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Wewelsburg

Tagesaktuelle Informationen zum neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 im Kreis Paderborn

Auf diesen Seiten stellen wir Ihnen aktualisierte und validierte Informationen mit allen Links zu Behörden und Einrichtungen zum Thema Corona im Kreis Paderborn zur Verfügung. Hier finden Sie Informationen über die 7-Tages-Inzidenz, die daraus resulterenden Gefährdungsstufen, Risikogebiete, Informationen für Reiserückkehrer und zu den laufend aktualsierten Corona-Regeln.

Infotelefon des Gesundheitsamtes

Telefon Icon
 
 
 

Allgemeine Fragen zu COVID-19

05251 308-3333

 

erreichbar von

Mo-Fr: 9:00 bis 16:00  Uhr, Sa: von 12:00 bis 16:00 Uhr

Die Infektionszahlen steigen weiter an.  In unserem Gesundheitsamt herrscht Hochbetrieb. Es kann zu Verzögerungen in der Bearbeitung kommen.
Wir danken für das Verständnis!

Corona-Patienten oder Patienten mit Verdacht auf Corona können sich außerhalb der Öffnungszeiten der Hausarztpraxen an den Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung, Tel. 116117 wenden. In Notfällen wie z. B. Atemnot oder starke Schmerzen im Herzbereich oder Brust sollte sofort der Notruf 112 gewählt werden.

 
 
 

WICHTIGER HINWEIS: Ein Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Münster hat am Freitag, 20. November 2020, wesentliche Bestandteile der aktuellen Corona-Einreiseverordnung für Nordrhein-Westfalen außer Vollzug gesetzt. Die Regelungen der Verordnung werden daher aktuell nicht angewendet.

 

E-Mail-Adressen des Gesundheitsamtes

für

  • Positiv getestete Privatpersonen mit Wohnsitz Paderborn, die vom Paderborner Gesundheitsamt aufgefordert worden sind, eine Liste mit engeren Kontakten zu erstellen und diese gerne mailen möchten
  • Gesundheitsämter, Ordnungsämter oder andere Stellen, die dem Paderborner Kreisgesundheitsamt Kontaktpersonen von positiv Getesteten mit Wohnsitz Kreis Paderborn melden möchten
 
 
Telefon Icon

Bürgertelefon

05251 88-122979

Servicezeiten:

Mo bis Do:
8.00 – 16.00 Uhr
Freitag: 8 – 12 Uhr

 

Das Bürgertelefon bietet keine medizinische Beratung an.
In Kooperation mit dem telefonischen Service-Center der Stadt Paderborn

 

Stand: Mittwoch, 25.11.2020, 15:10 Uhr

Aktuelle Lage im Kreis Paderborn

Wenn Sie die Karte als Vollbild sehen wollen, klicken Sie hier.

68 neue Corona-Infektionen, 34 Genesene, aktuell 904 aktive Fälle
- Landeszentrum für Gesundheit weist 7-Tages-Inzidenz von 109,8 für den Zeitraum 18.11. – 24.11.2020 aus, Datenstand: 25.11.2020, 00:00 Uhr –

 Die Zahl der Neuinfektionen steigt weiter an: 68 neue Corona-Fälle wurden dem Paderborner Kreisgesundheitsamt am heutigen Mittwoch, 25. November, Stand 11:00 Uhr, gemeldet. Weitere 34 Corona-Erkrankte gelten als genesen. Unterm Strich sind derzeit 904 Menschen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert (aktive Fälle). Betroffen ist weiterhin Paderborn mit 416 aktiven Fällen, gefolgt Delbrück (139), Hövelhof (70), Salzkotten (56), Borchen (51), Büren (48), Bad Lippspringe (40), Altenbeken (40), Bad Wünnenberg (28) und Lichtenau (16).

In 18 Schulen und 7 Kindergärten sind einzelne Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler, Erziehende sowie Kindergartenkinder positiv getestet worden. Keine der betroffenen Schulen ist geschlossen, je nach Risikoeinschätzung durch das Gesundheitsamt auf Basis der Richtlinien des Robert Koch-Instituts wurden einzelne Klassen, Lerngruppen, Jahrgangsstufen und Kindergartengruppen unter Quarantäne gestellt. Fünf Kindertageseinrichtungen sind komplett geschlossen worden.

Die vom Landeszentrum für Gesundheit ausgewiesene 7-Tages-Inzidenz steht bei 109,08. Die 7-Tages-Inzidenz ist die Anzahl der Neuinfektionen innerhalb einer Woche, umgerechnet auf 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Die Zahl der aufsummierten und laborbestätigten Coronavirus-Infektionen seit Ausbruch der Pandemie steigt auf 2.715, Stand 25.11., 11:00 Uhr. Die Zahl der Corona-Erkrankten, die eine akute Infektion überstanden haben und als genesen gelten, beträgt 1.749. 45 (+2) Corona-Patienten werden zurzeit im Krankenhaus behandelt, von denen 12 (+1) intensivmedizinisch behandelt werden müssen. 3.159 (-491) Menschen befinden sich im vom Paderborner Kreisgesundheitsamt angeordneter Quarantäne. 62 Menschen sind in Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben.

Das Corona-Geschehen im Kreis Paderborn in Tabellenform:

Aufsummierte Gesamtzahlen seit Ausbruch der Pandemie:


Bestätigte Fälle

Todesfälle

Genesene


Aktuell

Vortag

Aktuell

Vortag

Aktuell

Vortag

Altenbeken

101

98

4

4

57

57

Bad Lippspringe

191

190

17

17

134

130

Bad Wünnenberg

119

119

2

1

89

88

Borchen

120

118

1

1

68

65

Büren

116

114

5

5

63

62

Delbrück

376

369

3

2

234

228

Hövelhof

164

150

5

5

89

89

Lichtenau

59

58

-

-

43

43

Paderborn

1.304

1.268

24

24

864

848

Salzkotten

165

163

1

1

108

105

GESAMT

2.715

2.647

62

62

1.749

1.715


 


 




7-Tages-Inzidenz |  18.11. bis 24.11.2020

 


 


Aktuell

  Vortag

Datenbestand 25.11., 00:00 Uhr
Quelle: Landeszentrum für Gesundheit

 

 

 


109,8

117,6

Zahl der aktiven Fälle, also jener Menschen, die aktuell mit dem Coronavirus infiziert sind:


Aktive Fälle


Aktuell

Vortag

Altenbeken

40

37

Bad Lippspringe

40

43

Bad Wünnenberg

28

29

Borchen

51

52

Büren

48

47

Delbrück

139

138

Hövelhof

70

56

Lichtenau

16

15

Paderborn

416

396

Salzkotten

56

57

GESAMT

904

870

Die Zahl der aktiven Fälle erhält man, wenn man von der aufsummierten Gesamtzahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen die Todesfälle und Zahl der Genesenen abzieht.

Das Paderborner Kreisgesundheitsamt ist Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr,
Sa von 12 bis 16 Uhr unter der 05251 308-3333 zu erreichen.

 
 
 

Das Land NRW hat eine Corona-Schutzverordnung erlassen, in der die Beschlüsse von Bund und Ländern zur Eindämmung der Corona-Pandemie eingeflossen sind. Wir haben im Folgenden die wichtigsten Regeln zusammengefasst.

Alle nun geltenden Corona-Regeln des Landes NRW sind in der Corona-Schutzverordnung nachzulesen (gültig ab 10. November):
Hier finden Sie die Corona-Schutzverordnung

Grundregeln

  • Persönliche Treffen bitte auf das absolute Mindestmaß und das Erlaubte reduzieren.
  • Im öffentlichen Raum mindestens anderthalb Meter Abstand zu anderen Menschen halten.
  • Die Alltagsmaske korrekt – also auch über der Nase – und überall dort tragen, wo es vorgeschrieben ist oder eng wird.
  • Treffen ohne Mindestabstand sind nur in Ausnahmefällen gestattet. Dazu gehören beispielsweise:

    • Treffen mit maximal zehn Personen, die zum eigenen Hausstand bzw. zu einem weiteren Hausstand gehören.
    • Treffen von Kindern in der Tagesbetreuung
    • Fahrten im öffentlichen Personenverkehr
    • zwingende Zusammenkünfte zur Berufsausübung
  • Beim Besuch zahlreicher Einrichtungen und Angebote muss die Rückverfolgbarkeit der Anwesenden sichergestellt sein.
  • Immer auf die Hygieneregeln achten, also beispielsweise regelmäßig die Hände waschen und grundsätzlich in die Armbeuge niesen.
  • Empfehlenswert ist zudem, die Corona-Warn-App auf dem Handy zu installieren und zu nutzen.
  • Für den privaten Raum gilt die Aufforderung, sich in eigener Verantwortung an den Regelungen der Corona-Schutzverordnung zu orientieren. Auf Feiern und ähnliches sollte grundsätzlich verzichtet werden.

Alltagsmaske tragen

  • in allen öffentlichen Bereichen, in denen kein ausreichender Abstand eingehalten werden kann (Einzelhandel, Wochenmärkte, belebte Straßen etc.)
  • in Bussen, Zügen des Nah- und Fernverkehrs und Taxen
  • in Krankenhäusern und Pflegeheimen
  • in Schulgebäuden und auf dem Gelände von Schulen – ab Klassenstufe 5 auch im Unterrichtsraum (gilt bereits bis Ende 2020)
  • auf Spielplätzenh - gilt für Kinder ab dem Grundschulalter und ihre Eltern sowie eventuelle weitere Begleitpersonen
  • bei erlaubten sogenannten „körpernahen Dienstleistungen“ (zum Beispiel beim Friseur)

Hochschulen, Schulen und Kitas

  • Schulen und Einrichtungen der Kinderbetreuung sollen weiter geöffnet bleiben. Details regelt die Corona-Betreuungsverordnung.
  • Hochschulen und Schulen des Gesundheitswesens können den Lehr- und Prüfungsbetrieb aufrechterhalten. Details sind in entsprechenden Allgemeinverfügungen geregelt.
  • Auch bestimmte weitere außerschulische Bildungsangebote (zum Beispiel berufsbezogene Aus- und Weiterbildung) können aufrecht erhalten werden.

Stationäre Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen

Der Besuch von Krankenhäusern, Pflegeheimen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe soll - auf Basis eines einrichtungsbezogenen Besuchskonzepts - geregelt werden.

Sport, Kultur und Freizeit

  •  Angebote und Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung dienen, müssen eingestellt bzw. geschlossen werden. Dazu gehören unter anderem:
  1. Theater, Opern- und Konzerthäuser, Kinos (außer: Autokinos), Museen
  2. Zoos, Tierparks, Schwimmbäder, Thermen
  3. Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen
  4. Clubs und Diskotheken
  5. Ausflugsfahrten mit Schiffen, Kutschen, historischen Eisenbahnen
  6. Bordellbetriebe
  • Gemeinsamer Sport im Amateur- und Freizeitbereich ist untersagt, dies gilt auch für gesundheitsorientierte und Reha-Angebote sowie Yoga-Kurse. Fitnessstudios sowie öffentliche und private Sportanlagen müssen geschlossen werden. Ausnahmen:
  1. Erlaubt ist Sport alleine, zu zweit oder mit Mitgliedern des eigenen Hausstands - außerhalb geschlossener Räumlichkeiten.
  2. Erlaubt sind Einzelbehandlungen etwa durch Physiotherapeuten, die Bewegungselemente beinhalten.

  • Profisport ist unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt, Zuschauer sind allerdings nicht zugelassen.
  • Musikschulen dürfen geöffnet bleiben.

Einzelhandel, Gastronomie und Hotellerie

  • Geschäfte des Groß- und Einzelhandels dürfen öffnen, müssen allerdings unter anderem sicherstellen, dass die Zahl der Kunden begrenzt bleibt (eine Person pro zehn Quadratmeter Verkaufsfläche). Dies gilt auch für Geschäftslokale von Handwerkern und Dienstleistern.
  • Der Verkauf von alkoholischen Getränken ist zwischen 23 Uhr und 6 Uhr untersagt.
  • Restaurants, Cafès, Imbisse, Kneipen und andere gastronomische Einrichtungen müssen schließen. Ausnahme: Lieferung oder Abholung von Speisen für den Verzehr zu Hause.
  • Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken sind untersagt. Eine Ausnahme gilt für alle Reisen nach Nordrhein-Westfalen, die bis zum 29. Oktober 2020 angetreten wurden.
  • Busreisen zu touristischen Zwecken sind verboten.
  • Reisen und private Besuche, die nicht zwingend notwendig sind, sollten verschoben oder abgesagt werden.

Handwerk, Wirtschaft und Veranstaltungen

  • Veranstaltungen und Versammlungen sind ganz überwiegend nicht möglich. Das gilt leider auch für Martinsumzüge.

  • Messen und Ausstellungen sind untersagt.

  • Dienst- und Handwerksleistungen, die nicht auf Distanz von mindestens anderthalb Metern angeboten werden können, sind bis auf wenige Ausnahmen untersagt.
  1. Nicht erlaubt sind unter anderem: Massage, Tätowierung, Kosmetik, Maniküre
  2. Erlaubt bleiben: Dienst- und Handwerksleistungen im Gesundheitswesen, Fußpflege- und Friseurleistungen, Taxifahrten
  3. Auch Ärzteschaft, Heilpraktiker und ambulante Pflegedienste können ihrer Arbeit weiterhin nachgehen.
  • Unternehmen aller Größen, Solo-Selbstständige und Selbstständige in freien Berufen können bei deutlichen Umsatzrückgängen durch die Corona-Pandemie Überbrückungshilfe beantragen. Weitere Informationen hier.

(Quelle: MAGS NRW, Land NRW)

 
 
 

Ordnungswidrigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz in Zusammenhang mit der Coronaschutzverordnung

Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung  werden als Ordnungswidrikgeit geahndet. Wie hoch das Bußgeld für den jeweiligen Verstoß ist, kan dem Bußgeldkatalog des Landes NRW entnommen werden. Den Katalog in der ab dem 14. Oktober 2020 gültigen Fassung finden Sie hier.

Kostenlose Tests für Beschäftigte in Schulen und Kindertageseinrichtungen

Alle Beschäftigten an den öffentlichen und privaten Schulen sowie Beschäftigte in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegepersonen können sich seit Montag, 3. August 2020, kostenlos und freiwillig auf das Coronavirus testen lassen. Weitere Infos finden Sie hier.

Auch hierfür ist keine Bescheinigung des Gesundheitsamtes erforderlich! Allerdings muss beim Arzt ein vom Arbeitgeber ausgestellter Berechtigungsnachweis vorgelegt werden.

Wo kann ich mich generell testen lassen?

Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe(KV) hat eineInternetseite eingerichtet, auf der man sich die nächstgelegene Arztpraxis in Westfalen-Lippe anzeigen lassen kann, die Patienten auf das Coronavirus testen.  Einfach Wohnort eingeben, und es werden alle Ärzte in der Nähe angezeigt, die auf eine mögliche COVID-19 Infektion testen.

Alle Praxen, die eine solche Testung vornehmen, verfügen über die nötigen Schutzmaßnahmen und es ist sichergestellt, dass diese Patienten getrennt von nicht coronainfizierten Patienten getestet werden, sagt die KV.  Zur Internetseite mit Standortsuche gelangen Sie hier.

Die komplette Arztliste als pdf-Datei finden Sie hier.

 
 
 

Corona-Warn-App

Corona-Warn-App: Jetzt herunterladen und Corona gemeinsam bekämpfen 
Corona-Warn-App: Jetzt herunterladen und Corona gemeinsam bekämpfen

Die Bundesregierung hat dieCorona-Warn-App an den Start gebracht. Mit der App können Menschen anonym und schnell darüber informiert werden, wenn sie sich in der Nähe eines Infizierten aufgehalten haben.

Je mehr Menschen dieCorona-Warn-App nutzen, desto schneller können in Zukunft Infektionsketten durchbrochen werden.

 
 
 
 

Alltag in der Corona-Pandemie

Jeder kann dazu beitragen, sich und andere zu schützen. Mit AHA durch Herbst und Winter:

Abstand halten: Die Wahrscheinlichkeit, mit Aerosolen anderer in Kontakt zu kommen,ist im Umkreis von etwa ein bis zwei Metern erhöht.

Hygiene: Häufiges Händewaschen, kein Händeschütteln, in die Armbeuge niesen, Einmal-Taschentücher benutzen,nicht mit den Händen ins Gesicht fassen.

Alltagsmaske tragen, die Mund und Nase bedeckt: Bei richtiger Anwendung halten sie vor allem größere Tröpfchen zurück. 


Zusätzlich, insbesondere in den  Herbst- und Wintermonaten:

App herunterladen: Die Corona-Warn-App hilft, Infektionsketten schneller aufzuspüren und zu unterbrechen. Sie ist umso wirksamer, je mehr Menschen die App herunterladen.

Lüften: Um das Ansteckungsrisiko in geschlossenen Räumen zu verringern, sollte regelmäßig gelüftet werden.


Häufige Alltagsfragen:

  • Welche Regelungen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie gelten aktuell?
  • Muss ich Lebensmittel oder Verpackungen desinfizieren?
  • Kann ich mich aktuell mit Bekannten und Freunden treffen?

....

Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit mit Antworten finden Sie hier.

Die AHA-Formel: Abstand + Hygiene + Alltagsmaske
Foto: Icons erstellt von surang, Freepik und Smashicons für www.flaticon.com
Die AHA-Formel: Abstand + Hygiene + Alltagsmaske
 
 
 

Erlasse und Informationen des Landes Nordrhein-Westfalen

Informieren Sie sich  über neue Regeln, Maßnahmen, Verordnungen und Tipps der Landesregierung.

Die Erlasse des Landes NRW werden von den Ordnungsämtern der Städte und Gemeinden durch Allgemeinverfügungen vor Ort umgesetzt. Zu Fragen, z.B. zu Öffnungszeiten von Restaurants , Zugang zu Einkaufszentren etc., wenden Sie sich daher bitte an das Ordnungsamt Ihres Wohnortes.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Quarantäne

 
 
 
 
 
 
 

Informationen für Gehörlose

Informationen zu Corona für Gehörlose (Foto: iStock.com - Capuski)
Informationen zu Corona für Gehörlose (Foto: iStock.com - Capuski)
 

Informationen in Leichter Sprache

 
 
 

Fremdsprachige Informationen in Leichter Sprache

 
 
 

Informationen über Corona in verschiedenen Sprachen

 
 
 
 

Familien mit Kindern

Kinderzuschlag "Notfall-KIZ"

Das Bundesfamilienministerium hat den Notfall-Kinderzuschlag (KiZ) für Familien, die auf Grund der aktuellen Situation in eine schwierige finanzielle Lage kommen, gestartet. 

Hiermit erhalten Eltern die Möglichkeit bis zu 185 € pro Kind zu beantragen, wenn das monatliche Einkommen nicht ausreicht, um die gesamte Familie zu versorgen.
Auf der Internetseite des Bundesfamilienministeriums können alle relevanten Informationen nachgelesen werden. 

www.arbeitsagentur.de/familie-und-kinder/notfall-kiz

Schulberatungsstelle ist für Sie da!

 
 
 
 

Empfehlungen

Das Coronavirus SARS-CoV-2 ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Die Tröpcheninfektion ist der Hauptübertragungsweg. Diese Übertragung kann direkt von Mensch zu Mensch erfolgen, wenn virushaltige Tröpfchen an die Schleimhäute der Nase, des Mundes und ggf. des Auges gelangen. Auch eine Übertragung durch Schmierinfektion über die Hände, die mit der Mund- oder Nasenschleimhaut sowie mit der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden, ist prinzipiell nicht ausgeschlossen.

Außerdem kann SARS-CoV-2 über Aerosole (in der Luft schwebende Tröpfchenkerne, die kleiner als 5 Mikrometer sind) übertragen werden.

Eine Übertragung über Oberflächen ist, insbesondere in der unmittelbaren Umgebung von infizierten Personen, nicht auszuschließen. Die Coronaviren SARS-CoV-2 wurden auch in Stuhlproben Betroffener gefunden. Ob SARS-CoV-2 auch über den Stuhl verbreitet werden kann, ist noch nicht abschließend geklärt.

Quelle: www.zusammengegencorona.de- Stand: November 2020


Alltag mit weniger Ansteckung und mehr Rücksichtnahme bedeutet auch, die Hygieneregeln zu beachten:

  • in den Ärmel niesen
  • Einmal-Taschentücher nutzen
  • sofort entsorgen
  • gründliches und häufiges Händewaschen mit Seife und Wasser 
  • Abstand zu Erkrankten 

schützen am besten vor einer Ansteckung. Die Hände sind der Hauptübertragungsweg von Krankheits- und Grippeerregern und natürlich auch Coronaviren. Das Paderborner Gesundheitsamt rät deshalb dazu, das Händeschütteln zu meiden. 


Verdacht auf Corona-Virus-Infektion und der Hausarzt ist nicht erreichbar:

  • Bei nur leichten Symptomen: selbst isolieren, Zuhause bleiben, Kontakte  vermeiden, Händehygiene einhalten.
  • Wenn die Beschwerden zunehmen: Ein Arzt ist über den Bereitsschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung unter der Tel.  116117 zu erreichen.
  • Bei lebensbedrohlichen Situationen (z. B.  Atemnot) den Notruf  112 wählen!
 
 
 

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Coronavirus SARS-CoV-2

Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, nur auf überprüfte Informationen zu vertrauen und sich nicht an Spekulationen zu beteiligen. Der Kreis Paderborn hat auf seinen Seiten alle Infos und links zu gesicherten Informationen des Robert-Koch-Instituts, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Bundesgesundheitsministeriums zusammengestellt, die fortlaufend aktualisiert werden.

Das RKI hat die hier häufigsten Fragen und Antworten zum Coronavirus SARS-CoV-2 für Sie zusammengestellt.

Die FAQ Liste wird fortlaufend aktualisiert. Diese finden Sie auch direkt auf den Seiten des RKI: https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/gesamt.html

Epidemiologie (Stand: 13.11.2020)

Wie erfasst das RKI die Situation in Deutschland, wie schätzt das RKI die Lage ein und welche Empfehlungen gitbt es für die Fachöffentlichkeit?

Das RKI analysiert fortlaufend verschiedene Datenquellen, um die Lage in Deutschland so genau wie möglich erfassen und einschätzen zu können. Dazu zählen unter anderem die offiziellen Meldedaten (u.a. Fall- und Todeszahlen, geografische Verteilung, zeitlicher Verlauf, betroffene Altersgruppen, Hospitalisierungen, Ausbrüche), aber auch Informationen aus bereits bestehenden Surveillance-Systemen (z.B. zur Influenza) und aus Projekten und Studien, die im Rahmen der COVID-19-Pandemie - auch in Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen - entstehen. Auch die Anzahl der COVID-19-Patienten auf Intensivstationen und der in Deutschland insgesamt durchgeführten Labortests auf SARS-CoV-2 wird erfasst. Alle Informationen werden gemeinsam bewertet im täglichen Situationsbericht veröffentlicht.

Die aktuelle Risikobewertung ist unter www.rki.de/covid-19-risikobewertung abrufbar.

Darüber hinaus arbeitet das Institut eng mit verschiedenen Behörden und Einrichtungen zusammen - auf internationaler und nationaler Ebene. Auf dieser Basis erstellt das Institut Empfehlungen für die Fachöffentlichkeit, welche Maßnahmen ergriffen werden sollen, um die Gesundheit zu schützen und die Weiterverbreitung des Virus so weit wie möglich zu verlangsamen.

Alle Informationen und Dokumente sind unter www.rki.de/covid-19 abrufbar. Sie werden kontinuierlich an die Lage angepasst. 

Fortlaufend aktualisierte Informationen zum Erreger werden in einem Steckbrief zu COVID-19 zur Verfügung gestellt.

Stand: 13.11.2020

Was versteht man unter der Reproduktionszahl R, und wie wichtig ist sie für die Bewertung der Lage?

Die Reproduktionszahl beschreibt, wie viele Menschen eine infizierte Person im Mittel ansteckt.

Am Anfang einer Pandemie gibt es den Startwert R0 (auch: Basisreproduktionszahl), der beschreibt, wie viele Menschen ein Infizierter im Mittel ansteckt, wenn die gesamte Bevölkerung empfänglich für das Virus ist (weil es noch keine Immunität in der Bevölkerung gibt), noch kein Impfstoff verfügbar ist und noch keine Infektionsschutzmaßnahmen getroffen wurden.

Bei SARS-CoV-2 liegt R0 zwischen 3,3 und 3,8, das heißt jeder Infizierte steckt im Mittel etwas mehr als zwei bis etwas mehr als drei Personen an. Ohne Gegenmaßnahmen würde die Zahl der Infektionen rasch exponentiell ansteigen und erst stoppen, wenn bis zu 70 % der Bevölkerung eine Infektion bzw. Erkrankung durchgemacht haben, also immun sind und das Virus ihrerseits nicht mehr weiterverbreiten können.

Durch Infektionsschutzmaßnahmen lässt sich die Reproduktionszahl verringern. Man spricht von einer zeitabhängigen Reproduktionszahl R(t). Es gilt:

  • Wenn R größer 1, dann steigende Anzahl täglicher Neuinfektionen,
  • Wenn R gleich 1, dann konstante Anzahl täglicher Neuinfektionen,
  • Wenn R unter 1, dann sinkende Anzahl täglicher Neuinfektionen.

Bei SARS-CoV-2 ist das Ziel, die Reproduktionszahl stabil bei unter 1 zu halten.

Die Schätzung des R-Wertes basiert auf dem sogenannten Nowcasting, einem statistischen Verfahren, das die Entwicklung der Fallzahlen nach Erkrankungsbeginn darstellt und für die letzten Tage auch prognostiziert (mehr Informationen zur Methode, Beispielrechnungen und aktuelle Zahlen unter www.rki.de/covid-19-nowcasting). Diese Prognose ist mit Unsicherheit behaftet, die sich auch in den zum R-Wert angegebenen Prädiktionsintervallen spiegelt. Nach Eingang weiterer Fallmeldungen am RKI wird der R-Wert im Verlauf für die zurückliegenden Tage angepasst und ggf. nach oben oder unten korrigiert.

Im täglichen Situationsbericht werden zwei R-Werte dargestellt. Zum einen der sensitivere 4-Tage-R-Wert. Dieser Wert bildet zeitnah den Trend der Anzahl von Neuerkrankungen ab und kann auf mögliche Trendänderungen hinweisen. Er reagiert jedoch empfindlich auf kurzfristige Änderungen der Fallzahlen – wie sie etwa durch einzelne Ausbruchsgeschehen verursacht werden können - was besonders bei insgesamt kleineren Anzahlen von Neuerkrankungen zu verhältnismäßig großen Schwankungen führen kann. Zusätzlich gint das RKI ein stabileres 7-Tage-R an, das sich auf einen längeren Zeitraum bezieht und daher weniger tagesaktuellen Schwankungen unterliegt. Das 7-Tage-R bildet Trends zuverlässiger ab, bezieht sich dabei jedoch auf ein Infektionsgeschehen, das etwas länger zurückliegt als beim 4-Tage-R-Wert.

Technisch werden beide R-Werte auf der Basis des Nowcasting geschätzt. Das Nowcasting endet am Datum von vor 4 Tagen, da noch keine zuverlässige Aussage zur Anzahl der Neuerkrankungen der letzten 3 Tage gemacht werden kann.

Der sensitivere 4-Tage-R-Wert kann geschätzt werden durch Verwendung eines gleitenden 4-Tages-Mittels der durch das Nowcasting geschätzten Anzahl von Neuerkrankungen. Er vergleicht dann die geglättete Anzahl eines Tages mit der entsprechenden Anzahl vor 4 Tagen. Die Infektionen zu diesen Neuerkrankungen liegen nochmal 4 bis 6 Tage davor, das heißt also vor 8 bis 13 Tagen. Der 4-Tage-R-Wert, der heute berichtet wird, bildet also das Infektionsgeschehen vor etwa einer bis zwei Wochen ab. Analog dazu wird das 7-Tage-R durch Verwendung eines gleitenden 7-Tages-Mittel der Nowcasting-Kurve geschätzt. Schwankungen werden dadurch stärker ausgeglichen. Das 7-Tage-R vergleicht den 7-Tages-Mittelwert der Neuerkrankungen eines Tages mit dem 7-Tages-Mittelwert 4 Tage zuvor. Die Infektionen zu den Neuerkrankungen liegen 4 bis 6 Tage davor, das heißt also vor 8 bis 16 Tagen. Das 7-Tage-R bildet somit das Infektionsgeschehen vor etwa einer bis etwas mehr als zwei Wochen ab. Für die Einschätzung der epidemiologischen Lage kommt dem 7-Tage-R-Wert eine höhere Bedeutung zu, da dieser weniger beeinflusst wird von tagesaktuellen Schwankungen der Zahl der gemeldeten und an das RKI übermittelten Fälle.

Beispiel:

  • (A) Berechnung R-Wert, der am 14. Mai im Lagebericht veröffentlicht wird. Dieser Wert basiert auf der geschätzten Anzahl von Neuerkrankungen bis zum 10. Mai. Er berechnet sich als Summe der Neuerkrankungen zwischen den 4 Tagen vom 7. bis zum 10. Mai geteilt durch die Summe der Neuerkrankungen der 4 Tage vom 3. bis zum 6. Mai. Er bezieht sich damit auf die Neuerkrankungen vom 7. bis zum 10. Mai, die zugehörigen Infektionen liegen eine Inkubationszeit davor und damit 4 bis 6 Tage davor, das heißt also zwischen dem 1. und 6. Mai. Damit liegt das beschriebene Infektionsgeschehen 8 bis 13 Tage vor dem 14. Mai.

(B) Berechnung des 7-Tage-R-Werts, der am 14. Mai im Lagebericht veröffentlicht wird. Dieser Wert basiert auf der geschätzten Anzahl von Neuerkrankungen bis zum 10. Mai. Er berechnet sich als Summe der Neuerkrankungen zwischen den 7 Tagen vom 4. bis zum 10. Mai geteilt durch die Summe der Neuerkrankungen der 7 Tage vom 30. April bis zum 6. Mai. Er bezieht sich damit auf die Neuerkrankungen vom 4. bis zum 10. Mai, die zugehörigen Infektionen liegen eine Inkubationszeit davor und damit 4 bis 6 Tage davor, das heißt also zwischen dem 28. April und dem 6. Mai. Damit liegt das beschriebene Infektionsgeschehen 8 bis 16 Tage vor dem 14. Mai.

Unter www.rki.de/covid-19-nowcasting werden Beispielrechnungen und beide R-Werte als Excel-Tabelle zur Verfügung gestellt und täglich aktualisiert.

Stand: 13.11.2020

Welchen Zusammenhang gibt es generell zwischen erhöhten Testzahlen und erhöhten Fallzahlen?

Testen ist essentieller Bestandteil einer umfassenden Pandemie-Bekämpfungs-Strategie: Testen ermöglicht eine schnelle und präzise Erfassung der Zahl und Verteilung von infizierten Personen in Deutschland. Dies ist Grundlage für eine Unterbrechung von Infektionsketten und für einen Schutz vor Überlastung unseres Gesundheitssystems. Die Anzahl der nachgewiesenen SARS-CoV-2 Infektionen hängt generell vom Vorkommen dieser Infektionen in der Bevölkerung, der Teststrategie und der Anzahl der durchgeführten Tests ab. Die Testkriterien werden an die jeweilige epidemiologische Lage angepasst (siehe Nationale Teststrategie und Flussschema).

Eine Ausweitung der Testindikationen (z.B. für Reiserückkehrer) oder eine Erhöhung der Zahl durchgeführter Tests (z.B. im Rahmen von Ausbrüchen oder Studien) kann zu einem Anstieg der Fallzahlen führen, da zuvor unentdeckte Infizierte (auch ohne oder mit nur sehr milden Symptomen) erkannt werden. Das heißt aber nicht, dass umgekehrt die beobachteten steigenden Fallzahlen nur mit dem vermehrten Testaufkommen zu erklären wären, geschweige denn mit einem vermeintlich hohen Anteil an falsch-positiven Ergebnissen der PCR-Testung (für weitere Informationen siehe „Welche Rolle spielen falsch-positive Testergebnisse?“).

Stand: 13.11.2020

War der anstieg der COVID-19-Fallzaheln in Deutschland von Anfang Juli bis Mitte August 2020 nur auf die erhöhten Testzahlen zurückzuführen?

Nein, die erhöhten Fallzahlen in diesem Zeitraum gehen nicht allein auf eine Ausweitung der Tests zurück.

Die Testzahlen können einerseits ansteigen, weil die Teststrategie ausgeweitet wird, also mehr Tests durchgeführt werden. Eine Ausweitung der Tests kann zu einem Anstieg der Fallzahlen beitragen, weil Fälle detektiert werden, die sonst unentdeckt geblieben wären – beispielsweise Fälle ganz ohne Symptome oder mit nur sehr milden Symptomen. Die vorhandenen Infektionen werden dann also vollständiger erfasst.
Andererseits kommt es zu einem Anstieg der Fallzahlen, wenn das Infektionsgeschehen generell zunimmt, u.a. weil es vermehrt zu lokalen Häufungen von Infektionen kommt, u.a. bei Familienfeiern, bei Freizeitaktivitäten, am Arbeitsplatz oder in Gemeinschafts- und Gesundheitseinrichtungen. Naturgemäß wird dann ebenfalls mehr getestet – ohne dass sich die Teststrategie ändert.

Anfang Juni 2020 wurde beschlossen, auch asymptomatische Personen auf SARS-CoV-2 zu testen - wenn diese beispielsweise enge Kontaktpersonen von bestätigten COVID-19 Fällen sind, im Rahmen von Ausbrüchen in Betreuungseinrichtungen oder auch nach Aufenthalt in einem Risikogebiet. Diese Änderung der Teststrategie führte im Zeitraum zwischen Mitte Juni bis Mitte/Ende Juli zu einem sukzessiven Anstieg der Gesamtzahl von Test von etwa 300.000 auf etwa 600.000 pro Woche. Parallel sank die Positivenquote von etwa 1% auf 0,6% (siehe auch „Was bedeutet die Positivenquote?“). Die Fallzahl nach Infektionsschutzgesetz blieb im Bereich von 3.000 bis 5.000 positiven Befunden pro Woche. Bei gleichbleibender Anzahl von Test wäre die Fallzahl also leicht gesunken. Zwischen Mitte Juni und Ende Juli 2020 ist von einem leicht rückläufigen Vorkommen von Infektionen in Deutschland auszugehen. Die Erhöhung der Testzahl führte aber zu dem gewünschten Ergebnis, dass ein größerer Teil an Infektionen nachgewiesen und Folgefälle besser verhindert werden konnten.

Im Zeitraum von Anfang Juli bis Mitte August 2020 kommt nun eine andere Dynamik hinzu: ein realer Anstieg von SARS-CoV-2 Infektionen in Deutschland aufgrund von Einreisenden, die diese Infektion außerhalb von Deutschland erworben haben. Mitte Juni 2020 kam es zu den ersten Grenzöffnungen, seitdem waren Reisen insbesondere in Europa wieder möglich. Der Aufenthalt in Risikogebieten ist mit einem erhöhten Infektionsrisiko verbunden. Gemäß Teststrategie wurden Rück-/Einreisende in Deutschland breit auf SARS-CoV-2 getestet – die Testzahlen stiegen bis Mitte August sukzessive von 600.000 auf rund 1 Million pro Woche an. Trotz dieser Ausweitung stieg auch die Positivenquote in dieser Zeit auf rund 1 % an und stabilisierte sich dort. Durch Rück-/Einreisende aus Risikogebieten stieg die Anzahl an Infektionen in Deutschland also real an. Das zeigen auch die nach Infektionsschutzgesetz übermittelten Fallzahlen: der Anteil der Fälle mit wahrscheinlichem Infektionsort im Ausland stieg zeitweise auf fast 50 % an (siehe Dienstags-Situationsbericht). Da die Testung von Reiserückehren unabhängig vom Auftreten von Symptomen erfolgte, wurden die Infektionen sehr sensitiv erfasst.

Stand: 13.11.2020

Gibt es eine Saisonalität bei SARS-CoV-2?

Ob die Aktivität von SARS-CoV-2 saisonal beeinflusst wird, ist noch offen. Viele Viren, die akute Atemwegserkrankungen verursachen, verbreiten sich im Sommer generell schlechter: Grund dafür sind unter anderem die höheren Temperaturen, die UV-Strahlung, aber auch die Tatsache, dass man weniger Zeit dicht gedrängt in Räumen verbringt. Eine solche Saisonalität wurde bei anderen humanen Coronaviren beobachtet (Schnupfenviren). Ein saisonaler Effekt ist auch bei SARS-CoV-2 denkbar, es ist jedoch offen, wie groß ein solcher Effekt sein würde, da das Virus immer noch auf eine Bevölkerung trifft, die kaum Immunschutz gegen SARS-CoV-2 aufweist.

Stand: 26.05.2020

Fallzahlen und Meldungen (Stand: 24.11.2020)

Wo gibt es die aktuellen Fallzahlen und Inzidenzen?

Die an das RKI übermittelten Fallzahlen und die 7 Tages Inzidenzen in Deutschland werden - nach Bundesland und Landkreisen - grafisch und tagesaktuell in einem Dashboard dargestellt (https://corona.rki.de). Sie sind auch im täglichen Situationsbericht zu finden. Eine tagesaktuelle Tabelle nach Bundesland ist auch unter www.rki.de/covid-19-fallzahlen abrufbar. Eine Excel-Tabelle aller vom RKI berichteten Fälle, Todesfälle und Inzidenzen seit Beginn der Pandemie ist abrufbar unter www.rki.de/covid-19 > Daten zum Download.

Bei der Übermittlung der Fälle von den Gesundheitsämtern über die zuständigen Landesbehörden bis ans RKI kann es zu einem Melde- und Übermittlungsverzug von einigen Tagen kommen, sowohl bei den reinen Fallzahlen als auch bei den 7-Tages-Inzidenzen (siehe auch „Warum sind die Fallzahlen am Wochenende geringer als an Arbeitstagen?“ und „Wie entsteht die Diskrepanz zwischen Inzidenzen der Landkreise den Angaben des RKI-Dashboards?“).

Weltweite Fallzahlen sind auf denInternetseiten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und des Europäischen Zentrums für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) abrufbar.

Stand: 16.11.2020

Was ist alles meldepflichtig?

Meldepflichtig sind der Verdacht auf eine Erkrankung, eine Erkrankung und der Tod in Bezug auf COVID-19 bzw. der Nachweis des Erregers SARS-CoV-2, soweit er auf eine akute Infektion hinweist (siehe www.rki.de/covid-19-meldepflicht). Ein direkter Erregernachweis z.B. durch eine PCR, weist in der Regel auf eine akute Infektion hin und sollte daher gemeldet werden. Bei einem indirekten Erregernachweis sollte folgendes beachtet werden: Mit den derzeit am Markt befindlichen serologischen Tests kann bei einmaliger Untersuchung noch nicht ausreichend sicher festgestellt werden, ob eine akute Infektion vorliegt. Sollte im Rahmen einer Untersuchungsserie bei einer Person eine Serokonversion festgestellt werden (Abstand der beiden Tests maximal 30 Tage), kann dies auf eine akute Infektion hinweisen. Der Nachweis von IgM-Antikörpern und der Nachweis von IgG-Antikörpern in getrennten Tests, kann ebenfalls bei entsprechender Beurteilung durch das Labor unter Berücksichtigung der verwendeten Tests, ein Hinweis auf eine akute Infektion sein. Der einmalige Nachweis von IgM lässt nicht sicher auf eine akute Infektion schließen. Die Bewertung, ob der Nachweis auf eine akute Infektion hinweist, muss unter Berücksichtigung der Eigenschaften der jeweils verwendeten Tests, ggf. durchgeführten Voruntersuchungen und anamnestischen Angaben durch das diagnostizierende Labor im Rahmen des laborärztlichen Befundes erfolgen (siehe auch „Wie wird eine Infektion mit SARS-CoV-2 labordiagnostisch nachgewiesen, welche Test gibt es?“).

Die Meldepflicht ermöglicht dem Gesundheitsamt die erforderlichen Infektionsschutzmaßnahmen zu treffen. Die Daten werden am Gesundheitsamt validiert und an die zuständigen Landesbehörden und von dort ans RKI übermittelt (siehe „Wie funktioniert der Meldeweg und welche Informationen zu den Erkrankten werden ans RKI übermittelt?“).

Stand: 20.11.2020

Wie funktioniert der Meldeweg und welche Informationen zu den Erkrankten werden ans RKI übermittelt?

Die Ärztin oder der Arzt, der bei einem Patienten den Verdacht auf COVID-19 stellt, muss dies dem Gesundheitsamt gemäß Infektionsschutzgesetz (IfSG) melden (siehe dazu die Empfehlungen zur Meldung von Verdachtsfällen von COVID-19). Auch das Labor, das das neuartige Coronavirus bei einem Menschen nachweist, muss dies dem Gesundheitsamt melden.

Die Meldung muss unverzüglich erfolgen und dem Gesundheitsamt spätestens innerhalb von 24 Stunden vorliegen. Dabei müssen auch Name, Adresse und Kontaktdaten der betroffenen Person dem Gesundheitsamt gemeldet werden, damit das Gesundheitsamt die Person kontaktieren kann und die notwendigen Maßnahmen (z.B. Isolierung der betroffenen Person, Ermittlung von Kontaktpersonen) einleiten kann. Der Meldeweg vom Arzt oder Labor zum Gesundheitsamt läuft derzeit noch routinemäßig per Fax, selten per Telefon oder E-Mail. Dabei nutzen die Labore in der Regel automatisiert aus der Meldesoftware heraus erstellte Faxe. Seit Mitte Juni 2020 haben Labore die Möglichkeit, Erregernachweise von SARS-CoV-2 elektronisch an das zuständige Gesundheitsamt zu melden (erste Ausbaustufe des Deutschen Elektronischen Melde- und Informationssystems für den Infektionsschutz DEMIS).

COVID-19-Fälle, die die Falldefinition des RKI erfüllen, müssen vom zuständigen Gesundheitsamt spätestens am nächsten Arbeitstag elektronisch an die zuständige Landesbehörde und von dort spätestens am nächsten Arbeitstag an das RKI übermittelt werden, allerdings ohne Name, Wohnort und Kontaktdaten der Betroffenen. In der aktuellen Lage übermitteln die meisten Gesundheitsämter früher und häufiger als gesetzlich vorgesehen, meist täglich und auch am Wochenende. Allerdings kann es bei der Übermittlung der Fälle auch zu einem Melde- und Übermittlungsverzug von einigen Tagen kommen. Siehe dazu auch auch „Warum sind die Fallzahlen am Wochenende geringer als an Arbeitstagen?“ und „Wie entsteht die Diskrepanz zwischen Inzidenzen der Landkreise den Angaben des RKI-Dashboards?“.

Dabei können – sofern sie dem Gesundheitsamt vorliegen – auch zusätzliche Informationen übermittelt werden, z.B. Erkrankungsbeginn, wahrscheinlicher Infektionsort, Symptome und ob der/die Betroffene ins Krankenhaus oder auf eine Intensivstation eingewiesen worden ist. Die Daten werden vom RKI ausgewertet und dargestellt (siehe Dashboard und Situationsberichte).IIn vielen Fällen sind diese Informationen aber nicht vollständig, weil sie zum Zeitpunkt der Meldung noch nicht vorliegen und von den Gesundheitsämtern erst ermittelt werden müssen. Bei COVID-19 kann es vorkommen, dass zunächst mild erkrankte Personen erst einige Tage später schwer erkranken und im Krankenhaus behandelt werden müssen, diese Information zum Verlauf aber den Gesundheitsämtern nicht immer vorliegt. Wenn es in einzelnen Gesundheitsämtern zu einem rasanten Anstieg der Meldungen wegen eines Ausbruchs kommt, kann die Ermittlung der Angaben und Übermittlung der Fälle auch länger dauern, da die Gesundheitsämter dann vor allen Dingen den Ausbruch stoppen müssen. Siehe auch „Wie erfassen Gesundheitsämter Fälle, Ausbrüche und Infektionsumstände?“ und "Wie werden Todesfälle erfasst?".

Stand: 27.10.2020

Wie entsteht die Diskrepanz zwischen Inzidenzen der Landkreise und den Angaben des RKI-Dashboards?

Generell gilt: Die Behörden im Land- oder Stadtkreis verfügen immer über die aktuellsten Zahlen. Diese sind mit ausschlaggebend für die Bewertung der Situation vor Ort. Die örtlichen Behörden entscheiden auch darüber, welche Maßnahmen ergriffen werden.

Das RKI-Dashboard stellt eine Übersicht über die COVID-19-Fälle in Deutschland nach Bundesland zur Verfügung. Die Zahlen, die für einen Landkreis im Dashboard aktuell angezeigt werden, können jedoch von den Zahlen, die die lokalen Behörden für den Landkreis aktuell kommunizieren, abweichen.

Diskrepanzen zwischen den berichteten Inzidenzen der Landkreise und den Daten des Dashboards können verschiedene Ursachen haben. Beispielsweise können sie durch den Übermittlungsverzug bedingt sein (z.B. wenn das Gesundheitsamt bereits Fälle an die zuständige Landesbehörde übermittelt hat, diese aber noch nicht vom Land an das RKI übermittelt worden sind, siehe „Wie funktioniert der Meldeweg und welche Informationen zu den Erkrankten werden ans RKI übermittelt?“). In anderen Fällen kann das auch an einem anderen Datenstand liegen (das RKI verwendet den Datenstand jeweils 0 Uhr, möglicherweise nutzen die Landebehörden/Gesundheitsämter einen anderen zeitlichen Rahmen).

Die Inzidenz basiert auf dem Meldedatum der Fälle, das ist der Zeitpunkt, an dem der Fall dem Gesundheitsamt bekannt wird. Es kommt vor, dass ein Gesundheitsamt einen Fall aber erst am nächsten Tag in der Software erfasst, so dass er dann erst am übernächsten Tag unter den Zahlen des RKI erscheint. Durch den Übermittlungsverzug kann es zu einer Unterschätzung der 7-Tage-Inzidenz kommen, insbesondere bei dynamischen Entwicklungen.

Im Rahmen der COVID-19-Pandemie werden die Daten aufgrund des großen Informationsbedürfnisses tagesaktuell veröffentlicht. Die Daten werden automatisiert und elektronisch übermittelt. Die anschließende Qualitätskontrolle kann dazu führen, dass Datensätze im Verlauf ergänzt oder korrigiert werden. Es kann zum Beispiel sein, dass dadurch Fälle und Todesfälle wieder aus der Berichterstattung fallen und so auch negative Differenzen zum Vortag entstehen. Die Korrektur der Daten erfolgt immer auf Ebene des Gesundheitsamtes.

Stand: 27.10.2020

Warum sind die Fallzahlen am Wochenende geringer als an Arbeitstagen?

In der Regel werden an Samstagen und Sonntagen weniger COVID-19-Fälle an das RKI übermittelt als an anderen Tagen. Das führt dazu, dass an Sonntagen und Montagen meist deutlich geringere Fallzahlen vom RKI berichtet werden als an anderen Wochentagen.
Dies hat mehrere Gründe: Zum einen suchen am Wochenende meist weniger Personen einen Arzt auf, dadurch werden weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt. Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden. Zum anderen kann es sein, dass am Wochenende nicht alle Gesundheitsämter und zuständigen Landesbehörden an das RKI übermitteln. Gemäß IfSG ist sollte die Übermittlung, sobald die Falldefinitionen des RKI erfüllt sind, spätestens am folgenden Arbeitstag erfolgen. In der aktuellen Lage übermitteln jedoch die meisten Gesundheitsämter früher und häufiger als gesetzlich vorgesehen, meist täglich, auch am Wochenende.

Stand: 27.10.2020

Wie erfassen Gesundheitsämter Fälle, Ausbrüche und Infektionsumstände

Gesundheitsämter ermitteln nicht nur im Rahmen der Umgebungsuntersuchung Kontaktpersonen, die sich bei dem Fall angesteckt haben könnten, sondern erheben auch, wo sich ein Fall selbst angesteckt haben könnte (Quellensuche). Neu gemeldete COVID-19-Fälle werden hierfür vom Gesundheitsamt eingehend befragt, ob sie innerhalb der 14 Tage vor ihrem Symptombeginn Kontakt zu einem bestätigten Fall hatten und wenn ja, ob sich dieser Kontakt im Haushalt, am Arbeitsplatz oder in einer medizinischen Einrichtung zugetragen hat. Diese Informationen lassen sich nicht immer ermitteln, sie liegen nur für einen Teil der Fälle vor.

Der wahrscheinliche Infektionsort wird ebenfalls erhoben und in die Meldesoftware eingegeben. Die Daten und Entwicklungen werden dienstags im Situationsbericht veröffentlicht. Tatsächlich ist es in der Praxis für Gesundheitsämter und Betroffene oft sehr schwer, den exakten Infektionsort zu bestimmen. Die Inkubationszeit ist mit bis zu 14 Tagen sehr variabel und die Symptome beginnen schleichend und sind oft unspezifisch. Übertragungen können auch von Personen ausgehen, die (noch) keine Symptome zeigen. In den 14 Tagen vor Symptombeginn kann sich ein COVID-19 Fall an vielen möglichen Orten und Umständen angesteckt haben. Eine eindeutige Aufklärung der eigenen Infektionsumstände ist daher für sehr viele Einzelfälle nicht möglich. Die Angaben hierzu im Meldewesen sind daher nur mehr oder weniger hohe Wahrscheinlichkeiten, keine Gewissheiten.

Gemäß Infektionsschutzgesetz soll auch übermittelt werden, ob die COVID-19-Fälle in einer für den Infektionsschutz relevanten Einrichtung betreut, untergebracht oder tätig sind. Dabei wird zwischen verschiedenen Arten von Einrichtungen unterschieden (z.B. betreut oder tätig in einer Gemeinschaftseinrichtung, einer medizinischen Einrichtung, einer Gemeinschaftsunterkunft oder tätig in einem lebensmittelverarbeitenden Betrieb). Auch diese Daten erscheinen täglich im Situationsbericht. Da Angaben zu Betreuung, Unterbringung und Tätigkeit bei 25% der Fälle fehlen, sind die Anteile der Fälle mit einer Betreuung, Unterbringung oder Tätigkeit in den einzelnen Einrichtungen als Mindestangaben zu verstehen. Betreuung oder Tätigkeit in einer Einrichtung ist nicht gleichbedeutend mit einem Infektionsort in derselben. Aus den Angaben zur Einrichtung kann also nicht direkt auf den Infektionsort geschlossen werden – die Angaben sollen vielmehr das Gesundheitsamt frühzeitig in die Lage zu versetzen, nach Auftreten des Falls in diesen Einrichtungen Infektionsschutzmaßnahmen zu treffen und z.B. durch Betretungs- oder Tätigkeitsverbote oder auch Schließungen die weitere Verbreitung des Erregers zu verhindern. Bislang kann die Einrichtungsart nicht differenziert werden. Beispielsweise werden derzeit Einrichtungen, die unter § 36 IfSG genannt werden, das sind Pflegeeinrichtungen, Obdachlosenunterkünfte, Asylsuchenden-Unterkünfte und Justizvollzugsanstalten, nur gemeinsam erfasst. Es ist ein Update der Meldesoftware geplant, das eine genauere Differenzierung der Einrichtungen möglich machen soll.

Die rechtliche Grundlage für die Übermittlung von mehr Details zu Einzelfällen wurde Ende Mai 2020 geschaffen. Die fachliche und technische Umsetzung dieser Gesetzesänderung ist noch nicht abgeschlossen. Sie ist aufgrund von möglichen Mehrfachangaben und Wahrscheinlichkeiten komplex und muss daher sehr gut vorbereitet werden, damit die Zahlen nachher auch auswertbar sind.

Da eine eindeutige Aufklärung der eigenen Infektionsumstände für sehr viele Einzelfälle nicht möglich ist, ist die Aufarbeitung von COVID-19-Ausbruchsgeschehen umso wichtiger. Die Gesundheitsämter ermitteln im Umfeld von Fällen, ob weitere Fälle auftreten. Können wahrscheinliche Infektionsketten nachvollzogen werden, fassen sie diese als Ausbruchsgeschehen zusammen. Solche Ausbruchsgesehen sollen den Landesbehörden und dem RKI ebenfalls übermittelt werden. Die bisherigen Daten zeigen, dass Ausbrüche in vielfältigen Settings in Deutschland stattfinden und dass daher ein breiter Präventionsansatz mit Beachtung der AHA-Regeln (Abstand, Hygiene und Alltagsmasken) in allen Lebenswelten essenziell ist, um COVID-19-Ausbrüche zu verhindern. Auswertung von Ausbrüchen sind imEpidemiologischen Bulletin 38/2020 abrufbar und werden seit dem 20.10.2020 jeden Dienstag im Situationsbericht veröffentlicht.

Für die zielgerichtete Prävention von COVID-19-Infektionen und -Ausbrüchen ist es wichtig zu wissen, unter welchen Bedingungen sich Infektionsübertragungen besonders leicht ereignen und Ausbrüche entstehen.

Die Ausweisung von Ausbrüchen dient in erster Linie der Erleichterung der Arbeit im Gesundheitsamt und besseren Zusammenarbeit zwischen beteiligten Gesundheitsämtern. Wie Ausbrüche in den Gesundheitsämtern als solche gekennzeichnet werden, ist sehr unterschiedlich und hängt von den Gegebenheiten vor Ort sowie der Charakteristika der Ausbrüche ab. Manchmal kann es sinnvoll sein, einen größeren Ausbruch in mehrere kleinere Cluster zu unterteilen, sodass die absolute Anzahl der übermittelten Ausbrüche nicht immer aussagekräftig ist.

Auch bei Ausbruchsgeschehen wird erfasst, in welcher Umgebung sie sich ereignen. Dabei kann zwischen Wohnstätten, Übernachtungen, Arbeitsplatz, Ausbildungsstätten, medizinischen Behandlungseinrichtungen, Betreuungseinrichtungen, Freizeit, Speisestätten, Verkehrsmitteln, und sonstigen unterschieden werden. Es sind jeweils weitere Unterteilungen möglich. Allerdings sind auch diese Angaben mit Vorsicht zu interpretieren: Die Zuordnung ist nicht immer eindeutig. Trotz der Vielzahl der Auswahlmöglichkeiten werden nicht alle Settings abgedeckt, in denen es zu Ausbrüchen kommt. Die Gesundheitsämter hatten zudem während der Krisensituation der ersten Welle aufgrund des hohen Aufkommens von Fällen häufig nicht die Kapazität, detaillierte Informationen zu Ausbrüchen zu erheben und zu übermitteln. Im Mittelpunkt stand zu dieser Zeit die Übermittlung der Fälle.

Viele Erkenntnisse zu besonderen Übertragungsrisiken werden nicht direkt aus dem Meldewesen- Surveillancedaten gewonnen, sondern aus der aktiven Beteiligung des RKI an Ausbruchsuntersuchungen, beispielsweise in Tischenreuth.

An einzelnen Ausbruchsgeschehen können Übertragungswege manchmal im Rahmen von Studien genauer nachvollzogen werden

Für weitere Informationen siehe auch „Wie funktioniert der Meldeweg und welche Informationen zu den Erkrankten werden an das RKI übermittelt?“.

Stand: 24.11.2020

Wie werden Todesfälle erfasst?

In der Statistik des RKI werden die COVID-19-Todesfälle gezählt, bei denen ein laborbestätigter Nachweis von SARS-CoV-2 (direkter Erregernachweis) vorliegt und die in Bezug auf diese Infektion verstorben sind. Das Risiko an COVID-19 zu versterben ist bei Personen, bei denen bestimmte Vorerkrankungen bestehen, höher. Daher ist es in der Praxis häufig schwierig zu entscheiden, inwieweit die SARS-CoV-2 Infektion direkt zum Tode beigetragen hat. Sowohl Menschen, die unmittelbar an der Erkrankung verstorben sind („gestorben an“), als auch Personen mit Vorerkrankungen, die mit SARS-CoV-2 infiziert waren und bei denen sich nicht abschließend nachweisen lässt, was die Todesursache war („gestorben mit“) werden derzeit erfasst.

Verstorbene, die zu Lebzeiten nicht auf COVID-19 getestet wurden, aber in Verdacht stehen, an COVID-19 verstorben zu sein, können post mortem auf das Virus untersucht werden.

Darüber hinaus wird in fast allen Bundesländern der vertrauliche Teil der Todesbescheinigung an das Gesundheitsamt gesendet. Dort kann ein Abgleich mit den Meldedaten erfolgen, wenn auf der Todesbescheinigung als Todesursache eine Infektionskrankheit angegeben ist (siehe auch "Was ist beim Umgang mit an COVID-19-Verstorbenen zu beachten?").

Stand: 15.05.2020

Weiß man, wie viele COVID-19-Patienten im Krankenhaus und auf Intensivstationen behandelt werden und wie viele die akute Infektion überstanden haben?

Wie viele COVID-19-Fälle aktuell im Krankenhaus behandelt werden, kann über die Meldedaten erfasst werden und wird jeden Dienstag im Situationsbericht veröffentlicht. Allerdings liegen die Daten aktuell nicht immer vollständig vor (siehe "Wie funktioniert der Meldeweg, was ist alles meldepflichtig und welche Informationen zu den Erkrankten werden ans RKI übermittelt?" und Situationsbericht jeden Dienstag).

Im DIVI-Intensivregister von RKI und DIVI werden u.a. intensivmedizinisch behandelte COVID-19-Patienten erfasst: Das Register stellt tagesaktuell dar, wie viele Patienten sich deutschlandweit in intensivmedizinischer Behandlung befinden, wie viele davon beatmet werden, bei wie vielen die Behandlung abgeschlossen wurde und wie viele Patienten gestorben sind. Die Zahlen werden im täglichen Situationsbericht zusammengefasst. Ausführliche Tagesreports, Karten, Ländertabellen und Zeitreihen sind unter www.intensivregister.de abrufbar.

Informationen zu Krankenhausaufenthalten können aber auch über andere Surveillancesysteme des RKI erfasst werden, z.B. durch die Krankenhaussurveillance schwerer akuter respiratorischer Infektionen (ICOSARI). Seit 2015 werden am RKI – zur Bewertung der Grippewelle und anderer schwer verlaufender akuter Atemwegserkrankungen – zusätzlich Informationen aus inzwischen rund 70 Sentinelkrankenhäusern ausgewertet und in den Influenza-Wochenberichten veröffentlicht. Genutzt werden dabei insbesondere Entlassungsdiagnosen von Patienten mit Grippe, Lungenentzündungen und anderen akuten Infektionen der unteren Atemwege. Ein ICOSARI-Kurzbericht ist jeden Donnerstag im Situationsbericht zu finden.

Daten darüber, ob ein Patient die akute Infektion überstanden hat, werden nicht offiziell erhoben. Die Erhebung ist auch nicht gesetzlich vorgesehen. Das RKI schätzt die Zahl dieser Genesenen und stellt sie täglich auf dem RKI-Dashboard (https://corona.rki.de) und im Situationsbericht zur Verfügung. Berücksichtigt werden die Angaben, ob ein COVID-19-Fall verstorben ist und ob Angaben zur Hospitalisierung vorliegen. In Abhängigkeit von Erkrankungsbeginn bzw. Meldedatum feste Zeitintervalle addiert, wobei angenommen wird, dass der Großteil der Personen in diesem Zeitraum bereits wieder genesen ist. Der Algorithmus zur Schätzung der Genesenen berücksichtigt jedoch nicht, ob ggf. Spätfolgen der Erkrankung vorliegen, weil diese Daten nicht regulär im Meldesystem erfasst werden.

Stand: 24.11.2020

Warum unterscheiden sich die vom RKI und Johns Hopkins Universität berichteten Angaben zu COVID-19 Fällen in Deutschland?

Das Center for Systems Science and Engineering (CSSE) der Johns Hopkins Universität (JHU) und das RKI beziehen ihre Daten aus unterschiedlichen Quellen, daher sind Abweichungen unvermeidlich.

Die Angaben der JHU basieren auf einer Internetrecherche, bei der verschiedene Quellen berücksichtigt werden (u.a. Behörden, Medienberichte, Social Media). Dadurch liegen die Zahlen zwar schnell vor, lassen jedoch nur begrenzte Schlüsse auf die Entwicklung zu, da nähere Informationen zu den Fällen fehlen und die Berichterstattung der Bezugsquellen nicht einheitlich ist.

Das RKI verwendet für seine Analysen (RKI-Dashboard,Lageberichte) nur die offiziellen, den Gesundheitsämtern nach Infektionsschutzgesetz (IfSG) gemeldeten Fälle. Ärzte und Labore melden Informationen zu ärztlichen Diagnosen bzw. Erregernachweisen an die Gesundheitsämter. Diese überprüfen die Informationen, führen sie zusammen und ergänzen fehlenden Angaben durch eigene Ermittlungen. Auf die Weise gesicherte COVID-19-Fälle werden an die zuständigen Landesbehörden und das RKI übermittelt. Dabei kann etwas Zeit vergehen (Melde- und Übermittlungsverzug), die nach IfSG gemeldeten und übermittelten Daten weisen jedoch eine hohe Qualität auf. Wichtige Informationen zu den Fällen (Erkrankungsbeginn, regionale Verteilung, Alter, Geschlecht, Symptome, Personal in medizinischen Einrichtungen etc.) sind enthalten. Die Daten helfen dabei, Trends zu erfassen. Auch Informationen zu Krankheitsschwere und möglichen Risikofaktoren lassen sich von den Meldedaten ableiten.

Die Zusammenstellung, Validierung und Weitergabe der Informationen nimmt Zeit in Anspruch, sie ist aber dringend notwendig. Weitreichende Entscheidungen für den Infektionsschutz brauchen eine solide, aussagekräftige und qualitätsgeprüfte Datengrundlage.

Siehe auch „Wie funktioniert der Meldeweg, was ist alles meldepflichtig und welche Informationen zu den Erkrankten werden ans RKI übermittelt?“ und die Hinweise zu Meldung und Dashboard unter www.rki.de/covid-19-fallzahlen.

Stand: 18.04.2020

Was ist der Unterschied zwischen den COVID-19-Meldedaten nach IFSG und SARS-CoV-2-Nachweisen aus dem Sentinel der Arbeitsgemeinschaft Influenza?

Bei den SARS-CoV-2-Meldedaten nach IfSG handelt es sich um alle Infektionen in ganz Deutschland, die im Labor bestätigt, an die Gesundheitsämter gemeldet und ans RKI übermittelt wurden. Diese Zahlen sind die vom RKI täglich publizierten Fallzahlen für Deutschland (siehe auch"Was ist alles meldepflichtig?" und "Wie funktioniert der Meldeweg und welche Informationen zu den Erkrankten werden an das RKI übermittelt?" sowie www.rki.de/covid-19-fallzahlen oder das Dashboard).

Die virologische Surveillance der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) hingegen erfolgt seit vielen Jahren in Zusammenarbeit mit einem kleinen Teil der niedergelassenen Ärzteschaft in Deutschland (gut 100 primärversorgende Arztpraxen, so genannte Sentinelpraxen). Diese Arztpraxen werden gebeten, wöchentlich von maximal drei ihrer Patienten mit akuten Atemwegserkrankungen Nasen- und Rachenabstriche durchzuführen und an das RKI einzusenden. Somit wird nur eine kleine Stichprobe aus der deutschen Bevölkerung erfasst. Im RKI werden die eingesandten Nasen- und Rachenabstriche auf verschiedene respiratorische Erreger untersucht, darunter auf Influenzaviren und seit Mitte Februar auch auf SARS-CoV-2. Ziel ist es, die zirkulierenden respiratorischen Viren zu erfassen und daraus Schlussfolgerungen in Bezug auf die Gesamtbevölkerung zu ziehen. Die Ergebnisse werden wöchentlich auf der AGI-Homepage unter https://influenza.rki.de, aber auch jeden Donnerstag imSituationsbericht zu COVID-19 veröffentlicht.

Stand: 16.11.2020

Warum bilden sich die COVID-19-Wellen bisher nicht bei GrippeWeb ab?

GrippeWeb ist ein Online-Portal des Robert Koch-Instituts, das 2011 online ging und die Aktivität akuter Atemwegserkrankungen in Deutschland direkt aus der Bevölkerung beobachtet (https://grippeweb.rki.de). GrippeWeb gehört zu den syndromischen Überwachungssystemen. Teilnehmer und Teilnehmerinnen, die idealerweise wöchentlich online melden, geben an, ob sie eine neu aufgetretene Atemwegserkrankung hatten mit Symptomen wie Husten, Schnupfen, Halsschmerzen oder Fieber, oder ob dies nicht der Fall war. Derzeit melden etwa 6.500 bis 8.500 Teilnehmende pro Woche.

Bei GrippeWeb werden Symptome abgefragt, die auch bei Covid-19 beobachtet werden. Deshalb wären aufgetretene Covid-19-Erkrankungen – ob als solche (labor-)diagnostiziert oder nicht – ebenfalls inbegriffen. Eine Abfrage, ob bestimmte Atemwegserreger nachgewiesen wurden, ist im GrippeWeb-System bisher nicht enthalten.

Es werden bei GrippeWeb folgende Definitionen benutzt:

  • Akute respiratorische Erkrankungen (ARE) sind neu aufgetretene akute Atemwegserkrankungen mit Fieber ODER Husten ODER Halsschmerzen;
  • grippeähnliche Erkrankungen (influenza-like illness; ILI) sind neu aufgetretene akute Atemwegserkrankungen mit Fieber UND (Husten ODER Halsschmerzen). Somit gehören alle ILI auch zu den ARE.


Die "Covid-19-Wellen" (im März/April 2020 sowie im September/Oktober 2020) bilden sich bei GrippeWeb in den ARE- und ILI-Raten bisher nicht ab, da sich die COVID-19-Fallzahlen noch in einer Größenordnung bewegen, die noch unterhalb des "syndromischen Radars" liegt. Hinzukommt, dass durch die Einhaltung derAHA(+L)-Regeln (Abstand halten, Hygiene beachten, Alltagsmaske tragen und Lüften) von vielen Bürgerinnen und Bürgern, ganz allgemein das Ansteckungsrisiko für viele Atemwegserkrankungen deutlich reduziert wird. Letzteres spiegelt sich in den im Vergleich zu den Vorjahren niedrigeren ARE- und ILI-Raten wider.

Beispielrechnung:
In der 41. KW 2020 lag die ARE-Rate bei GrippeWeb bei 4,2 % (Stand: 27.10.2020).
Angenommen: Bei im Durchschnitt 12.000 Sars-CoV-2-Fällen pro Tag, die nach IfSG von den Gesundheitsämtern gemeldet werden, ergibt das 84.000 Sars-CoV-2-Fälle pro Woche. Wenn man davon ausgehen würde, dass alle Fälle mit Sars-CoV-2-Nachweis symptomatisch sind und die zusätzlich Untererfassung beispielsweise mit dem Faktor 3 korrigiert wird (in Deutschland - je nach Studie – macht das einen Faktor 2 bis 5 aus), dann wären es in Spitzenwochen 252.000 Covid-19-Fälle. Das entspricht auf die Bevölkerung in Deutschland (ca. 83 Mio.) gerechnet rund 0,3 %. Das heißt, dass bei einer ARE-Rate von 4,2 % (GrippeWeb) die Covid-19-Erkrankungen mit 0,3 % noch nicht so stark ins Gewicht fallen würden, da noch viele andere Atemwegserreger Erkältungskrankheiten verursachen.

Es gibt am RKI verschiedene Überwachungssysteme, die wie Zahnräder ineinander greifen. Wenn eine Erkrankung wie COVID-19 so häufig auftritt, dass sie auf Bevölkerungsebene wahrnehmbar ist, dann sind die Überwachsungssysteme wie GrippeWeb (und auch die Arbeitsgemeinschaft Influenza (https://influenza.rki.de) wichtig, um ihren Verlauf zu verfolgen. In der gegenwärtigen Lage ist aber zur Beobachtung der COVID-19-Erkrankungen das Meldesystem am besten geeignet.

Stand: 12.11.2020

Wieso unterscheidet sich die Anzahl der COVID-19 Fälle aus dem ICOSARI-Krankenhaus-Sentinel von der Anzahl Intensivpatienten mit COVID-19 aus dem DIVI-Intensivregister?

ICOSARI (ICD-10-Code basierte Krankenhaussurveillance schwerer akuter respiratorischer Infektionen) ist ein System des RKI zur syndromischen Surveillance von akuten Atemwegserkrankungen (siehe Fachwörterbuch Infektionsschutz, „Syndromische Surveillance”, Seite 124) und berichtet analog zu anderen Systemen der syndromischen Surveillance auf Bevölkerungsebene (GrippeWeb) und auf Arztebene (AGI/SEED) seit 2017 über neu aufgetretene Atemwegserkrankungen bzw. Neuaufnahmen im Krankenhaus (siehe auchInfluenza-Saisonbericht 2018/19). Diese Surveillance-Systeme werden in Ergänzung zum Meldesystem und dem DIVI-Intensivregister geführt.

Im Rahmen des ICOSARI-Krankenhaus-Sentinels berichtet das RKI über wöchentliche Neuaufnahmen von Patienten mit einer schweren akuten respiratorischen Infektion (SARI-Patienten) in ca. 70 Sentinel-Krankenhäusern (etwa 5-6% der Krankenhaus-Patienten mit einer SARI in Deutschland). Ziel ist die Bewertung der Krankheitsschwere von schweren akuten respiratorischen Erkrankungen einschließlich COVID-19-Erkrankungen und Influenza sowie die Ermittlung der Krankheitslast im stationären Sektor nach Saison bzw. nach Kalenderwoche. Im DIVI-Intensivregister sollen dagegen tagesgenau die momentan in ca. 1.300 Akutkrankenhäusern intensivmedizinisch behandelten COVID-19-Patienten und beatmeten Patienten abgebildet werden. Mit Hilfe der Echtzeiterfassung soll deutschlandweit die Auslastung der Intensivstationen mit COVID-19-Patienten bewertet werden.

Stand: 18.11.2020

Klinische Aspekte (Stand: 16.11.2020)

Welche Gruppen sind besonders häufig von einem schweren Verlauf betroffen?

Ist man nach einer durchgemachten SARS-CoV-2-Infektion immun?

Informationen zur Immunität nach einer SARS-CoV-2-Infektion sind im Steckbrief abrufbar.

Stand: 06.10.2020

Was ist über COVID-19 bei Kindern und Jugendtlichen bekannt?

Informationen dazu sind im Steckbrief zu COVID-19 abrufbar, Abschnitt "Kinder und Jugendliche".

Stand: 16.11.2020

Was ist über COVID-19 bei Schwangeren bekannt?

Informationen zu COVID-19 und Schwangerschaft sind im  Steckbrief zu COVID-19 im Abschnitt "Demografische Faktoren, Symptome und Krankheitsverlauf" abrufbar.

Umfangreiche Informationen zu COVID-19 und Schwangerschaft, darunter FAQ und Kreißsaal-Empfehlungen, stellt die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) zur Verfügung.

Stand: 16.11.2020

Ist die Blutgruppe ein Risikofaktor für COVID-19?

Mehrere Studien deuten darauf hin, dass die ABO-Blutgruppe einen Einfluss auf das individuelle Infektionsrisiko mit SARS-CoV-2 haben kann. Dies betrifft sowohl die Wahrscheinlichkeit, sich zu infizieren, als auch die Schwere der Symptome. Die Studien zur Blutgruppe als Risikofaktor für eine COVID-19-Erkrankung zeigen allerdings keine einheitlichen Ergebnisse und werden noch intensiv diskutiert.

Welche Faktoren im Einzelnen dazu beitragen können, dass die Blutgruppe eine Rolle bei Infektion und Verlauf spielen, ist nicht geklärt. Hier besteht weiter Forschungsbedarf.

Stand: 21.10.2020

Welche Behandlungsmöglichkeiten stehen für das neuartige Coronavirus zur Verfügung?

Nur ein Teil der COVID-19-Erkrankungen verläuft schwer. Im Zentrum der Behandlung der Infektion stehen die optimalen unterstützenden Maßnahmen entsprechend der Schwere des Krankheitsbildes (z.B. Sauerstoffgabe, Ausgleich des Flüssigkeitshaushaltes, ggf. Antibiotikagabe zur Behandlung von bakteriellen Superinfektionen) sowie die Behandlung von relevanten Grunderkrankungen.

Verschiedene spezifische Therapieansätze (direkt antiviral wirksam, immunmodulatorisch wirksam) wurden und werden im Verlauf der Pandemie durch SARS-CoV-2 in Studien untersucht. Zwei Arzneimittel erwiesen sich jeweils in einer bestimmten Gruppe von Patienten mit COVID-19 als wirksam. Als direkt antiviral wirksames Arzneimittel erhielt Remdesivir (Veklury®) am 03. Juli 2020 eine bedingte Zulassung zur Anwendung bei schwer erkrankten Patienten durch die Europäische Kommission.
Als immunmodulatorisch wirksames Arzneimittel erhielt Dexamethason eine positive Bewertung durch die Europäische Komission für die Anwendung bei bestimmten Patientengruppen mit einer Infektion durch SARS-CoV-2 (siehe Bewertungsverfahren der EMA).

Der STAKOB veröffentlicht regelmäßig aktualisierte Hinweise zur Therapie von COVID-19 ebenso wie die verschiedenen Fachgesellschaften.

Informationen zu den von BfArM und PEI genehmigten klinischen Prüfungen finden Sie im Europäischen "Clinical Trials Register" sowie auf der Internetseite des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF).
Weitere Hinweise sind auf den Internetseiten des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zu finden.

Stand: 06.10.2020

Infektionsschutzmaßnahmen (Stand: 24.11.2020)

Warum sind bai SARS-CoV-2/COVID-19 solche weitreichenden Maßnahmen erforderlich?

Bei SARS-CoV-2 handelt es sich um ein neuartiges Virus, das ansteckend ist, eine neue, teils schwer verlaufende Krankheit (COVID-19) verursacht und gegen das es keine oder nur begrenzte Immunität in der Bevölkerung gibt. Viele Eigenschaften des Virus sind noch nicht ausreichend bekannt, etwa wie Patienten optimal zu behandeln sind und welche Langzeitfolgen eine Erkrankung hervorrufen kann. Das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf steigt mit zunehmenden Alter an - aber auch jüngere Erwachsene und Personen ohne Vorerkrankungen können schwer erkranken. Auch die mitunter sehr lange Dauer, für die manche Patienten künstlich beatmet werden müssen, unterscheidet COVID-19 von anderen akuten Atemwegserkrankungen. An Impfstoffen wird weltweit unter Hochdruck gearbeitet, es steht jedoch noch kein Impfstoff für die Bevölkerung zur Verfügung (siehe "Welche Rolle spielen Impfungen und was gilt es beim Impfen zu beachten?“).

Das Virus kann bereits übertragen werden, bevor die Infizierten die Symptome entwickeln oder bei sehr geringer Symptomatik – das macht es schwer, seine Ausbreitung zu kontrollieren. Im Verlauf des bisherigen Pandemiegeschehens kommt es immer wieder zu großen Ausbrüchen mit vielen Fällen, darunter auch sogenannte Superspreading-Ereignisse, bei denen sich viele Menschen auf einmal anstecken.

Eine Studie mit Daten von 10.000 hospitalisierten COVID-Patienten in Deutschland zeigt, wie gefährlich es werden kann, wenn man sich mit SARS-CoV-2 infiziert.

Bislang sind in Deutschland über 13.000 mit SARS-CoV-2 infizierte Personen gestorben - und das trotz der teils einschneidenden Gegenmaßnahmen in den vergangenen Monaten. Durch die aktuell sehr hohen Fallzahlen nimmt auch die Zahl der schweren Verläufe, der Patienten auf Intensivstationen und der Todesfälle derzeit deutlich zu. Das Gesundheitswesen könnte überlastet werden. In anderen Ländern ist es im Rahmen der Pandemie bereits zu solchen Überlastungen gekommen, auch eine massive Übersterblichkeit ist in anderen Ländern teilweise zu beobachten.

Ziel ist, die Zahl der Neuinfektionen auf ein Level zu bringen, mit dem Gesundheitsämter, Praxen und Kliniken umgehen können. Nur wenn jede und jeder Einzelne Kontakte reduziert und die AHA+L-Regeln (Abstand halten, Hygiene beachten, Alltagsmasken in bestimmten Situationen tragen und lüften, siehe auch „Wie kann man sich bzw. seine Mitmenschen vor einer Ansteckung schützen?“) einhält, kann die weitere Ausbreitung von SARS-CoV-2 verlangsamt werden. Darüber hinaus werden – angepasst an die Situation - weitere Maßnahmen ergriffen, um die Ausbreitung zu verlangsamen und eine Überlastung des Gesundheitswesens zu verhindern. Die Bewältigung der Pandemie ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Daher ist es weiterhin notwendig, dass sich die gesamte Bevölkerung für den Infektionsschutz engagiert.


Siehe auch „COVID-19: Die Pandemie in Deutschland in den kommenden Monaten – Ziele, Schwerpunkte und Instrumente für den Infektionsschutz".

Stand: 18.11.2020

Wie kann man sich bzw. seine Mitmenschen vor einer Ansteckung schützen?

Zu den wichtigsten Maßnahmen in der Bevölkerung zählen Kontakte reduzieren, die AHA+L-Regeln beachten (Abstand halten, Hygiene beachten, Alltagsmasken in bestimmten Situationen tragen und lüften und bei akuten Atemwegssymptomen zu Hause bleiben. Umfassende Informationen zu Verhaltensregeln und -empfehlungen zum Schutz vor COVID-19 stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bereit.

Stand: 16.11.2020

Welche Rolle spielen Impfungen und was gilt es beim Impfen zu beachten?

Antworten rund um das Thema Impfungen und COVID-19 finden Sie hier.

Stand: 09.11.2020

Welchen Vorteil bringt Abstand halten bzw. die Beschränkung sozialer Kontakte?

Die Beschränkung sozialer Kontakte soll Übertragungsketten und die Ausbreitung von SARS-Cov-2 in Deutschland verlangsamen. Eine interaktive Grafik zum Effekt der Gruppenverkleinerung ist hier zu finden. Ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen vermindert das Risiko einer Übertragung von SARS-CoV-2. Siehe auch „Warum sind bei SARS-CoV-2/COVID-19 solche weitreichenden Maßnahmen erforderlich?“.

Stand: 20.10.2020

Was ist beim Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in der Öffentlichkeit zu beachten

Das Robert Koch-Institut (RKI) empfiehlt das generelle Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) in bestimmten Situationen im öffentlichen Raum als einen weiteren Baustein, um den Infektionsdruck und damit die Ausbreitungsgeschwindigkeit von COVID-19 in der Bevölkerung zu reduzieren und somit Risikogruppen zu schützen. Diese Empfehlung beruht auf Untersuchungen, die belegen, dass ein relevanter Anteil von Übertragungen von SARS-CoV-2 unbemerkt erfolgt, d.h. zu einem Zeitpunkt vor dem Auftreten der ersten Krankheitszeichen.

Eine teilweise Reduktion der unbemerkten Übertragung von infektiösen Tröpfchen durch das Tragen von MNB könnte auf Populationsebene zu einer weiteren Verlangsamung der Ausbreitung beitragen. Dies betrifft die Übertragung im öffentlichen Raum, wo mehrere Menschen zusammentreffen und sich länger aufhalten (z.B. Arbeitsplatz) oder der physische Abstand von mindestens 1,5 m nicht immer eingehalten werden kann (z.B. Einkaufssituation, öffentliche Verkehrsmittel). Dies gilt auch bei Menschenansammlungen im Freien, wenn der Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten wird. Das Tragen von MNB im öffentlichen Raum kann vor allem dann im Sinne einer Reduktion der Übertragungen wirksam werden, wenn möglichst viele Personen eine MNB tragen.

Das Tragen einer MNB trägt dazu bei, andere Personen vor feinen Tröpfchen und Partikeln die man z.B. beim Sprechen, Husten oder Niesen ausstößt, zu schützen (Fremdschutz). Wichtig ist hierbei, dass Mund und Nase bedeckt sind. Für diesen Fremdschutz durch MNB gibt es inzwischen erste wissenschaftliche Hinweise. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die Fremdschutzwirkung der MNB durch Ausatemventile reduziert wird. MNB mit Ausatemventil sind daher für die hier angestrebte Bestimmung grundsätzlich weniger geeignet. Der Eigenschutz durch MNB ist bisher wissenschaftlich nicht belegt.

MNB bestehen meist aus handelsüblichen, unterschiedlich eng gewebten Baumwollstoffen und entsprechen in ihrer Funktionsweise am ehesten einem medizinischen Mund-Nasen-Schutz (MNS). Sie sind jedoch i.d.R. keine Medizinprodukte und unterliegen nicht entsprechenden Prüfungen oder Normen. Beim Einsatz von MNB ist es essentiell, auf eine hygienisch einwandfreie Handhabung und Pflege zu achten.

Eine Übersicht über die verschiedenen Maskenarten, ihre Eigenschaften und Verwendungszweck sowie Hinweise zur Handhabung und Pflege von Mund-Nasen-Bedeckungen gibt auch das BfArM. Die BZgA stellt ein Infomationen für Bürger zum Thema zur Verfügung.

Der Einsatz von MNB kann andere zentrale Schutzmaßnahmen, wie die (Selbst-)Isolation von Infizierten, die Einhaltung der physischen Distanz von mindestens 1,5 m und von Hustenregeln und Händehygiene, sowie die Notwendigkeit des Lüftens nicht ersetzen, sondern ergänzt diese. Das situationsbedingte generelle Tragen von MNB (oder von MNS, wenn die Produktionskapazität dies erlaubt) in der Bevölkerung ist ein weiterer Baustein, um Übertragungen zu reduzieren (AHA-Regeln).

Für weitere Informationen siehe auch „Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Raum als weitere Komponente zur Reduktion der Übertragungen von COVID-19“.

Stand: 20.10.2020

Ist die Verwendung von FFP2-Masken während der COVID-19-Pandemie außerhalb der Indikationen des Arbeitsschutzes sinnvoll?


Das Tragen von FFP2-(bzw. FFP3-)Masken durch geschultes und qualifiziertes Personal wird z.B. im medizinischen Bereich im Rahmen des Arbeitsschutzes vorgeschrieben, wenn patientennahe Tätigkeiten mit erhöhtem Übertragungsrisiko durch Aerosolproduktion, z.B. eine Intubation, durchgeführt werden. Siehe hierzu auch die „Empfehlungen der BAuA und des ad-Hoc AK „Covid-19“ des ABAS zum Einsatz von Schutzmasken im Zusammenhang mit SARS-CoV-2“.

Beim bestimmungsgemäßen Einsatz von FFP2-Masken muss eine arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung im Voraus angeboten werden, um durch den erhöhten Atemwiderstad entstehende Risiken für den individuellen Anwender medizinisch zu bewerten. Der Schutzeffekt der FFP2-Maske ist nur dann umfassend gewährleistet, wenn sie durchgehend und dicht sitzend (d.h. passend zur Gesichtsphysiognomie und abschließend auf der Haut, Nachweis durch FIT-Test) getragen wird. Bei der Anwendung durch Laien ist ein Eigenschutz über den Effekt eines korrekt getragenen MNS hinaus daher nicht zwangsläufig gegeben. In den „Empfehlungen der BAuA und des ad-Hoc AK „Covid-19“ des ABAS zum Einsatz von Schutzmasken im Zusammenhang mit SARS-CoV-2“ werden FFP2-Masken nicht zur privaten Nutzung empfohlen.

Gemäß Vorgaben des Arbeitsschutzes ist die durchgehende Tragedauer von FFP2-Masken bei gesunden Menschen begrenzt (siehe Herstellerinformationen, i.d.R. 75 Minuten mit folgender 30-minütiger Pause), um die Belastung des Arbeitnehmers durch den erhöhten Atemwiderstand zu minimieren. Bedingt durch den zweckbestimmten, zielgerichteten Einsatz sind keine Untersuchungen zu den gesundheitlichen, ggf. auch langfristigen Auswirkungen der Anwendung von FFP2-Masken außerhalb des Gesundheitswesens z.B. bei vulnerablen Personengruppen oder Kindern verfügbar. Bei Gesundheitspersonal sind Nebenwirkungen wie z.B. Atembeschwerden oder Gesichtsdermatitis infolge des abschließenden Dichtsitzes beschrieben. Beim Einsatz bei Personen mit z.B. eingeschränkter Lungenfunktion oder älteren Personen sind gesundheitliche Auswirkungen nicht auszuschließen.

Die Anwendung durch Laien, insbesondere durch Personen, die einer vulnerablen Personengruppe angehören (z.B. Immunsupprimierte) sollte grundsätzlich nur nach sorgfältiger Abwägung von potentiellem Nutzen und unerwünschten Wirkungen erfolgen. Sie sollte möglichst ärztlich begleitet werden, um über die Handhabung und Risiken aufzuklären, einen korrekten Dichtsitz zu gewährleisten, die für den Träger vertretbare Tragedauer unter Berücksichtigung der Herstellerangaben individuell festzulegen und gesundheitliche Risiken/Folgen zu minimieren. Weiterhin sollten FFP2-Masken grundsätzlich nicht mehrfach verwendet werden, da es sich i.d.R. um Einmalprodukte handelt.

Es ist darauf hinzuweisen, dass im Kontext der allgemeinen Infektionsschutzmaßnahmen das Tragen einer Alltagsmaske eine wichtige Maßnahme darstellt, die allerdings einzeln angewendet nicht so effektiv sein kann wie die Kombination von mehreren Maßnahmen im Sinne eines Maßnahmenbündels. Deshalb sollte der Einsatz von Masken nicht dazu führen, dass andere Komponenten der AHA+L-Regeln vernachlässigt werden oder sogar Risiken bewusst in Kauf genommen werden (z.B. durch Erhöhung der Personendichte in geschlossenen Räumen mit schlechter Belüftung, oder Erhöhung der Zahl der nicht zwingend erforderlichen Kontakte).

Abschließend ist darauf hinzuweisen, dass bei fortschreitendem Infektionsgeschehen es zudem nicht auszuschließen ist, dass es wie zu Beginn der Pandemie zu Engpässen in der Versorgung mit FFP-Masken im Gesundheitswesen, kommen könnte. Siehe auch die Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie.

In der Allgemeinbevölkerung ist die Mund-Nasen-Bedeckung eine akzeptierte, verfügbare und einfach zu handhabende Maßnahme (siehe auch die FrageWas ist beim Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in der Öffentlichkeit zu beachten?).

Stand: 18.11.2020

Ist der Einsatz von Visieren anstatt einer Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Raum sinnvoll?

Die Verwendung von Visieren anstelle von MNB (siehe "Was ist beim Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in der Öffentlichkeit zu beachten?") wird derzeit bereits von verschiedenen Herstellern beworben, ohne dass Belege für die Äquivalenz dieser Ersatzmaßnahme vorliegen. Gemäß den Hinweisen des BfArM für Anwender zur Handhabung von „Community-Masken“ (MNB) muss die MNB richtig über Mund, Nase und Wangen platziert sein und an den Rändern möglichst eng anliegen, um das Vorbeiströmen von Luft an den Seiten zu minimieren. Zusätzlich wird darauf hingewiesen, dass fest gewebte Stoffe in diesem Zusammenhang besser geeignet sind als leicht gewebte Stoffe.

Gemäß den Hinweisen des BfArM für Anwender zur Handhabung von "Community-Masken" (MNB) muss die MNB richtig über Mund, Nase und Wangen platziert sein und an den Rändern möglichst eng anliegen, um das Vorbeiströmen von Luft an den Seiten zu minimieren. Zusätzlich wird darauf hingewiesen, dass fest gewebte Stoffe in diesem Zusammenhang besser geeignet sind als leicht gewebte Stoffe.


Durch das Tragen einer MNB können gemäß BfArM die Geschwindigkeit des Atemstroms oder des Speichel-/Schleim-Tröpfchenauswurfs reduziert werden. Visiere dagegen könnten i.d.R. maximal die direkt auf die Scheibe auftretenden Tröpfchen auffangen.

Die Verwendung von Visieren kann daher nach dem gegenwärtigen Kenntnisstand nicht als Alternative zur MNB angesehen werden. Aktuelle Studien weisen darauf hin, dass die Rückhaltewirkung von Visieren auf ausgestoßene respiratorische Flüssigkeitspartikel deutlich schlechter ist.

Zusätzlich möchten wir auf die Zuständigkeit der Länder bezüglich der konkreten Ausgestaltung der Maßnahmen zur Infektionsprävention hinweisen.

Unbenommen bleibt hiervon der bestimmungsgemäße Einsatz von Visieren in Verbindung mit Atemschutz insbesondere bei aerosolproduzierenden Maßnahmen in Einrichtungen des Gesundheitswesens als Teil der persönlichen Schutzausrüstung.

Stand: 04.09.2020

Welche Rolle spielen Aerosole bei der Übertragung von SARS-CoV-2?

Nach derzeitigen Erkenntnissen erfolgt die Übertragung von SARS-CoV-2 bei direktem Kontakt über z.B. Sprechen, Husten oder Niesen (sieheSteckbrief zu COVID-19 > Übertragungswege).

In der Übertragung spielen Tröpfchen wie auch Aerosole (feinste luftgetragene Flüssigkeitspartikel und Tröpfchenkerne), die längere Zeit in der Luft schweben können, eine Rolle, wobei der Übergang zwischen den beiden Formen fließend ist. Durch das Einhalten eines Abstands von mehr als 1,5 m kann die Exposition gegenüber Tröpfchen sowie in gewissen Umfang auch Aerosolen verringert werden.

Eine Übertragung von SARS-CoV-2 durch Aerosole ist in bestimmten Situationen über größere Abstände möglich, z.B. wenn viele Personen in nicht ausreichend belüfteten Innenräumen zusammenkommen und es verstärkt zur Produktion und Anreicherung von Aerosolen kommt. Das passiert insbesondere beim Sprechen mit steigender Lautstärke, aber auch beim Singen oder ggf. auch bei sportlicher Aktivität. Inwieweit es hier zur Übertragung kommen kann, ist noch nicht abschließend untersucht, jedoch ist es unter anderem zu Übertragungen von COVID-19 im Zusammenhang mit Chorproben und in einem Fitnesskurs gekommen. Im Rahmen der COVID-19-Pandemie ist es daher ratsam, derartige Situationen zu vermeiden.

Generell können Aerosole durch regelmäßiges Lüften bzw. bei raumlufttechnischen Anlagen durch einen Austausch der Raumluft unter Zufuhr von Frischluft (oder durch eine entsprechende Filtrierung) in Innenräumen abgereichert werden. Übertragungen von SARS-CoV-2 im Freien über Distanzen von mehr als 1,5 m und die Vermeidung von größeren Menschenansammlungen sind bisher nicht beschrieben. Das Einhalten eines Abstands von mindestens 1,5 m und die Vermeidung von größeren Menschenansammlungen werden auch im Freien empfohlen, um eine direkte Exposition gegenüber Tröpfchen und Aerosolen zu minimieren

Siehe dazu auch "Was ist beim Lüften zu beachten?"

Stand: 20.10.2020

Was ist beim Lüften zu beachten?

Umfangreiche Informationen und Hinweise zur Lüftung und zu zentralen Lüftungs- und Klimaanlagen zur Reduktion von Aerosolen in Innenräumen gibt die mit dem RKI abgestimmte Stellungnahme der Innenraumlufthygiene-Kommission des Umweltbundesamtes (UBA).
Zudem haben die Expertinnen und Experten für Innenraumlufthygiene des UBA Empfehlungen erarbeitet, wie sich durch richtiges Lüften das Infektionsrisiko in Schulen reduzieren lässt (siehe Handreichung sowie Infografik).
Siehe auch "Können Luftreinigungsgeräte bzw. mobile Luftdesinfektionsgeräte andere Hygienemaßnahmen ersetzen?".

Stand: 21.10.2020

Können Luftreinigungsgeräte bzw. mobile Luftdesinfektionsgeräte andere Hygienemaßnahmen ersetzen?

Generell ist das Risiko der Übertragung von SARS-CoV-2 im Nahfeld und bei längerem und engerem Kontakt am höchsten. Bei längerem Aufenthalt in z.B. kleinen, schlecht oder nicht belüfteten Räumen, in denen sich viele Personen aufhalten, kann eine Übertragung durch infektiöse, kleine luftgetragene Partikel (Aerosole) auch über eine größere Distanz als 1,5 m erfolgen. Solche Aerosole können am besten durch regelmäßiges Lüften bzw. bei raumlufttechnischen Anlagen durch einen Austausch der Raumluft unter Zufuhr von Frischluft (oder durch eine entsprechende Filtrierung) in Innenräumen reduziert bzw. entfernt werden (siehe auch„Welche Rolle spielen Aerosole bei der Übertragung von SARS-CoV-2?“).

Gegenwärtig werden als mögliche Maßnahme unterschiedlichste (mobile) Geräte angeboten, welche eine Reinigung bzw. eine Desinfektion der Raumluft erwirken sollen. Durch den Einsatz dieser Geräte soll eine Übertragung von SARS-CoV-2 in Innenräumen verhindert werden. Weitere Informationen zu den verschiedenen Techniken und Konzepten, z.B. dem Einsatz von Luftfiltern bzw. Vernebelungs- oder Strahlungstechniken, sowie zur Effizienz des Luftaustausches sind u.a. in derStellungnahme "Das Risiko einer Übertragung von SARS-CoV-2 in Innenräumen lässt sich durch geeignete Lüftungsmaßnahmen reduzieren" des Umweltbundesamtes (UBA) zu finden.

Die Kommission für Innenraumlufthygiene am UBA hat am 17.11.2020 zu Luftreinigern an Schulen Stellung genommen.

In diesem Zusammenhang ist es jedoch wichtig zu betonen, dass selbst eine effiziente Abreicherung (Reduzierung) von Aerosolen in der Raumluft das Risiko einer Übertragung im Nahfeld, z.B. bei face-to-face Kontakt bei einem Abstand von < 1,5 m nicht effektiv verringern kann. Darüber hinaus sind einige wichtige Fragen noch ungelöst, wie z.B. die tatsächliche Wirksamkeit bei der praktischen Anwendung, die gesundheitliche Unbedenklichkeit der eingesetzten Substanzen bzw. Verfahren oder die ausreichende Verteilung eines desinfizierenden Agens bzw. der gefilterten/desinfizierten Luft im gesamten Raum. Auch das Risiko einer indirekten Übertragung über (durch Tröpfchen) kontaminierte Oberflächen kann durch den Einsatz solcher Geräte nicht reduziert werden (siehe auch(siehe auch „Hinweise zu Reinigung und Desinfektion von Oberflächen außerhalb von Gesundheitseinrichtungen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie“).

Die falsche Annahme, dass bei Einsatz eines bestimmten Gerätes innerhalb eines Raumes auf weitere Maßnahmen z.B. die Einhaltung von Abstandsregeln oder das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verzichtet werden kann, sollte unbedingt vermieden werden. Daher ist es wichtig, darauf zu achten, dass der Einsatz solcher Geräte nicht zu einem Gefühl der „falschen Sicherheit“ führt, und dass die empfohlenen infektionspräventiven Maßnahmen (AHA+L-Regel) weiterhin befolgt werden.

Stand: 24.11.2020

Was ist aus Sicht des Infektionsschutzes im Schulumfeld zu beachten?

Das RKI hat Empfehlungen zu Präventionsmaßnahmen in Schulen veröffentlicht. Zum Thema Lüften siehe auch „Was ist beim Lüften zu beachten?“
SARS-CoV-2-Testkriterien für Schulen während der COVID-19-Pandemie sind hier zu finden.

Stand: 20.10.2020

Was ist beim Umgang mit an COVID-19-Verstorbenen zu beachten?

Die innere Leichenschau kann wertvolle Erkenntnisse liefern, die zum Verständnis der COVID-19-Erkrankung beitragen. Sie kann aber auch nicht in allen Fällen abschließende Gewissheit geben.

Der Umgang mit infektiösen Verstorbenen ist in den Seuchen- und Infektionsalarmplänen, den Bestattungsgesetzen der Bundesländer und der Information 214-021 der Deutschen Gesetzliche Unfallversicherung „Biologische Arbeitsstoffe beim Umgang mit Verstorbenen“ geregelt .

Das RKI hat "Empfehlungen zu Schutzmaßnahmen, die beim Umgang mit SARS-CoV-2-infizierten Verstorbenen zu beachten sind" veröffentlicht. Diese Empfehlungen richten sich an Ärztinnen/Ärzte, die eine äußere Leichenschau vornehmen und an sonstiges medizinisches Personal sowie Bestatter.

Weitere Informationen zum Umgang mit SARS-CoV-2-infizierten Verstorbenen finden Sie in den entsprechenden Hinweisen des European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC).

Stand: 15.05.2020

Was müssen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer während der COVID-19-Pandemie beachten, welche Verpflichtungen haben Arbeitgeber?

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Thema Rechte und Pflichten bei der Arbeit sind beim zuständigenBundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) zu finden. Das BMAS gibt auch arbeitsmedizinische Empfehlungen zum Umgang mit aufgrund der SARS-CoV-2-Epidemie besonders schutzbedürftigen Beschäftigten. Auch das Bundesamt für Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit (BAuA) stellt Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Verfügung.

Stand: 27.07.2020

Was ist bei Reisen zu beachten?

Gemäß Beschluss des Bundes und der Länder vom 28.10. sind Bürgerinnen und Bürger ab dem 2.11. aufgefordert, generell auf nicht notwendige private Reisen und Besuche - auch von Verwandten - zu verzichten. Das gilt auch im Inland und für überregionale tagestouristische Ausflüge.

Für Einreisende in die Bundesrepublik Deutschland, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb der letzten 14 Tage vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, besteht eine Pflicht zur unverzüglichen Absonderung gemäß den Quarantäne-Verordnungen der jeweiligen Bundesländer (siehe auch die Informationen für Reisende).

Grundsätzlich gilt für Ein- bzw. Rückreisende aus dem Ausland, die sich innerhalb der letzten zehn Tage vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, die Verpflichtung sich unverzüglich nach Einreise in eine zehntägige Quarantäne zu begeben. Die Möglichkeit, die Quarantänepflicht durch ein negatives Testergebnis vorzeitig zu beenden, besteht grundsätzlich erst nach fünf Tagen.

Die Bundesregierung prüft fortlaufend, inwieweit Gebiete als Risikogebiete einzustufen sind. Daher kann es auch zu kurzfristigen Änderungen, insbesondere zu einer Erweiterung dieser Liste, kommen.

Informationen für Reisende u.a. in Risikogebiete gibt die Bundesregierung. Für weitere Informationen diesbezüglich siehe das Schreiben der BMG für Reisende sowie dieFAQ des BMG zum Thema.

Gesundheitsempfehlungen bei Auslandsreisen werden vom Auswärtige Amt gegeben. Dieses hat eine Reisewarnung für nicht notwendige, touristische Reisen in Staaten außerhalb der EU/Schengen-Gebiete und teilweise auch einige Staaten/Regionen innerhalb der EU ausgesprochen. Das Robert Koch-Institut gibt hier keine Empfehlungen und bietet keine reisemedizinische Beratung an.

Stand: 13.11.2020

Besteht die Gefahr, sich über importierte Lebensmittel, Oberflächen oder Gegenstände mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) anzustecken?

Fragen zu Übertragungsrisiken durch Lebensmittel und Gegenstände beantwortet das Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR), für das Thema Arbeitsschutz ist die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) verantwortlich. Das RKI hat keine Aufgaben in dem Bereich.

Stand: 18.03.2020

Welche Empfehlungen gibt es für den Umgang mit Haustieren?

Empfehlungen zum Umgang mit Haustieren und Antworten auf häufig gestellte Fragen gibt das Friedrich-Löffler-Institut.
Stand: 27.04.2020

Warum werden in Dänemark alle Zucht-Nerze getötet und ein Lockdown in einer Region in Nord-Jütland verhängt?

In Dänemark wurden von den lokalen Behörden seit Juni 2020 mehr als 200 SARS-CoV2-Ausbrüche in Nerzfarmen verzeichnet. Die Sequenzierung einer Stichprobe der bei den Nerzen zirkulierenden Viren offenbarte eine Reihe neu aufgetretener Mutationen im Oberflächenprotein der Viren (Spike), durch die sie in fünf Gruppen (Cluster 1-5) untergliedert werden konnten. Diese Virusvarianten der Nerze wurden in der Folge auch in der menschlichen Bevölkerung nachgewiesen: In Dänemark wurden sie bei 214 Personen identifiziert, von denen 200 in der Region Nordjütland leben (Stand 06.11.2020). Es ist davon auszugehen, dass es auf den Nerzfarmen zu zoonotischen Infektionen von Menschen und zu einer Weiterverbreitung der Viren in der Bevölkerung vor allem in der Region Nordjütland gekommen ist.

Erste, als vorläufig zu wertende Untersuchungen der Virusvarianten in der dänischen Public Health Agentur (Statens Serum Institut) gaben Hinweise darauf, dass die beobachteten Mutationen der Viren aus dem Cluster 5 – verantwortlich für bislang 12 Infektionen beim Menschen – zu einer reduzierten Wirksamkeit von COVID-19-Impfstoffen führen könnten, da eine verminderte Reaktivität eines Prototyp-Virus mit Seren von CoViD-19 genesenen Personen zu bestehen scheint. Dies könnte theoretisch zu einer verminderten Wirksamkeit von SARS-CoV-2 Impfstoffen führen. Dänische Behörden ordneten daher vorsorglich am 05.11.2020 die Schliessung der Nerzfarmen und Tötung der Tiere an, um weitere zoonotische Übertragungen dieser Virusvarianten zu verhindern. Am 06.11.2020 wurden weitergehende Einschränkungen des öffentlichen Lebens für einige Gemeinden in der Region Nord-Jütland beschlossen.

Das Auftreten von punktuellen Änderungen der Virusproteine von SARS-CoV-2 wird seit Beginn der Pandemie im Januar 2020 beobachtet. Eine exakte Bewertung der nerztypischen Veränderungen hinsichtlich ihrer Bedeutung für die Immunität nach Infektion oder ihrer Auswirkung auf die Wirksamkeit zukünftiger Impfstoffe ist derzeit anhand der vorliegenden Daten nicht abschließend möglich. Auch wenn sich die verminderte Reaktivität in weiterführenden Untersuchungen bestätigen sollte, wird aufgrund der derzeit lokalen Begrenzung der Ausbreitung der Virusvarianten sowie der Möglichkeit zur schnellen Anpassung der gentechnisch hergestellten Impfstoffe davon ausgegangen, dass ihr Auftreten keine Auswirkungen auf die Impfstoffentwicklung haben würde. Auch regulatorisch ist die Anpassung von Impfstoffen an neue Virusvarianten ähnlich wie bei Grippeimpfstoffen unproblematisch.

Für weitere Informationen siehe die Stellungnahme des Friedrich-Loeffler-Instituts.

Stand: 12.11.2020

Kontaktpersonen und Quarantäne (Stand: 17.11.2020)

Was versteht man unter Isolierung, was unter Quarantäne und welchen Zweck haben diese?

Eine Isolierung oder Quarantäne soll durch Reduktion von Kontakten zu anderen Personen die Verbreitung eines Krankheitserregers, z.B. des SARS-CoV-2 Virus, verhindern.
Die Isolierung ist eine behördlich angeordnete Maßnahme bei Patienten mit bestätigter SARS-CoV-2 Infektion. Sie kann je nach Schweregrad der Erkrankung sowohl häuslich (siehe Flyer für Patienten und Angehörige) als auch stationär erfolgen. Die Entlassung aus der Isolierung erfolgt nach bestimmten Kriterien, i.d.R. wenn von einer Weiterverbreitung nicht mehr auszugehen ist.
Die Quarantäne ist eine zeitlich befristete Absonderung von ansteckungsverdächtigen Personen oder von Personen, die möglicherweise das Virus ausscheiden. Dabei handelt es sich meist um Kontaktpersonen von Erkrankten sowie um Reiserückkehrer aus Risikogebieten. Die Quarantäne kann sowohl behördlich angeordnet sein als auch freiwillig erfolgen (siehe auch das Merkblatt für häusliche Quarantäne).

Siehe auch „Abwägung der Dauer von Quarantäne und Isolierung bei COVID-19“,EpidBull 39/2020.

Stand: 13.11.2020

Wann muss man in Quarantäne?

Eine Quarantäne wird dann behördlich angeordnet, wenn ein hohes Risiko besteht, dass man sich angesteckt hat. Ein solches Risiko liegt vor, wenn man innerhalb der letzten zwei Wochen engen Kontakt zu einem Erkrankten mit einer laborbestätigten COVID-19-Diagnose hatte. Ein enger Kontakt bedeutet hauptsächlich, dass man mindestens 15 Minuten mit dem Erkrankten gesprochen hat bzw. angehustet oder angeniest worden ist, während dieser ansteckend gewesen ist. Die Beurteilung des Ansteckungsrisikos und damit die Anordnung und Aufhebung der Quarantäne obliegt im Einzelfall dem zuständigen Gesundheitsamt.

Bei medizinischem Personal gibt es die Möglichkeit, die Empfehlungen bei Personalmangel anzupassen, siehe Optionen zu vorzeitigen Tätigkeitsaufnahme von Kontaktpersonen unter medizinischem Personal in Arztpraxen und Krankenhäusern bei relevantem Personalmangel.

Wenn man beispielsweise in den letzten zwei Wochen nur im gleichen Raum mit einem COVID-19-Erkrankten war und keinen engen Kontakt hatte, wird keine Quarantäne angeordnet, da dann ein geringeres Ansteckungsrisiko besteht. Wer mit Menschen mit Vorerkrankungen arbeitet (Krankenhaus, Altenpflege etc.), sollte aber in jedem Fall seinen Arbeitgeber informieren. Und für alle gilt: tägliche Selbstkontrolle auf Krankheitszeichen.

Wer Kontakt zu einer Person in der Familie, im Freundes- oder Bekanntenkreis hatte, die wiederum Kontakt zu einem im Labor bestätigten COVID-19-Patienten hatte, aber völlig gesund ist, muss ebenfalls nicht in Quarantäne. In diesem Fall ist man keine Kontaktperson, hat kein erhöhtes Risiko für eine COVID-19-Erkrankung und kann auch niemanden anstecken.

Für weitere Informationen siehe auch RKI-Empfehlungen zum Umgang mit Kontaktpersonen.

Stand: 13.11.2020

Was versteht man unter Kontaktpersonennachverfolgung, was müssen Kontaktpersonen beachten?

Eine Ausbreitung von SARS-CoV-2 in Deutschland soll so weit wie möglich verlangsamt und Krankheitsfälle verhindert werden. Hierfür ist es notwendig, die Kontaktpersonen von labordiagnostisch bestätigten Infektionsfällen zu identifizieren und – je nach individuellem Infektionsrisiko – ihren Gesundheitszustand für die maximale Dauer der Inkubationszeit (14 Tage) zu beobachten. Enge Kontaktpersonen müssen in häusliche Quarantäne (siehe auch "Wann muss man in Quarantäne?"). Das Testen asymptomatischer Kontaktpersonen ist eine Einzelfallentscheidung nach Maßgabe des zuständigen Gesundheitsamtes. Ein negatives Testergebnis ersetzt jedoch nicht die (Selbst-)Beobachtung auf Symptome, auch die Quarantänezeit wird durch ein negatives Testergebnis nicht verkürzt.

Falls die Kontaktperson früher bereits selbst ein laborbestätigter Fall war, ist keine Quarantäne erforderlich. Die Kontaktperson sollte sich selbst beobachten und beim Auftreten von Symptomen sofort selbst isolieren und testen lassen. Bei positivem Test wird die Kontaktperson wieder zu einem Fall. In dieser Situation sollten alle Maßnahmen ergriffen werden wie bei sonstigen Fällen auch (inkl. Isolation).

Zum Management von Kontaktpersonen gibt das RKI umfangreiche Empfehlungen. Für die Herbst- und Wintersaison 2020/21 gibt es zudem eine Orientierungshilfe für Gesundheitsämter, Fachöffentlichkeit und Betroffene.

Die bisweilen sehr zeitaufwändige Ermittlung und Beobachtung der Kontaktpersonen ist Aufgabe des zuständigen Gesundheitsamts. Das Gesundheitsamt legt im Einzelfall auch das konkrete Vorgehen für Kontaktpersonen fest. Die Empfehlungen des RKI können durch das zuständige Gesundheitsamt unter Berücksichtigung der angestrebten Schutzziele an die Situation vor Ort angepasst werden. Das Isolieren von Erkrankten und die Nachverfolgung von Kontaktpersonen ist seit Beginn des Corona-Geschehens in Deutschland eine zentrale Säule der Bekämpfungsstrategie (siehe auch www.rki.de/covid-19, Abschnitt „Strategie und Krisenpläne“).

Um Gesundheitsämter bei der Kontaktenachverfolgung zu unterstützen hat das Robert Koch-Institut im Frühjahr 2020 rund 500 so genannte Containment Scouts ausgebildet (siehe Frage „Was ist ein Containment Scout?“).

Stand: 13.11.2020

Wie funktioniert die Corona Warn-App?

Seit dem 16.06.2020 ist die deutsche Corona-Warn-App verfügbar. Die App wird vom Robert Koch-Institut für die Bundesregierung herausgegeben. Ein zentraler Bestandteil der Bekämpfung jeder Pandemie ist das Unterbrechen der Infektionsketten. Die Corona-Warn-App kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten und die zentrale Arbeit der Gesundheitsämter beim Nachverfolgen der Kontakte unterstützen. Das RKI nimmt bei der Corona-Warn-App eine Doppelrolle ein: Es leistet einen fachlichen Beitrag bei der Ausgestaltung der App und ist als Herausgeber auch dafür verantwortlich, die Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit sorgfältig zu prüfen.

Weitere Informationen, darunter Antworten auf häufig gestellte Fragen und aktuelle Kennzahlen der App (z.B. Downloadzahlen) sind unter www.rki.de/covid-19-warnapp und www.coronawarn.app/de abrufbar.

Stand: 16.09.2020

Was ist ein Containment Scout?

Um Infektionsketten zu unterbrechen und eine weitere Ausbreitung von SARS-CoV-2 zu verhindern, ist es essentiell, Kontaktpersonen von bestätigten COVID-19-Fällen zu ermitteln und nachzuverfolgen (siehe „Was versteht man unter Kontaktpersonennachverfolgung, wie wird diese durchgeführt und welchen Zweck hat eine Quarantäne/häusliche Absonderung?"). Für diese personal- und zeitaufwändige Aufgabe ist das Gesundheitsamt vor Ort zuständig.

Um Gesundheitsämter dabei zu unterstützen, hat das Bundesverwaltungsamt im Auftrag des Robert Koch-Instituts ab Frühjahr 2020 rund 500 so genannte Containment Scouts eingestellt. Das sind in der Regel Studierende der Medizin oder anderer Gesundheitswissenschaften, die – nach erfolgreicher Bewerbung – vor Ort in den Gesundheitsämtern arbeiten und insbesondere dabei helfen sollen, Kontaktpersonen schneller und effektiver nachzuverfolgen. Da die Aufgabenverteilung den Gesundheitsämtern obliegt, können Containment Scouts auch andere Aufgaben wie beispielsweise die Betreuung von Beratungshotlines zu COVID-19 übernehmen.

Damit die Containment Scouts möglichst gut auf ihre Tätigkeit vorbereitet sind, wird ihnen nach ihrer Einstellung Online-Schulungsmaterial des Robert Koch-Instituts zur Verfügung gestellt, welches unterschiedliche Themenbereiche zu SARS-CoV-2/COVID-19 sowie Infektionsepidemiologie beinhaltet (u.a. Einführung in die Infektionsepidemiologie, Ausbruchsuntersuchungen, Kontaktpersonennachverfolgung und Umgang mit der Corona-Warn-App).

Die Verteilung der Scouts über die Bundesländer basiert auf den jeweiligen Einwohnerzahlen. Die ersten Scouts haben im April 2020 ihren Dienst vor Ort angetreten. Seit Ende Mai 2020 sind fast alle der rund 500 standortgebundenen Scouts im Einsatz. Zusätzlich zu den standortgebundenen Containment Scouts wurden 25 mobile Containment Scouts eingestellt, die – bei Bedarf und unter Koordination des RKI - bundesweit kurzfristig überlastete Gesundheitsämter für wenige Wochen unterstützen können.

Die Containment-Scout-Initiative wurde nach einer erfolgreichen ersten Projektphase im Sommer 2020 um weitere 6 Monate bis Frühjahr 2021 verlängert.

Stand: 17.11.2020

Wie geht man bei Ausbruchsuntersuchungen vor?

COVID-19-Ausbrüche wurden bislang unter anderem in Alten- und Pflegeheimen, Krankenhäusern, fleischverarbeitenden Betrieben, Gemeinschaftsunterkünften (z.B. Asylsuchendenunterkünften) und in Kirchensettings beobachtet. Ausbruchsgeschehen werden durch das zuständige Gesundheitsamt untersucht, bei Bedarf unterstützt durch die oberen Landesbehörden oder das Robert Koch-Institut.

Das Robert Koch-Institut stellt einen Leitfaden zum Vorgehen bei Häufungen von COVID-19 für den öffentlichen Gesundheitsdienst zur Verfügung. Für das Management von Ausbrüchen in Altenheimen und medizinischen Einrichtungen sowie zuPrävention und Management in Aufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünften für Schutzsuchende gibt es spezielle Empfehlungen.

Stand: 13.11.2020

Diagnostik (Stand: 20.11.2020)

Wie wird eine Infektion mit SARS-CoV-2 labordiagnostisch nachgewiesen, welche Tests gibt es?

Die Feststellung einer akuten Infektion mit dem SARS-CoV-2 erfolgt mittels direktem Erregernachweis (z.B. Genomnachweis mittels PCR, Antigennachweise, Virusisolierung):

PCR-Test: Das Virusgenom wird über hoch-sensitive, molekulare Testsysteme nachgewiesen (real-time PCR). Die reine Testzeit beträgt etwa 4 bis 5 Stunden. Die Zeit zwischen Probenentnahme und Ergebnismitteilung kann ein bis zwei Tage betragen, je nach Probenaufkommen kann die Ergebnismitteilung länger dauern.

In der frühen Phase sind Abstriche aus den oberen Atemwegen als Probenmaterial besonders geeignet (Rachenabstriche bzw. Nasopharyngealabstriche). In späteren Phasen können außerdem Sekrete aus den unteren Atemwegen (z.B. Sputumproben) zur Untersuchung genutzt werden. In Einzelfällen konnte virales Erbmaterial bis zum Tag 42 nach Symptombeginn nachgewiesen werden. Der Nachweis von SARS-CoV-2 ist auch im Stuhl und seltener im Blut möglich; zur Wertung der Aussagekraft bzw. der Bedeutung dieser Nachweise für die Beantwortung klinischer Fragestellungen fehlen umfassende Untersuchungen.

Antigen-Test: Antigen-Tests basieren auf dem Nachweis von viralem Protein in respiratorischen Probenmaterialien. Kommerziell verfügbare Antigen-Tests sind je nach Aufbau für den Einsatz vor Ort (Antigen-Schnelltest, sogenannter point of care test (POCT), Einzeltest) oder als Labortest für die Untersuchung größerer Probenmengen geeignet. Antigentests können bei Erfüllung definierter Anforderungen dort eine sinnvolle Ergänzung der (PCR-) Testkapazitäten darstellen, wo in der frühen Phase der Infektion schnell (vor Ort, POCT) eine erste (Vor-)Entscheidung über das mögliche Vorliegen einer übertragungsrelevanten Infektion bei einer Person gefällt werden soll. Aufgrund der geringeren Sensitivität und Spezifität von Antigen-Tests ist der Einsatz dieser Tests nur unter bestimmten Voraussetzungen eine sinnvolle Ergänzung zu anderen Maßnahmen (siehe dazu die Nationale Teststrategie). Informationen zur Bewertung der Ergebnisse aus Antigen-Tests sind zu finden in den Hinweisen zur Testung von Patienten auf Infektion mit SARS-CoV-2. Eine Liste von Antigen-Tests stellt das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte bereit. Alle zurzeit auf dem Markt befindlichen Antigen-Schnelltests müssen von geschultem, medizinischem Personal durchgeführt werden, und entsprechende Arbeitsschutzmaßnahmen müssen dabei berücksichtigt werden (siehe dazu auch „Welche Anforderungen werden an geeignete Antigen-Tests gestellt?“ ).

Virusanzucht: Für Forschungszwecke spielt die Virusanzucht aus Patientenmaterialien in Zellkultursystemen eine große Rolle, da sie zur Einschätzung der Infektiosität des Patienten herangezogen werden kann. Die Virusanzucht setzt sowohl eine besondere Expertise als auch dafür ausgelegte Labore voraus (in Deutschland ein Labor der Sicherheitsstufe 3). In publizierten Forschungsstudien konnte infektiöses Virus z.B. aus Rachenabstrichen bis Tag 9 (leichte Erkrankung) bzw. bis Tag 20 (schwere Erkrankung) nach Symptombeginn angezüchtet werden.

Indirekte Nachweise erfassen die Reaktion des Körpers auf die Infektion (Immunsystem, z.B. Bildung von Antikörpern, Entzündungsreaktionen):

Antikörper-Test: Ein Test auf SARS-CoV-2-spezifische Antikörper im Blut/Serum ist derzeit insbesondere für epidemiologische Fragestellungen zur Klärung der Verbreitung des Virus sinnvoll. Zwischen Beginn der Symptomatik und der Nachweisbarkeit spezifischer Antikörper vergehen ca. ein bis zwei Wochen (in Einzelfällen auch mehr). SARS-CoV-2 spezifische Antikörper können sowohl während der akuten Infektionsphase als auch nach Abklingen von Symptomen bzw. Eliminierung des Virus aus dem Körper nachgewiesen werden. Antikörperteste sind daher zur Feststellung einer aktuellen Infektion nicht geeignet, können aber die Diagnostik ergänzen, insbesondere, wenn zwei aufeinanderfolgende Blutproben untersucht werden und Antikörperverläufe (IgM, IgA, IgG) analysiert werden. Die vorliegenden Validierungsdaten von Antikörpernachweisen reichen noch nicht aus, um einen einmaligen IgM-Nachweis zur Feststellung einer aktuellen Infektion als ausreichend betrachten zu können. Bei negativer PCR und fortbestehendem klinischem Verdacht kann der Nachweis einer Serokonversion für die Feststellung einer stattgefundenen Infektion hilfreich sein.

Bildgebende Diagnostik: Zur Ergänzung der molekularen Diagnostik sollte bei schweren Krankheitsverläufen auch eine radiologische/bildgebende Diagnostik der Atemwege erfolgen.

Tests zur Detektion einer Infektion mit SARS-CoV-2 sowie zum Nachweis von Antikörpern gehören zu den sog. In-vitro-Diagnostika (IVD). Das erstmalige Inverkehrbringen von IVD auf dem deutschen Markt ist nach dem Medizinproduktegesetz (MPG) anzeigepflichtig. Das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) betreibt dafür die Datenbank "In-vitro-Diagnostika-Anzeigen (MPIVDA)", in welcher auch Daten von Corona-Tests erfasst werden.

Stand: 26.10.2020

Welche Anforderungen werden an geeignete Antigentests gestellt?

Aktuell werden eine Vielzahl von Antigen-Tests für den Nachweis von SARS-CoV-2 angeboten.

Antigen-Tests können bei Erfüllung definierter Anforderungen dort eine sinnvolle Ergänzung der (PCR-) Testkapazitäten darstellen, wo in der frühen Phase der Infektion schnell (vor Ort, POCT eine erste (Vor-)Entscheidung über das mögliche Vorliegen einer übertragungsrelevanten Infektion bei einer Person gefällt werden soll. Aufgrund der geringeren Sensitivität und Spezifität von Antigen-Tests ist der Einsatz dieser Tests nur unter bestimmten Voraussetzungen eine sinnvolle Ergänzung zu anderen Maßnahmen (siehe dazu die Nationale Teststrategie).

Die auf dem Markt verfügbaren Tests unterscheiden sich in ihrer Leistungsfähigkeit. Es ist daher hilfreich, Informationen zur Eignung von entsprechenden Tests zu kennen.

Alle zurzeit auf dem Markt befindlichen Antigen-Schnelltests müssen von geschultem, medizinischem Personal durchgeführt werden, und entsprechende Arbeitsschutzmaßnahmen müssen dabei berücksichtigt werden.

Die Eignung von Tests zum direkten Erregernachweis ist grundsätzlich abhängig von:

  1. dem geplanten Anwendungsbereich/ der Zweckbestimmung des Tests (engl. Intended use) wie z.B. der zeitnahen Erkennung von symptomatisch und/ oder asymptomatisch Infizierten; dem Einsatz zum Schutz besonders gefährdeter Personen im Rahmen von Reihenuntersuchungen usw.
  2. der Anwendbarkeit/ Praktikabilität des Tests im Rahmen des geplanten Anwendungsbereiches und dem Ort der Durchführung (z.B. im Rahmen eines Labors oder am Ort der Patientenversorgung (engl. Point of Care; POC)
  3. der angestrebten Aussage des Testergebnisses unter Berücksichtigung der Risiken eines falsch negativen oder falsch positiven Ergebnisses im Rahmen seiner Anwendung, etwa
    a) der (diagnostischen) Bedeutung des Ergebnisses im Hinblick auf die Behandlung oder
    b) der Bedeutung des Ergebnisses für die Steuerung infektionspräventiver Maßnahmen (etwa einer Isolierung im Krankenhaus oder häusliche Absonderung)

    und schließlich

    den in entsprechenden Untersuchungen ermittelten konkreten Leistungsparametern des Tests wie
  • analytische Sensitivität und Spezifität (z.B. unter Bezug auf einen Goldstandard)
  • klinische Sensitivität und Spezifität (unter Berücksichtigung der angestrebten Aussage und in der praktischen Anwendung des Testes im jeweiligen Anwendungsbereich )

Mindestkriterien für Antigentests werden durch das Paul-Ehrlich-Institut in Abstimmung mit dem Robert Koch-Institut festgelegt. Testsysteme, die diese Kriterien erfüllen, sind gemäß § 1 Abs. 1 Satz 1 TestVO (Testverordnung) erstattungsfähig. Diese Mindestkriterien werden in der Zukunft weiter an den fortschreitenden Stand des Wissens und der Technik angepasst werden.

Eine Liste von Antigentests, die gemäß Herstellerangaben die Mindestkriterien erfüllen und dementsprechend erstattungsfähig sind, wird durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte geführt und kann unter https://www.bfarm.de/DE/Medizinprodukte/Antigentests/_node.html aufgerufen werden. Diese Liste wird kontinuierlich dem wachsenden Kenntnisstand angepasst und dementsprechend fortlaufend aktualisiert. Erste herstellerunabhängige Validierungsstudien deuten darauf hin, dass zwischen verschiedenen kommerziell erhältlichen Testsysteme erhebliche Leistungsunterschiede bestehen.

Die Hinweise für die Fachöffentlichkeit zur Testung auf SARS-CoV-2 finden sich unter www.rki.de/covid-19-diagnostik, weitere Informationen finden sich im Zusammenhang mit der Nationalen Teststrategie.

Stand: 26.10.2020

Wann sollte ein Arzt eine Laboruntersuchung auf SARS-CoV-2 veranlassen?

Die Teststrategie zur Laboruntersuchung auf eine SARS-CoV-2 Infektion wird konsequent weiterverfolgt. Die Testkriterien werden fortlaufend an die aktuelle Situation in Deutschland angepasst. Die aktuellen Anpassungen an die Herbst- und Wintersaison sollen die hohe Belastung der Testkapazitäten, Arztpraxen, Pflege- und Betreuungseinrichtungen mindern. Die Testkriterien dienen als Empfehlungen, die individuelle Entscheidungen liegt bei den behandelnden Ärztinnen und Ärzten. Das RKI hat ein Flussschema erstellt, das Ärztinnen und Ärzten Hilfestellungen für die Verdachtsabklärung, zu ergreifende Schutzmaßnahmen und Veranlassung einer Diagnostik auf SARS-CoV-2 gibt.

Die Kriterien für die Testindikation zur Erreichung der aufgeführten Ziele können in drei Kategorien unterschieden werden, 1. Vulnerabilität der betroffenen Person oder deren Kontaktpersonen; 2. die klinische Symptomatik; 3. die Expositionswahrscheinlichkeit einmal individuell und dann grundsätzlich basierend auf der Häufigkeit von COVID-19-Fällen in der Region. Das RKI empfiehlt eine Testung aller Personen, die bestimmte Testkriterien erfüllen.

Zur Testindikation siehe auch Hinweise zur Testung von Patienten auf Infektion mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 sowie die Nationale Teststrategie für Deutschland.

Sollte eine Person akute respiratorische Symptome haben, die SARS-CoV-2-Testkriterien jedoch nicht erfüllen, wird zusätzlich zu den allgemeinen Empfehlungen zu Kontaktreduktion und der Einhaltung der AHA+L Regeln (siehe „Was sollen Betroffene mit Symptomen tun?“), ab einer 7-Tages-Inzidenz von mehr als 35/100.00 EW im Landkreis eine häusliche Isolierung für 5 Tage UND zusätzlich 48 Std. Symptomfreiheit empfohlen.

Stand: 16.11.2020

Was sollen Betroffene mit Symptomen tun?

Personen mit leichten Atemwegserkrankungen jeglicher Art, die nicht die Kriterien für eine Testung erfüllen, sollten ihre Erkrankung für mindestens 5 Tage zu Hause auskurieren. Anschließend sollten diese Personen zusätzlich 2 Tage symptomfrei sein, bevor die Kontaktbeschränkung aufgehoben werden kann. Sollten diese unerkannte Patienten mit COVID-19 sein, reduzieren sie so während eines Großteils der Phase, in der sie ansteckend sind, ihre Kontakte und damit die Wahrscheinlichkeit, dass sie das Virus weitergeben. Sieben Tage zuhause zu bleiben bis die akuten Symptome abklingen und sich auszukurieren ist medizinisch für die Heilung sinnvoll, auch wenn keine zusätzliche ärztliche Behandlung erforderlich ist. Die meisten Patienten mit Atemwegserkrankungen sind mit eher ungefährlichen respiratorischen Viren infiziert, und können sich so gut zu Hause auskurieren (siehe die Strategie-Ergänzung bei Auftreten von akuten Atemwegserkrankungen im Winterhalbjahr während der COVID-19-Pandemie).

Außerdem sollten Kontakte vermieden werden. Sind diese nicht vermeidbar, sollten die AHA+L-Regeln eingehalten werden. Sollten die Beschwerden zunehmen, sollte zunächst versucht werden, einen Hausarzt/eine Hausärztin telefonisch zu erreichen. Auch die bundesweite Rufnummer des Kassenärztlichen Notdienstes in Deutschland 116117 kann angerufen werden. In Notfällen (z.B. Atemnot) wenden Sie sich an den Notruf 112 oder eine Rettungsstelle.

Stand: 04.11.2020

Wie wird die Anzahl an Labortests in Deutschland erfasst?

 In Deutschland gibt es eine große Anzahl an Laboren, die den PCR-Nachweis auf eine akute SARS-CoV-2-Infektion anbieten und durchführen können. Die Anzahl der durchgeführten Tests wird in Deutschland jedoch nicht zentral erfasst.

Die Anzahl der durchgeführten Tests – sowohl der negativen wie auch der positiven – ist zentral, um zu erkennen, ob z.B. ein Anstieg der Fallzahlen auf vermehrtes Testen zurückgeführt werden kann oder ob tatsächlich mehr Fälle auftreten. Deshalb führt das RKI die Daten von Universitätskliniken, Forschungseinrichtungen und klinischen und ambulanten Laboren zusammen-insgesamt mehr als 200 Teilnehmer. Die Zahl der durchgeführten Tests in Deutschland wird immer Mittwochs im Situationsbericht veröffentlicht (siehe Erfassung der SARS-CoV-2 Testzahlen in Deutschland).

Stand: 20.11.2020

Was bedeutet die Positivenquote?

Die Positivenquote bezeichnet den Anteil der positiven Befunde (Nachweis einer akuten SARS-CoV-2-Infektion) an der Gesamtzahl der durchgeführten Tests. Eine niedrige Quote zeigt, dass sehr sensitiv getestet wird und auch Personen mit leichten Symptomen erfasst werden. Die Positivenquote ist also ein Maßstab für die Breite der Teststrategie.

Wichtig ist: es handelt sich bei den Tests nicht (!) um eine repräsentative Stichprobe der Bevölkerung. Würde eine repräsentative Stichprobe getestet, so würde mit steigender Gesamtzahl der durchgeführten Tests auch die Zahl der positiven Befunde in gleichem Maße ansteigen – die Positivenquote bliebe konstant. Die Teststrategie hat aber das Ziel, Infektionen zu erkennen, Infektionsketten zu unterbrechen und die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen: Fälle mit stärkeren Symptomen oder eindeutigerem Kontakt zu bereits bestätigten COVID-19-Fällen werden eher getestet als andere. Wird diese Strategie nun in Richtung auf sensitiveres Testung verändert, so dass beispielsweise auch asymptomatische Personen im Umfeld von bestätigten COVID-19 Fällen getestet werden, kommt es typischerweise zu einer sinkenden Positivenquote. Das heißt, es wird zwar ein größerer Anteil der Infektionen nachgewiesen, die Menge der zu testenden Personen steigt aber stärker als die Zahl der positiven Befunde.

Stand: 16.09.2020

Welche Rolle spielen falsch-positive Testergebnisse?

Es wird häufiger angeführt, dass durch vermehrte ungezielte Testungen der Anteil falsch positiver Befunde zunimmt. Generell wird die Richtigkeit des Ergebnisses von diagnostischen Tests neben deren Qualitätsmerkmalen und der Qualität von Probennahme, Transport, Durchführung und Befundung auch von der Verbreitung einer Erkrankung/eines Erregers in der Bevölkerung beeinflusst (positiver und negativer Vorhersagewert). Je seltener eine Erkrankung ist und je ungezielter getestet wird, umso höher sind die Anforderungen an die Sensitivität (= die Empfindlichkeit) und die Spezifität (die Zielgenauigkeit des Tests, also wie wahrscheinlich es ist, dass nur der gesuchte Erreger sicher erkannt wird) der zur Anwendung kommenden Tests.

Ein falsch-positives Testergebnis bedeutet, dass eine Person ein positives Testergebnis bekommt, obwohl keine Infektion mit SARS-CoV-2 vorliegt. Aufgrund des Funktionsprinzips von PCR-Tests und hohen Qualitätsanforderungen liegt die analytische Spezi¬fität bei korrekter Durchführung und Bewertung bei nahezu 100%.
Im Rahmen von qualitätssichernden Maßnahmen nehmen diagnostische Labore an Ringversuchen teil. Die bisher erhobenen Ergebnisse spiegeln die sehr gute Testdurchführung in deutschen Laboren wider (siehe www.instand-ev.de).

Die Herausgabe eines klinischen Befundes unterliegt einer fachkundigen Validierung und schließt im klinischen Setting Anamnese und Differentialdiagnosen ein. In der Regel werden nicht plausible Befunde in der Praxis durch Testwiederholung oder durch zusätzliche Testverfahren bestätigt bzw. verworfen (siehe auch: www.rki.de/covid-19-diagnostik).

Bei korrekter Durchführung der Teste und fachkundiger Beurteilung der Ergebnisse geht das RKI demnach von einer sehr geringen Zahl falsch positiver Befunde aus, die die Einschätzung der Lage nicht verfälscht.

Stand: 07.09.2020

Ist ein Test bei Personen ohne jedes Krankheitszeichen sinnvoll?

Eine Labordiagnostik sollte in der Regel nur bei Krankheitszeichen und Erfüllung der Testkriterien durchgeführt werden. Wenn man gesund ist, sich aber noch in der Inkubationszeit befindet (kann bis zu 14 Tage betragen), sagt ein negativer Test auf SARS-CoV-2 nichts darüber aus, ob man doch noch krank werden kann. Für Ausnahmen siehe Hinweise zur Testung von Patienten auf Infektion mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 sowie die Nationale Teststrategie für Deutschland.

Zum Umgang mit einer Warnmeldung durch die Corona-Warn-App siehe die Antworten auf häufig gestellte Fragen unter www.rki.de/covid-19-warnapp und die Empfehlungen für niedergelassene Ärzte zum Umgang mit Personen mit der Meldung "erhöhtes Risiko" bei der Corona-Warn-App.

Stand: 03.11.2020

Informationen zum Erreger (Stand: 28.09.2020)

Was ist über den Erreger und die Krankheit bekannt?

Informationen zu SARS-CoV-2 (offizielle Bezeichnung des neuartigen Coronavirus, anfangs 2019-nCoV) und COVID-19 (offizielle Bezeichnung der Erkrankung durch das neuartige Coronavirus) sind im Steckbrief zu COVID-19 zusammengefasst. Das Dokument wird fortlaufend aktualisiert.

Stand: 20.03.2020

Was sind Coronaviren?

Coronaviren wurden erstmals Mitte der 1960er Jahre identifiziert. Sie können sowohl Menschen als auch verschiedene Tiere infizieren, darunter Vögel und Säugetiere. Mit SARS-CoV-2 sind insgesamt sieben humanpathogene Coronaviren bekannt.
Coronaviren verursachen beim Menschen verschiedene Krankheiten, von gewöhnlichen Erkältungen bis hin zu gefährlichen oder sogar potenziell tödlich verlaufenden Krankheiten wie dem Middle East Respiratory Syndrome (MERS) oder dem Severe Acute Respiratory Syndrome (SARS).
Es gibt immer die Möglichkeit, dass Viren sich genetisch verändern. Mutationen verändern aber nicht automatisch die Eigenschaften des Virus.

Stand: 15.05.2020

Was ist über die Ursache dieses Ausbruchs bekannt?

Man nimmt an, dass SARS-CoV-2 von Fledermäusen stammt, Zwischenwirte wurden jedoch noch nicht identifiziert. Derzeit wird davon ausgegangen, dass sich die ersten Patienten Anfang Dezember auf einem Markt in Wuhan in der Provinz Hubei, China, angesteckt haben.

Stand: 02.03.2020

Wo gibt es weitere Informationen?

Informationen über das neuartige Coronavirus für die Fachöffentlichkeit sind unter www.rki.de/covid-19 abrufbar.
Informationen für Bürger, darunter Hygienetipps und Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ), stellt die BZgA unter www.infektionsschutz.de und www.zusammengegencorona.de (BMG) zu finden

Hotlines für Bürger bieten unter anderem das BMG, die Unabhängige Patientenberatung Deutschland, einige Bundesländer und Krankenkassen an.

Stand: 16.09.2020

Das Robert Koch-Institut erfasst kontinuierlich die aktuelle Lage, bewertet alle Informationen, schätzt das Risiko für die Bevölkerung in Deutschland ein und stellt Empfehlungen für die Fachöffentlichkeit zur Verfügung. Zu den Seiten des RKI mit allen Infos zum neuen Coronavirus SARS-CoV-2 gelangen Sie hier.

Die WHO hat als Benennung für die Krankheit "Coronavirus Disease-19" (COVID-19) und für den Erreger "Severe Acute Respiratory Syndrome Coronavirus 2" (SARS-CoV-2) festgelegt. Bislang war oft von einem mysteriösen Lungenleiden die Rede. ("Co" steht für Corona, "vi" für Virus, "d" für disease (=Krankheit), "19" für 2019).

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) stellt auf http://www.infektionsschutz.de Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus zur Verfügung. Diese finden Sie hier 


 
 
 

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116  Kommentare

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    Ramona Blank
    17.03.2020 19:56 Uhr

    Hallo ich habe eine Frage in der Aufführung der Zahlen und Orte befindet sich Sennelager nicht und Schloss Neuhaus, bedeutet das es dort keine Infizierten gibt?

    Mit freundlichen Grüßen

    Ramona Blank

    Auf diesen Kommentar antworten
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    Kreis-Paderborn Logo
    Kreis Paderborn
    18.03.2020 13:00 Uhr

    Zum Schutz der Betroffenen haben die Bürgermeister der Städte und Gemeinde und der Kreis Paderborn beschlossen, keine Ortsteile zu nennen. Leider kam es bereits zu massiven Anfeindungen gegen Erkrankte.

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    Anna
    18.03.2020 20:20 Uhr

    Wie werden die Menschen in der Quarantäne mit Lebensmitteln versorgt? Und wie wird es für alle Bürger diesbezüglich aussehen, sollte eine Ausgangssperre stattfinden? Leider wäre eine solche Maßnahme wohl wahrscheinlich unumgänglich: die jenigen, die nicht arbeiten müssen, versammeln sich weiterhin, wenn man Paderwiesen sieht, wird einem mulmig.

    Auf diesen Kommentar antworten
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    Kreis-Paderborn Logo
    Kreis Paderborn
    19.03.2020 08:22 Uhr

    In anderen europäischen Ländern, in denen bereits Ausgangssperren bestehen, ist das Verlassen der Wohnung/des Hauses zum Einkauf von Lebensmittel selbstverständlich gestattet. Menschen, die sich aktuell in Quarantäne, bitten Freunde und Verwandt um Hilfe, die die Lebensmittel dann vor der Tür ablegen, sodass kein Kontakt stattfindet. Es gibt auch zahlreich Lebensmittelhändler, die Waren nach Hause liefern. Das Gesundsheitsamt ist in Kontakt mit den Menschen in Quarantäne, bisher ist nicht zu Schwierigkeiten bei der Versorgung gekommen.

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    TF
    21.03.2020 11:06 Uhr

    Liebes Kreisgesundheitsamt,
    besteht die Möglichkeit neben den bereits infizierten zu melden, wie viele sich davon in stationärer Behandlung befinden?
    So könnten die Menschen die Lage der Krankenhäuser etwas besser einschätzen und würden ggf. unnötige Konsultationen unterlassen.
    Viele Grüße
    TF

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    R.
    21.03.2020 12:51 Uhr

    Als angestellte Therapeutin muss ich mit Schrecken feststellen, dass es immer noch keine Regelung bzgl. der Öffnung oder Schließung der Heilmittelerbringerpraxen (Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Podologie) gibt. Aufgrund des Coronavirus sind viele Existenzen und Arbeitsplätze von Therapeuten extrem bedroht. Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten, Seniorenheime, etc. sind offiziell geschlossen. Das heißt, dass wir Heilmittelerbringer dadurch bereits hohe Einnahmeverluste zu verzeichnen haben. Darüber hinaus betreuen wir viele Risikopatienten, die aus Angst vor dem Virus absagen. Aber auch sehr viele Patienten, die keiner Risikogruppe angehören, sagen -verständlicherweise- ab. Damit kommt es zu sehr hohen Umsatzeinbußen. Heilmittelerbringer arbeiten im Niedriglohnsektor. Daher ist es schwierig Rücklagen zu bilden. Diese wenigen Rücklagen (sofern es sie überhaupt gibt) sind aufgrund der aktuellen Situation schnell aufgebraucht.
    Es gibt keinerlei Hilfe für uns. Weder Masken, Desinfektionsmittel noch Schutzkleidung gibt es. Wie sollen wir vernünftig weiterarbeiten? Therapeuten zählen zu den systemrelevanten Berufen im Gesundheitsbereich, aber die Hygienemaßnahmen können nicht eingehalten werden. Damit werden Physios, Ergos, Logos und Podos zu potentiellen „Virenüberträger“. Bitte reagieren Sie!

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    Kreis-Paderborn Logo
    Kreis Paderborn
    23.03.2020 16:22 Uhr

    Sehr geehrte Frau R.,
    gestern hat die Landesregierung einen neuen Erlass veröffentlich. Nachdiesem können Pysio- und Ergotherapeuten weiter praktizieren, soweit die medizinische Notwendigkeit der Behandlung durch ärztliches Attest nachgewiesen ist ( https://www.land.nrw/de/wichtige-fragen-und-antworten-zum-corona-virus). Weiterhin ist das Land auch Ansprechpartner, wenn es um wirtschaftliche Hilfen für Selbstständige und Betriebe, die aufgrund der aktuellen Situation in Schwierigkeiten geraten. Auch bei vollstem Verständnis für Ihre Situation und die daraus für Sie und Ihren Berufsstand zu befürchtenden Konsequenzen, so ist der Kreis Paderborn leider der falsche Adressat. Wir würden gerne reagieren und auch selbst agieren, doch bleibt uns nur die Möglichkeit, anderenorts auf die Problematik hinzuweisen.
    In der Hoffnung, wenn auch nicht in der Erwartung, dass sich die Situation in absehbarer Zeit entspannen möge, dankt der Kreis Ihnen allen für Ihren Einsatz
    Bleiben Sie gesund

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    Matthias
    21.03.2020 14:45 Uhr

    Liebes Gesundheitsamt
    Ich war am Mittwoch zum Abstrich und habe bis stand heute noch kein Bescheid.
    Wo kann ich mein Ergebnis herbekommen.
    Oder liegt noch keines vor ?
    Bekomme ich direkt das Ergebnis oder mein Hausarzt?
    LG
    Matthias

    Auf diesen Kommentar antworten
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    Kreis-Paderborn Logo
    Kreis Paderborn
    24.03.2020 13:45 Uhr

    Sobald uns ein positives Ergebnis vorliegt, wird das Gesundheitsamt Sie telefonisch kontaktieren. Sie können aber auch bei Ihrem Hausarzt die Ergebnisse erfragen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir bei der Vielzahl der Testungen im Moment nur Personen mit einem positiven Testergebnis eine persönliche Rückmeldung geben können. Die Labore sind zurzeit sehr ausgelastet, aber im Moment liegen uns in der Regel die Ergebnisse innerhalb von 24 Stunden vor.
    Ihre Team für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der Kreisverwaltung

  • Kommentar als unangemessen melden
     
    Uschi
    22.03.2020 16:47 Uhr

    Liebes Kreisgesundheitsamt,
    Gibt es bereits Infizierte, die wieder genesen sind? Es wäre schön, wenn mit dieser Info ein positiver Aspekt in die Veröffentlichungen aufgenommen würde...
    Beste Grüße,
    Uschi

    Auf diesen Kommentar antworten
  • Kommentar als unangemessen melden
     
    Kreis-Paderborn Logo
    Kreis Paderborn
    24.03.2020 12:31 Uhr

    Liebe Uschi,
    nach dem ersten Auftreten des Virus im Kreisgebiet endet jetzt für die ersten Betroffenen gerade die 14tägige Quarantänephase. Aus diesem Grund können wir gegenwärtig noch keine belastbaren Zahlen bieten.
    Grüße zurück und bleiben Sie gesund!

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    Linda
    26.03.2020 08:21 Uhr

    Guten Morgen,
    ich möchte gern ein positives Feedback abgeben... auf Grund von beruflichen Fragen habe ich jetzt häufiger schon Fragen an das Gesundheitsamt gestellt (per Telefon oder auch per E-Mail), ich habe immer in einer angemessenen Zeit Rückmeldung bekommen und gute Antworten, die mir weitergeholfen haben. Ich hatte immer sehr freundliche Mitarbeiter des Gesundheitsamtes als Ansprechperson. Mir ist durchaus bewusst, dass es gerade momentan nicht immer so einfach ist freundlich zu sein (garantiert auch abhängig davon wer am anderen Ende des Telefons ist) und es sehr viel Arbeit ist, aber das Team schafft es und ist immer bemüht alle Fragen gut zu beantworten, ggf. auch mit Hinweisen auf Erlasse. Paragraphen usw. Sie machen einen guten Job!
    Ich wünsche allen Mitarbeitern für die nächste Zeit viel Kraft und vor allem auch Gesundheit!!!
    Alles Gute an Sie,
    Linda

    Auf diesen Kommentar antworten
  • Kommentar als unangemessen melden
     
    Kreis-Paderborn Logo
    Kreis Paderborn
    26.03.2020 09:27 Uhr

    Herzlichen Dank,
    das tut gut! Ich werde Ihr „positives Feedback“ auch an die Kolleginnen und Kollegen übermitteln, die alle ihr Möglichstes – und darüber hinaus – tun. Es wird sie freuen und „Freude“ können wir momentan alle gut gebrauchen.
    Alle guten Wünsche auch an Sie und .. bleiben Sie gesund!!

  • Kommentar als unangemessen melden
     
    Jonas
    27.03.2020 08:08 Uhr

    Ist der Skatepark Goldgrund geschlossen?

    Auf diesen Kommentar antworten
  • Kommentar als unangemessen melden
     
    Kreis-Paderborn Logo
    Kreis Paderborn
    27.03.2020 11:56 Uhr

    Selbstverständlich. Alle Skateparks sind deutschlandweit wie auch alle anderen Sportstätten geschlossen.

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    Natalia
    27.03.2020 12:58 Uhr

    Guten Tag,
    In letzter Zeit wurden viele Maßnahmen zur Verlangsamung der Ausbreitung des Coronaviruses eingeführt. Ich habe allerdings noch einen Vorschlag, der möglicherweise helfen könnte. Dieser wäre das Tragen von Einweghandschuhen (ähnlich wie in der Brotabteilung) während des ganzen Einkaufes. Zu diesem Gedanken bin ich bei meinem letzten Einkauf gekommen, da ich dann bemerkt habe, dass die Menschen viele verschiedene Lebensmittel in die Hand nehmen, aber danach wieder zurück legen. Auf Grund der Tatsache, dass auch Infizierte in die Geschäfte gehen und der Coronavirus auf Gegenständen für eine längere Zeit bleibt, besteht die Möglichkeit, dass der nächste Kunde, der diesen zurück gestellten Lebensmitten in die Hände nimmt, mit dem Coronavirus infiziert wird. Deswegen würde das Tragen von Handschuhen, dass Übertragungsrisiko beim Einkaufen minimieren. Ich finde, dass die Handschuhe von den jeweiligen Geschäften zur Verfügung gestellt werden sollten und es kontrolliert werden sollte, dass die Kunden sich auch daran halten. Das Disinfizieren der Handgriffen der Einkaufswagen wäre möglicherweise ebenfalls sinnvoll.

    Auf diesen Kommentar antworten
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    Kreis-Paderborn Logo
    Kreis Paderborn
    27.03.2020 14:12 Uhr

    Herzlichen dank für Ihre Nachricht und Ihren Vorschlag. Nach jetzigem Stand gehen das Robert-Koch-Institut und dem Bundesinstitut für Risikobewertung davon aus, dass eine Übertragung über Lebensmittel und Produkte sehr unwahrscheinlich ist. Gleichwohl praktizieren einige Supermärkte bereits die von Ihnen angeregte Desinfektion der Einkaufswagen. Und natürlich liegt auch die Nutzung von Einweghandschuhen o. ä. im Ermessen und Interesse eines jeden Einzelnen.
    Bleiben Sie gesund

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    Anna Amedick
    28.03.2020 13:58 Uhr

    Hallo,
    ich habe eine Frage zu den Besuchen in Altenheimen; wie lange wird das Besuchsverbot Ihrer Einschätzung nach aufrechterhalten? Gibt es für die Angehörigen eine Anlaufstelle, um sich ggf. mit anderen betroffenen Angehörigen austauschen zu können?
    Vielen Dank und herzliche Grüße

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    Kreis Paderborn
    29.03.2020 15:51 Uhr

    Aktuell können wir leider keine Einschätzung zum gegenwärtig anhaltenden Besuchsverbot geben. Eine Anlaufstelle gibt es nicht, diese würde aber – bei allem Verständnis für die betroffenen Angehörigen - auch dem Kontaktverbot völlig zuwider laufen.

    Trotz dieser sicherlich nicht befriedigenden Antwort viele Grüße zurück und bleiben Sie gesund.

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    Anonymus
    29.03.2020 16:22 Uhr

    An das gesamte Team des Gesundheitsamtes und das Team am Bürgertelefon!
    Auf Grund meiner beruflichen Tätigkeit hatte ich schon mehrfach Kontakt mit beiden Teams. Alle waren sehr höflich, engagiert, kompetent, verbindlich und zuverlässig! Das ist bei dem Druck und der aktuellen Beanspruchung absolut großartig. Diese Seite besuche ich jeden Tag und nutze die Inhalte privat und beruflich. Wirklich klasse!
    Ich hoffe Sie finden in Ihren Teams und Ihren Familien die Kraft und auch einen Ort der Ruhe. Die Bürgerinnen und Bürger und die Unternehmen brauchen Sie mehr denn je. Der Landrat und die Paderborner/innen zählen auf Sie und Sie sind da. Sie können stolz auf das sein, was Sie leisten! Danke!
    Passen Sie gut auf sich auf und vor allem bleiben Sie gesund.

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    Kreis Paderborn
    29.03.2020 16:48 Uhr

    Herzlichen Dank für Ihre ermunternden Worte. Es tut gut, Anerkennung zu spüren, gerade wenn bei den Menschen unserer Heimat die Nerven stark angespannt sind. So sind es die Nerven unserer Mitarbeitenden denn auch. Denn an den Schreibtischen und an den Telefonen sitzen auch "nur" Menschen. Und ich finde, dass ist auch gut so!
    Ihre guten Wünsche gebe ich gern weiter.
    Nochmals Danke und alle guten Wünsche an Sie und alle, die Ihnen Nahestehen. Bleiben auch Sie alle gesund.

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    Andy
    31.03.2020 10:19 Uhr

    Beschwerde
    Hallo. Ich war heute bei Trinkgut-Getränkeladen in Frankfurter Weg und muste etwas feststellen, was Pandemie nicht eindämmt sondern verbreitet.
    Auf der Webseite steht nichts davon, aber auf der Tür des Ladens war ein Hinweis, dass man den Laden nur mit einem Einkaufswagen betreten darf.
    D.h. man wird gezwungen den Griff des Wagens anzufassen, der schon von Hunderten Personen angefasst wurde und wenn einer infizierter in die Hand gehustet hat, sind die Viren demnächst auf dem Griff und später wird der Wagen von anderen Kunden benutzt.
    Diese Ladenaufforderung ist fahrlässig !!!

    Wenn Sie mir keine Erklärung dafür geben oder diese fahrlässige Aufforderung nicht unterbunden wird, werde ich die höhere Instanzen informieren müssen.

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    Kreis Paderborn
    31.03.2020 13:45 Uhr

    Danke für Ihren Hinweis. Allerdings handelt es sich bei dem Verfahren, wie es der von Ihnen erwähnte Betrieb handhabt, um eine gängige Praxis, um in sozialverträglicher Form dem § 5 (6) der CoronaSchutzVerordnung zu entsprechen ( Alle Einrichtungen haben die erforderlichen Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen zu treffen. Die Anzahl von gleichzeitig im Geschäftslokal anwesenden Kunden darf eine Person pro zehn Quadratmeter der für Kunden zugänglichen Lokalfläche nicht übersteigen.) Gegenwärtig wird die Gefahr einer daraus resultierenden Infektion als gering eingeschätzt, zudem ist ja nicht auszuschließen, dass jeder einzelne Bestandteil des Warensortiments bis er zum Verkauf gelangt bereits durch diverse Personen angefasst wurde. Gegen eine befürchtetet Gefährdung können Sie sich selbstverständlich persönlich z. B. durch das Tragen von Einweghandschuhen schützen.

    Bleiben sie gesund

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    Anne
    01.04.2020 17:56 Uhr

    Vielen Dank für die Informationen.
    Könnten Sie diese bitte noch ergänzen um die Steigerungsraten und um die Tage bis zur Verdopplung der Anzahl der Infizierten. Letzteres dürfte die entscheidende Größe sein, auch für die Bevölkerung. Das könnte man sich selbst zusammensuchen, aber wahrscheinlich haben Sie selbst eine solche Darstellung? Oder gibt es die zumindest für NRW?

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    Sonja
    03.04.2020 15:19 Uhr

    Ein Kommenar zur aktuellen interaktiven Darstellung der Fallstatistik: super gut, Danke für die Mühe

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    Jürgen
    05.04.2020 23:05 Uhr

    Ein ganz großes Lob, dass die komplette Statistik auch am Sonntag geklappt hat. Momentan sieht man ganz in der Ferne ein Licht. Ich hoffe, dass alle noch ganz diszipliniert sind, damit der Spuk demnächst deutlich nachlässt...

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    Silvia
    07.04.2020 22:32 Uhr

    Ein großes Lob an Sie,
    die Seite ist sehr aufschlussreich und übersichtlich gestaltet.
    Ich habe eine Frage zu den Tests: wie kann man erfahren, wieviele Personen getestet wurden? Besteht die Möglichkeit, dass Sie diese Zahlen mit aufführen können? Z.Bsp. indem Sie schreiben von 100 durchgeführten Tests waren 50 positiv. Dann ist schnell ersichtlich, ob an einem Tag außergewöhnlich oft getestet wurde oder die Fallzahlen tatsächlich gestiegen sind.
    Vielen Dank nochmal für Ihre großartige Leistung.

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    Kreis Paderborn
    08.04.2020 11:58 Uhr

    Danke für das Lob. Wir können nur die Zahlen der „positiv“ getesteten Person aufführen. Getestet wird nicht nur im Abstrichzentrum des Kreises, sondern auch in vielen Arztpraxen getestet wird. Diese sind verpflichtet uns die positiven Testergebnisse mitzuteilen, nicht jedoch die negativen. Daher liegt uns leider keine Gesamtzahl der Tests vor. Die Steigerung der Fallzahlen – die ja nur eine „Momentaufnahmen“ bedeuten -ist offensichtlich. Wichtig ist es, dieser Steigerung die Dynamik zu nehmen. Deswegen auch die Kontakteinschränkungen, die uns alle treffen.

    Ihnen und allen Menschen des Kreises herzlichen Dank für das Verständnis und das solidarische Verhalten. Bleiben Sie alle gesund.

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    Petra
    11.04.2020 16:16 Uhr

    Hallo,
    die Zahlen in Kreis Paderborn sollen sich von gestern auf heute nicht verändert haben?
    Oder ist das jetzt wegen Wochenende und Ostern und es wurde nicht so getestet bzw. die Ergebnisse kommen Anfang der Woche?
    Frohe Ostern

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    Kreis Paderborn
    11.04.2020 16:28 Uhr

    Guten Tag,
    aufgrund des Osterwochenendes wird wahrscheinlich überall mit reduzierte Kapazität gearbeitet, auch in den Laboren. Das sind die Zahlen die uns zurzeit vorliegen. Die Zahl der Infizierten hat sich nicht geändert, bei den Genesenden, Krankenhaus-Patienten und Todesfällen gibt es Änderungen.

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    Hubert Düker
    17.04.2020 13:20 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    schaut man sich die Grafiken ( Zahlen der Infizierten etc. ) einmal genauer an, fällt sehr deutlich auf, dass Bad Wünnenberg mit Abstand die beste Entwicklung hat.
    Was macht man dort anders als in anderen Ortschaften? Kann man daraus eventuell lernen?

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    Christoph
    18.04.2020 19:18 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren, meine Frau arbeitet ind er häuslichen Altenpflege. Heute wurde bekannt das der Schwiegersohn eines alten Herrn den sie diese Woche auch gepflegt hat, positiv auf covid 19 getestet wurde. Genau dieser Herr hat aber auch seinen Schwiegervater gepflegt. Meiner Frau wurde nun gesagt das weder der alte Herr noch sie selbst getestet werden. Sie musste Heute wieder ganz normal zur Arbeit. Wie kann das sein? Wie kann es sein das Pflegekräfte immer noch ohne professionelle Schutzmaske alte Menschen pflegen müssen ?
    Ich selbst bin lungenkrank und gehöre zur Risikogruppe. Wie soll ich mich schützen wenn meine Frau so ein hohes Risiko eingehen muss ? Wieso wird jetzt nichts getan.
    Gruß Christoph

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    Kreis Paderborn
    19.04.2020 18:28 Uhr

    Lieber Christoph,
    vielen Dank für Ihre Nachricht. Natürlich kümmern wir uns. Ich habe Ihre Nachricht an das Gesundheitsamt weitergeleitet. Sie können sich sofort direkt an unsere leitende Amtsärztin per E-Mail wenden, KuhnertC@kreis-paderborn.de. Wenn Sie ihr Ihre Telefonnummer per Mail durchgeben, setzt sich die Ärztin gern mit Ihnen in Verbindung. Bitte rufen Sie gleich morgen früh bei uns im Gesundheitsamt an, Tel.: 05251 308-5300. Herzlichen Dank!

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    Nelli
    11.05.2020 19:24 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren, meine Tochter wird am 11.07 2020 heiraten. Es ist schon alles organisiert. Die Halle ist in Wewer. Es werden ca. 60 Personen sein. Wie ist es denn mit Hochzeiten. Darf die Hochzeit stattfinden oder muss alles abgesagt werden.
    Gruß Nelli.

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    Kreis Paderborn
    12.05.2020 11:03 Uhr

    Liebe Nelli,
    die derzeitige Coronaschutzverordnung ist bis zum 25. Mai gültig. Danach sind Veranstaltungen und Versammlungen grundsätzlich untersagt. Die Verordnung benennt einige Ausnahmen, eine Hochzeit fällt aber nicht darunter. Da sich zunehmend mehr Lockerungen ergeben, sollte man die Neuregelungen ab 25. Mai beachten. Das Land informiert auf seinen Seiten sehr übersichtlich den jeweils aktuellen Stand der Coronaschutzverordnung: https://www.land.nrw/de/wichtige-fragen-und-antworten-zum-corona-virus. Bei der Planung ist aber auch zu beachten, dass, wenn es lokal zu einem Wiederanstieg der Fallzahlen kommt, auch lokal für einzelne Kommunen oder Kreise wieder Verschärfungen der Schutzmaßnahmen erlassen werden können, auch wenn in Nordrhein-Westfalen insgesamt die Regelungen gelockert werden.

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    Andrea Müller
    28.05.2020 09:46 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    meine Tochter will am 20.06 2020 heiraten. Es werden ca. 60 Personen sein. Die Feier findet in Bad Lippspringe statt.
    Darf die Hochzeit nach jetzigem Stand stattfinden?
    Viele Grüße
    Andrea

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    Kreis Paderborn
    28.05.2020 10:19 Uhr

    Liebe Andrea,
    laut der aktuellen Corona-Schutzverordnung des Landes NRW gilt für Hochzeiten folgende Regelungen:
    Standesamtliche Trauungen einschließlich der Zusammenkunft unmittelbar vor dem Ort der Trauung sind auch mit Gästen zulässig. Voraussetzung: Unter Beachtung des Kontaktverbots müssen die Gäste einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten und insbesondere einen direkten Kontakt (Händeschütteln, Umarmen etc.) vermeiden. Entsprechendes gilt für kirchliche und andere religiöse Trauungen. Da Veranstaltungen und Versammlungen mit geselligem Charakter bis auf weiteres untersagt sind, gilt dies auch für die Feier/Hochzeitsparty im Anschluss.
    Diese Fassung der Schutzverordnung gilt bis zum 15.06.20. Das Land NRW informiert stets über den neuesten Stand seiner Verordnungen auf einer eigens eingerichteten Corona-Informationsseite: https://www.land.nrw/corona
    Auch wenn die Hochzeit leider in ungewöhnlichen Zeiten stattfindet, wünsche ich Ihrer Tochter und ihrem zukünftigen Ehemann alles Gute für die gemeinsame Zukunft.

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    Jan
    30.05.2020 09:36 Uhr

    Hallo ich habe Mal eine Frage zu den erkrankten und genießen in Borchen. Hier ist seit langer Zeit unverändert eine aktive Person, wurde dieses nicht aktualisiert oder wie kann das sein?

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    Kreis Paderborn
    31.05.2020 13:00 Uhr

    Guten Tag! Die Infektionszahlen werden ständig aktualisiert, selbstverständlich auch die aus Borchen. Da sich das gesamte Ausbruchsgeschehen zurzeit verlangsamt und die Kurve abflacht, gibt es aber nicht aus jeder Kommune ständig neue Infizierte zu vermelden - von daher ist eine nicht veränderte Zahl eine gute Neuigkeit!

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    Kirsten
    01.06.2020 16:23 Uhr

    Wie ist es möglich das im privaten Bereich nach herzenslust wieder gefeiert wird ohne Abstand oder Mundschutz?! 20 Leute auf einem Haufen die am nächsten Tag durch die Läden bummeln ohne Abstand zu halten... Wir im Handel müssen stundenlang mit der Maske hinter Plexiglas arbeiten und kollabieren fast. Der Abstand wird nicht mehr eingehalten seit der Maskenpflicht und wir werden übelst Beleidigt wenn wir darauf hinweisen. Schafft die Masken wieder ab und achtet stattdessen auf Abstand dann wirds auch für uns wieder erträglich!!
    Gruß

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    Kreis Paderborn
    02.06.2020 08:54 Uhr

    Guten Tag! Dies sind sehr herausfordernde Zeiten. Wir als Gesellschaft müssen zusammenhalten und respektvoll miteinander umgehen - das gilt heute noch mehr denn je. Auch wenn die Infektionszahlen stabil sind, müssen wir wachsam bleiben, damit der Virus sich nicht weiter verbreitet. Daszu gehören Abstand halten, aber vor allem auch der Maskenschutz. Wir hoffen für uns alle, dass die Maßnahmen weiterhin Erfolg zeigen. Bis dahin wünsche ich Ihnen viel Kraft für Ihre Arbeit und bleiben Sie gesund!

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    Paolo
    03.06.2020 09:45 Uhr

    Mir ist aufgefallen, dass in Kreis Paderborn die Zahl der Infektionen um Circa 2 Personen pro Tag steigt, aber die gesund gewordenen sind, nicht sinkt wie sie sollte.
    Lg

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    Kreis Paderborn
    03.06.2020 09:49 Uhr

    Nicht jeder Krankheitsverlauf ist gleich. Bei manchen Patienten ist auch nach Ablauf der 14-tägigen Quarantäne der Virus noch nachweisbar. Daher entspricht der Wert der heute als genesen gemeldeten Personen nicht unbedingt mit der Zahl der Infizierten vor zwei Wochen überein.

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    L
    05.06.2020 11:58 Uhr

    Hallo,
    vor einigen Tagen wollten wir uns ein Eis holen. Wir haben uns dann aber dagegen entschieden, weil in der Eisdiele (Venezia, an der alten Synagoge) keiner der Mitarbeiter einen Mund-Nasenschutz getragen hat... weder der Kellner, noch die Personen hinter der Theke etc. Dürfen die ohne Mund-Nasenschutz arbeiten?

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    Kreis Paderborn
    05.06.2020 14:59 Uhr

    Zur Rechtslage: Grundsätzlich sind Inhaber, Leiter und Beschäftigte sowie Kunden, Nutzer und Patienten gem. § 2 Abs. 3 Satz 1 CoronaSchVO zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung verpflichtet, sofern die Einhaltung des gem. § 2 Abs. 1 CoronaSchVO geforderten Mindestabstands von 1,5 Metern aus medizinischen, rechtlichen, ethischen oder baulichen Gründen nicht möglich ist.

    Gem. § 2 Abs. 3 Satz 3 CoronaSchVO kann die Verpflichtung durch gleich wirksame Schutzmaßnahmen (Abtrennung des Arbeitsplatzes durch Glas oder Plexiglas…), hilfsweise – falls das dauerhafte Tragen einer textilen Mund-Nase-Bedeckung zu Beeinträchtigungen führt - durch das Tragen eines das Gesicht vollständig bedeckenden Visiers ersetzt werden.

    Wir haben Ihren Hinweis an das Ordnungsamt der Stadt Paderborn weitergeleitet.
    Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende und eine gute Zeit!

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    L
    08.06.2020 10:22 Uhr

    Guten Morgen,
    jetzt am Wochenende habe ich gesehen, dass nun alle dort Mundschutz tragen.

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    Gerda Wolters
    07.06.2020 16:16 Uhr

    Meine Mutter lebt in einem Pflegeheim, ist 95 Jahre alt, aber körperlich und geistig fit. Vor der Corona Krise ist sie jeden Tag spazieren gegangen und hat auch Kontakte ausserhalb des Pflegeheims gehabt. Seit Monaten lebt sie in einem Gefängnis, sie und ich kommen damit überhaupt nicht klar. Da es lt. Experten
    dieses Jahr noch keinen Impfstoff geben wird, können doch die Senioren nicht bis dahin eingesperrt bleiben ?! Warum kann sie nicht mit Mundschutz alleine oder mit mir spazieren gehen ? Das Besuchsrecht von einer halben Stunde ist nur eine kleine Massnahme um den Kontakt aufrecht zu halten. Das Kontaktverbot ist doch
    auch in den Krankenhaeusern gelockert worden. Da besteht jeden Tag ein Besuchsrecht.

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    Kreis Paderborn
    08.06.2020 13:23 Uhr

    In der aktuellen Corona-Situation ist es leider so, dass die Menschen, die am meisten Schutz brauchen, gleichzeitig am stärksten unter dieser Ausnahmesituation leiden. Jeder, der ältere Angehörige hat, kann die Situation Ihrer Mutter und Ihre Sorge um sie gut nachvollziehen. Zum Schutze der Bewohner müssen Besuche in den Pflegeeinrichtungen begrenzt werden. Ausführliche Informationen finden Sie dazu auf der Informationsseite des Landes NRW: https://www.land.nrw/de/wichtige-fragen-und-antworten-zum-corona-virus#6ffec422. Für die Heime sind die Vorgaben sehr aufwendig, z.B. die erforderliche Desinfektion nach jedem Besuch, sodass einige die Besuchszeit über die Vorgaben des Landes hinaus einschränken. Ein Spaziergang draußen mit Ihrer Mutter ist jedoch erlaubt. Sie können sich mit ihr vor der Einrichtung treffen und sollten beim Spaziergang auf die nötigen Schutzmaßnahmen achten (Maske, Händedesinfektion. Wenn Ihre Mutter noch gut alleine laufen kann, sollten Sie Abstand halten). Auch wenn die Situation emotional sehr schwierig ist, vergessen Sie bitte nicht den Grund, warum diese Schutzmaßnahmen eingeführt wurden. Auch im Kreis Paderborn hatten wir bereits mehrere Coronainfektionen in Pflegeeinrichtungen. Dort trifft der Virus auf sehr vulnerabel Personen und verbreitet sich schnell. Zum Schutze Ihrer Mutter und aller Bewohner in der Einrichtung müssen daher die Maßnahmen eingehalten werden.
    Ich wünsche Ihnen und Ihrer Mutter Gesundheit und hoffe, dass die Situation bald für alle leichter wird.

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    W.
    09.06.2020 11:13 Uhr

    Guten Morgen!
    Wie ist die Regelung zur Maskenpflicht im Lebensmittel-Einzelhandel und in Bäckerei-Filialen?
    Mir fällt immer wieder auf, dass die Verkäufer ( auch hinter der Käse und-Wursttheke)nur mit Visier arbeiten.
    Auch bis heute hat sich im Edeka in Lichtenau daran nichts geändert.
    In der im Edeka befindlichen Bäckerei - Filiale werden belegte Brötchen im hinteren Bereich ganz ohne Mund- und Nasenschutz zubereitet.
    Ist das so geregelt?



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    Kreis Paderborn
    09.06.2020 12:44 Uhr

    Zur Rechtslage: Grundsätzlich sind Inhaber, Leiter und Beschäftigte sowie Kunden, Nutzer und Patienten gem. § 2 Abs. 3 Satz 1 CoronaSchVO zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung verpflichtet, sofern die Einhaltung des gem. § 2 Abs. 1 CoronaSchVO geforderten Mindestabstands von 1,5 Metern aus medizinischen, rechtlichen, ethischen oder baulichen Gründen nicht möglich ist.

    Gem. § 2 Abs. 3 Satz 3 CoronaSchVO kann die Verpflichtung durch gleich wirksame Schutzmaßnahmen (Abtrennung des Arbeitsplatzes durch Glas oder Plexiglas…), hilfsweise – falls das dauerhafte Tragen einer textilen Mund-Nase-Bedeckung zu Beeinträchtigungen führt - durch das Tragen eines das Gesicht vollständig bedeckenden Visiers ersetzt werden.

    Bei der Zubereitung von Lebensmitteln gelten strenge Hygieneregeln des Lebensmittelrechts. Eine generelle Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasenschutzes gibt es hier nicht.
    Sollten Sie beobachten oder vermuten, dass diese Regelungen nicht eingehalten werden, können Sie das örtliche Ordnungsamt verständigen.

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    Gerda Wolters
    30.06.2020 13:12 Uhr

    Laut Information der Landesregierung sollen die Altenheime am 1.7. für Besucher wieder geöffnet sein.
    Sogar Umarmungen sind wieder erlaubt. Bezieht sich die Öffnung auch für den Kreis Paderborn, oder gibt es Einschränkungen aufgrund von Neuinfektionen , s. Bad Lippspringe.

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    Kreis Paderborn
    30.06.2020 14:11 Uhr

    Das Land schreibt dazu: Besuche in Pflegeeinrichtungen müssen zur Vermeidung von Infektionsgefahren unter Berücksichtigung der jeweils aktuellen Richtlinien und Empfehlungen des Robert Koch-Instituts und unter Berücksichtigung des Rechts der Bewohnerinnen und Bewohner auf Teilhabe und soziale Kontakte organisiert und durchgeführt werden.
    Zu den vorgeschriebenen Schutz-und Hygienemaßnahmen gehören z.B.: Bei den Besucherinnen und Besuchern ist ein Kurzscreening (Erkältungssymptome, SARS-CoV-2-Infektion, Kontakt mit Infizierten oder Kontaktpersonen gemäß der Richt-linie des Robert Koch-Instituts) einschließlich – ab dem 1. Juli 2020 - Temperaturmessung durchzuführen.
    Bezüglich Berührungen schreibt das Land: Die Besucherinnen und Besucher haben einen grundsätzlichen Abstand von mindestens 1,5 Metern zur besuchten Person einzuhalten. Sofern während des Besuchs Bewoh-ner und Besucher eine Mund-Nase-Bedeckung nutzen, und vorher sowie hinterher bei den Besuchern und den Bewohnern eine gründliche Handdesinfektion erfolgt ist, ist die Einhaltung des Mindestabstands nicht erforderlich. In diesem Fall sind auch körperliche Berührungen zulässig.
    Ausführliche Informationen finden Sie hier: https://www.mags.nrw/sites/default/files/asset/document/200619_coronaavpflegeundbesuche.pdf

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    Alexander Wilegalla
    11.07.2020 18:14 Uhr

    Wieder Probleme mit Corvit 19 Info der Stadt PB.

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    David Grzesiek
    28.07.2020 13:05 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren!
    Auf dem Dashboard fehlt offensichtlich als Bezug die Anzahl der durchgeführten Tests. Die Diagramme sind somit ohne jegliche Aussage. Dürfte ich erfahren, wer für diese Misinformation zuständig ist? Nehmen Sie bitte eine offizielle Stellung hierzu?
    Sie schreiben hier nicht mal, welche Tests verwendet worden sind!
    Schöne Grüße
    David Grzesiek

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    Kreis Paderborn
    28.07.2020 15:57 Uhr

    Das Dashboard zeigt täglich aktualisierte, absolute Zahlen: Die aufsummierte Gesamtzahl der laoborbestätigten Infektionen mit dem Coronavirus, die dem Paderborner Kreisgesundheitsamt gemeldet wurden, aufgeschlüsselt nach den Städten und Gemeinden des Kreises Pderborn, die Zahl der Genesenen, also jener Menschen, die eine aktute Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 überstanden haben und als gesund gelten, die Zahl der Todesfälle und die Zahl der aktiven Fälle, also jener Menschen, die aktuell noch infiziert sind. Diese Zahl erhalten Sie, wenn Sie von der Gesamtzahl der aufsummierten Corona-Infektionen die Zahl der Todesfälle und der Genesenen abziehen. Sie können zusätzlich in die Städte und Gemeinden hineinklicken, und diese Werte ortsbezogen angezeigt bekommen. Im Diagramm in der Mitte sind zudem der Verlauf der Infektionen und der Genesenen in den Monaten seit dem 1. bestätigten Fall im Kreis Paderborn am 7. März ausgewiesen sowie der Verlauf der 7-Tages-Inzidenz. Weitere Erläuterungen dazu finden Sie auch in allen täglichen Pressemitteilungen, die direkt darunter stehen. Zum Verständnis: Die Anzahl der Tests im Kreis Paderborn kennen wir nicht, da verschiedene Einrichtungen wie z. B. Krankenhäuser und Arztpraxen testen. Dem Kreisgesundheitsamt werden die positiven Fälle übermittelt. Denn das ist unsere Aufgabe: Infektionsketten ermitteln und durchbrechen, also das Corona-Geschehen einzudämmen. Und wie sich das darstellt, zeigt auch das Dashboard. Wenn Sie wissenschaftliche Fragestellungen haben, wenden Sie sich bitte an das Robert-Koch-Institut. Die Kontaktdaten finden Sie ebenfalls auf unseren Seiten.

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    David Grzesiek
    05.08.2020 12:44 Uhr

    Ich bin ein ganz gewöhnlicher Bürger der Stadt Paderborn. Ich verfolge keine Infektionsketten, so wie Sie es tun. Ich möchte mir einfach ein ungefähres Bild der aktuellen Situation machen. Und das ist nur dann möglich, wenn ich die Anzahl der durchgeführten Tests und die zugehörige Anzahl der positiven Ergebnisse kenne! Die Diagramme sagen in der Hinsicht nichts aus! Es handelt sich um eine Desinformation des ersten Grades! Sie sagen hier nicht mal welche Streuung diese Tests haben!

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    Kreis Paderborn
    05.08.2020 13:12 Uhr

    Hier arbeiten Menschen, die in der Corona-Pandemie Infektionsketten verfolgen und unterbrechen, um andere - auch Sie - vor Ansteckung zu schützen. Hier bekommen Sie nicht einen ungefähren, sondern einen datenbasierten Stand der Infektionslage, runtergebrochen auf die Städte und Gemeinden. Natürlich gibt es in diesem Land eine Dunkelziffer, weil wir viele asymptomatische Verläufe haben. Nun könnte man sagen: testen wir doch alle. Aber ein Test ist immer nur eine Momentaufnahme. Gleich danach können sie durch die Tür gehen, einem infizierten Menschen begegnen, der es auch noch nicht weiß. Wir testen anlassbezogen. Um die Quelle zu finden und schließen. Das ist unsere Aufgabe nach dem Infektionsschutzgesetz. Die wir jeden Tag mit großem Engagement leisten. Weil uns die Gesundheit der Menschen - Ihre Gesundheit - am Herzen liegt.

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    David Grzesiek
    05.08.2020 15:57 Uhr

    Also, Sie drehen sich im Kreis in der Sache hier... Falls Sie richtig die Bevölkerung informieren wollen, dann wird Folgendes benötigt: Anzahl der durchgeführten Test, die Anzahl der Positiven, die Fehlerrate der Tests. Es ist eine einfache Sachlage - drei Parameter. Nehmen Sie bitte eine offizielle Stellung hierzu. Bitte sagen Sie es mir nicht, dass Sie sich um meine Gesundheit sorgen! Ich kenn in meinem Bekanntenkreis genug verängstigte Menschen, die die eigenen Kinder von anderen Kindern trennen. Und das liegt an der Desinformation, die Sie betreiben!

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    Denis Berg
    05.08.2020 14:33 Uhr

    Es macht durchaus Sinn, wenn die Anzahl der durchgeführten Tests mit veröffentlichen würden. So könnte man die Werte der Neuinfektionen auch mal in einer entsprechenden Relation sehen. Aber vielleicht ist das nicht gewünscht. Das wäre ja auch ein Argument.
    Vielen Dank

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    Kreis Paderborn
    05.08.2020 16:13 Uhr

    Noch einmal, in Kurzform: Wir bekommen die positiven Tests gemeldet, damit wir die Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz durchführen können. Wir kennen nicht die Gesamtzahl der durchgeführten Tests . Wissenschaftliche Fragestellungen beantwortet Ihnen das Robert-Koch-Institut.

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    Kreis Paderborn
    06.08.2020 14:02 Uhr

    Wir informieren täglich aktualisiert, nutzen auch sehr gern diese Kommentarfunktion, um ins virtuelle Gespräch zu kommen. Aber wir erwarten einen respektvollen Umgangston (s. Netiquette), denn hier kommunizieren Menschen mit Menschen. Und Respekt ist keine Einbahnstraße. Wir müssen derartig bösartige Unterstellungen und Vorwürfe nicht hinnehmen und löschen daher Ihren letzten Beitrag, da er mindestens gegen unsere Netiquette verstößt.. Genauso verfahren wir mit weiteren Beiträgen in dieser Richtung.

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    David Grzesiek
    06.08.2020 14:06 Uhr

    Falls Sie richtig die Bevölkerung informieren wollen, dann wird Folgendes benötigt: Anzahl der durchgeführten Test, die Anzahl der Positiven, die Fehlerrate der Tests. Es ist eine einfache Sachlage - drei Parameter.

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    Kreis Paderborn
    06.08.2020 14:06 Uhr

    Zweitens: Zu Ihren Fragen haben wir wiederholt Stellung bezogen. Lesen Sie unsere Beiträge durch. Alle verifizierten Fakten zur Corona-Lage im Kreis Paderborn finden Sie auf diesen Seiten.

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    David Grzesiek
    07.08.2020 13:19 Uhr

    "Zwei Schulen in Mecklenburg-Vorpommern schließen"
    https://www.n-tv.de/panorama/Zwei-Schulen-in-Mecklenburg-Vorpommern-schliessen-article21958410.html

    Sie informieren die Bevölkerung nicht über die Falsch-Positive-Rate der Tests. Wie hoch ist die denn?
    Angenommen die Rate läge bei 0.6%, dann im Falle von 800 Schülern (siehe oben), wieviel Schüler hätten dann ohne in sich den Virus zu tragen, einen positiven Testergebnis? 7 Schüler? 5 Schüller? Und Sie machen dann die Schule zu?
    Ich erkenne hier auf der Webseite keine Hinweise darauf, dass Sie sich für die Fehlerrate der Tests überhaupt interessieren.

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    Kreis Paderborn
    07.08.2020 14:43 Uhr

    Das Robert-Koch -Institut ist für Sie in dieser Frage der richtige Ansprechpartner. Auf den Seiten des RKI unter www.rki.de finden Sie Aussagen zu Testverfahren. Wenn wir positive Tests gemeldet bekommen, ergreift unser Gesundheitsamt alle erforderlichen Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz. Welche Aufgaben wir wahrnehmen, haben wir wiederholt erläutert. Das alles können Sie jederzeit auf unseren Seiten, in den Beiträgen auf dieser Seite nachlesen.

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    Linda
    10.08.2020 08:59 Uhr

    Guten Morgen,
    ich habe schon einmal vor ein paar Wochen die gute Arbeit des Gesundheitsamtes PB gelobt, aber nach den letzten Kommentaren hier, möchte ich es erneut tun! Die Arbeitsbelastung ist bei euch garantiert mehr als ausgelastet und dann bei solchen Kommentaren, wie oben, noch die Ruhe zu bewahren ist professionell... und genau so habe ich die Informationen und Aussagen vom Gesundheitsamt auch immer wahrgenommen, sehr professionell. Machen Sie bitte alle weiter so und lassen sich nicht unterkriegen... Sie leisten alle gute Arbeit und die Informationsseite hier finde ich persönlich sehr aussagekräftig, daher schaue ich auch täglich hier rein und informiere mich über neuste Zahlen und Kenntnisse. Vielen Dank und einen guten Start in die neue Woche.

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    Kreis Paderborn
    11.08.2020 09:10 Uhr

    Guten Morgen Linda,
    ganz herzlichen Dank für diese aufbauenden Worte! Dieses Dankeschön funken wir gern an alle Kolleginnen und Kollegen, denen Ihre Rückmeldung auch sehr gut tun wird. Wir machen weiter, versprochen. Ihnen auch eine schöne Zeit, und natürlich: bleiben Sie gesund! Herzliche Grüße aus dem Kreishaus

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    Suki
    10.08.2020 09:08 Uhr

    Guten Morgen,
    meine Tnate braucht eine Bescheinigung über einen negativen COVID19-Test für eine Reise ins Ausland. Wo kann man diesen Test außer beim Hausarzt als Privatzahler durchführen? Meine Tante ist in Deuutschland nicht ansässig und hat damit keinen Hausarzt.

    Danke im Voraus

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    Kreis Paderborn
    10.08.2020 10:45 Uhr

    Guten Tag,
    ich habe Ihre Anfrage an das Gesundheitsamt des Kreises weitergeleitet, dieses wird sich mit Ihnen in Verbindung setzen. Das Gesundheitsamt hat ein Infotelefon eingerichtet. Von Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr und am Samstag von 12 bis 16 Uhr werden unter der Telefonnummer 05251 308-3333 Fragen zu Corona beantwortet.

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    Petra Fecke
    23.08.2020 08:57 Uhr

    Wie kann es sein, dass die Kitakinder die im engen Kontakt mit einer Erzieherin, die positiv getestet wurde, nicht getestet werden. Sie schicken die Kids samt einem Elternteil für 14 Tage in Quarantäne und testen nur bei Symptomen? Fahrlässig. Was ist, wenn ein Kind infiziert ist und das Elternteil in diesen 14 Tagen ansteckt und dieser auch keine Symptome entwickelt? Dann läuft das Elternteil draussen rum nach der Quarantäne und steckt andere an. Das kann nicht Sinn eines Gesundheitsamtes sein.

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    Kreis Paderborn
    24.08.2020 08:51 Uhr

    Ein Test ist immer eine Momentaufnahme. Er dient dazu, Infizierte zu finden und Kontaktpersonen der Kategorie eins, also engerer Kontakt im Sinne des Robert Koch-Instituts (RKI) zu isolieren. Das ist ja bereits passiert. Die Kindergartenkinder sind Kontaktpersonen der Kategorie eins. Sie befinden sich allesamt in 14-tägiger Quarantäne. Wie die Arbeitskolleginnen der Erzieherin auch. Die Familienangehörigen sind Kontaktpersonen der Kategorie zwei. Auch hier richten wir uns nach den Vorgaben des RKI, die Sie auf den Seiten des Robert Koch-Instituts unter Kontaktmanagement nachlesen können.
    https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Kontaktperson/Management.html#doc13516162bodyText7.
    Hier gern ein Auszug: „Generell im Haushalt nach Möglichkeit zeitliche und räumliche Trennung der Kontaktperson von anderen Haushaltsmitgliedern. Eine „zeitliche Trennung“ kann z.B. dadurch erfolgen, dass die Mahlzeiten nicht gemeinsam, sondern nacheinander eingenommen werden. Eine räumliche Trennung kann z.B. dadurch erfolgen, dass sich die Kontaktperson in einem anderen Raum als die anderen Haushaltsmitglieder aufhältt“.

    Das Infektionsschutzgesetz unterscheidet nicht zwischen Kindern und Eltern. Eigentlich müsste das Kind somit von der Familie komplett räumlich isoliert werden, was natürlich nicht sein kann und darf. Deshalb stellen wir ein Elternteil mit unter Quarantäne, damit die Betreuung sichergestellt ist. In Absprache mit den Eltern, das können Sie auch in unserer Pressemitteilung nachlesen, testen wir die Kindegartenkinder, wir reden hier zum Teil von Kindern im Alter von einem Jahr, erst dann, wenn sich Symptome zeigen sollten. Der Test ist bereits für Erwachsene unangenehm, für Kleinkinder kann er verstörend wirken. Und: Die Kinder sind ja bereits in Quarantäne, alle Schutzmaßnahmen veranlasst.

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    pber
    12.10.2020 18:04 Uhr

    Seit Anfang Oktober stagnieren die hier angegebenen Werte für "Genese" bei 833, sowohl in den Tabellen als auch den Kurven. Das kann so nicht richtig sein, schliesslich steigen die Infektionszahlen in mässigem Rahmen im gleichen Zeitverlauf. Hat sich da die Zählweise oder Definition für "Genesen" irgendwann geändert, oder ist das nur ein Datenfehler? Woran und wie wird denn da dann die Zahl der "Aktiven Fälle" und die Inzidenzwerte berechnet? Doch hoffentlich nicht mit zu niedrigen Genesenen-Zahlen?

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    Kreis Paderborn
    13.10.2020 12:07 Uhr

    Kein Datenfehler, auch die Zählweise haben wir nicht geändert. Die Zahl der aktiven Fälle erhält man, wenn man von der Gesamzahl der Infektionen die Zahl der Genesenen und die Todesfälle abzieht. - Wir haben auch heute die Werte wieder aktualisiert. Die Zahl der Genesenen ist um 32 gestiegen. Unser Corona-Update von heute: Fünf neue COVID-19-Fälle, 32 Menschen haben eine akute Infektion überstanden. Unterm Strich sind es jetzt 49 aktive Fälle in sieben Kommunen. Das Dashboard bzw. die Pressemitteilung werden in diesen Minuten aktualisiert.

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    pber
    13.10.2020 17:09 Uhr

    Danke, mir ist schon klar wie die Berechnung funktioniert, aber die Datengrundlage dazu muss ja auch stimmen, sonst stimmt ja mindestens mal die Zahl der aktiven Fälle nicht mit der Realität überein. Jetzt passt's ja auch wieder - der neue Datenpunkt von heute spiegelt den Kurvenverlauf wieder, wie er sich seit Anfang Oktober hätte entwickeln müssen wären die täglichen Neuinfektionen zeitablaufgemäss wieder täglich rausgerechnet worden (das nennt man dann in der Tat einen Datenfehler, die Leute sind ja nicht schlagartig alle heute genesen sondern waren das auch in den Tagen vorher schon). Egal, alles gut.

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    Ina
    16.10.2020 10:07 Uhr

    Hallo liebe Mitarbeiter des Gesundheitsamtes,
    ich hätte mal eine Frage bzgl. der Inlandsreisen. Sollte ich in einem Risikogebiet in Deutschland gewesen sein, komme zurück nach NRW, muss ich mich dann in häusliche Isolation begeben? Muss ich einen Test machen? Kostet der mich was?
    Ich steige aktuell bei den unterschiedlichen Maßnahmen nicht durch.
    Liebe Grüße & einen schönen Freitag.

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    Kreis Paderborn
    16.10.2020 11:03 Uhr

    Das können wir sehr gut verstehen!
    Risikogebiet im Sinne der Corona-Einreiseverordnung ist ein Staat oder eine Region außerhalb der BRD. Für Inlandsreisende gibt es derzeit solche Regeln (noch) nicht. Bund und Länder haben sich bislang darauf verständigt, welche Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens in Corona-Hotspots bei Überschreiten der kritischen Schwellenwerte von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner bzw. 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche (7-Tages-Inzidenz) zu ergreifen sind. Dazu zählen Kontaktbeschränkungen, Sperrstunden, Ausweitung der Maskenpflicht. Infos dazu finden Sie hier: land.nrw/corona.
    Wenn solche Regeln kommen sollten, informieren wir selbstverständlich auch auf unseren Corona-Seiten. Passen Sie gut auf sich auf, beachten Sie bitte gut die Corona-Regeln (Abstand, Hygiene und Alltagsmaske, Corona-Warn-App nutzen, häufiges Lüften in geschlossenen Räumen), bleiben Sie gesund! Herzliche Grüße, und schönes Wochenende!


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    Ina
    20.10.2020 13:57 Uhr

    Vielen Dank für die Antwort.
    Ich wünsche Ihnen ebenfalls alles Gute & Bleiben Sie gesund! :)

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    Norbert Schmidt
    17.10.2020 09:51 Uhr

    Hallo zusammen,
    Derzeit spricht alles über den aktuellen Inzedenzwert.
    Diesen finde ich für den Kreis Paderborn auf ihrer Seite nicht.
    Mein Vorschlag, diesen prominent als Erstes zu platziere
    Viele Grüße
    Norbert Schmidt

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    Norbert Schmidt
    17.10.2020 09:51 Uhr

    Hallo zusammen,
    Derzeit spricht alles über den aktuellen Inzedenzwert.
    Diesen finde ich für den Kreis Paderborn auf ihrer Seite nicht.
    Mein Vorschlag, diesen prominent als Erstes zu platziere
    Viele Grüße
    Norbert Schmidt

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    Andreas
    17.10.2020 13:13 Uhr

    Hallo Herr Schmidt!
    Der 7-Tage-Inzidenzwert für PB steht unter der Tabelle der "aktiven" Coronafälle in den einzelnen Kommunen.
    Freundliche Grüße

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    Kreis Paderborn
    17.10.2020 18:26 Uhr

    Danke Andreas! - Die 7 Tages-Inzidenz ist zum einen in der jeweils aktualisierten Pressemitteilung auf der Startseite zu finden. Und dann unter unserem Corona-Dashboard auf unseren Coronaseiten. Auf der Startseite einfach oben einfach oben rechts auf "Infos zum Coronavirus" klicken. Dann kommt zu den grafischen Darstellungen. Dort ist sie, wie Andreas richtig schreibt, unter der Tabelle der "aktiven Coronafälle" zu finden. Im Dashboard in der Mitte gibt es zudem die Möglichkeit, den dritten Reiter "Diagramm 7-Tages-Aktivität" anzuklicken. Dann kann man sich sehr schon den Verlauf der 7-Tages-Inzidenz anschauen. Wir sind heute bei 18,8, also noch unter den kritischen Werten von 35 bzw. 50.

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    Gerda Wolters
    19.10.2020 22:49 Uhr

    Meine Mutter ist Bewohner des Seniorenheims Jordanquelle Bad Lippspringe. Heute Abend hat sie mich telefonisch darüber informiert, das das Heim wieder geschlossen ist. Ist dem Gesundheitsamt ein
    Grund dafür bekannt? Ist Bad Lippspringe im Moment
    mit einem Infizierten ein Hot Spot ? Gesundheitsminister Laumann hat immer wieder erwähnt, das Senioren nicht mehr isoliert werden sollen.

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    Kreis Paderborn
    20.10.2020 07:05 Uhr

    Sie erreichen unser Gesundheitsamt telefonisch zwischen 9 und 16 Uhr unter der 05251 308-3333. Auf unseren Corona-Seiten sehen Sie oben in der Grafik bereits an der hellen Fläche, dass Bad Lippspringe kein Hotspot ist. Dort haben wir derzeit einen aktiven Fall. Betroffen sind im Moment vor allem Paderborn und Delbrück. Die nächste Aktualisierung der Zahlen ist heute gegen 12 Uhr. Wir haben keine Erlasslage, die eine generelle Schließung von Pflegeheimen vorsieht. - Haben Sie bereits die Heimleitung telefonisch kontaktiert? Alles Gute für Sie und Ihre Mutter!

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    Christian
    21.10.2020 15:50 Uhr

    Hallo,
    sind die doch im Vergleich zu den anderen Städten und Gemeinden im Kreis Paderborn in den letzten Tagen stark ansteigenden Corona-Infektionszahlen in Bad Wünnenberg auf ein einzelnes Ereignis zurückzuführen oder ist die Infektionslage in Bad Wünnenberg besonders kritisch? Bei etwa 12.000 Einwohnern erscheinen mir 16 Infektionen doch sehr viel, zumal vor wenigen Tagen die Zahlen noch sehr niedrig waren, oder?
    Schöne Grüße
    Christian

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    Kreis Paderborn
    21.10.2020 16:07 Uhr

    Lieber Christian, die Infektionslage in Bad Wünnenberg ist nicht kritisch. Die Infektionszahlen sind auf ein einzelnes Ereignis zurückzuführen. Wir kennen also den "Herd", die Ursache, und können deshalb diese Infektionskette durchbrechen. Herzliche Grüße!

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    Christian
    21.10.2020 20:07 Uhr

    Das ist beruhigend.
    Danke an das gesamte Team vom Gesundheitsamt für die bislang geleistete und wohl noch zu leistende Arbeit!!!

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    Kreis Paderborn
    22.10.2020 08:02 Uhr

    Herzlichen Dank! Ihren Dank funken wir gern an das Gesundheitsamt durch, die Kolleginnnen und Kollegen werden sich sehr darüber freuen. Und angesichts der Zahlen, die das RKI heute bundeweit meldet (11.287 gegenüber dem Vortag) wird uns auch diese "Seite" noch länger erhalten bleiben... - Ihnen eine gute und vor allem gesunde Zeit!

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    Cordula
    23.10.2020 14:28 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    vielen Dank für Ihre tolle und wichtige Arbeit.
    Allerdings scheint sich bei der 7-Tage-Inzidenz am heutigen Tag ein Fehler eingeschlichen zu haben. Die Zahlen dürften leider zu einer deutlich höheren 7-Tage-Inzidenz führen (m.E. im Bereich oder sogar oberhalb des ersten Warnwerts).
    Ich möchte Sie bitten, dies zu prüfen und ggf. zu korrigieren.
    Besten Dank!

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    Kreis Paderborn
    23.10.2020 14:47 Uhr

    Ganz lieben Dank dafür! Bei der 7-Tages-Inzidenz haben wir heute eine kleine Umstellung: Wir veröffentlichen unsere vor Ort erfassten Zahlen Mo - Fr gegen 11 Uhr, an Samstagen gegen 17 Uhr. Das Landeszentrum für Gesundheit NRW veröffentlicht immer den Stand um Mitternacht aus allen Kreisen. Dann sind natürlich die am Folgetag vor Ort erfassten Neuinfektionen noch nicht drin. Auf Basis unserer Zahlen haben wir täglich die 7-Tages-Inzidenz ausgerechnet. - Da für das Erreichen des Wertes von 35 (Gefährdungsstufe I) bzw. 50 (Gefährdungsstufe II) die vom LZG veröffentlichte 7-Tages-Inzidenz nach § 15 a Absatz 2 der Coronaschutzverordnung NRW maßgeblich ist, werden wir ab sofort, ab dem 23. Oktober 2020, die 7-Tages-Inzidenz-Werte des LZG ausweisen. Deshalb kann es vorübergehend zu Abweichungen bei der Ausweisung der 7-Tages-Inzidenz kommen.

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    Burkhard Weier
    26.10.2020 19:08 Uhr

    Vielen Dank, dass Sie meinen kritischen Kommentar zu den angeblich stagnierenden Infektionszahlen im Kreis Paderborn gestrichen haben. Ja, so ist das anscheinend, wenn man nicht mit nachvollziehbaren Argumenten aufwarten kann.

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    Andreas
    26.10.2020 22:55 Uhr

    Sehr geehrter Herr Weier,
    Dies ist kein"Kummerkasten" für unproduktive Kritik & Klugscheisser!!!!
    Versuchen Sie mal folgendes NACHZUVOLLZIEHEN:
    Alle Mitarbeiter (Menschen) arbeiten dort unter ständig wachsendem Druck und höchster Belastung nach bestem Wissen und Gewissen, um den Menschen in und um Paderborn best-/schnellstmöglich und zuverlässig mit allen Infomationen, die sie zur Verfügung haben, zu helfen, zu unterstützen und zur Seite zu stehen.
    Meiner Meinung nach wird dort seit Monaten hervorragende Arbeit geleistet und Respekt, ein bisschen Demut und Dankbarkeit ist in dieser Zeit wohl eher angebracht, oder nicht!!?
    Wünsche trotzdem freundliche Grüße und Gesundheit.
    Andreas

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    Burkhard
    27.10.2020 09:40 Uhr

    Lieber Andy,
    es ist sicherlich leicht klugzuscheißen, wenn man gar nicht weiß, worum es in meinem gestrichenen Post überhaupt ging.

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    Ina
    30.10.2020 16:50 Uhr

    Hallo,
    eine Frage; rein aus Interesse.... Personen die auf Grund ihres Berufes auf öffentlichen Plätzen arbeiten, dürfen die in der Gruppe aus mehr als 2 Haushalten kommen? Denke da z.B. an Gartenpfleger, die öffentliche Plätze sauber halten oder sowas ähnliches... bestimmt oder?
    Lieben Gruß

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    Kreis Paderborn
    02.11.2020 12:44 Uhr

    Hallo Ina, auch auf diese Frage hat die Coronaschutzverordnung eine Antwort. Das sind dann so genannte zwingende Zusammenkünfte zur Berufsausübung § 2, (Ziffer 9). Ziel der Verordnung ist ja eine Kontaktbeschränkung, wo immer es geht. Deshalb auch der Teil-Lockdown mit Ausnahmen, um das öffentliche Leben nicht komplett herunterfahren zu müssen. Liebe Grüße auch von hier aus.

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    Gernot
    01.11.2020 21:42 Uhr

    Hallo Kreis Paderborn,
    ab morgen gelten wieder verschärfte Regeln. Ich bringe mein Tochter und zwei weitere aus anderen Haushalten stammenden Kinder regelmäßig morgens mit dem Auto zur Schule. Dies erspart den Kindern eine ca. 50 min. Fahrt mit überfüllten Schulbussen. Wir planen bei der Autofahrt Masken zu tragen. Wie werden die aktuellen Regeln ausgelegt?

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    Kreis Paderborn
    02.11.2020 12:32 Uhr

    Ab heute gilt die neue Coronaschutzverordnung. Danach muss nach § 2 Ziffer 1 im öffentlichen Raum zu allen anderen Personen grundsätzlich ein Mindestabstand von
    1,5 m eingehalten werden. Die Verordung beinhaltet Ausnahmen, z. B. für die "Nutzung von Beförderungsleistungen des Personenverkehrs", also zum Beispiel Bus und Bahn. - Nach (2) der o.a. Verordnung darf dieser Mindestabstand unterschritten werden "beim Zusammentreffen mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes, jedoch auch in diesen Fällen mit ingesamt höchstens 10 Personen". Wenn Sie zwei Kinder aus zwei weiteren Haushalten in ihrem Auto aufnehmen, sind das dann drei Haushalte, die zusammentreffen, was nach der Coronschutzverordnung nicht zulässig ist.

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    OR
    02.11.2020 11:52 Uhr

    Mich wundert gar nichts mehr. Meine Frau hatte am Arbeitsplatz Kontakt mit einer an cov-19 erkrankten Person. Bei mir wurde heute in der Firma ein Schnelltest gemacht der auch positiv war..... Reaktion vom Amt : fahren Sie nach Hause. Einen Test "bekommen "Sie aber so nicht. Es sei denn auf eigene Kosten. Erst wenn Ihre Frau auch positiv getestet sei bzw. Ich Symptome hätte würde ein Test übernommen.
    Frage nach Lohnfortzahlung: Da muss sich ihre Personalabteilung drum kümmern. Nicht unser Problem.
    WIE WOLLEN DIE ÄMTER DAS PROBLEM BEI DER EINSTELLUNG IN DEN GRIFF BEKOMMEN????
    LÄCHERLICH!!

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    Kreis Paderborn
    03.11.2020 16:22 Uhr

    Ihr Ärger ist verständlich und berechtigt. Wir entschuldigen uns bei Ihnen und bitten um Verständnis: Seien Sie versichert, dass im Gesundheitsamt alles Menschenmögliche getan wird, um diese derzeit laufende Welle in den Griff zu bekommen.
    Wenn bei Ihnen der Schnelltest positiv ausfällt, haben Sie selbsverständlich Anspruch auf eine PCR-Diagnostik. - Zum Verdienstausfall: Wer aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) einem Tätigkeitsverbot unterliegt und einen Verdienstausfall erleidet, ohne krank zu sein, erhält grundsätzlich nach § 56 IfSG eine Entschädigung. Bei einer 14-tägigen Quarantäne hat der Arbeitgeber, soweit tarifvertraglich nicht anders geregelt, die Entschädigung auszuzahlen. Die ausgezahlten Beträge werden dem Arbeitgeber auf Antrag vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) erstattet.
    Selbstständig Erwerbstätige stellen den Antrag auf Entschädigung direkt beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe.
    Heißt für Sie: Wenn bei Ihnen Quarantäne angeordnet wurde, erhalten Sie von unserem Gesundheitsamt eine schriftliche Quarantänebescheinigung, die Sie bitte Ihrem Arbeitgeber vorlegen. Ihr Lohn wird fortgezahlt, Ihr Arbeitgeber kann sich dieser Gelder erstatten lassen. Sollte die Quarantänebescheinigung noch nicht vorliegen, bitten wir um ein bisschen Geduld. Derzeit stehen im Kreis Paderborn über 1.616 Menschen unter Quarantäne. Natürlich sind das nicht alles Arbeitnehmer. Hier arbeiten alle jeden Tag mit Hochdruck daran, alles hintereinander zu bekommen. Doch das Infektionsgeschehen ist dynamisch, wir arbeiten unter Pandemiebedingungen. Einmal mehr vielen Dank für Ihr Verständnis.

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    Think
    02.11.2020 17:24 Uhr

    Hallo,
    die Zahlen sind doch getürkt. Wie kann es sein das vor 2 Wochen täglich mindestens 10 Infizierte dazugekommen sind und aktuell keine Geneseungen gezählt werden?
    Weiter, bei allem Trauer und Mitgefühl für die verstorbenen stellst sich mir auch die Frage, warum Menschen ab 80 mit dazugezählt werden. Sorry, aber ab 80 werden wir auch bei einer normalen Grippe schnell vor unseren Schöpfer stehen können. Es erzeugt nur unnötige panik! Warum diese Angsmache?
    Außerdem stellt sich mir die Frage, wer den Staat mit unseren Steuergeldern dazu legitimiert hat, sich um einen Virus zu kümmern? Es ist bedauerlich das sich Städte nicht selbst darum kümmern können. Schweden hat es vorgemacht und ist am besten ohne Maßnahmen gefahren. Aber warum von andern lernen? Einfach nur noch lächerlich das Ganze. Sterben werden wir alle, dass steht fest! Doch müssen wir uns auch im Leben so einschränken, dass der Tod kaum noch einen unterschied dazu macht?
    LG

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    Kreis Paderborn
    02.11.2020 17:42 Uhr

    Am vergangenen Freitag, 30. Oktober, haben wir 19 Corona-Erkrankte vermeldet, die eine akute Infektion überstanden haben. Seit Beginn der Pandemie veröffentlichen wir jeden Tag ein Corona-Update, um die Menschen zu informieren. Zur Transparenz gehört auch, Menschen jenseits der 80 zu benennen, die in Zusammenhang mit einer Coronavirusinfektion verstorben sind. Wir befinden uns mitten in einer Pandemie. Unser Ziel ist es, das Infektionsgeschehen einzudämmen, damit unser Gesundheitssystem nicht an seine Grenzen gelangt. Unser Ziel ist es, Risikogruppen, die Schwächsten zu schützen, Menschenleben zu retten. Der Teillockdown gilt erst einmal für den November, um diese Welle zu brechen. Was wir jetzt an Einschränkungen akzeptieren, wie gut und vernünftig jetzt alle mitziehen - das alles entscheidet darüber, wie gut wir da durch kommen und dann auch unseren Alltag zurückbekommen. Deshalb sollten wir alle nicht den Mut verlieren. Wir haben es gemeinsam schon einmal geschafft, die Zahlen nach unten zu bekommen. Der Tod macht einen Unterschied. Wir leben. Und können gemeinsam dieses Virus eindämmen. In diesem Sinne einen schönen Abend!

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    Jürgen
    04.11.2020 10:01 Uhr

    Wie kommt es, dass die Zahlen hier auf der Seite und der LZG-Seite nie synchron sind? Ich verstehe, dass die Zahlen erst um 0 Uhr auf der NRW-Seite verarbeitet werden. Aktuell zeigt die Kreisseite 1509 Fälle an, die LZG nur 1479. Bei den aktuell Infizierten ist die Differenz 523 zu 360. Auch bei den Verstorbenen gibt es eine Differenz (41 zu 40).

    Dass die Zahlen auf der LZG-Seite Quatsch sind, sieht man daran, dass die Summe der aktuellen Fälle, der Genesenen und der Toten (1500) größer als die Zahl der gemeldeten Fälle (1479) ist. Warum ist es so schwierig, die Zahlen synchronisiert zu bekommen? Ich denke, dass die "Schuld" hier bei der NRW-Seite liegt. Da diese NRW-Zahlen aber für wichtige Entscheidungen (Risikogebiet ja/nein) genommen werden, ist es traurig, dass man dies nicht in den Griff bekommt.

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    Kreis Paderborn
    04.11.2020 10:36 Uhr

    Wir haben uns zu Beginn der Pandemie entschlossen, jeden Tag tagesaktuell die Zahlen zu vermelden. Das sind also immer ganz frische Zahlen aus dem Gesundheitsamt, die wir an das Landeszentrum für Gesundheit melden (LZG), von dort aus gehen die Zahlen an das RKI. Melden heißt aber nicht, dass wir einfach so zum Telefonhörer greifen und die Zahlen durchfunken. Für jeden einzelnen Fall sind Erhebungsbögen auszufüllen, die sowohl vom LZG als auch RKI anschließend ausgewertet werden. Diese Informationen dienen dazu, das Virus kennenzulernen (wie aggressiv, welche Wege nimmt es, wer ist besonders gefährdet, welche Symptome haben die Betroffenen...). Wir Das Landeszentrum muss diese Bögen aus allen Kreisen und kreisfreien Städten in NRW erfassen, auswerten, aufbereiten. Auch das ist ein Grund für die Zeitverzögerung. Wir haben somit immer einen kleinen Zeitverzug im System. Bei der 7-Tages-Inzidenz > 50 hatten wir einen Verzug von zwei Tagen, haben gleichwohl vor Ort darauf hingewiesen, dass die Einstufung kommt und worauf man achten sollte. - Hier arbeiten alle sehr engagiert zusammen - unter Pandemiebedingungen. Gehen Sie mal auf die Seite des Landeszentrums für Gesundheit. Dort können Sie sich die hervorragenden Auswertungen anschauen. Bleiben Sie gesund, passen Sie auf sich auf!

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    Petra Berg
    11.11.2020 13:18 Uhr

    Werden die Zahlen der Genesenden nicht mehr täglich veröffentlicht, oder gibt es schlichtweg keine?
    Vielen Dank für die Info!

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    Kreis Paderborn
    11.11.2020 13:31 Uhr

    Wir haben zuletzt am 7. November 45 weitere Genesene vermeldet. Wir veröffentlichen dann weitere Fälle, wenn sie auch da sind. Zum Verständnis: Infizierte können aus der Isolierung (bei positiv Getesteten spricht man von häuslicher Absonderung, bei Kontaktpersonen einer positiv getesteten Person von Quarantäne) entlassen werden, wenn die Kriterien des Robert Koch-Instituts erfüllt sind. Dabei müssen eine Reihe von Kriterien erfüllt sein: Mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit vor Ablauf der angeordneten Quarantäne. Ein erneuter Test ist nicht erforderlich. Falls er doch erfolgte und weiterhin positiv ist, wird bei Symptomfreiheit der ct-Wert zur Beurteilung hinzugezogen. Die Entscheidung liegt beim Gesundheitsamt. Symptomfreiheit und bei positivem Test ein hoher ct-Wert sind Indikatoren dafür, dass der Betroffene nicht mehr ansteckend ist

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    Petra Berg
    11.11.2020 14:09 Uhr

    Alles Klar! Vielen Dank für die rasche Antwort!

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    pber
    11.11.2020 18:45 Uhr

    Dann schlage ich vor, dass die Erläuterung zur Definition von "Genesene" in den FAQ bitte mal angepasst wird. Daraus lässt sich nämlich nicht schliessen, was für die hier angegebenen Zahlen und deren Kurvendiagramme denn nun gilt bzw. wann jemand statistisch offiziell als "genesen" geführt wird, lediglich dass 14 Tage nach einem positiven Test die Person als "genesen" gilt. Von "eine Reihe von Kriterien" und "48 Stunden symptomfrei" und "ct-Wert" und "Entscheidung des Gesundheitsamts" und dergleichen war vorher nie die Rede. Dass die Kurven für Positive und Genesene so langsam eklatant auseinanderklaffen ohne dass sich die "14 Tage" Ablauf wiederspiegeln ist ja längst offensichtlich.

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    Kreis Paderborn
    12.11.2020 11:06 Uhr

    Die FAQ auf unseren Seiten sind jene des Robert Koch-Instituts. Das RKI informiert unter www.rki.de sehr detailliert zu allen Bereichen rund um das Thema Corona, für Fachpublikum und für Bürgerinnen und Bürger. Die Richtlinien des RKI und das Infektionsschutzgesetz bilden die Basis unseres Handelns. Die erläuterten Kriterien sind im Laufe der Pandemie vom RKI ebenfalls fortlaufend aktualisiert worden - je nach Erkenntnisgewinn. Es gibt kein Handbuch für dieses völlig neuartige Virus. Auch das gehört zur Wahrheit dazu.

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    Hasi
    14.11.2020 18:45 Uhr

    Hallo,
    heute wurden im Dashboard 82 neue bestätigte Fälle eingetragen.
    Von 36 neuen Fällen ist aber im Bericht die Rede. Diese Zahl passt auch zu den Einträgen in den anderen Tabellen.
    Wie erklärt sich die Differenz?
    Viele Grüße

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    Hasi
    14.11.2020 18:52 Uhr

    Hat sich erledigt, hat sich bereits erledigt.
    Meine Frage und die Bearbeitung des Textes und der Daten, haben sich wohl überschritten ;)

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    Kreis Paderborn
    14.11.2020 18:53 Uhr

    Hallo, ich habe das Dashboard heute zwei Mal aktualisiert - einmal mit Stand 16 Uhr. Dann habe ich noch neue Zahlen vom Gesundheitsamt bekommen und die eingepflegt. Dashboard und Text darunter sind zwei unterschiedliche Systeme, die man nur nacheinander aktualisieren kann. Sie haben wohl grad während der Aktualisierungsphase reingeschaut. Dauert so im Schnitt fünf Minuten. Ihnen einen schönen Abend!

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    Think
    16.11.2020 15:06 Uhr

    Hallo ist es möglich das Alter derjenigen mit aufzuführen welche an Corona gestorben sind.
    Z.B. von den (mit allem Respekt) bisher betroffenen 55 sind z.B.
    5 zwischen 30-40 Jahre alt
    20 zwischen 41-60 Jahre alt
    20 zwischen 60-80 Jahre alt
    10 älter 80 Jahre

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    Kreis Paderborn
    16.11.2020 15:59 Uhr

    Das Landeszentrum für Gesundheit hat diese Daten in Tabellen aufbereitet. Hier gern der Link:
    https://www.lzg.nrw.de/inf_schutz/meldewesen/infektionsberichte/corona_infektionsbericht/index.html
    Wir schicken Ihnen die Grafik aber auch noch an Ihre E-Mail-Adresse: Dort erkennt man, dass wir jeweils einen Todesfall in der Altersgruppe der 50 -69 bzw. 60-69 hatten, fünf in der Altersgruppe 70-79, die meisten in der Gruppe der 80-89 und 90+, überwiegend männlich. Das Durchschnittalter der Verstorbenen liegt bei 86.

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    Anne
    17.11.2020 13:50 Uhr

    Könnten Sie bitte für die einzelnen Ortschaften die 7-Tage-Inzidenz ausweisen bzw. was spricht dagegen? Das wäre zur Lageeinschätzung in den besonders betroffenen Ortschaften wie Delbrück sehr hilfreich.

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    Kreis Paderborn
    17.11.2020 15:32 Uhr

    Wir übernehmen die vom Landeszentrum für Gesundheit ausgewiesene 7-Tages-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen innerhalb der vergangenen 7 Tage, heruntergebrochen auf 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner, die pro Kreis bzw. kreisfreie Stadt ausgewiesen wird. So macht es auch das Robert Koch-Institut. Wie sehr welcher Ort betroffen ist, können Sie aber auch sehr gut auf der Karte auf dem Dashboard sehen. Die dunkel eingefärbten Kommunen haben die meisten aktiven Fälle - s. Legende neben der Karte. Wenn Sie auf die einzelnen Städte bzw. Gemeinden klicken, bekommen Sie das ortsbezogene Infektionsgeschehen (Bestätigte Fälle, Genesene, Todesfälle, aktive Fälle).

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    Siegfried
    18.11.2020 09:00 Uhr

    Warum wird man vom Amt vom 17.11. an zwei Wochen in Quarantäne versetzt wenn der letzte Kontakt zum infizierten nachweislich schon 4 Tage zurückliegt?

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    Kreis Paderborn
    18.11.2020 09:59 Uhr

    Bitte rufen Sie unser Gesundheitsamt an: Sie erreichen die Mitarbeitenden unter der 05251 308-3333, Mo-Fr von 9 bis 16 Uhr, Sa von 12 bis 16 Uhr.

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