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Aktuelle Informationen zum neuartigen Coronavirus 2019-nCoV

Seit dem 13.2. gelten in China als Risikogebiet: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan) und die Städte Wenzhou, Hangzhou, Ningbo, Taizhou in der Provinz Zhejiang. Ständig aktualisierte und überprüfte Informationen werden auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts angeboten.

Coronaviren 
Erster Coronafall in Deutschland bestätigt.

Letzte Aktualisierung: 13. Februar  2020

"In Deutschland gibt es bislang nur wenige bestätigte Infektionsfälle mit dem neuen Coronavirus. Alle stehen im Zusammenhang mit einem einzigen Infektionsgeschehen (Infektionscluster) bei einer Firma in Bayern, oder es sind Fälle bei den deutschen Staatsbürgern, die Anfang Februar 2020 aus Wuhan ausgeflogen worden waren.

Das Robert Koch-Institut erfasst kontinuierlich die aktuelle Lage, bewertet alle Informationen und schätzt das Risiko für die Bevölkerung in Deutschland ein. Auf globaler Ebene handelt es sich um eine sich sehr dynamisch entwickelnde und ernst zu nehmende Situation. Für eine abschließende Beurteilung der Schwere der neuen Atemwegserkrankung liegen gegenwärtig nicht genügend Daten vor. Schwere und tödliche Krankheitsverläufe kommen bei einem Teil der Fälle vor. Mit einem Import von weiteren Fällen nach Deutschland muss gerechnet werden. Auch weitere Übertragungen und Infektionsketten in Deutschland sind möglich. Gegenwärtig gibt es jedoch keinen Anhalt für eine anhaltende Viruszirkulation in Deutschland, so dass die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland aktuell weiterhin gering bleibt. Es ist offen, ob es gelingen wird, die weltweite Ausbreitung des Erregers einzugrenzen; daher kann sich diese Einschätzung kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern.

Stand: 11.02.2020, Quelle: Robert-Koch-Institut


Die WHO hat als Benennung für die Krankheit "Coronavirus Disease-19" (COVID-19) und für den Erreger "Severe Acute Respiratory Syndrome Coronavirus 2" (SARS-CoV-2) festgelegt. Bislang war oft von einem mysteriösen Lungenleiden die Rede. ("Co" steht für Corona, "vi" für Virus, "d" für disease (=Krankheit), "19" für 2019).


Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) stellt auf www.infektionsschutz.de Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus zur Verfügung. Diese finden Sie hier.


Auf Youtube stellt das BZgA Erklärvideos zu Verfügung.

Keime wie Bakterien, Viren oder Pilze finden sich überall in der Umwelt. Viele besiedeln auch unseren Körper – die meisten sind für uns harmlos. Manche können jedoch auch krank machen. Krankheitserreger können von Mensch zu Mensch, über die Hände oder gemeinsam benutzte Gegenstände weiterverbreitet werden. Einfache Hygienemaßnahmen tragen im Alltag dazu bei, sich und andere vor ansteckenden Infektionskrankheiten zu schützen.


Das RKI hat die häufigsten Fragen und Antworten zusammengestellt. Diese finden Sie hier.

Die auf den Internetseiten des RKI veröffentlichten Informationen sind generell validiert! Das heißt, sie haben einen Überprüfungsprozess durchlaufen und sind entweder von der WHO oder/und von der Regierung des betroffenen Landes als korrekt klassifiziert worden. Gerüchten oder unbestätigten Nachrichten, wie sie z.B. in sozialen Medien häufig vorkommen, wird bei Bedarf gezielt nachgegangen, um sie zu überprüfen, heißt es auf den Seiten des RKI.


Symptome und Verhalten:

Wie andere respiratorische Erreger kann eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus zu Symptomen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber führen, einige Betroffene leiden auch an Durchfall. Bei einem Teil der Patienten scheint das Virus mit einem schwereren Verlauf einherzugehen und zu Atemproblemen und Lungenentzündung zu führen. Todesfälle traten bisher vor allem bei Patienten auf, die älter waren und/oder zuvor an chronischen Grunderkrankungen litten. Derzeit liegt der Anteil der Todesfälle an den labordiagnostisch bestätigten Erkrankungen bei etwa 2 Prozent, es ist aber wahrscheinlich, dass dieser Anteil tatsächlich geringer ist, weil sich die Daten auf hospitalisierte Patienten beziehen. Quelle: RKI.


Geraten Sie nicht in Panik: Derzeit grassiert in Deutschland auch die Grippewelle mit ähnlichen Symptomen.

Um die Ausbreitung zu vermeiden bzw. Ansteckung zu verhindern, sollten ganz besonders in Regionen mit Erkrankungsfällen durch das neuartige Coronavirus gute Händehygiene, Husten- und Nies-Etikette sowie Abstand zu Erkrankten gehalten werden, empfiehlt das Robert Koch-Institut. Mit Niesetikette ist gemeint: in die Armellenbeuge husten, oder am besten in ein Taschentuch und das dann gleich entsorgen. Diese Maßnahmen sind in Anbetracht der derzeit grassierende Grippewelle überall und jederzeit angeraten.

Verunsicherte Verbraucherinnen und Verbraucher haben beim Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) angefragt, ob das Virus auch über Lebensmittel und andere importierte Produkte wie Kinderspielzeug, Mobiltelefone, Werkzeuge etc. auf den Menschen übertragen werden kann. Vor diesem Hintergrund hat das BfR die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema zusammengefasst. Diese finden Sie hier.


Wann sollte ich mich auf das Virus testen lassen?

Reisende aus den o.a. Risikogebieten in China oder Personen die Kontakt mit einer erkrankten Person hatten, und innerhalb von 14 Tagen nach Rückkehr oder dem Kontakt mit der Erkrankten Personen Symptome wie Fieber oder Atemwegsprobleme entwickeln, sollten ihre Ärztin oder Arzt aufsuchen. Wichtig ist vorher anzurufen.

Kündigen Sie Ihren Praxis-/Krankenhaus-Besuch an und schildern Sie, dass Sie in der betroffenen Region waren oder Kontakt mit einer erkrankten Person hatten und entsprechende Symptome (z.B. Fieber) haben! Dann kann sichergestellt werden, dass entsprechende Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden (nicht im vollen Wartezimmer lange sitzen, Hygienemaßnahmen wie Mundschutz etc.). So können dann weitere Ansteckungen verhindert werden.

Außerhalb der Sprechzeiten der Arztpraxen erreichen Sie den Bereitschaftsdienst (bundesweit) über die 116117.


Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit zum Thema Coronaviren finden Sie hier.


China: Reise und Sicherheitshinweise:

Das Auswärtige Amt hat seine Informationen zum neuartigen Coronavirus für Beschäftigte und Reisende in einem Merkblatt aktualisiert.


 
 
 

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Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Fax 05251 308-899200
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