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Neue Test- und Quarantäneverordnung ab 5. Mai (0:00 Uhr)

Das NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat eine neue Corona-Test-und-Quarantäneverordnung veröffentlicht. Diese gilt ab Donnerstag, 5. Mai 2022. Darin werden die neuen Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI) aufgegriffen.

In der neuen Verordnung werden die Isolierungszeiten für infizierte Personen verkürzt: War bisher die Freitestung erst am siebten Tag möglich, kann die Isolierung nun bereits durch einen frühestens am fünften Tag der Isolierung erfolgten negativen Test beendet werden. In Nordrhein-Westfalen ist für das Freitesten aber nach wie vor ein offizieller Test (Bürgertestung oder PCR-Test) erforderlich. Ohne Freitestung endet die Isolierung wie bisher automatisch nach zehn Tagen.

Für Kontaktpersonen besteht keine Absonderungspflicht mehr. Vielmehr wird die RKI-Empfehlung umgesetzt, Kontakte zu reduzieren.

Neue Corona-Schutzverordnung ab 3. April (0:00 Uhr)

Damit werden ab Sonntag, 3. April, 0.00 Uhr, die Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus in Nordrhein-Westfalen erheblich reduziert. Sowohl die bisherigen 3G- und 2G+-Zugangsbeschränkungen als auch die allgemeine Maskenpflicht in Innenräumen entfallen. Bestehen bleiben Masken- und Testpflichten in besonders sensiblen Bereichen wie etwa Arztpraxen oder Krankenhäusern.

Corona-Situation weiterhin angespannt

Kreis Paderborn, Kliniken und die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe appellieren an Vorsicht und werben für Verständnis.

Das Bundesinfektionsschutzgesetzt ermöglicht es den Ländern durch die sogenannte Hotspot-Regelung, strengere, lokal begrenzten Regelungen einzuführen. Eine Hotspot-Regelung würde die angespannte Lage nicht lösen, da sind sich Landrat Christoph Rüther und die Leitungen der Paderborner Krankenhäuser St. Johannisstift, Brüderkrankenhaus St. Josef Paderborn und den St. Vincenz-Kliniken, MZG Bad Lippspringe sowie Dr. Ulrich Polenz, Leiter der Bezirksstelle der Kassenärztlichen Vereinigung, einig.  „Außerhalb der Kreisgrenzen würden in diesem Fall keine schärferen Vorgaben angewandt. Nicht all unsere Mitarbeitenden und Patienten wohnen im Kreis Paderborn. Sie wären, genauso wie die Bürgerinnen und Bürger, die das Kreisgebiet verlassen, im Privaten weiterhin einem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt,“ so die Verantwortlichen aus den Kliniken.

Landrat Christoph Rüther ist sich bewusst, dass sich die Menschen nach einem „normalen“ Leben sehnen: „Dieser Wunsch ist absolut verständlich. Das Auslaufen der Corona-Schutzverordnung in NRW hat den Eindruck erweckt, dass die Pandemie vorbei ist. Dies ist jedoch nicht der Fall.“ Das Land setze hier auf die Eigenverantwortung eines jeden Einzelnen und dies bedeutet weiterhin: Abstand, Hygiene, Impfen!

Aufgrund der anhaltend hohen Corona-Patienten-Zahlen, Personalausfällen und Quarantäneregelungen arbeiten die Paderborner Krankenhäuser an der Belastungsgrenze. Die Personalsituation sei inzwischen hoch dramatisch und die Versorgungssituation sei zunehmend schwierig, sind sich die Verantwortlichen einig. Dennoch rufen sie Patienten auf, sich mit Beschwerden zu melden. „Niemandem ist geholfen, wenn Patienten durch Ängste, die aufgrund von neuen, lokal begrenzten Beschränkungen ausgelöst werden, die Kliniken meiden“, erklären Dr. Josef Düllings, Siegfried Rörig, Achim Schäfer und Martin Wolf. Ihrer Erfahrung nach trauen sich seit Beginn der Pandemie viele Menschen mit gesundheitlichen Problemen nicht mehr in Arztpraxen und Kliniken. Die Folge seien auffallend viele schwere Krankheitsverläufe, die in den vergangenen Jahren so nicht beobachtet worden seien. „Wir sind in den Krankenhäusern zu jeder Zeit in der Lage akute Notfälle umfänglich zu versorgen. Rufen Sie mit ernstzunehmenden Beschwerden, die auf schwere Krankheiten wie einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hinweisen, immer sofort den Notarzt und kommen sie ins Krankenhaus“, appellieren die Verantwortlichen und fügen hinzu: „Es gibt an allen Häusern ein eingeschränktes Leistungsangebot. Dieses betrifft jedoch ausschließlich die sogenannten Elektiveingriffe – d.h. Behandlungen, die nicht zwingend sofort erfolgen müssen.“ Niemand sollte aus Angst vor dem Coronavirus notwendige Untersuchungen meiden.

Stattdessen werben Landrat Rüther, die Vertreter der Kliniken und Dr. Ulrich Polenz gemeinsam dafür, die Vorsichtsmaßnahmen weiterhin ernst zu nehmen und sich selber und somit auch das Gesundheitswesen zu schützen. Zudem bitten die Akteure gemeinsam um Verständnis für Regelungen, die von den Kliniken und auch vom Kreis für ihre Einrichtungen erlassen wurde, wie die 3G-Regelung und eine Pflicht zum Tragen vom FFP2-Masken. Dies gilt beispielsweise auch im Kreishaus und in den Nebenstellen wie dem Straßenverkehrsamt.


Neue Coronaschutzverordnung des Landes NRW ab 3. April

Gibt es weiterhin Zugangsbeschränkungen (3G, 2G, 2Gplus)?

Nein, das bundesweit geltende Infektionsschutzgesetz sieht keine Zugangsbeschränkungen mehr vor.

Folglich sind auch in Nordrhein-Westfalen die bisher geltenden 3G-, 2G- und 2Gplus-Regelungen zum 3. April 2022 aufgehoben worden.

Allerdings dürfen bestimmte Einrichtungen grundsätzlich nur noch mit einem aktuellen negativen Testnachweis betreten werden. Diese Vorschrift gilt zum Beispiel für Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und ambulante Pflegedienste, siehe auch unter „Gibt es eine Testpflicht?"

Gibt es eine Maskenpflicht?

Ja, aber ab 3. April 2022 deutlich eingeschränkt.

Draußen muss keine medizinische Maske oder FFP2-Maske getragen werden.

Drinnen wird das Tragen einer Schutzmaske weiterhin empfohlen.

Eine Pflicht zum Tragen mindestens einer medizinischen Maske besteht weiterhin für folgende Bereiche:


  • Öffentliche Verkehrsmittel (Busse und Bahnen, Schülerbeförderung);


  • Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen (Krankenhäuser, Dialyseeinrichtungen, Arztpraxen, ambulante Pflegedienste, voll- oder teilstationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen oder vergleichbare Einrichtungen);


  • Obdachlosenunterkünfte;


  • Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerbern, vollziehbar Ausreisepflichtigen, Flüchtlingen und Spätaussiedlern.

Gibt es eine Testpflicht?

Ja, unter anderem Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und ambulante Pflegedienste dürfen nur mit einem aktuellen negativen Testnachweis betreten werden.

Gleiches gilt – dort allerdings nur für nicht immunisierte Personen – unter anderem auch in Asyl- und Flüchtlingsunterkünften sowie Strafvollzugsanstalten. Hier kann allerdings bei vollständig immunisierten Personen auf die Tests verzichtet werden.

Die Beschäftigten dort müssen sich im Regelfall zweimal in der Woche testen lassen.

Nicht-immunisierte Beschäftigte in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und ambulanten Pflegediensten müssen sich täglich testen lassen.

In den Einrichtungen behandelte, betreute oder untergebrachte Personen müssen bei der Aufnahme negativ getestet sein.

Besucherinnen und Besucher müssen ihr negatives Testergebnis jeweils vor dem Betreten vorlegen.

Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres sind von der Testpflicht ausgenommen.

Gelten die allgemeinen Hygiene- und Infektionsschutzregeln weiterhin?

Die bekannten und bewährten AHA-Verhaltensregeln werden weiterhin empfohlen:

  • Abstand halten, Hygieneregeln beachten und im Alltag eine Maske tragen.

Die neue Corona-Schutzverordnung hat zudem zwei Anlagen, die aktuelle Hygiene- und Infektionsschutzempfehlungen zusammenfassen - eine richtet sich an Privatpersonen, die andere an Einrichtungen und Angebote mit Publikumsverkehr.

Beide Dokumente stehen online auf der Übersichtsseite zu den rechtlichen Regelungen während der Corona-Pandemie.

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Bei Anliegen können Sie gerne eine E-Mail an coronahotline@kreis-paderborn.de schicken und einen Rückrufwunsch (inkl. einer Telefonnummer, unter der wir Sie erreichen) hinterlassen.

Corona-Patienten oder Patienten mit Verdacht auf Corona können sich außerhalb der Öffnungszeiten der Hausarztpraxen an den Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung, Tel. 116117 wenden. In Notfällen wie z. B. Atemnot oder starke Schmerzen im Herzbereich oder Brust sollte sofort der Notruf 112 gewählt werden.

Anschrift

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Aldegreverstraße 10 – 14
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