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Erfahrungsbericht

Duales Studium Bachelor of Laws

von André Kurzen

André Kurzen
André Kurzen © Kreis Paderborn

Gleichzeitig Studieren und Arbeiten? Das ist möglich? JA, das ist es! Im dualen Studiengang „Bachelor of Laws“ bei der Kreisverwaltung Paderborn!


Mein Name ist André Kurzen, ich bin 22 Jahre alt und absolviere derzeit das zweite Ausbildungsjahr im gehobenen allgemeinen Verwaltungsdienst des Kreises Paderborn.

Nach dem Bewerbungsverfahren, welches aus einem 4-5 stündigen Eignungstest, einem Gruppengespräch und einem Einzelgespräch bestand, begann meine Ausbildung am 01. September 2015 mit einer Einführungswoche in der Kreisverwaltung. Zunächst bekamen wir allgemeine Informationen über den Kreis Paderborn als einer der größten Arbeitgeber der Region. Wir lernten Aufgaben und die Gliederung der Kreisverwaltung kennen. Während der restlichen Woche wurden uns die Außenstellen vorgestellt; wir unternahmen Ausflüge zum Kreismuseum Wewelsburg, zur Kreisleitstelle in Büren-Ahden und zum Flughafen Paderborn-Lippstadt. Die Woche endete mit einem Grillnachmittag mit allen Auszubildenden und Anwärter(n)/-innen, organisiert von der Jugend- und Auszubildendenvertretung.

Beim dualen Studium „Bachelor of Laws“ stehen Theorie und Praxis in ständigem Wechsel nebeneinander. Während die theoretische Ausbildung an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung (FhöV) in Bielefeld erfolgt, werden die fachpraktischen Abschnitte in verschiedenen Ämtern der Kreisverwaltung absolviert.

Der erste fachwissenschaftliche Studienabschnitt an der FhöV begann direkt nach der Einführungswoche und dauerte
9 Monate. Die Kurse bestehen aus ca. 25-30 Personen. Der Schwerpunkt des Studiums liegt auf den Rechtsfächern wie z.B. Allgemeines Verwaltungsrecht, Zivilrecht, Sozialrecht, Staats- und Europarecht oder Polizei- und Ordnungsrecht. Es werden jedoch auch andere Fächer unterrichtet. Hierzu zählen z.B. externes Rechnungswesen, Kommunales Finanzmanagement, Psychologie, Soziologie, Verwaltungsmanagement und Organisation, Personalmanagement, öffentliche Betriebswirtschaftslehre oder Volkswirtschaftslehre.

Insgesamt besteht das Studium aus vier theoretischen Studienabschnitten an der FhöV sowie einer Projektphase und der Bachelorarbeit am Ende des Studiums. Jeweils zum Ende eines jeden Theorieblocks wird eine Prüfung abgelegt. Diese besteht meistens aus mehreren Teilmodulen und kann schriftlich, in Form einer Klausur bzw. Hausarbeit abgelegt werden, aber auch eine mündliche Prüfung in Form eines Referats oder eines Fachgesprächs ist möglich. Das Highlight des zweiten theoretischen Abschnitts war unsere 5-tägige Studienfahrt nach Prag.

Auf die theoretischen Abschnitte folgen die Praxisphasen, insgesamt sind es fünf, wovon vier in festgelegten Bereichen der Verwaltung absolviert werden. Zu diesen Bereichen zählen die Personal- und Organisationsverwaltung, die Finanzverwaltung, die Leistungsverwaltung und die Ordnungsverwaltung. Die Praxisphasen erstrecken sich über jeweils 3 Monate und enden ebenfalls mit einer Prüfung, die praktisch ausgerichtet ist. Außerdem findet während den Praxismodulen das sog. Training sozialer Kompetenzen (TSK) statt.
Meine ersten Praxisabschnitte absolvierte ich in der Personalabteilung der Kreispolizeibehörde Paderborn und dem Umweltamt. Als nächstes folgt das Straßenverkehrsamt.

Ein weiteres Highlight während der Ausbildung ist die Projektphase. Hierzu finden sich Studierende aus verschiedenen Kommunalverwaltungen zu einer Gruppe zusammen und erarbeiten eine Projektarbeit zu einem bestimmten Thema. Betreut wird man während dieser Zeit von einem Dozent der FhöV und von einer Verwaltung, welche das Projekt anbietet.

Zum Abschluss des Vorbereitungsdienstes steht dann die Bachelorarbeit an.

Neben der beruflichen Seite bietet der Kreis auch diverse Möglichkeiten, das Miteinander und die Bekanntschaft untereinander zu stärken und zu erhalten. Hierzu finden jährlich Veranstaltungen statt, welche der von der Jugend- und Auszubildendenvertretung und dem Personalrat organisiert werden. Veranstaltungen dieser Art sind der jährliche Libori-Bummel, der Weihnachtsmarktbesuch oder das Betriebsfest.

Die Ausbildung zum Kreisinspektor ist sehr spannend und abwechslungsreich. Man lernt die verschiedensten Bereiche der Kreisverwaltung kennen und ist am Ende flexibel und fast überall einsetzbar. Zudem werden Studium und Praxis kombiniert und man kann schon während des Studiums Erfahrungen für das spätere Berufsleben sammeln. Die Ausbildung macht mir sehr viel Spaß und ich würde mich jederzeit wieder für den Kreis Paderborn entscheiden.

Stand: Juni 2017

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