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10. August 2017

"Vom Menschen her gedacht"

Beratungszentrum Alter und Pflege des Kreises Paderborn an der Ecke Bahnhofstraße / Rathenaustraße in Paderborn (Bahnhofstraße 50) ab sofort zentraler Anlaufpunkt für Ratsuchende

Eröffneten das Beratungszentrum Alter und Pflege in der Bahnhofstraße 50 (von links): Günther Agethen (Leiter des Kreissozialamtes), Landrat Manfred Müller, Kreisdirektor Dr. Ulrich Conradi. (Foto: Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kreis Paderborn, Anna-Sophie Schindler) 
Eröffneten das Beratungszentrum Alter und Pflege in der Bahnhofstraße 50 (von links): Günther Agethen (Leiter des Kreissozialamtes), Landrat Manfred Müller, Kreisdirektor Dr. Ulrich Conradi. (Foto: Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kreis Paderborn, Anna-Sophie Schindler)

Ob schwerer Unfall, Schlaganfall oder einfach nur das Alter: Zum Pflegefall werden kann jeder und noch dazu ganz plötzlich. Und jetzt? Was heißt das für die Betroffenen und Angehörigen, wie geht es weiter? Wer hilft? Das Beratungszentrum Alter und Pflege des Kreises Paderborn an der Ecke Rathenaustraße / Bahnhofstraße in Paderborn ist ab sofort zentrale Anlaufstelle für alle Ratsuchenden. Fachkräfte informieren unter einem Dach rund um die Themen Alter, Pflege, Wohnen, Vorsorge und gesetzliche Betreuung und vermitteln auf Wunsch auch Angebote. Das gesamte Informations- und Beratungsangebot ist kostenlos.

„Die meisten Menschen möchten trotz Alter, Krankheit, Pflegebedürftigkeit oder Behinderung möglichst lange zu Hause bleiben. Genau daran arbeiten wir“, erläuterte Landrat Manfred Müller bei der offiziellen Eröffnung. Ein Besuch im Beratungszentrum helfe, die persönliche Situation zu beleuchten und Pflegebedürftigen und Angehörigen in ihrem neuen Alltag zur Seite zu stehen. Die Fachkräfte arbeiten Tür an Tür und sind mit vielen weiteren Institutionen vernetzt. „Der Zeitpunkt hätte nicht passender sein können. Als die Räume frei wurden, haben wir die Chance sofort genutzt, hier Kompetenzen aus einem Guss anbieten zu können“ erläutert Kreisdirektor Dr. Ulrich Conradi.

Interessierte und Ratsuchende finden erste Antworten bereits im Pflegeportal des Kreises Paderborn. Welche Voraussetzungen müssen für die Gewährung eines Pflegegrades erfüllt sein? Was zahlt die Pflegekasse, wann springt das Sozialamt ein? Das alles sind Standardfragen, die Betroffenen auf der Seele brennen und bereits im Internet beantwortet werden. „Das gesamte Angebot ist vom Menschen her gedacht“, betont Conradi. Natürlich würden alle Gespräche und Daten vertraulich behandelt. „Wenn gewünscht, machen die Fachkräfte auch Hausbesuche und schauen sich die Situation vor Ort an“, bekräftigt Günther Agethen, Leiter des Paderborner Kreissozialamtes. Manchmal seien es nur Kleinigkeiten wie Haltegriffe im Badezimmer, die den Alltag erleichtern könnten. Selbstverständlich seien auch diese Besuche zu Hause kostenlos, betont Agethen.

Vorsorgen kann und sollte man früh- und rechtzeitig: Wer öffnet zu Hause die Post, überweist die fälligen Rechnungen, wenn man selbst auf der Intensivstation liegt und nicht mehr ansprechbar ist? Wer gibt den Ärzten die Einwilligung zu notwendigen Operationen? Wer übernimmt die Kontoführung und klärt alles Finanzielle, wenn das Alter die geistigen Kräfte raubt? Auch hierzu gibt es Antworten und Hilfe im neuen Beratungszentraum in der Bahnhofstraße 50.

Rund 8.970 Menschen im Kreis Paderborn sind derzeit pflegebedürftig. Diese Zahl könnte bis 2030 auf etwa 10.200 ansteigen. „Darauf müssen wir mit einer bedarfsgereichten Alten- und Pflegeplanung reagieren“, betonen Müller und Conradi. Der Kreis Paderborn verfolge bereits seit Jahren das Ziel: ambulant vor stationär. Das entspreche nicht nur dem Wunsch der Betroffenen sondern schone auch die öffentlichen Kassen. Die wenigsten verfügten über eine Rente, die reiche, um einen Pflegeplatz zu finanzieren. Den Restanteil finanziere die öffentliche Hand, was natürlich Auswirkungen haben auf den Kreishaushalt und damit auch auf die Kreisumlage, erläutert Müller. Das jetzt eröffnete Beratungszentrum sei erst der Anfang. „Wir werden künftig noch mehr Partner mit ins Boot holen und weitere Leistungen unter einem Dach anbieten“, bekräftigten Müller und Conradi.

Öffnungszeiten im Beratungszentrum Alter und Pflege in der Bahnhofstraße 50 in Paderborn:

montags bis freitags von 8:30 Uhr bis 12:00 Uhr
donnerstags von 14:00 bis 18:00 Uhr

und nach Vereinbarung

Haben Sie Fragen zu den Themen Alter, Pflege, Wohnen, Vorsorge und gesetzliche Betreuung?

Telefonisch erreichen Sie unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter  im Beratungszentrum Alter und Pflege
unter der 05251 308-5077 oder beratungszentrum@kreis-paderborn.de.

 
 
 

Kontakt

Frau Pitz
Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
AmtsleiterinPressesprecherin

Tel. 05251 308-9200
Fax 05251 308-899200
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