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Pressemeldung vom 19.12.2011

Initiator und Wegbegleiter der positiven Dorfentwicklung - Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland für Reinhard Nolte -

Kreis Paderborn (krpb). Der Bundespräsident hat Reinhard Nolte aus Salzkotten für sein langjähriges Engagement im kommunalpolitischen Bereich die Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Am heutigen Montag überreichte Landrat Manfred Müller im Rahmen einer Feierstunde die Ordensinsignien und richtete gleichzeitig die Glückwünsche der Ministerpräsidentin und der Regierungspräsidentin aus.

Nolte ist seit 1974 Mitglied der CDU. Viele Jahre war er Vorsitzender des Ortsverbandes Oberntudorf und auch beim CDU-Stadtverband Salzkotten in unterschiedlichen Funktionen im Vorstand ehrenamtlich tätig. Als sachkundiger Bürger engagierte sich Nolte zunächst zwei Jahre als Mitglied des Kinder-, Sozial- und Gesundheitsausschusses beim Rat der Stadt Salzkotten. Von 1987 bis 2004 gehörte der dem Rat der Stadt an. Zunächst rückte er während der Wahlperiode in den Stadtrat nach und kandidierte dann 1989 im Wahlbezirk Oberntudorf. Während seiner 17-jährigen Ratsmitgliedschaft gehörte er verschiedenen Ausschüssen und Verbandsversammlungen an. In dieser Zeit war er gleichzeitig Ortsvorsteher von Oberntudorf und setzte sich für zahlreiche Projekte innerhalb des Ortes ein. Beispielhaft nannte Müller den Bau der Turnhalle in Verbindung mit dem Heimathaus, die Errichtung des Kindergartens, des neuen Feuerwehrgerätehauses und auch die Ausweisung neuer Bau- und Gewerbegebiete sowie verschiedene Dorferneuerungsmaßnahmen im alten Dorfkern.

Heimat bedeute, Geborgenheit und Verlässlichkeit zu erfahren, betonte der Landrat in seiner Laudatio. Das Gefühl von Heimat motiviere Menschen, sich vor Ort zu engagieren, damit Dinge aus der Vergangenheit der Heimat erhalten bleiben und vor dem Vergessen geschützt werden. Anderes soll weiterentwickelt und Neues gestaltet werden. Reinhard Nolte sei ein sehr heimatbezogener Mensch. Geboren, aufgewachsen und auch heute noch immer wohnhaft in Oberntudorf, habe er sich jahrzehntelang in den verschiedensten Bereichen eingesetzt. Müller bezeichnete Nolte als „Initiator und Wegbegleiter der positiven Dorfentwicklung“ des Salzkottener Ortsteiles. Noltes Verdienste um die Stadt Salzkotten – besonders den Ortsteil Oberntudorf -, sein kommunalpolitischer Einsatz über Jahrzehnte sowie seine Mitbestimmung beim Gemeinschaftswesen würdigte die Stadt im Jahr 2005 mit der Verleihung der Ehrennadel.

Nolte engagierte sich zudem im kulturellen Bereich und in verschiedenen Vereinen, um das gesellschaftliche Miteinander des Ortes weiter zu stärken. Dazu zählte für ihn auch ein funktionierendes und engagiertes Schützenwesen. Bereits in seiner Jugend trat er dem Schützenverein St. Hubertus Schützenbruderschaft Oberntudorf 1876 e.V. bei. Zunächst war er aktives Mitglied im Spielmannszug, bis 1987 Lyraspieler. Später übernahm er die Verantwortung als Jugendausbilder und stellvertretender Stabführer. Mit seiner Arbeit ermöglichte er die kontinuierliche Weiterentwicklung des Spielmannszuges und dessen musikalischen Repertoires. Seit 1976 gehörte Nolte dem erweiterten Vorstand an und von 1991 bis 1998 stand er dem Verein als Oberst vor. Nolte prägte die Ausrichtung des Vereins durch sein vorausschauendes und entschlossenes Engagement. 1998 gab er aus gesundheitlichen Gründen das Amt ab, unterstützte die Vereinsarbeit aber weiterhin nach besten Kräften soweit es ihm möglich war und ist. So übernahm er seit vielen Jahren neben beratender Funktion die Pflege der Vereinschronik und sammelte bzw. archivierte historische Bilddokumente. Für sein ehrenamtliches Engagement wurde er bereits mehrfach vom Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaft e.V. ausgezeichnet. 1994 wurde ihm die Hohe Bruderschaftsauszeichnung verliehen und 1998 erfolgte die Auszeichnung mit dem St. Sebastianus Ehrenkreuz.

Im kirchlichen Bereich engagierte er sich viele Jahre im liturgischen wie auch im verbandlichen Leben der Kirchengemeinde und übernahm über einen längeren Zeitraum den Organistendienst. Nolte war Mitglied in der Kolpingsfamilie und im Heimatverein seit seiner Gründung. Auch dieser Aufgabe blieb er treu: In diesen Tagen arbeitet er alte Chroniken und Protokolle auf bzw. übersetzt diese.

Für die musikalische Umrahmung der Feierlichkeit auf der Querflöte sorgten Fritzi Reese und Antonia Rehermann von der Kreismusikschule Paderborn.

 

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