NRW sowie der e-nitiative.nrw - werden gegenwärtig
die laufenden Aufgaben in den kommunalen Bildstellen und Medienzentren
im Hinblick auf die künftigen Anforderungen überprüft, um
differenzierte, mittelfristige Konzepte zu entwickeln und neue Organisations-
und Kooperationsmodelle zu erproben. Klar zu sein scheint, dass in diesem
Bereich die Schnittstelle zwischen Kommune und Land nicht landesweit einheitlich
geregelt werden kann, sondern kommunale Gestaltungsspielräume auf
der Grundlage der jeweiligen Situation vor Ort erarbeitet werden müssen.
Hierzu empfiehlt
der Landkreistag Nordrhein-Westfalen seinen Mitgliedern in kritischer Bewertung
einer Trennung von kommunalen und staatlichen Aufgaben: „Soweit Kreise
z. B. im Rahmen der e-nitiative.nrw Räumlichkeiten oder sogar eigenes
Personal für Maßnahmen der Lehrerfortbildung zur Verfügung
stellen, handeln sie in einem Bereich, dessen Erledigung dem Land als Träger
der inneren Schulangelegenheiten obliegt. Von daher ist zunächst das
Land aufgerufen, Aus- und Fortbildungsmaßnahmen mit eigenen Kräften
in eigenen Räumlichkeiten (z. B. Studienseminare) oder durch Beauftragung
Dritter durchzuführen.“5
4
Organisation der Lehrerfortbildung im Kreis Paderborn
Traditionell wird Lehrerfortbildung
- zunächst nach Schulformen getrennt - grundsätzlich über
zwei „Säulen“ organisiert:
Die
Schulämter als „Untere Schulaufsicht“, die ähnlich wie die Medienzentren
bei den Kreisen und kreisfreien Städten angegliedert sind, managen
die Lehrerfortbildung für den Grund-, Haupt- und Sonderschulbereich.
Für alle anderen Schulformen wird diese Dienstleistung über die
jeweilige Bezirksregierung („Obere Schulaufsicht“) angeboten. Eine wichtige
Aufgabe kommt dabei der Funktion der Koordinatoren/-innen Lehrerfortbildung
an allen Schulen zu, die in Kooperation mit der Schulleitung - in einem
Wechselspiel zwischen Angebot und Nachfrage sowie individuellem und an
Schulentwicklung orientiertem Fortbildungsbedarf - entsprechende Fortbildungsplanungen
und -programme realisieren.
Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang,
dass, im Gegensatz zur Organisation der Lehrerfortbildung allgemein, die
Schulaufsicht im Bereich der Medien seit Beginn der e-nitiative.nrw den
Schulämtern obliegt. In jedem Schulamtsbezirk - somit an jedem Medienzentrum
– ist ein Schulrat/eine Schulrätin mit der „Generalie Medien“ betraut,
dadurch Mitglied im e-team und übt die Dienstaufsicht über den
Medienberater und das e-team aus. Seitdem bieten 54 lokale e-teams in NRW,
die organisatorisch an die jeweiligen kommunalen Bildstellen und Medienzentren
angebunden sind, den Lehrerinnen und Lehrern intensiver Hilfe vor Ort an.
Im Kreis Paderborn besteht das e-teams aus 9 Moderatoren, die zu allen
technischen und inhaltlichen Problemen zum Lernen mit neuen Medien umfassend
helfen und beraten können.
Neben diesem landesweit organisierten
Lehrerfortbildungssystem ist die Einbindung externer Angebote und Referenten
(VHS, INTEL, StarOffice etc.) von großer Bedeutung, um im Bereich
der Basisqualifikation eine entsprechend breit gefächerte Auswahl
ermöglichen zu können.
4.1
Vorerfahrungen
Im Rahmen des Projekts „NRW Schulen
ans Netz - Verständigung weltweit“ (1998 - 2000) war eine Gruppe von
zunächst drei, später fünf Moderatoren im Sekundarbereich
zuständig für den Kreis Paderborn und die Stadt Bad Driburg (Kreis
Höxter). Jedem Moderator waren durchschnittlich 12 Schulen zugeordnet,
die sich um eine Teilnahme an dem Projekt aktiv beworben hatten. „Stützpunktschule“
für das Projekt war das Gymnasium Schloß Neuhaus, das für
die notwendige technische Ausstattung mit Projektmitteln des Landes unterstützt
wurde. Hier wurden in zahlreichen schulformübergreifenden ganztägigen
Workshops die „Projektleiter“ der teilnehmenden Schulen fortgebildet, die
wiederum ihr neu erlangtes Wissen nach dem Multiplikationseffekt in ihren
Kollegien weiter vermittelten.
In der Schlussphase des Projekts
wurden immer häufiger einzelne Lehrerfortbildungsveranstaltungen an
solche Schulen verlagert, in denen zwischenzeitlich ebenfalls vernetzte
Computerräume installiert worden waren und damit eine geeignete Basis
für die Durchführung von Workshops – und entsprechendem Unterricht
- geschaffen werden konnte. Während in der Anfangsphase praktisch
alle Inhalte von den Moderatoren selbst vorbereitet und durchgeführt
wurden, gelang es zunehmend, Kolleginnen und Kollegen zu finden, die verschiedene
Unterrichtsreihen in ihrem Fachunterricht erfolgreich erprobt und durchgeführt
hatten und bereit waren, über ihre Erfahrungen zu berichten sowie
die dafür notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten in Zusammenarbeit
mit den Moderatoren zu erarbeiten und zu vermitteln.
An diese und andere grundlegende
Erfahrungen wurde zu Beginn des Nachfolgeprojekts e-nitiative.nrw angeknüpft.
Organisatorisch wurde eine stärkere Ausrichtung auf schulinterne Workshops
angestrebt, um die Hemmschwelle zwischen dem schulextern organisierten
Kennenlernen neuer Inhalte und der schulinternen praktischen Umsetzung
von vornherein so flach wie möglich zu halten. Inhaltlich wurde die
Entwicklung eines schulinternen medienpädagogischen Konzepts ein zentraler
Punkt, um die Einzelaktivitäten stärker in einen gemeinsam reflektierten
Prozess an den Schulen zu überführen und als Teil des Schulprogramms
zu etablieren.
4.2
Primarbereich
Der Grundgedanke der „Stützpunktschulen“
aus dem Projekt „Schulen ans Netz“ diente im Primarbereich als Basis für
eine kommunal orientierte Organisation der Lehrerfortbildung. Mit nur vier
Moderatoren speziell für den Primarbereich und einem Moderator mit
dem Schwerpunkt Sonderschule wäre ein Jahre währender Prozess
notwendig gewesen, um einen Großteil der Lehrerinnen und Lehrer an
den 65 Grundschulen im Kreis Paderborn erreichen zu können. Deshalb
wurden Lehrkräfte ermittelt, die als Multiplikatoren bereit waren,
in der „Lehrerfortbildung Neue Medien“ im Bereich ihres Schulträgers
mitzuarbeiten und sich dafür zu qualifizieren.
4.2.1
Konzeption „Treffpunktschulen“
In
allen 10 Städten und Gemeinden im Kreis Paderborn wurden in enger
Absprache mit den Schulträgern und der Schulaufsicht zunächst
Treffpunktschulen als Zentren für die „Lehrerfortbildung neue Medien“
etabliert. Hierbei handelte es sich um Schulen, an denen der Einsatz der
neuen Medien schon praktiziert wurde und die bereits über eine entsprechende
Hardwareausstattung verfügten bzw. die Ausstattung mit geringem zusätzlichen
Aufwand adäquat angepasst werden konnte. An den Treffpunktschulen
wurden die Grundschulen der jeweiligen Kommunen zusammengeschlossen, wodurch
sich unterschiedliche Größenordnungen ergaben: Altenbeken (3),
Bad Lippspringe (2), Bad Wünnenberg (4), Borchen (5), Büren (7),
Delbrück (8), Hövelhof (2), Lichtenau (3) und Salzkotten (7).
Für die Stadt Paderborn mit ihren 24 Grundschulen und einer Sonderschule
im Primarbereich wurden vier Treffpunktschulen eingerichtet: Dionysiusschule
(7), Karlschule (7), Overbergschule (5) und Stephanusschule (6).
Geeignete Multiplikatoren, die über
fundamentale Kenntnisse am PC, mit Windows 95/98 und WORD verfügten
und an den Treffpunktschulen unterrichteten, wurden in der ersten Phase
so ausgebildet, dass sie als „Treffpunktmoderatoren/-innen“ wiederum Lehrer/-innen
in den Treffpunktschulen und den angegliederten Grundschulen für den
unterrichtlichen Einsatz von neuen Medien im Schneeballsystem qualifizieren
konnten.
Schwerpunkte der Qualifizierungsmaßnahme
waren die 10 „Soester Module“ (Landesinstitut für Schule):
-
Konzept der Medienecke
Die Teilnehmer/-innen lernen Möglichkeiten
der unterrichtlichen Umsetzung kennen und arbeiten praktisch mit einem
multimedialen Programm, das sich für den Einsatz im fächerübergreifenden
Unterricht eignet.
-
Praktischer Umgang mit Lernsoftware
Die Teilnehmer/-innen entwickeln
durch eigenes Handeln Softwarekriterien für die konkrete Beurteilung
von Lernsoftware im unterrichtlichen Einsatz.
-
Multimediale Textverarbeitung
Hierbei geht es darum, ein Produkt
zu einem konkreten Unterrichtsinhalt mit Hilfe einer Textverarbeitung durch
Einbinden von Bildern, Zeichnungen, Graphiken etc. zu gestalten. Die Teilnehmerinnen
und Teilnehmer arbeiten an verschiedenen Stationen, um die unterschiedlichen
Möglichkeiten kennen zu lernen.
-
Anfangsunterricht
Bereits im Anfangsunterricht ergeben
sich Möglichkeiten, den Computer sinnvoll zu nutzen. Die Teilnehmer/-innen
lernen Erstlese- und Erstschreibprogramme kennen und beraten den Einsatz
im Unterricht.
-
Üben mit dem Computer
Die Teilnehmer erhalten durch eine
Unterrichtsmitschau per Video Anregungen, Hilfen sowie Diskussionsgrundlagen,
die dann durch praktische Arbeit am Computer mit einer exemplarischen Software
aus dem Bereich der Übe- und Trainingsprogramme in Beziehung zu wichtigen
Aspekten des Übens mit dem Computer gesetzt werden.
-
Lernwelten
Die Teilnehmer lernen die große
Bandbreite an LW-Software kennen, erkunden vielfältige Arbeitsmöglichkeiten
in den LW, erarbeiten verschiedene Kriterien für LW und werden befähigt,
die Kriterien je nach Einsatzwunsch zu gewichten.
-
Im Internet recherchieren
Die Teilnehmer wählen bei ihrer
Internetrecherche geeignete Webseiten aus und nutzen sie später zur
Weiterverarbeitung. Dabei bewerten sie die gefundene Webseiten nach sachlichen
Kriterien. Abschließend erstellen sie auf der Grundlage der Recherche
eigene Medienbeiträge und stellen diese vor.
-
Der Hypertext als eine neue Textform
Die Teilnehmer lernen grundlegende
Merkmale verknüpfter Texten kennen. In der Simulation eines handlungsorientierten
Verfahrens zur Herstellung eines Hypertextes werden Kompetenzen in Bezug
auf die Erstellung eines Hypertextes, Bearbeitung von Bildern und Digitalisierung
von Tönen selbst erprobt oder vertieft.
-
Wir gehen online
Die Teilnehmer erkennen anhand vorhandener
Beispiele, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, Schülerarbeiten
im Internet zu veröffentlichen. Sie sollen Publikationen hinsichtlich
Inhalt, Gestaltung und didaktischem Konzept bewerten, Kriterien finden,
was sich für eine Publikation eignet und wie Schülerarbeiten
aufbereitet sein müssen. Die Teilnehmer sollen erfahren und ausprobieren,
wie eine Publikation ins Internet gestellt wird.
-
Anleitung zur Erstellung eines Medienkonzepts
Die Teilnehmer entwickeln anhand
von vorgegebenen Mustern und Kriterien ein realistisches Medienkonzept
für ihre Schule. Dabei werden die Rahmenbedingungen der jeweiligen
Schule als ausschlaggebende Parameter einbezogen.
In drei großen Auftaktveranstaltungen,
zu denen alle 64 Grundschulen im Kreis Paderborn Vertreter für Neue
Medien entsandten, informierte das „e-team Paderborn - Grundschulen“ im
Herbst 2000 über sein Handlungskonzept, über Inhalt, Konzeption
und Ablauf der geplanten Maßnahmen. Für die Treffpunktschulen
im Bereich des Schulamts Paderborn, die über die notwendige Ausstattung
verfügten, wurden zwei Gruppen gebildet, die aus jeweils 12 - 14 Treffpunktmoderatoren/-innen
bestanden: „Team I - Land“ (Altenbeken, Bad Lippspringe, Bad Wünnenberg,
Borchen, Büren, Hövelhof und Lichtenau) am Schulzentrum Fürstenberg
sowie „Team II - Stadt“ (Delbrück, Paderborn und Salzkotten) an der
GS Stephanus bzw. am Heinz Nixdorf MuseumsForum (HNF). In diesen Gruppen
wurden die Treffpunktmoderatoren/-innen bis zum Ende des Schuljahres 2000/01
vom e-team auf ihre Aufgaben vorbereitet.
In der zweiten Phase führten
die Treffpunktmoderatoren/-innen dann mit Beginn des Schuljahres 2001/02
Fortbildungsreihen mit interessierten Lehrer/-innen der ihnen angeschlossenen
Schulen durch. Auf diese Weise konnte in wesentlich stärkerem Maße
eine zeitnahe, flächendeckende Betreuung aller Grundschulen erreicht
werden. Bei den zahlreichen Workshopangeboten wurde Wert auf einen hohen
Übungsanteil gelegt, da anfänglich z. T. nur geringe Vorkenntnisse
bei den Teilnehmern vorausgesetzt werden konnten. Ziel war es, eine Kerngruppe
von mindestens 20% eines Kollegiums zu erreichen, die die konzeptionelle
Umsetzung dauerhaft sicherzustellen vermochte. Im Laufe der folgenden Schuljahre
entwickelte sich ein kontinuierlicher Arbeitsprozess, an dem ein großer
Teil der Grundschullkolleginnen und –kollegen engagiert teilnahm. Stetig
unterstützt wurden die Treffpunktmoderatoren während der Fortbildung
durch die Moderatoren des e-teams Paderborn.
4.2.2
„Von der Medienecke zum Medienkonzept“
In der gegenwärtig laufenden letzten
Phase des Projekts entwickeln sich in einigen Kommunen die Nachfrage nach
Lehrerfortbildung leicht rückläufig, und es können nicht
mehr an allen Treffpunktschulen Workshops angeboten werden. Nicht nur die
persönlich erreichte und als hinreichend angesehene individuelle Medienkompetenz
der Lehrer/-innen kann dafür als Ursache ermittelt werden. Geringe
oder gar fehlende technische Unterstützung von Seiten einiger Schulträger,
wiederholt auftretende technische Probleme mit Computern und Peripheriegeräten,
geringe Wertschätzung im Kollegium, andere wichtige Arbeitsschwerpunkte
in der pädagogischen Arbeit und ein als zu hoch eingeschätzter
zeitlicher Aufwand werden in der Diskussion als Hauptargumente genannt.
Ein gegenläufiger Trend ist
insbesondere bei den Grundschulen der Stadt Paderborn festzustellen. Im
Rahmen des „Lernstatt Projektes“ sind die Jahrgangsklassen 1 – 6 aller
Schulen der Stadt Paderborn ab dem Herbst 2002 nach und nach flächendeckend
mit Medienecken ausgestattet worden. Die in jedem Klassenraum befindlichen
drei Sun-Rechner sind nicht zuletzt wegen einer klaren Trennung zwischen
First- und Second-Level-Support sowie einer gut organisierten und effizienten
Unterstützung durch das Kommunale Rechenzentrum (GKD) im administrativen
Bereich auch ständig verfügbar und einsatzbereit, so dass auch
von einem sehr starken Aufforderungscharakter für Schüler/innen
und Lehrer/innen gleichermaßen ausgegangen werden kann.
In ganztägigen kollegiumsinternen
Fortbildungen unter dem Thema „Von der Medienecke zum Medienkonzept“ werden
seit dem Schuljahr 2003/04 für jede Schule individuelle Standards
erarbeitet mit der Zielsetzung, eine hohe Beteiligung in den Kollegien
zu erreichen und eine klar definierte Verbindlichkeit der Lerninhalte zu
vereinbaren. Aus diesen einzelnen Standards soll zukünftig ein gemeinsamer
Minimalkonsens aller Grundschulen entwickelt werden, in dem eine präzise
Verzahnung von Lerninhalten und Jahrgängen aufgezeigt wird und der
auch als Grundlage für eine Weiterarbeit in der Orientierungsstufe
der weiterführenden Schulen dienen kann.
4.3
Sekundarbereich
Anders als im Grundschulbereich verfügten
Lehrer/-innen beim Einsatz der neuen Medien an den weiterführenden
Schulen bereits zu Beginn der e-nitiative.nrw durch Vorgänger-Projekte
wie „Schulen ans Netz“ (SaN) oder „Bildungswege in der Informationsgesellschaft“
(BiG), deren Ausrichtung ausschließlich im Sekundarbereich angesiedelt
waren, über eine breitere und langfristigere Erfahrungsgrundlage.
Bei den Überlegungen, wie die neuen Medien intensiver in der Schule
eingesetzt werden könnten, wurden zunächst primär Anwendungen
im Fachunterricht in den Blick genommen, die bekanntlich je nach Fach,
Jahrgangsstufe und Schulform sehr stark differieren. Weitere Nutzungsmöglichkeiten,
wie Internet-Café, Schulbücherei, Lehrerzimmer oder Selbstlernzentrum,
sind zwar als Ergänzung der Nutzung im Klassenraum bedeutsam und langfristig
mit zu bedenken, standen aber nicht so stark im Focus des Interesses.
Parallel zur fachdidaktischen Orientierung
der Lehrerfortbildungsangebote wurden vom e-team frühzeitig gemeinsame
Beratungen mit den „Promotoren“ (Medienbeauftragte, Schulleitung, Schulaufsicht
und Schulträger) durchgeführt, um die Arbeit mit Medien im Unterricht,
die pädagogisch begründeten Anforderungen an Schulnetze und den
daraus resultierenden technischen Support gemeinsam zu diskutieren.
4.3.1
Medienkonzeptentwicklung
Ein weiterer Schwerpunkt
lag von Beginn der e-nitiative an auf der Erarbeitung pädagogischer
Nutzungskonzepte für die einzelnen Schulen. Diese Vorgabe war u. a.
als eine Zielsetzung in dem Erlass des Schulministeriums vom 08.03.2001
vorgegeben: „Die einzelne Schule soll entsprechend den pädagogischen
Bedürfnissen und ausgehend von der bereits vorhandenen Ausstattung
ein Medienkonzept aufstellen, ...“6
Dabei wurde davon ausgegangen, dass
sich zunächst an jeder Schule ein „Arbeitskreis Medien“ bildete, den
die Medienbeauftragten der Schule koordinierten, so dass für alle
Fächer die Nutzungsmöglichkeiten überlegt werden konnten.
Als weitere, darauf folgende Handlungsschritte erwiesen sich als sinnvoll:
-
Vergewisserung und Verständigung
über medienpädagogische Grundlagen,
-
Bestandsaufnahme bisheriger Aktivitäten,
-
Planung weiterer medienpädagogischer
Aktivitäten,
-
Durchführung, Dokumentation und
Auswertung.
Neben
dieser chronologisch durchzuführenden Stufenplanung erwies sich die
weitere Ausgestaltung des medienpädagogischen Konzepts als ein dauerhafter
Prozess, den es auch weiterhin beständig zu begleiten gilt. Um das
Leitziel der Medienkompetenz erreichen zu können, bedarf es verbindlicher
Vereinbarungen an den Schulen, in denen festgelegt wird, in welchen Fächern
und in welcher Klassenstufe Teilbereiche erarbeitet werden können
und welche Unterrichtsmethoden den Einsatz der neuen Medien besonders fördern.
Diese Absprachen sind entsprechend in den Fachcurricula zu verankern. Der
Funktion des Medienbeauftragten
kommt in allen Phasen dieses Arbeitsprozesses als Initiator und Organisator
der schulinternen Verläufe eine zentrale Rolle zu, sie ist im Regionalen
Handlungskonzept der Bezirksregierung Detmold näher definiert.7
In allen Veranstaltungen zu diesem
Thema wurde vorgeschlagen, dass im schulbezogenen Medienkonzept neben einführenden
Zielbeschreibungen vor allem möglichst in tabellarischer Übersicht
die Entscheidungen festgehalten werden, die an der einzelnen Schule getroffen
wurden. Neben der Transparenz, Übersicht und Verbindlichkeit im eigenen
Kollegium erleichtert eine solche Darstellungsform auf der Ebene der Schulträger
die Erarbeitung und Fortführung eines Medienentwicklungsplans.
4.3.2
Varianten interner und externer Lehrerfortbildung
In zahlreichen schulinternen Lehrerfortbildungen
(„Medienpädagogische Tage“) konnten sich Lehrerkollegien gemeinsam
über methodische Möglichkeiten der Mediennutzung informieren
und abstimmen. Hier zeigte sich zunehmend ein Sachverhalt, den man als
„Atomisierung“ der Lehrerfortbildung bezeichnen kann und nach den Erfahrungen
der Moderatoren im Bereich der neuen Medien allerorts weitgehend analog
verläuft: Fällt es im Anfängerbereich noch relativ leicht,
ein Konzept für die Lerngruppe inhaltlich zu planen und umzusetzen,
nimmt mit zunehmender Medienkompetenz die Heterogenität der Gruppen
sprunghaft zu, so dass, analog zur schulischen Unterrichtsorganisation,
es immer schwieriger wird, mit dem „goldenen Mittelweg“ zwischen Unter-
und Überforderung den größten Teil einer Lerngruppe anzusprechen.
Da auch der Anspruch der Teilnehmer/-innen
sehr stark ausgeprägt ist, dass auf ihre persönliche Lernausgangslage
und ihre konkreten unterrichtlichen Situationen möglichst passgenau
eingegangen wird, lassen sich schulinterne Lehrerfortbildungen (SchiLF)
mit kompletten Kollegien nur durch verschiedene Maßnahmen der Differenzierung
erfolgreich durchführen. Dazu gehört neben einer äußerst
präzisen Planung und Absprache mit dem Vorbereitungsteam der jeweiligen
Schule, dass solche Veranstaltungen nur in differenzierten Arbeitsgruppen
mit mehreren Moderatoren durchgeführt werden, die nach Möglichkeit
durch die Mitarbeit engagierter Lehrer/-innen aus dem eigenen Kollegium
außerdem noch konkrete Unterstützung erfahren.
In diesem Zusammenhang
stellt Haenisch fest: „Für Fortbildungsaktivitäten bedeutet dies,
dass sie nicht konfektioniert, sondern maßgeschneidert auf die Bedürfnisse
der einzelnen Lehrkräfte abgestimmt sein müssen. (...) Neues
wird offensichtlich besser verstanden, wenn es schulpraktisch übersetzt
und kleingearbeitet wird, wenn zum Beispiel Praxisbeispiele vorgestellt,
an Fällen aus Schulen gearbeitet oder ganz konkret Unterrichtssequenzen
für den eigenen Unterricht konzipiert werden.“8
Als weitere Ergänzung zu den
schulinternen Lehrerfortbildungen wurde ein gestuftes Beratungsangebot
entwickelt, das unter den Bezeichnungen „Medienwerkstatt“, „Schnupperkurse“,
„Kompaktveranstaltungen“ oder „Mini-Workshop - kurz und bündig“ über
einen längeren Zeitraum regelmäßig zu festen Zeiten im
Gymnasium Theodorianum, in der Kreisbildstelle oder/und im Heinz-Nixdorf-MuseumsForum
(HNF) vorgehalten wurde. Im Frühjahr 2002 wurde in der Kreisbildstelle
ein Computernetzwerk mit Protektorkarten eingerichtet, das die Installation
und Erprobung fachbezogener Software und somit auch die Medienberatung
im Bereich digitaler Medien ermöglichte.
Ferner wurden hin im Herbst 2002
Fachlehrer/innen der Jahrgangsstufen 5 und 6 aller Schulformen, die an
einer Mitarbeit in verschiedenen fachorientierten, schulübergreifenden
Arbeitskreisen interessiert waren, vom e-team zu einer Informationsveranstaltung
eingeladen. Für die Bereiche, Sprachen, Gesellschaftswissenschaften,
Mathematik/Naturwissenschaften, Kunst/Musik und „Sonstige“ wurden so genannte
„Arbeitskreise Medienecke“ initiiert, die von den e-team Mitgliedern moderiert
wurden. In diesen Arbeitskreisen wurden konkrete Unterrichtstunden entwickelt,
in denen die Medienecke z. B. im Rahmen eines Stationenlernens methodisch
sinnvoll genutzt werden kann.
4.4
Unterstützung durch das Heinz Nixdorf MuseumsForum (HNF)
In der alltäglichen Arbeit erwies
es sich als äußerst hilfreich, dass bereits im Januar 2001 das
HNF, die Stadt Paderborn und die Bezirksregierung Detmold einen Kooperationsvertrag
abgeschlossen hatten, in dem u. a. die Einrichtung eines „elektronischen
Klassenzimmers“ und die Einstellung einer zusätzlichen IT-Fachkraft
vereinbart worden waren. In drei zusätzlichen Seminarräumen kann
seitdem auch die Lehrerfortbildung und die Qualifizierung von Moderatoren
für den Bereich des Regierungsbezirks Detmold (Ostwestfalen-Lippe/OWL)
nachdrücklich unterstützt werden. Das HNF erweitert die für
schulische Zwecke zur Verfügung stehenden Ressourcen in beträchtlichem
Umfang und erfüllt für den Bereich der neuen Medien eine Komplementärfunktion
für alle 934 Schulen - somit auch für die Schulen im Kreis Paderborn
- und die 7 kommunalen Bildstellen und Medienzentren in OWL.
Einer dieser drei Seminarräume
ist mit der Technologie und dem Office-Softwarepaket der Firma Sun Microsystems
(StarOffice) ausgestattet, die im Rahmen des Lernstatt-Projekts auch in
den 45 Schulen der Stadt Paderborn zum Einsatz kommen, so dass eine praktisch
identische Arbeitsoberfläche und -umgebung gewährleistet werden
kann. Bereits im Herbst 2002 stellte Sun Microsystems allen Schulen in
Nordrhein-Westfalen seine zu der Zeit aktuelle Bürosoftware StarOffice
6.0 (mittlerweile Version 7.0) kostenfrei zur Verfügung und unterstützte
durch diese großzügige Lizenzpolitik die Medienbildung in NRW.
Aus Mitteln, die den Kommunen vom Land für zusätzliche Lehrerfortbildung
nach dem Gemeindefinanzierungsgesetz zur Verfügung gestellt worden
waren, organisierte die Stadt Paderborn in Absprache mit dem e-team ein
umfassendes externes Angebot im HNF. In den Workshops stand die Schulung
der Office-Programme StarWriter, StarCalc, StarImpress etc. im Vordergrund.
In diesem Zusammenhang besonders
zu begrüßen ist, dass sowohl alle Schüler/-innen als auch
alle Lehrer/-innen StarOffice zu Hause uneingeschränkt nutzen können
und dadurch ein wichtiger Beitrag zur Chancengleichheit geleistet wird.
Dateien, die in der Schule erstellt werden, können auch am häuslichen
Arbeitsplatz weiter bearbeitet werden und umgekehrt.
4.5
Information und Kommunikation
Etwa ab 1998 wurde die Kommunikation
per E-Mail populärer und fand erst in den darauf folgenden Jahren
mehr und mehr Eingang in Schule und Unterricht. Bereits in der Anfangsphase
wurde im Rahmen des SaN-Projekts damit begonnen, über die Kreisbildstelle
Paderborn Informationen zusätzlich per E-Mail auszutauschen, Dateien
als Anlage zu versenden, Mailinglisten einzurichten und für die entsprechenden
Informations- und Kommunikationszwecke zu strukturieren. So wurden mit
Unterstützung durch die Universität Paderborn so genannte „SaN-Hochstift-Listen“,
strukturiert nach Schulformen und Schulträgern, für die Kreise
Paderborn und Höxter aufgebaut, in die sich durch entsprechende Information
und aktives Bewerben in den zahlreichen Lehrerfortbildungsveranstaltungen
zahlreiche an Medien interessierte Lehrer/-innen aufnehmen ließen.
Parallel zu den bereits seit nahezu
zwei Jahrzehnten existierenden schriftlichen Medieninformationen der Kreisbildstelle,
die traditionell ein eigener Kurierdienst bis 2003 an die Schulen transportierte,
ist im Bereich der Medienberatung und Lehrerfortbildung damit begonnen
worden, zunächst mit den Projektleitern, später zunehmend auch
mit anderen interessierten Lehrer/-innen per E-Mail zu kommunizieren. Einladungen
zu den Workshops erfolgen zwar weiterhin auf dem gewohnten „Dienstweg“
über die Schulleitung, erreichen aber zugleich unmittelbar die Interessenten,
die diese direkte und schnelle Ansprache als sehr positiv bewerten. Hier
hat sich herausgestellt, dass die Bereitschaft und Häufigkeit, in
den eigenen E-Mail-Briefkasten zu schauen, mit einer intensiveren Nutzung
dieser Kommunikationsmöglichkeit proportional zunimmt. So können
nicht nur Abfragen, Ankündigungen und Einladungen auf diese Weise
effizienter organisiert, sondern die „Vergessensquote“ bei langfristigeren
Maßnahmen durch systematische Erinnerungsmails auch deutlich reduziert
werden.
Seit August 1999 ist die Kreisbildstelle
Paderborn auch im Internet präsent. Die Seiten wurden zunächst
auf einem BSCW-Server beim Landesinstitut in Soest gespeichert, bevor im
Mai 2002 der Umzug auf einen kreiseigenen Server erfolgte. Mit dem XVI.
Workshop am 22. November 1999 begann das SaN-Moderatorenteam erstmalig,
Informationen für die Teilnehmer über die Internetseiten der
Kreisbildstelle in geeigneter Form, z. B. über Tagesordnungen verlinkt,
für die Teilnehmer/-innen zur Verfügung zu stellen. Dieses Angebot
ist kontinuierlich an die Bedürfnisse der Nutzer angepasst und erweitert
worden.
Mittlerweile steht den Schulen im
Kreis Paderborn ein mehrfach gegliedertes, übersichtlich strukturiertes
Informationssystem im Netz zur Verfügung: Medieninformationen werden
auch weiterhin in schriftlicher Form verschickt, digital erfolgt der Versand
parallel über die offiziellen NRW-E-Mail-Adressen der Schule und über
die vorhandenen Mailinglisten. Auf dieses Weise wird beispielsweise über
das komplette Lehrerfortbildungsangebot im Bereich der neuen Medien informiert,
das wiederum über eine monatsweise gegliederte, übersichtliche
Tabelle, dem so genannten Lehrerfortbildungskalender, jederzeit einzusehen
ist. Detailliertere Informationen und Erläuterungen zu den einzelnen
Angeboten können über die entsprechenden Links direkt aufgerufen
werden.
Erlasse, Konzepte, Informationen
und Materialien aus und für Planungen, Beratungsrunden, Konferenzen,
Lehrerfortbildungsveranstaltungen, Tagungen etc. stehen außerdem
im Bereich „Medienberatung“ unter der Rubrik „Informationen und Materialien“
zur Verfügung und ermöglichen den Interessenten, bestimmte Inhalte
in digitalem Format nachzusehen, für die eigene Arbeit herunterzuladen
und zu nutzen.
Die gesamte Organisation der Lehrerfortbildungsveranstaltungen
im Medienbereich erfolgt seit Jahren über die Kreisbildstelle: von
der Planung, dem ersten Angebot des Themas über Anmeldung (persönlich,
telefonisch, schriftlich per Fax oder E-Mail), Kommunikation bei konkreten
Nachfragen, notwendigen terminlichen oder inhaltlichen Abweichungen, Vorbereiten
der Anmelde-/Teilnehmerlisten bis hin zum Ausstellen und Versenden von
Teilnahmebescheinigungen. In diesem Zusammenhang hat es sich als äußerst
nützlich erwiesen, dass in der Kreisbildstelle als Geschäftsstelle
des e-teams zusätzlich auch wohlbekannte Ansprechpartner aus dem Bereich
der Verwaltung mit täglicher, umfangreicher Präsenz und Öffnungszeit
in den Räumlichkeiten zur Verfügung stehen, die bei den Lehrerinnen
und Lehrern im Zusammenhang mit den traditionellen Bereichen Medienberatung
und -verleih vertraut sind.
5
Perspektive
Bei allen Überlegungen, wie der
sinnvolle und angemessene Einsatz von Bildungsmedien zukünftig sichergestellt
und unterstützt werden kann, muss stets berücksichtigt werden,
wie im Sinne eines vernetzten Systems die erforderlichen Aufgaben flexibel,
arbeitsteilig und effizient durchgeführt werden können. In enger
Verzahnung aller an diesem Prozess Beteiligten sind organisatorische, technische
und pädagogische Fragen gemeinsam zu bearbeiten und zu lösen.
Hierbei handelt es sich um eine Herausforderung für die gesamte Informationsgesellschaft,
und es gilt, sie in enger Kooperation zu meistern.
Dennoch wird im Einzelfall auch künftig
immer mal wieder zu klären sein, zu welchen Anteilen diese Aufgaben
vom Land und den Schulträgern geleistet werden können, wer also
welche Ressourcen zur Verfügung stellt. Die kommunalen Medienzentren
sollten hier weiterhin ihre Kompetenz mit einbringen und den Schulen und
anderen Bildungseinrichtungen vor Ort alle notwendigen Hilfestellungen
bieten.
Durch die Verstärkung und Bündelung
der personellen Ressourcen im Rahmen der e-nitiative.nrw und der Anbindung
der e-teams an die kommunalen Bildstellen und Medienzentren ist eine Symbiose
zwischen staatlichen und kommunalen Aufgaben gelungen, von denen die Schulen
im Bereich der Medienberatung und Fortbildung unmittelbar und intensiv
profitieren können. Mit Schaffung der lokalen e-teams wird die Idee
der lokalen Unterstützung und Verzahnung von Land und Kommune konsequent
umgesetzt: Die Bezirksregierung beauftragt Moderatoren, die im e-team die
Medienberater in den Aufgabenbereichen unterstützen, die nach klassischer
Sichtweise dem Aufgabenanteil des Landes zuzuordnen sind.
Mit dem „e-team-Erlass“
stellt die Landesregierung die Arbeit der e-teams auch für die Jahre
2004 und 2005 sicher. Die kommunalen Spitzenverbände haben in diesem
Zusammenhang deutlich gemacht, dass sie die e-teams als Unterstützung
der Schulen vor Ort für unverzichtbar halten.9
Da es einzelne Schulen und Bildungseinrichtungen
auch künftig in keinem Fall leisten können, ein vielfältiges,
breites Medienangebot vorzuhalten und zu organisieren, ist die Komplementärfunktion
im Rahmen eines vertikal gegliederten Systems kommunaler Bildstellen und
Medienzentren wichtig und notwendig. In dem gesamten Leistungsspektrum
ist eine Mehrstufigkeit erforderlich und ökonomisch geboten, ausgehend
von Leistungen der Schulen bis hin zu bundesweiten Angeboten. Ein ausschließlich
schulischer Ansatz würde ein zu hohes Maß an technischer und
pädagogischer Kompetenz voraussetzen, ein rein zentraler Ansatz könnte
dagegen weder Ortsnähe noch andere Belange der Region berücksichtigen.
Für eine regionale Lösung
auf der Organisationsebene der Kreise und kreisfreien Städte spricht
darüber hinaus auch der Aspekt der sozialen Gerechtigkeit. Schon lange
ist festzustellen, dass die Schere zwischen armen und reichen Gemeinden/Städten
sich weiter auseinander entwickelt und mittlerweile eine nicht unerhebliche
Anzahl von Kommunen in Nordrhein-Westfalen Haushaltssicherungskonzepten
unterworfen ist. Eine pauschale Finanzierung, z. B. über die Kreisumlage,
gewährleistet in hohem Maß, dass auch in finanzschwächeren
Gemeinden an sich notwendige Medieneinsätze durchgeführt und
damit Bildungschancen stärker ausgeglichen werden können. Die
Einführung nutzerabhängige Entgelte mit der Zielsetzung, den
einzelnen Medieneinsatz präzise nachzuhalten, um ihn den jeweiligen
Städten und Gemeinden bzw. direkt den Schulen detailliert in Rechnung
zu stellen, würde einen erheblichen, zusätzlichen bürokratischen
Aufwand und für den Schulalltag ein unnötiges Hindernis bedeuten.
Kontinuität und Intensität
des Engagements von Landrat oder Oberbürgermeister, Kreistag, Stadt-
oder Gemeinderat, Schul- oder Kulturausschuss, der Verwaltung und nicht
zuletzt des Personals waren bisher ausschlaggebend für ein durchaus
differierendes Erscheinungsbild der kommunalen Bildstellen und Medienzentren.
Auch hat die Mitwirkung und Unterstützung aller Lehrerinnen und Lehrer,
die „ihre“ Institution nutzen und auf Entscheidungen direkt und indirekt
kommunalpolitisch Einfluss nehmen können, einen wesentlichen Anteil.
Diese Kräfte gilt es für
die erfolgreiche Bewältigung der Zukunftsaufgaben zu bündeln.
6.
Literatur und weitere Informationen
| 1. |
Kröger,
G.: „Rund um das kommunale Medienzentrum: zwischen Stadt und Land im Kreis
Paderborn“, in: Keil, R./Schubert, D. (Hrsg): Lernstätten im Wandel,
Innovation und Alltag in der Bildung, Münster 2006 |
| 2. |
Schulverwaltungsgesetz
(SchVG). in: BASS 2003/2004, 1/11 |
| 3. |
http://www.kreis-paderborn.de/kmz/san/ws17.htm |
| 4. |
Gemeinsame
Erklärung der Landesregierung NRW, des Landkreistages NRW, des nordrhein-westfälischen
Städte- und Gemeindebundes und des Städtetages NRW, 02.11.1999 |
| 5. |
Landkreistages
Nordrhein-Westfalen: „Positionspapapier zu Kreismedienzentren und Kreisbildstellen“,
EILDIENST LKT NW Nr. 10/Oktober 2001 – 40 40-04 – S. 383 - 387 |
| 6. |
„Unterstützung
für das Lernen mit Medien, Runderlass des Ministeriums für Schule,
Wissenschaft und Forschung vom 08.03.2001 |
| 7. |
vgl.: Bezirksregierung
Detmold: „Regionales Handlungskonzept mit der „e-nitiative.nrw“ - Fortschreibung
2001, S. 17f |
| 8. |
Haenisch,
H. (Landesinstitut für Schule, Soest): Was Lehrkräfte benötigen,
um ihren Unterricht zu verändern, in: SchulVerwaltung NRW, Nr 5/2004,
S. 136 |
| 9. |
vgl.:
Fortführung der e-nitiative - Netzwerk für Bildung, Runderlass
des Ministeriums für Schule, Wissenschaft und Forschung vom 6. Februar
2004 |

|