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Wewelsburg

12. Juli 2018

Ludwig-Erhard-Berufskolleg: Stellvertretender Schulleiter Alfons Bölte in den Ruhestand verabschiedet

Nach über 35 Jahren im Schuldienst, davon 14 Jahre als stellvertretender Schulleiter und seit dem 1. Februar 2017 auch als kommissarischer Schulleiter, wurde Studiendirektor Alfons Bölte im Forum des Ludwig-Erhard-Berufskollegs in den Ruhestand verabschiedet.

(von links nach rechts)  Wolfgang Pägel (Bezirksregierung Detmold), Annette Mühlenhoff (Dezernentin Kreis Paderborn) Herr und Frau Bölte, Stellvertretender Landrat Hans-Bernd Janzen.   Bildnachweis: Torsten Radde, Ludwig-Erhard-Berufskolleg 
Foto: Torsten Radde, Ludwig-Erhard-Berufskolleg
Verabschiedung Alfons Bölte (von links nach rechts) Wolfgang Pägel (Bezirksregierung Detmold), Annette Mühlenhoff (Dezernentin Kreis Paderborn) Herr und Frau Bölte, Stellvertretender Landrat Hans-Bernd Janzen.

In einer bewegenden Feierstunde verabschiedeten das Kollegium und zahlreiche Gäste den Pädagogen.

Sämtliche Redner lobten die sehr gute Zusammenarbeit und seine Hilfsbereitschaft. Alfons Bölte habe durch seine Offenheit, Zuverlässigkeit und Fachkenntnis überzeugt, immer Zeit für das Kollegium gehabt und viele Schülerinnen und Schüler zum Abschluss geführt.

Der stellvertretende Landrat Hans-Bernd Janzen betonte, dass er vielen jungen Menschen Mut gemacht und sie zu Qualifikationen herbeigeführt habe. Alfons Bölte habe der Schule ein Gesicht gegeben und sich mit der Schule hundertprozentig identifiziert.

Studiendirektorin Alexa Böhmer als Vertreterin der Paderborner Berufskollegs zählte die vielen positiven Eigenschaften auf, die die Zusammenarbeit mit Alfons Bölte ausgemachten haben. Er sei immer ansprechbar, lehr- und lernbereit, fachkompetent, hilfsbereit, organisiert und originell, neugierig, nachdenklich und sympathisch gewesen.

Studiendirektor Heinz-Josef Coers für die erweiterte Schulleitung lobte die flache Hierarchie, die offenen Räume in der Schulleitung. Alfons Bölte sei stets bereit gewesen die Türen für alle Menschen offen zu halten, um private oder dienstliche Probleme zu besprechen. Er sei offen und ehrlich gewesen. „Er war ein Kümmerer für jedes Problem. Er war immer hilfsbereit, bei Problemen blieb er immer ruhig.“

Seine Arbeitsweise sei zielorientiert und sein Führungsstil sei dadurch gekennzeichnet, dass er dem Kollegium stets großes Vertrauen entgegenbrachte.

„Wir konnten stets mit allen Sorgen, Problemen und Anliegen zu ihm kommen, er war immer um gütliche Lösungen bemüht“, betonte Elke Schubert für das Kollegium. Trotz arbeitsintensiver Zeit habe er immer Zeit für ein offenes Gespräch gehabt und die Belange gut überdacht. Die Aussage „Das Wichtigste in der Schule steht nicht in der BASS! (Schulvorschriften)“ beschreibe die Einstellung von Alfons Bölte zu seinen Kollegen und zu seiner Tätigkeit.

Der leitende Regierungsschuldirektor der Bezirksregierung Detmold, Wolfgang Pägel, bedankte sich für die Dienste, das Engagement für die geleistete Arbeit und würdigte auch Böltes freundschaftlichen und respektvollen Umgang mit Menschen,
bevor er jene Urkunde überreichte, die formal den Ruhestand einleitet.

Alfons Bölte bedankte sich in seiner Abschlussrede bei allen, die ihn gefördert und unterstützt haben. „In der Schule nennt man das Lehren und Lernen.“ und verwies daraufhin, dass Schüler Lehrer formen. „So erging es auch mir. Ich habe vieles von meinen Schülern gelernt. Geben Sie diese Erkenntnis Ihren Schülern weiter.“
Umrahmt wurde die Feierstunde mit Beiträgen des Schulchores.

 
 
 

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