08. November 2019

Spannende Schlaglichter der deutschen und europäischen Geschichte

Vortrag im Kreishaus über 100-jährige Bestehen des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg spendet für den Volksbund © Archiv des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge 
Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg spendet für den Volksbund © Archiv des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge
„Hundert Jahre Volksbund, das sind auch hundert schicksalhafte Jahre der deutschen und europäischen Geschichte. Der Vortrag wirft daher spannende Schlaglichter auf die Ereignisse und Entwicklungen, die unser Leben bis heute prägen“, erklärt Landrat Manfred Müller, Vorsitzender des Kreisverbandes Paderborn des Volksbundes. Gegründet wurde der Volksbund mit dem Ziel, Millionen Gefallenen fern der Heimat ein würdiges Grab und den Angehörigen einen Ort des Erinnerns und Gedenken zu geben. Ziel war aber auch, über die Gräber hinweg für den Erhalt des Friedens in Europa zu arbeiten. Der Vortrag zeigt, wie sich der Volksbund von der Gründung durch acht Männer zu einer international tätigen Organisation unter Schirmherrschaft des Bundespräsidenten entwickelte. Auch die Schattenseiten spart der Vortrag nicht aus, wie die Anbiederung an die Nationalsozialisten während des Dritten Reiches. Heute engagiert sich der Volksbund stark in der Jugendarbeit und veranstaltet Workcamps mit jährlich 10.000 Teilnehmern aus verschiedenen Ländern.

Nach vier Jahren, drei Monaten und elf Tagen war Schluss:

Am 11. November 1919 unterzeichnete die Delegation des Deutsches Reiches in einem Eisenwagenwaggon im Wald von Compiègne den Waffenstillstand. Damit waren die kriegerischen Handlungen des Ersten Weltkrieges beendet. Doch das Leid, das er über Millionen Familien gebrachte hatte, währte noch lange fort. Rund 20 Millionen zivile Opfer und Soldaten forderte dieser Krieg und hinterließ 21 Millionen Verletzte. Unter dem Eindruck dieser verheerenden Bilanz gründete sich im Jahr des Kriegsendes der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Seitdem sind hundert Jahre vergangen.

Zum Jubiläum führt ein Vortrag von Dr. Volker Jacob am Donnerstag, 14. November um 19 Uhr im Kreishaus durch die Geschichte des Volksbundes.

Bildunterzeile „Anfänge Volksbund“: Dank dem Volksbund fanden nach dem Ersten Weltkrieg viele gefallene Soldaten eine würdevolle, letzte Ruhestätte, viele trauernde Familien konnten Abschied nehmen und erhielten einen Ort des Erinnerns und Gedenkens. © Archiv des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge
Bildunterzeile „Anfänge Volksbund“: Dank dem Volksbund fanden nach dem Ersten Weltkrieg viele gefallene Soldaten eine würdevolle, letzte Ruhestätte, viele trauernde Familien konnten Abschied nehmen und erhielten einen Ort des Erinnerns und Gedenkens. © Archiv des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge
 
Der Eintritt zur Veranstaltung „Gemeinsam für den Frieden – 100 Jahre Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge“ am Donnerstag, 14. November um 19 Uhr im Kreishaus ist frei.
 
 
 

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