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Medienbereitstellung

Schulträger

Medienbereitstellung: freiwillige Leistung oder Pflichtaufgabe?

Im § 79 (SchulG) ist festgelegt, wer für die Bereitstellung von Medien (Lehrmittel) zu sorgen hat:

„Der Schulträger ist verpflichtet, die für einen ordnungsgemäßen Unterricht erforderlichen Schulanlagen, Gebäude, Einrichtungen und Lehrmittel bereitzustellen und zu unterhalten sowie das für die Schulverwaltung notwendige Personal und eine am allgemeinen Stand der Technik und Informationstechnologie orientierte Sachausstattung zur Verfügung zu stellen. (...)“

Schulträger sind die zehn Städte und Gemeinden im Kreis, private und kirchliche Träger und auch der Kreis Paderborn selbst für seine vier Förderschulen und die Berufskollegs. Sie alle sind also gesetzlich für die Medienversorgung ihrer Schulen verantwortlich.

Das „Bereitstellen von Lehrmitteln“ - die Medienversorgung also - kann zum Teil unmittelbar in der Schule umgesetzt werden, das gilt insbesondere für Medien, die von den Verlagen konkret zu einem Lehrwerk angeboten werden. Einzelne Schulen und auch Städte und Gemeinden mit wenigen Schulen wären aber weder finanziell noch personell in der Lage, einen umfassenden, laufend aktualisierten Bestand von entsprechend lizenzierten audiovisuellen Medien für die unterschiedlichen Sachgebiete und Jahrgänge selbst vorzuhalten und zu organisieren. Deshalb wird diese Aufgabe schon unter rein ökonomischen Gesichtspunkten in einem gewissen Umfang traditionsgemäß an den Kreis delegiert und im Rahmen der Kreisumlage pauschal finanziert. Der Kreis wiederum setzt diesen Auftrag mit seinem Kreismedienzentren konkret um.

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