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19. Dezember 2017

Mit Toni singen und musizieren lernen

Kreismusikschule eröffnet ab Februar 2018 in der Begegnungsstätte Lichtenau neue Singgruppe „Toni im Liedergarten“, Anmeldungen ab sofort möglich

Gesangspädagogin Monika Richters leitet die Gruppe „Toni im Liedergarten (Foto: Kreismusikschule)  
Gesangspädagogin Monika Richters leitet die Gruppe „Toni im Liedergarten (Foto: Kreismusikschule)

Kinder zeigen von Geburt an musikalische Verhaltensweisen. Zunächst musizieren sie mit dem eigenen Körper und mit Gegenständen aus dem Umfeld: Sie gurgeln und quietschen um ihre Stimme zu erproben; sie klatschen und stampfen mit Händen und Füßen. Später drehen sie tanzend den ganzen Körper und rasseln und klappern mit Spielzeugen und erforschen deren Klänge. Genau hier setzt das Singförderprojekt der Kreismusikschule „Toni im Liedergarten“ an. Es richtet sich an Kinder zwischen 18 Monaten und drei Jahren, zusammen mit ihren Eltern oder Großeltern.

Ab Dienstag, 6. Februar 2018 möchte die Kreismusikschule eine neue Gruppe in der Begegnungstätte Lichtenau (Mühlenstraße 25) eröffnen. Gesungen, getanzt und musiziert wird dort immer dienstags von 15.15 bis 16 Uhr. Kursleiterin ist Monika Richters. Sie arbeitet seit 1995 an der Kreismusikschule und ist ausgebildete Gesangspädagogin.

Verstärkung durch Handpuppe Toni

Verstärkung erhält Richters von der Handpuppe Toni mit den blonden Zottelhaaren. „Toni ist mein Kind und er bringt den Kindern der Gruppe singen und musizieren bei“, sagt Richters. Das Projekt basiert auf dem Ansatz, dass Kinder besser von Gleichaltrigen lernen. Der Chorverband NRW, der das Projekt ins Leben gerufen hat, hat auch Toni erschaffen. Die Arme der Puppe, der Kopf und auch die Zunge sind beweglich. Toni kann klatschen, tanzen und sogar beim Sprechen seine Zunge bewegen. „Die Kinder identifizieren sich mit der Puppe und lernen von ihr“, sagt Richters.

Vorstufe zur musikalischen Früherziehung

„Toni im Liedergarten“ ist eine Vorstufe der musikalischen Früherziehung. Die Kinder werden langsam an das Singen und Sprechen herangeführt. Sie erforschen Musikinstrumente wie Triangel oder Rassel. „Sie tasten die Instrumente ab und lernen, ob es sich kalt oder warm anfühlt, ob es hart oder weich ist“, sagt Richters.

Die Experimentierfreude mit der eigenen Stimme sowie der Bewegungsdrang und die spontanen Musizierweisen der Kinder werden spielerisch im Liedergarten aufgegriffen und weiterentwickelt. Gesungen werden Lieder mit einfacher Sprache und Struktur wie „Bruder Jakob“, „Hallo, guten Tag, wir fangen jetzt an“ oder „Knusper, knusper Knäuschen, wer klopft an meinem Häuschen“. Das Besondere dabei ist, dass Musiklehrerin Richters in der Tonlage der Kinder singt. „Die meisten Leute singen zu tief. Kinder haben eine helle Stimme und singen sehr hoch.“

Eine Unterrichtsstunde dauert 45 Minuten.

Die Kosten liegen bei 22,50 Euro im Monat.

Eine Anmeldung ist bei der Geschäftsstelle der Kreismusikschule unter 02951 970-224 und kreismusikschule@kreis-paderborn.de möglich.

Die Mindestteilnehmerzahl liegt bei sieben Eltern-Kind-Paaren.

 

Hintergrund:
1200 Schülerinnen und Schüler lernen an der Kreismusikschule ein Instrument – die meisten von ihnen sind Kinder und Jugendliche. Der Unterricht ist aber auch für Erwachsene offen. Unterrichtet werden sie von 37 Musiklehrerinnen und -lehrern. Sie sind ausgebildete Musiker und haben bereits langjährige Erfahrung. Ihr Unterricht zielt vor allem auf die musikalische Grundausbildung und die Breitenförderung ab. Die Musiklehrerinnen und -lehrer entdecken und fördern aber auch Talente oder bereiten auf ein Musikstudium vor.

Die Kreismusikschule gibt es seit 1961. Damals wurde sie als Jugendmusikschule im Altkreis Büren gegründet und 1975 als Kreismusikschule vom neu gegründeten Kreis Paderborn übernommen. Das Besondere an der Kreismusikschule ist, dass sie im gesamten Kreisgebiet Übungsräume hat (mit Ausnahme der Gemeinde Hövelhof und der Stadt Paderborn, die eigenen Musikschulen haben). Genutzt werden öffentliche Räume in Bürgerhäusern, Schulen, Kindergärten und anderen Einrichtungen.

 
 
 

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