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23. Oktober 2017

Beruf und Familie vereinbaren

Kreisverwaltung Paderborn eröffnet betriebsnahe Großtagespflege

Eröffnung der betriebsnahen Großtagespflege „Kreishäuschen“: hintere Reihe, von links: Pia Wolf, Wolfgang Walter (Beigeordnete der Stadt Paderborn), Friedhelm Kaup (Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses), Herbert Dahle (Präsident DRK-Kreisverbandes Lippe), Gunda Köster (stellv. Vorsitzende Jugendhilfeausschuss), Kreisdirektor Dr. Ulrich Conradi, Michael Picht mit Elias, Gleichstellungsbeauftragte Elisabeth Voigtländer; vordere Reihe, von links: Paula, Landrat Manfred Müller, Regina Stipp (Geschäftsführung DRK Jugendhilfe und Familienförderung in Lippe), Mareike Snore mit Lia und Roland Gladbach mit Hermine. (Foto: Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kreis Paderborn, Anna-Sophie Schindler) 
Eröffnung der betriebsnahen Großtagespflege „Kreishäuschen“: hintere Reihe, von links: Pia Wolf, Wolfgang Walter (Beigeordnete der Stadt Paderborn), Friedhelm Kaup (Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses), Herbert Dahle (Präsident DRK-Kreisverbandes Lippe), Gunda Köster (stellv. Vorsitzende Jugendhilfeausschuss), Kreisdirektor Dr. Ulrich Conradi, Michael Picht mit Elias, Gleichstellungsbeauftragte Elisabeth Voigtländer; vordere Reihe, von links: Paula, Landrat Manfred Müller, Regina Stipp (Geschäftsführung DRK Jugendhilfe und Familienförderung in Lippe), Mareike Snore mit Lia und Roland Gladbach mit Hermine. (Foto: Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kreis Paderborn, Anna-Sophie Schindler)

Landrat Manfred Müller hat die betriebsnahe Großtagespflege „Kreishäuschen“ in der Paderborner Grunigerstraße 16 offiziell eröffnet. Bis zu neun Kinder zwischen vier Monaten und drei Jahren werden dort von pädagogischem Fachpersonal betreut. Ziel der betriebsnahen Kinderbetreuung ist es, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erleichtern.

Der Fachkräftemangel mache auch vor der Verwaltung nicht Halt und sei bereits in Teilen spürbar, sagte Landrat Müller. „Familienunterstützende Angebote werden immer wichtiger, um qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen und langfristig zu binden.“

Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist für den Kreis Paderborn aber schon länger ein Thema. Bereits 2009 wurde die Verwaltung erstmals mit dem Audit „berufundfamilie“ ausgezeichnet und bereits zweimal rezertifiziert.

Das Zertifikat bekommen Unternehmen und Institutionen, die eine familien- und lebensphasenorientiere Personalpolitik verfolgen – also beispielsweise flexible Arbeitszeiten ermöglichen, damit Kinder betreut oder Angehörige gepflegt werden können. „Das Kreishäuschen ist ein weiterer Baustein zur Unterstützung unserer Väter und Mütter“, betonte Gleichstellungsbeauftragten Elisabeth Voigtländer, die das Projekt koordinierte.

Das Kreishäuschen ist rund 200 Meter vom Kreishaus entfernt. Auf 120 Quadratmetern sind ein Gemeinschaftsraum mit verschiedenen Spielmöglichkeiten, zwei Schlafräume mit Kinderbetten, eine Küche, eine Garderobe und ein Garten entstanden – alles abgestimmt auf Kinder im Alter von vier Monaten und bis drei Jahren.

Betreut werden die Kinder von pädagogischem Fachpersonal der DRK Jugendhilfe und Familienförderung in Lippe, die Trägerin der Einrichtung ist. „Die Betreuung ist familienähnlich und zeitlich flexibel“, sagt Voigtländer. Die Zeiten orientieren sich am Bedarf der Eltern. Um Plätze nicht unbesetzt zu lassen, werden im ersten Kindergartenjahr einige Plätze über das Stadtjugendamt an Familien vergeben, die nicht beim Kreis Paderborn beschäftigt sind. „Wir gehen davon aus, dass wir bereits im nächsten Jahr alle Plätze mit Kindern von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern besetzen können.“

Die Planungen für die betriebsnahe Kinderbetreuung haben vor rund einem Jahr begonnen. Im Rahmen des Audits „berufundfamilie“ erarbeitete eine Projektgruppe das Konzept. In die fachliche Planung und Umsetzung war auch das Stadtjugendamt eingebunden, da das Gebäude auf dem Gebiet der Stadt Paderborn liegt.

Nach den Beratungen im Jugendhilfeausschuss im November vergangenen Jahres, hat der Kreistag die Umsetzung am 12. Dezember 2016 einstimmig beschlossen.

 
 
 

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