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Kreishaus
Wewelsburg

Informationen zum Impfen gegen das Coronavirus und zur Impfstrategie

Derzeit haben im Kreis Paderbon laut Impfplan NRW folgende Personengruppen einen Anspruch auf die Corona-Schutzimpfung


Bürgerinnen und Bürger, die 70 Jahre und älter sind

Menschen mit Vorerkrankungen

Menschen mit Vorerkrankungen, die in § 3 Abs. 1 Nr. 2 der Coronavirus-Impfverordnung genannt sind.

Folgende Vorerkrankungen berechtigen zur Impfung

  • Personen mit Trisomie 21 oder einer Conterganschädigung
    Personen nach Organtransplantation
  • Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression,
  • Personen mit behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen
  • Personen mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer anderen, ähnlich schweren chronischen Lungenerkrankung
  • Personen mit Muskeldystrophien oder vergleichbaren neuromuskulären Erkrankungen,
  • Personen mit Diabetes mellitus mit Komplikationen
  • Personen mit Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung
  • Personen mit chronischer Nierenerkrankung
  • Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 40)
  •  Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht

Kontaktpersonen von Schwangeren oder Pflegebedürftigen nach § 3 Abs. 1 Nr. 3 CoronaImpfverordnung

Anspruchsberechtigt sind maximal zwei Kontaktpersonen je schwangere Person bzw. je nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person (d.h. die pflegebedürftige Person muss zu Hause gepflegt werden). Als Nachweis ist das vom MAGS bereitgestellte Formular (siehe unten) zu verwenden. Kontaktpersonen von Schwangeren haben darüber hinaus eine Kopie des Mutterpasses vorzulegen. Kontaktpersonen von sich nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Personen haben eine Kopie des Nachweises der Pflegekasse über den Pflegegrad der pflegebedürftigen Person vorzulegen. Die Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen müssen nicht als Pflegepersonen bei der Pflegekasse benannt sein. Das Alter und die Art der gesundheitlich bedingten Beeinträchtigung der pflegebedürftigen Person sind für die Impfberechtigung unerheblich.

Eltern von schwer erkrankten Minderjährigen

Eltern von minderjährigen Kindern mit einer Vorerkrankung nach § 3 Abs. 1 Nr. 2 CoronaImpfV, die selbst nicht geimpft werden können, sind den Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen gleichgestellt. Dem Impfzentrum ist das untenstehende Formular sowie eine ärztliche Bescheinigung vorzulegen, die bestätigt, dass das Kind der Personengruppe nach § 3 Abs. 1 Nr. 2 CoronaImpfV zuzuordnen ist. Eine Pflegebedürftigkeit ist nicht nachzuweisen

Berufsgruppen aus der Prioritätsstufe 3 nach §4 CoronaImpfverordnung

Die Terminvereinbarung erfolgt über die Kassenärztlichen Vereinigungen, im Internet unter www.116117.de sowie täglich von 8 bis 22 Uhr unter der Telefonnummer 0800 116 117 02 .

Impfort: Impfzentrum Salzkotten, Upsprunger Straße 1, 33154 Salzkotten


Hier können Sie einen Termin buchen

Beim Impftermin muss die Berechtigung nachgewiesen werden. Bitte bringen Sie das vollständig ausgefüllte Formular mit zum Impftermin im Impfzentrum mitzubringen. Kann die Berechtigung nicht nachgewiesen werden, werden Sie trotz Impftermin abgewiesen!

Wenn Sie Probleme mit dem Download der Bescheinigung haben, gehen Sie bitte wie folgt vor: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf "Bescheinigung zum Download" > Ziel Speichern unter... > Speichern Sie die Datei am gewünschten Ort auf Ihrem Rechner

Impf-Termine in der Impfstelle im MZG Bad Lippspringe können folgende Personengruppen buchen

Regelmäßig in voll- und teilstationären Pflegeeinrichtungen Tätige:

  • Betreuungsrichterinnen und Betreuungsrichter sowie Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger
  • Prüf- und Begutachtungskräfte insbesondere der Medizinischen Dienste
  • Beschäftigte von Hilfsmittel-/ Homecare-Diensten und Sanitätshäusern
  • Fußpflegerinnen und Fußpfleger
  • Frisörinnen und Frisör
  • Seelsorgerinnen und Seelsorger
  • Heilmittelerbringer (Physiotherapeuten, Logopäde, Ergotherapeuten u.a.)
  • Personen die eine ehrenamtliche oder berufliche Tätigkeit in der vollstationären, Einrichtung ausüben

Weitere Berufsgruppen

  • Medizinprodukteberaterinnen und -berater bei Operationsbegleitung in Krankenhäusern und bei ambulanten Operationen
  • Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege Begutachtungs- und Prüftätigkeiten ausüben, insbesondere der Medizinischen Dienste
  • Mitarbeitende der ambulanten Spezialpflege, zum Beispiel der Stoma- und Wundversorgung, sofern sie patientennah erbracht wird
  • Personen, die im Rahmen von Angeboten zur Unterstützung im Alltag gemäß § 45a SGB XI tätig werden
  • Ärzte mit regelmäßigen und unmittelbaren Patientenkontakt einschl. deren medizinisches Praxispersonal
  • Zahnärzte mit regelmäßigen und unmittelbaren Patientenkontakt einschl. deren medizinisches Praxispersonal
  • Psychotherapeuten
  • Hebammen
  • Heilmittelerbringer (Physiotherapeuten, Logopäde, Ergotherapeuten u.a.)
  • Tätige in Blut- und Plasmaspendediensten 
  • Tätige in SARS-COV-2-Testzentrum und testendes Apothekerpersonal mit Registrierungsschreiben des Kreisgesundheitsamtes
  • Mitarbeitende des öffentlichen Gesundheitsdienstes
  • In Kindertagesstätten, heilpädagogischen Kindertagesstätten, in Grundschulen, Sonderschulen, Förderschulen,  an weiterführenden Schulen, der Kindertagespflege und in Einrichtungen der Jugendhilfe gem. § 34 SGB VIII tätige Personen (soweit die Einrichtung im Kreis Paderborn liegt)
  • Beschäftigte von Diensten der ambulanten Eingliederungshilfe, die im Rahmen der Eingliederungshilfe Aufgaben im unmittelbaren Kontakt zu den Klientinnen/Klienten wahrnehmen (inklusive Integrationshilfen in Schulen und Freizeit)
  • Optiker, Hörakustiker, Orthopädieschuhmacher mit regelmäßigen unmittelbaren Patientenkontakt
  • Beschäftigte im Verkauf im Lebensmitteleinzelhandel und in Drogeriemärkten: Dazu zählen alle im Verkauf Beschäftigten inkl. der Teilzeitbeschäftigten, Auszubildenden oder Minijobber

Impfort: Impfstelle des Kreises Paderborn im MZG, Antoniusstr. 19,
33175 Bad Lippspringe


Hier können Sie einen Termin buchen

Hinweis: Die Terminbuchungen der Erst- und Zweitimpfung sind miteinander gekoppelt: Sie buchen zunächst Ihren Termin für die Erstimpfung.  Nach erfolgter Erstimpfung erhalten Sie spätestens am nächsten Tag eine Mail auf Ihr Smartphone mit der Aufforderung, den zweiten Termin zu buchen. Auch diesen zweiten Impftermin können Sie wie beim ersten Mal auf dieser Plattform buchen.

Beim Impftermin muss die Berechtigung nachgewiesen werden. Bitte bringen Sie das vollständig ausgefüllte Formular mit zum Impftermin im Impfzentrum mitzubringen. Kann die Berechtigung nicht nachgewiesen werden, werden Sie trotz Impftermin abgewiesen!

Wenn Sie Probleme mit dem Download der Bescheinigung haben, gehen Sie bitte wie folgt vor: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf "Bescheinigung zum Download" > Ziel Speichern unter... > Speichern Sie die Datei am gewünschten Ort auf Ihrem Rechner

 
 
 

ImpfPLAN für das Land NRW

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat am 1. März den weiteren Impfplan für das Land NRW vorgestellt.

Impfplan für die Priorisierungsgruppe 2 in NRW vorgestellt © Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in NRW (MAGS) 
Impfplan für die Priorisierungsgruppe 2 in NRW vorgestellt © Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in NRW (MAGS)
 
 
 
 

Häufigste Fragen und Antworten zum Thema Impfen

Was muss zum Impftermin mitgebracht werden?
Muss die schriftliche Bestätigung für einen gebuchten Termin mitgebracht werden?
Besteht die Möglichkeit, das Impfzentrum auch ohne Termin für eine Erstimpfung aufzusuchen? 
Was tun bei Erkältungssymptomen? Soll der Termin dann abgesagt werden?
Ist es möglich, eine Begleitperson am Tage der Impfung mit zum Impfzentrum zu bringen?
Werden die Fahrtkosten für den Transport zum Impfzentrum erstattet?
Müssen Impfberechtigte über 80 Jahre, die stark eingeschränkt sind in ihrer Mobilität oder große Ängste haben, sich jetzt impfen lassen?
Wie sind die Abläufe im Impfzentrum?
Wie viel Zeit muss für die Impfung im Impfzentrum eingeplant werden.

Mitzubringen ist ein Lichtbildausweis: Das kann ein Personalausweis, Führerschein oder auch Schwerbehindertenausweis sein. Wenn der Personalausweis abgelaufen sein sollte, ist das kein Problem. Er sollte trotzdem mitgebracht werden. Der Ausweis dient allein dem Nachweis des Alters. Mitzubringen sind zudem die elektronische Gesundheitskarte als Versicherungsnachweis für gesetzlich versicherte Personen sowie nach Möglichkeit der Impfpass. Sollte der Impfpass grad nicht zur Hand sein, auch kein Problem: Der Arzt vor Ort wird eine Impfbestätigung ausstellen. Der Hausarzt kann die Impfung dann später in den Impfausweis eintragen.

Wenn weitere Unterlagen benötigt werden, z. B. Arbeitgeberbescheinigung oder Copie des Mutterpasses, wird darüber bei der Terminvereinbarung informiert.

Die schriftliche Bestätigung sollte nach Möglichkeit mitgebracht werden. Alle, die einen Termin gebucht haben, stehen auf einer Liste, die im Impfzentrum elektronisch hinterlegt ist.

Nein. Impfberechtigte müssen zuvor Impftermine buchen. Wer sich trotzdem auf den Weg macht, wird zurückgeschickt.

Menschen mit Fieber über 38°C sollten nicht geimpft werden. Leichte Erkältungssymptome wie Schnupfen, Husten, Gliederschmerzen und nur leicht erhöhte Temperatur sind kein Impfhindernis.

Nur wer zwingend eine Unterstützung für seinen Besuch im Impfzentrum braucht, darf eine Begleitperson mitbringen, die dann auch das Impfzentrum betreten darf. Diese Begleitperson wird jedoch keine Impfung erhalten. Generell sollen Begleitpersonen das Impfzentrum nicht betreten, weil dort sonst die Abstandsregeln nicht eingehalten werden können.

Wer einen grundsätzlichen Anspruch auf Verordnung von Krankenfahrten bzw. Krankentransporten hat, sollte sich an seine Krankenkasse wenden, ob auch die Kosten für die Fahrt zum Impfzentrum übernommen werden. Wer von seiner Krankenkasse eine schriftliche Bestätigung bekommt, kann sich zwecks Verordnung einer Krankenbeförderung zum Impfzentrum an seinen Hausarzt wenden.

Anfang März werden größere Mengen an Impfstoff erwartet, sodass nach derzeitigem Stand dann auch in Schwerpunktpraxen geimpft werden kann. Sobald ein Impfstoff zur Verfügung steht, der auch in Einzeldosen zu Hause einfach verabreicht werden kann, wird auch eine Impfung über die Hausärzte möglich sein.

  • Im Eingangsbereich wird die Impfberechtigung überprüft.
  • Dann geht es zur Anmeldung. In einem separaten Bereich informiert ein Arzt über die die Impfungen und beantwortet Fragen. Auf Wunsch können auch in separaten, abgetrennten Kabinen persönliche Gespräche mit einem Arzt geführt und gesundheitliche Fragen zur Coronschutzimpfung gestellt werden.
  • Alle Impfberechtigten erhalten ein Aufklärungsmerkblatt sowie Einwilligungsbogen ausgehändigt.
    Die Unterlagen können bereits jetzt hier auf der Seite im Download-Bereich eingesehen, heruntergeladen und schon mal vorab zu Hause in Ruhe so weit wie möglich ausgefüllt und mitgebracht werden. Die Unterlagen sind in 19 Sprachen erhältlich. Erst nach der Unterschrift geht es in den Impfbereich.
  • Die eigentliche Impfung wird durch medizinisches Fachpersonal in Impfkabinen mit einem Ampelsystem durchgeführt. Geimpft wird in den Oberarm.
  • Die Geimpften verbleiben danach vorsorglich in einem weiteren, gesonderten Bereich. Überall sind ausreichend Sitzgelegenheiten – unter Einhaltung des Mindestabstandes – vorhanden.
  • Im Ausgangsbereich muss sich jeder abmelden. Dort wird noch einmal geprüft, ob ein zweiter Termin vorhanden ist. Erst nach der zweiten Impfung ist man vollständig geschützt. Stellt sich heraus, dass kein zweiter Termin vorhanden ist, wird vor Ort ein zweiter Termin vergeben.
  • Die Geimpften können dann über einen separaten Ausgang das Gebäude verlassen.

Insgesamt muss etwa eine Stunde eingeplant werden. Im Ausgangsbereich steht eine elektronische Tafel mit Abfahrtszeiten für Bus und Bahn. Auch ausreichend Parkplätze stehen zur Verfügung.

 
 
 

Ihr Weg zum Impfzentrum

Anfahrt mit dem PKW

Corona-Impfzentrum
Kreis Paderborn

Sälzerhalle
Upsprunger Straße 1
33154 Salzkotten

 

Anfahrt mit Bus & Bahn

Logo des nph

Das Impfzentrum in Salzkotten ist gut mit Bus und Bahn erreichbar:
Direkt vor dem Impfzentrum in der Sälzerhalle befindet sich die Bushaltestelle „Salzkotten, Upsprunger Str.“. Der Bahnhof Salzkotten liegt knappe 10 Minuten Fußweg vom Impfzentrum in der Sälzerhalle entfernt. Alle 30 Minuten fährt die RB 89 vom Paderborner Hauptbahnhof aus in Richtung Salzkotten und zurück.

Ihre Bus- und Bahnverbindungen können Sie sich in der Fahrplanauskunft unter www.fahr-mit.de anzeigen bzw. ausdrucken.

Telefonische Auskünfte zum Angebot von Bus & Bahn unter der Tel: 05251 / 29 30 400 ("fahr-mit“ – mobithek).

 
 
 

Dokumente zum Herunterladen


Dokumente in Fremdsprachen und Gebärdensprache

  • Impfzentrum-Infopapier

    Hier finden Sie das Infopapier in 18 verschiedenen Fremdsprachen: Albanisch, Arabisch, Bulgarisch, Englisch, Farsi, Französisch, Griechisch, Italienisch, Kurmanci, Polnisch, Portugiesisch, Romanes, Rumänisch, Russisch, Sorani, Spanisch, Südkurdisch, Türkisch.
  • Einwilligungsbogen und Aufklärungsblatt

    Hier finden Sie die Dokumente in 19 Fremdsprachen: Albanisch, Arabisch, Bulgarisch, Dari, Englisch, Französisch, Kroatisch, Kurdisch, Paschtu, Persisch, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Serbisch, Spanisch, Tigrinisch, Türkisch, Urdu und Vietnamesisch.
  • Gebärdensprache

    Hier finden Sie Videos in Gebärdensprache, welche die verschiedenen Dokumente zum Impfzentrum erklären.
 
 

Fotos und Video


Zum Download

  • Bilder Impfzentrum

    Alle Bilder in hoher Auflösung als .ZIP zum Download. Bitte beachten Sie die Copyrigh-Hinweise!

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Bilder, die nicht zum Download angeboten werden, dürfen in keinem Fall ohne Genehmigung des Amtes für Presse- und Öffentlichkeistarbeit weiterverwendet werden.

Weitere Informationen in unserem Impressum

 
 
 
 
 
 
 

Wie viele Menschen wurden bereits geimpft?

Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe veröffentlicht fortlaufend Daten und Fakten zum Ablauf der Corona-Schutzimpfung. Hier können Sie verfolgen, wie viele Menschen im Kreis Paderborn bereits geimpft wurden.  Die Zahlen werden werktäglich aktualisiert.

Hier geht es zum Impfbericht der Kassenärztlichen Vereinigung.

Das Impf-Dashboard des Bundesministeriums für Gesundheit und des Robert-Koch-Instituts gibt einen graphisch aufbereiteten Überblick über den Stand der Impfungen in Deutschland.

Hier geht es zum Dashboard.

 
 
 
 

ÜBERSICHT DER ANSPRUCHSGRUPPEN DER CORONA-SCHUTZIMPFUNG IN DEUTSCHLAND

1. Höchste Priorität

(entspricht im Wesentlichen der STIKO-Empfehlung Stufe 1)

  • Über 80-Jährige
  • Personen, die in stationären oder teilstationären Einrichtungen sowie in ambulant betreuten Wohngruppen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind
  • Personen, die regelmäßig Schutzimpfungen gegendas Coronavirus SARS-CoV-2 durchführen
  • Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten sowie Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege begutachten und prüfen
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, wie Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdiensten, spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, Impfzentren und in Bereichen, in denen für eine Infektion mit dem Coronavirus SARSCoV-2 relevante aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden (wie z.B. Bronchoskopie)
  • Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht (Onkologie, Transplantationsmedizin, im Rahmen der Behandlung schwer immunsupprimierter Patientinnen und Patienten)

2. Hohe Priorität

(entspricht im Wesentlichen der STIKO-Empfehlung Stufe 2 und 3)

  • Über 70-Jährige
  • Personen mit Trisomie 21 oder einer Conterganschädigung, Personen nach Organtransplantation, Demenz, geistigen Behinderung, schwerer psychiatrischer Erkrankung (insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie, schwere Depression), Personen mit behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen, Personen mit schweren chronischen Lungenerkrankungen (z.B. interstitielle Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose), Muskeldystrophien oder vergleichbaren neuromuskulären Erkrankungen, Diabetes mellitus mit Komplikationen, Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Leber- oder Nierenerkrankung oder Adipositas (mit BMI über 40)
  • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die nicht ein einer Einrichtung leben, die über 70 Jahre alt sind, nach Organtransplantation oder die eine der vorgenannten Erkrankungen oder Behinderung haben
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von Schwangeren
  • Personen, die in stationären oder teilstationären Einrichtungen für geistig oder psychisch behinderte Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Dienste regelmäßig geistig oder psychisch behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen oder im Rahmen der Ausübung eines Heilberufes mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere Ärztinnen und Ärzte und Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in SARS-CoV-2-Testzentren
  • Polizei- und Einsatzkräfte, die im Dienst, etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Erfasst sind auch Soldatinnen und Soldaten, die bei Einsätzen im Ausland einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
  • Personen, die in Auslandsvertretungen der BRD oder für das Deutsche Archäologische Institut an Dienstorten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig sind, Personen, die im Ausland für deutsche politische Stiftungen, Organisationen und Einrichtungen in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen an Orten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
  • Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, in Grundschulen, Sonderschulen oder Förderschulen tätig sind
  • Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in besonders relevanten Positionen zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur
  • Personen, die insbesondere in Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen oder in sonstigen Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe oder in Frauenhäusern untergebracht oder tätig sind
  • Personen, die im Rahmen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne des § 45a des Elften Buches Sozialgesetzbuch regelmäßig bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen tätig sind

3. Erhöhte Priorität

(entspricht im Wesentlichen der STIKO-Empfehlung Stufe 4 und 5)

  • Über 60-Jährige
  • Personen mit behandlungsfreien in Remission befindliche Krebserkrankungen, Immundefizienz oder HIV-Infektion, Autoimmunerkrankungen, rheumatologischen Erkrankungen, Herzinsuffizienz, Herzrhythmusstörungen, Koronare Herzkrankheiten, Bluthochdruck, Schlaganfall und anderen neurologischen Erkrankungen (z.B. Multiple Sklerose, schwere Epilepsien o.ä.), Asthma, chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, Diabetes mellitus ohne Komplikationen, Adipositas (BMI über 30)
  • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die nicht ein einer Einrichtung leben, die über 60 Jahre alt sind oder eine der vorgenannten Erkrankungen haben
  • Personen, die Mitglieder von Verfassungsorganen sind oder in besonders relevanter Position in den Verfassungsorganen, in den Regierungen und Verwaltungen, Bundeswehr, Polizei, Zoll, Feuerwehr, Katastrophenschutz, THW, Justiz, im Ausland bei den deutschen Auslandsvertretungen, für deutsche politische Stiftungen, Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der BRD in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen tätig sind
  • Wahlhelferinnen und Wahlhelfer
  • Personen, die in besonders relevanter Position in Einrichtungen und Unternehmen der kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere im Apothekenwesen, Pharmawirtschaft, Bestattungswesen, Ernährungswirtschaft, Wasser- und Energieversorgung, Abwasserentsorgung, Abfallwirtschaft, Transport- und Verkehrswesen, Informationstechnik und Telekommunikationswesen
  • Beschäftigte, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere in Laboren und Personal, das keine Patientinnen oder Patienten betreut
  • Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind
  • Personen, die in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe und in Schulen, die nicht Grund-, Sonder- oder Förderschulen sind, tätig sind
  • sonstige Personen, bei denen aufgrund ihrer Arbeits- oder Lebensumstände ein deutlich erhöhtes Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht
 

4. Alle Personen, die nicht der Gruppe 1 bis 3 angehören

Priorisierungen innerhalb der Gruppen sind je nach Bundesland möglich                Quelle: Bundesministerium für Gesundheit                             Für aktuelle Informationen besuchen Sie bitte
                                                                                                                                                                     Stand: Impfverordnung vom 10.03.2021                                    die Webseite: www.corona-schutzimpfung.de

 
 

Informationsvideos zur Impfung und den Ablauf im Impfzentrum - mehrsprachig und mit Gebärdenübersetzung


Impfzentrum Infofilm
Vaccination center info film with English subtitles
Информационный фильм о прививочном центре с русскими субтитрами
Aşılama merkezi Türkçe altyazılı bilgi filmi
Impfzentrum Infofilm mit Gebärdenübersetzung
 
 

Hilfreiche Internetseiten zum Thema Corona-Schutzimpfung


  • Corona-Schutzimpfung.de

    Informationsangebot des Bundesministeriums für Gesundheit zur Corona-Schutzimfpung
  • 116117.de

    Die Telefonnummer des Patiententelefons der Kassenärztlichen Vereinigung 116117 gibt dieser Internetseite zugleich ihren Name. Hier erhalten Sie nicht nur Informationen zur Impfung, sondern können auch ab dem 25. Januar online Impftermine vereinbaren.
  • Robert-Koch-Institut

    Das RKI beantwortet hier ausführlich Fragen zu den verschiedenen Impfstoffen, der Impfstrategie und veröffentlicht Zahlen der erfolgten Impfungen.
 
 

Pressemitteilungen zum Thema Impfen


Alle Pressemitteilungen im Zusammenhang mit dem Coronaimpfzentrum des Kreises Paderborn und Informationen zum Impfen finden Sie hier

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Kreis Paderborn
Aldegreverstraße 10 – 14
33102 Paderborn

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