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18. Dezember 2015

Beke im neuen Bett: Renaturierung im Bereich des Neubaugebietes Klusheide in Marienloh erfolgreich abgeschlossen

Die Beke kann sich in Marienloh auf einer Länge von 300 m wieder frei bewegen. Das Teilstück des Baches im Bereich des Neubaugebietes Klusheide erhielt in rund sechs Wochen Bauzeit ein neues Bett. Schon sehr bald werden heimische Pflanzen- und Tierarten sich wieder ansiedeln können.

Beke in ihrem neuen Bett – Renaturierung erfolgreich abgeschlossen – von links nach rechts: Michael Richter, Michael Richter Tiefbau GmbHm Elmar Schniedermeier, Wasserverband Obere Lippe, Raimund Schumacher-Dümmler, Büro Gasse, Schumacher, Schramm, Martin Pantke, stellvertretender Bürgermeister Paderborn, Volker Karthaus, Geschäftsführer des Wasserverbandes Obere Lippe, Matthias Dülme, Ortsvorsteher Marienloh, Landrat Manfred Müller, Verbandsvorsteher Wasserverband Obere Lippe, machen sich ein Bild vor Ort  
Beke in ihrem neuen Bett – Renaturierung erfolgreich abgeschlossen – von links nach rechts: Michael Richter, Michael Richter Tiefbau GmbHm Elmar Schniedermeier, Wasserverband Obere Lippe, Raimund Schumacher-Dümmler, Büro Gasse, Schumacher, Schramm, Martin Pantke, stellvertretender Bürgermeister Paderborn, Volker Karthaus, Geschäftsführer des Wasserverbandes Obere Lippe, Matthias Dülme, Ortsvorsteher Marienloh, Landrat Manfred Müller, Verbandsvorsteher Wasserverband Obere Lippe, machen sich ein Bild vor Ort

Die Beke kann sich in Marienloh auf einer Länge von 300 m wieder frei bewegen. Das Teilstück des Baches im Bereich des Neubaugebietes Klusheide erhielt in rund sechs Wochen Bauzeit ein neues Bett. Schon sehr bald werden heimische Pflanzen- und Tierarten sich wieder ansiedeln können. Zudem „leistet die Renaturierung einen Beitrag zum Hochwasserschutz“, erläutert Landrat Manfred Müller, zugleich Verbandsvorsteher des Wasserverbandes Obere Lippe (WOL).

„Begradigt man einen Fluss, so wie in der Vergangenheit an vielen Orten geschehen, nimmt man ihm die Dynamik und damit der heimischen Tier- und Pflanzenwelt ihren natürlichen Lebensraum“, erläutert Volker Karthaus, Geschäftsführer des WOL. Auf einer Fläche der Stadt Paderborn hat der WOL auch an dieser Stelle die Fehler der Vergangenheit korrigiert. Die Renaturierung der Beke ist Baustein eines Gesamtkonzeptes, das dazu dient, die Anforderungen der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie zu erfüllen. Diese fordert den guten Zustand und die ökologische Durchgängigkeit aller Gewässer.

Zunächst wurden an den Ufern und im Flussgrund die dort vorhandenen Rasengittersteine entfernt, das Gewässer von zwei Metern auf 20 Meter verbreitet. Die Flussrinne ist durch das Freilegen des dort natürlich vorkommenden Kieses neu geformt worden. Totholz an einigen Stellen schafft natürliche Hindernisse, damit sich Sand und Kies in unterschiedlichen Größen, je nach Wassergeschwindigkeit, ablagern kann und alles wieder ganz nach Bach aussieht. Der zuvor am Ufer verlaufende Rad- und Fußweg ist durch die Verbreiterung des Baches um 20 Meter nach Süden verlegt worden. Dieser Weg dient weiterhin als Verbindung zwischen der alten Bahntrasse und der Detmolder Straße. „In Kürze werden wir hier noch einige heimische Laubbäume am südlichen Ufer der Beke pflanzen“, erklärt Karthaus.

Die Gesamtkosten für die Maßnahme betragen rund 175.000,00 Euro. Zu 80 Prozent fördert das Land die Maßnahme. Die restlichen 20 Prozent werden zu gleichen Teilen aus Mitteln des WOL und der Stadt Paderborn finanziert.

 
 
 

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