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Kreishaus
Wewelsburg

08. April 2019

Kreis Paderborn ist Teil der "Klimakampagne OWL"

OstWestfalenLippe für mehr Klimaschutz

zu sehen sind die Unterzeichner 
59 Landräte und Bürgermeister unterzeichnen das Kommuniqué

Gemeinsame Pressemitteilung der beteiligten Kreise und kreisfreien Städte

59 Bürgermeisterinnen, Bürgermeister und Landräte unterzeichnen Kommuniqué zum Start der ersten „Klimakampagne OWL“

.Mit der öffentlichen Unterzeichnung eines Kommuniqués gaben heute im Denkwerk Herford 59 Landräte und Bürgermeister aus der Region den Startschuss zur ersten Klimakampagne OstwestfalenLippe und unterstreichen so ihr Engagement für den kommunalen Klimaschutz in der Region. „Städte, Gemeinden und Kreise sind Experten für den Klimaschutz. Wenn wir kooperieren, dann verstärken wir den positiven Effekt fürs Klima - und Zusammenarbeit ist unsere Stärke in OWL!“, so begrüßte Manfred Müller, Sprecher der Landräte und Vorsitzender der OWL GmbH seine Kolleginnen und Kollegen Landräte und Bürgermeister. „Klimaschutz braucht Allianzen. Deshalb sind wir hier.“

Durch eine gemeinsame Marke wollen die OWL-Kommunen die Region in ihrem Klimaschutzengagement sichtbarer machen und den Menschen eine Mitmachkampagne anbieten, die Spaß macht und wirksam ist. In Zusammenarbeit der Kommunen, der EnergieAgentur.NRW und der OWL GmbH wurden Kommunikationsinstrumente konzipiert, die die OWL-Kommunen individualisiert vor Ort einsetzen können. Die EnergieAgentur.NRW arbeitet im Auftrag des NRW-Wirtschaftsministeriums und hat diesen Prozess möglich gemacht. Alle Kommunikationsinstrumente sind auf der Webseite www.energieagentur.nrw einzusehen. Schirmherrin dieses bislang einmaligen Zusammenschlusses von 59 Kommunen für den Klimaschutz ist die Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl.

„Klimaschutz muss zum einen international vorangebracht werden, zum anderen aber auch vor Ort in den Kommunen gelebt werden“, betonte Staatssekretär Christoph Dammermann in seiner Videobotschaft an die Bürgermeister und Landräte in OWL. „Mit vielen kleinen Schritten aller Bürgerinnen und Bürger in den Städten und Gemeinden kann ein großer Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden. Ich gratuliere den Kommunen in Ostwestfalen-Lippe deshalb zu dieser gemeinsamen Initiative und freue mich, dass wir die Klimakampagne OWL unterstützen können.“

Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl als Erstunterzeichnerin des Kommuniqués betonte die Wichtigkeit des öffentlichen Vorbildes: „Entscheidend für den Klimaschutz ist, dass unser gemeinsames Kommuniqué nun vor Ort mit Leben gefüllt und umgesetzt wird. Der gute Wille muss jetzt zur guten Tat werden.“

Dass keine Zeit mehr zu verlieren ist, machten im Denkwerk Herford junge Menschen von Fridays4Future Minden ebenso deutlich wie Prof. Dr. Guido Grosse vom Alfred-Wegener-Institut – der Permafrostexperte wurde für ein Statement dem Auditorium zugeschaltet.

Mit ihrer Unterschrift versichern die Verwaltungsleitungen nun, dass sie Klimaschutz als eine bedeutende Aufgabe ansehen und deren Erfüllung sie nach Kräften fördern wollen.

„Man muss kein Naturwissenschaftler sein, um in der Zunahme von Hitzemonaten und Wetterkapriolen bis zum Abschmelzen der Polkappen und Gletscher ein weltweites Gefährdungspotenzial zu erkennen“, sagte Lothar Schneider, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW und brachte so die Notwendigkeit zum Handeln auf den Punkt. „Seit vielen Jahren sind die negativen Auswirkungen des Klimawandels und die daraus folgende Notwendigkeit zu handeln bekannt. Deshalb unterstützen wir als EnergieAgentur.NRW dieses außergewöhnliche Engagement in OstWestfalenLippe nach Kräften.“

Die Klimakampagne OWL zeigt mit authentischen Bildern aus der Region Menschen „wie du und ich“, die klimafreundlich handeln und einen Mehrwert für sich erkennen. Alle Medien – Plakate, Gratis-Postkarten, Klimabroschüre, usw. – sind im Baukastensystem gleichermaßen für kleine Gemeinden und große Städte nutzbar. OWL hat mit der Kampagne die Gelegenheit, fünf große Themen – Mobilität, Sanierung, Erneuerbare Energien, Nutzerverhalten und Klimafolgenanpassung - über kommunale Grenzen hinweg sichtbar zu machen.

 
 
 

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