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Kreishaus
Wewelsburg

Informationen zur Hotline und Online-Terminbuchung

Die Kassenärztliche Vereinigung (KVWL) hat heute mitgeteilt, dass aufgrund von Überlastungen des Buchubngssystems einige Bürgerinnen und Bürger nur einen Erstermin, aber keinen Zweittermin für eine Impfung erhalten haben. In diesem Fall soll der Erstermin wahrgenommen werden! Sie erhalten Ihren Zweitermin von der KVWL bei Ihrem Erstermin im Impfzentrum.

Achtung: Die Mail mit der Terminbestätigung landet in einigen Fällen im Spam-Ordner. Bitte überprüfen Sie daher den Spam-Ordner, wenn Sie keine Bestätigung erhalten haben.

Die vollständige Meldung der Kassenärtzlichen Vereinigung finden Sie hier.

Priorisierung - Wer kann sich wann impfen lassen?


Die Tabelle zeigt die drei priorisierten Gruppen 
Tabelle Impfpriorisierung - Auf das Bild klicken, um es vergrößert anzeigen zu lassen

Das Bundesministerium für Gesundheit hat die in der Tabelle aufgeführte Priorisierung als Impfstrategie verordnet. Daran orientiert sich auch das Land NRW. Zunächst konzentrieren sich die Impfungen in Nordrhein-Westfalen auf die besonders gefährdeten Menschen in Pflegeheimen. Limitierender Faktor ist der Impfstoff, der zurzeit nur begrenzt zur Verfügung steht.

Verzögerte Impfstofflieferungen: Terminvergabe für die Über-80-Jährigen startet wie geplant am Montag, 25. Januar

Da das Unternehmen BioNtech weniger Impfstoff gegen das Coronavirus liefern kann als geplant, muss die Landesregierung ihre Impfplanung anpassen, teilt das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS NRW) mit:  Die 53 Impfzentren im Land werden am 8. Februar ihre Arbeit aufnehmen, statt wie bisher angekündigt am 1. Februar. Die telefonische sowie die Online-Terminvergabe für die Über-80-Jährigen ist wie geplant am Montag, 25. Januar  gestartet.

Laut Impfstrategie wird zunächst  Personal der ambulanten Pflegedienste und auf die Generation der Über-80-Jährigen in den Impfzentren geimpft. Im Kreis Paderborn sind das über 17.400, die in dieser Woche Post bekommen, in der sie über die Möglichkeiten der Terminvereinbarung und die Abläufe in den Impfzentren informiert werden - Stand 19.1.2021. Das Begleitschreiben des Landrats finden Sie hier.


 
 
 

Wie viele Menschen wurden bereits geimpft?

Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe veröffentlicht fortlaufend Daten und Fakten zum Ablauf der Corona-Schutzimpfung. Hier können Sie verfolgen, wie viele Menschen im Kreis Paderborn bereits geimpft wurden.  Die Zahlen werden werktäglich aktualisiert. Hier geht es zum Impfbericht der Kassenärztlichen Vereinigung.

Das Impf-Dashboard des Bundesministeriums für Gesundheit und des Robert-Koch-Instituts gibt einen graphisch aufbereiteten Überblick über den Stand der Impfungen in Deutschland. Hier geht es zum Dashboard.

 
 
 

ÜBERSICHT DER ANSPRUCHSGRUPPEN DER CORONA-SCHUTZIMPFUNG IN DEUTSCHLAND

1. Höchste Priorität

  • Über 80-Jährige
  • Personen, die in stationären Einrichtungen für ältere oder pflegebedürftige Menschen behandelt, betreut oder gepflegt
    werden oder tätig sind
  • Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit hohem Expositionsrisiko wie Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, SARS-CoV-2-Impfzentren und in Bereichen mit infektionsrelevanten Tätigkeiten
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, die Menschen mit einem hohen Risiko behandeln, betreuen oder pflegen (v.a. Onkologie und Transplantationsmedizin)

2. Hohe Priorität

  • Über 70-Jährige
  • Personen mit Trisomie 21, mit Demenz oder geistiger Behinderung, nach einer Organtransplantation
  • Eine enge Kontaktperson von pflegebedürftigen über 70-Jährigen und von Personen mit Trisomie 21, von Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung und von Personen nach einer Organtransplantation
  • Eine enge Kontaktperson von Schwangeren
  • Personen, die in stationären Einrichtungen für geistig behinderter Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter
    Pflegedienste regelmäßig geistig behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen
    mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere Ärzt:Innen und sonstiges Personal mit regelmäßigem Patient: Innen, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in SARS-CoV-2-Testzentren
  • Polizei- und Ordnungskräfte, die im Dienst, etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
  • Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in relevanten Positionen der Krankenhausinfrastruktur
  • Personen, die in Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen
    leben oder tätig sind

3. Erhöhte Priorität

  • Über 60-Jährige
  • Personen mit folgenden Krankheiten: Adipositas, chron. Nierenerkrankung, chron. Lebererkrankung, Immundefizienz oder HIV-Infektion, Diabetes mellitus, div. Herzerkrankungen, Schlaganfall, Krebs, COPD oder Asthma, Autoimmunerkrankungen und Rheuma
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit niedrigen Expositionsrisiko (Labore) und ohne Betreuung von Patient:Innen mit Verdacht auf
    Infektionskrankheiten
  • Personen in relevanter Position in Regierungen, Verwaltungen und den Verfassungsorganen, in der Bundeswehr, bei der Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz und THW, Justiz
  • Personen in relevanter Position in Unternehmen der kritischen Infrastruktur, Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel, in Apotheken und Pharmawirtschaft, öffentliche Versorgung und Entsorgung, Ernährungswirtschaft, Transportwesen, Informationstechnik und Telekommunikation tätig sind
  • Erzieher:Innen und Lehrer:Innen
  • Personen, mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen
 
 
 

FAQ


Viele Menschen warten darauf, sich endlich impfen lassen zu können. Doch sie haben noch einige Fragen: Von der Durchführung der Impfung bis zur Sicherheit des Impfstoffes. Wir haben hier die wichtigsten Fragen und Antworten aufgeführt.

(Quelle: Bundesministerium für Gesundheit)

Gründe für eine Impfung
Zugang zur Impfung
Durchführung der Impfung
Verteilung und Priorisierung des Impfstoffes
Sicherheit des Impfstoffes
Allgemeine Fragen

Warum sollte ich mich gegen COVID-19 überhaupt impfen lassen? Die meisten werden doch gar nicht schwer krank!

  • Dieser Gedanke ist zunächst nachvollziehbar. Jetzt sollten wir ihn noch etwas weiterdenken. Es gibt einige Personengruppen, die durchaus schwer an einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus erkranken.
  • Wussten Sie, dass das Risiko, schwer zu erkranken oder zu versterben, bei COVID-19 sehr viel größer ist als bei einer Grippeerkrankung?
  • Gerade ältere Menschen, aber auch Personen mit Vorerkrankungen haben ein erhöhtes Risiko, schwer zu erkranken.
  • Die neue Corona-Schutzimpfung bietet Ihnen den derzeit bestmöglichen Schutz vor der Erkrankung und möglichen Folgen.
  • Erst wenn circa 70 % der Bevölkerung immun sind, wird die Übertragung von SARS-CoV-2 so sehr ver- ringert, dass diese Pandemie vorübergeht.

Muss ich mich impfen lassen?

  • Nein, es wird in Deutschland keine Impfpflicht gegen COVID-19 geben.
  • Es ist allerdings stark zu empfehlen, sich impfen zu lassen. Eine Impfung bietet einen guten individuellen Schutz.

Woher bekomme ich eine Bescheinigung, dass ich geimpft werden darf/soll?

Eine solche Bescheinigung brauchen Sie nicht. Vorerst reicht Ihr Personalausweis aus. Bei Menschen, die ein hohes berufliches Risiko tragen, sich anzustecken, wird eine Bescheinigung des/der Arbeitgebers/in erstellt.

Welche Dokumente muss ich zur Impfung mitbringen?

Bitte bringen Sie mit:

  • Ihre Ausweispapiere. Keine Sorge: Wenn Ihr Personalausweis abgelaufen ist, ist das kein Problem. Er dient allein dem Nachweis Ihres Alters.
  • Wenn möglich Ihren Impfausweis mit und - falls vorhanden - Ihre Elektronische Gesunheitskarte.
  • Medizinische Unterlagen (zum Beispiel Herzpass, Diabetikerausweis oder Medikamentenliste – falls vorhanden).
  • Ggf. benötigen Sie eine Bescheinigung Ihres Arbeitgebers mitbringen.

Wo kann ich mich impfen lassen?

  • Die Impfung mit dem COVID-19-Impfstoff wird zunächst über Impfzentren erfolgen. Für die Bevölkerung des Kreises Paderborn ist das Impfzentrum in  der Sälzerhalle in Salzkotten, Upsprunger Str. 1, errichtet worden.
  • Es wird auch mobile Impfteams geben, die zum Beispiel Altenpflegeheime aufsuchen.
  • Es ist geplant, dass Sie die Impfung später auch bei dem/der Hausärzt/in erhalten können.

Warum bekomme ich die Impfung (erstmal) nicht bei meinem/meiner Häusärzti/in?

  • In den ersten Wochen wird die Impfung noch nicht in den Hausarztpraxen verfügbar sein. Das ist gerade eine Sondersituation.
  • Das hat vor allem logistische Gründe. Manche Impfstoffe müssen stark gekühlt werden, kommen in großen Mengen und müssen richtig gelagert werden. Außerdem lässt es sich besser organisieren, dass vor allem die Menschen zuerst geimpft werden, die besonders geschützt werden sollen.
  • Je mehr Menschen frühzeitig geimpft werden, umso eher kann die Pandemie unter Kontrolle gebracht werden

Wird mir der Impfstoff mit -70 Grad Celsius in den Körper gespritzt?

Nein. Der Impfstoff wird zwar bei circa -70°C aufbewahrt, kurz vor der Impfung wird er aber aufgetaut und in Kochsalzlösung, die bei normaler Kühlschrank- oder Raumtemperatur gelagert wird, aufgenommen.

Wie oft muss ich mich impfen lassen?

Für einen vollständigen Impfschutz müssen Sie sich zwei Mal im Abstand von drei bis vier Wochen impfen lassen.

Warum bekommen andere den Impfstoff zuerst?

  • Ziel ist, dass all diejenigen, die eine Corona-Schutzimpfung möchten, diese auch sobald wie möglich erhalten können.
  • Am Anfang wird es noch nicht genug Impfstoff für alle geben. Deshalb wird empfohlen, dass zuerst die Menschen geimpft werden, die das größte gesundheitliche Risiko für einen schweren Verlauf und ein Ansteckungsrisiko durch ihren Beruf haben. Das heißt, dass diejenigen Menschen, die eine Impfung am dringendsten brauchen, sie auch zuerst erhalten sollen.

Gehöre ich zu einer besonderen Risikogruppe?

  • Wir müssen hier zwischen Risiko-faktoren und Vorerkrankungen unterscheiden.
  •  Vorerkrankungen sind im Allgemeinen übrigens weniger bedeutsam als das Alter. Das Alter eines Menschen ist der wichtigste Risikofaktor für einen schweren oder sogar tödlichen Erkrankungsverlauf.
  • Es gibt einige Vorerkrankungen, die das Risiko für einen schweren COVID-19-Erkrankungsverlauf und Versterben erhöhen. Dazu gehören insbesondere Personen mit Trisomie 21, Organtransplan-tation, ausgeprägter Adipositas, chronischen Nierenerkrankungen, Demenz, Herzinsuffizienz und Diabetes.
  •  Andere Vorerkrankungen erhöhen das Risiko nur leicht oder auch gar nicht.

Wer bekommt den Impfstoff zuerst?

Da der Impfstoff am Anfang nur eingeschränkt verfügbar sein wird, bekommen ihn Menschen mit besonders hohem Risiko für schwere oder tödliche Verläufe einer COVID-19-Erkrankung zuerst.

Es ist vorgesehen, dass alle vordringlich zu impfenden Menschen persönlich oder über die Presse benachrichtigt werden.

Wenn Sie Impfberechtigte, z. B. in Altenpflegeheimen, betreuen, die ihre Einwilligung zur Impfung nicht selber geben können, sollten Sie als Betreuende Ihre Einwilligung am besten schon vorab bei der Heimleitung hinterlegen.

Menschen, die ein besonders hohes berufliches Risiko haben, sich anzustecken, oder engen Kontakt zu schutzbedürftigen Personengruppen haben, sollen sich ebenfalls zuerst impfen lassen können.

Konkret sind das:

  • Bewohnerinnen  und Bewohner von Senioren- und Altenpflegeheimen
  • Pflegepersonal in der ambulanten und stationären Altenpflege
  • andere Tätige in Senioren- und Altenpflegeheimen mit Kontakt zu den Bewohnerinnen und Bewohnern
  • Personen im Alter von ≥ 80 Jahren
  • Personal in medizinischen Einrichtungen
  • mit besonders hohem Ansteckungsrisiko (z. B. in Notaufnahmen, in der medizinischen Betreuung von COVID-19-Patient:innen)
  • mit engem Kontakt zu schutzbedürftigen Gruppen (z. B. in der Onkologie oder Transplantationsmedizin

Sind die neuen Impfstoffe überhaupt sicher?

  • In die Impfstoffstudien werden mehrere zehntausend Personen einbezogen. Schwerwiegende Nebenwirkungen sind bisher nicht gehäuft aufgetreten.
  • Mögliche häufige Nebenwirkungen sind leichte bis moderate Schmerzen an der Einstichstelle, Erschöpfung sowie Kopfschmerzen, die vorübergehend auftreten und normalerweise innerhalb von zwei Tagen verschwinden.
  • In den Zulassungsstudien können Nebenwirkungen mit einer Häufigkeit von 1 zu 1.000 beobachtet werden. Über langfristige Effekte können jedoch noch keine Aussagen gemacht werden.
  • Gewisse Risiken lassen sich nicht ausschließen, aber tatsächlich werden in Deutschland generell nur Impfstoffe genehmigt, die unsere sehr strengen Sicherheitsstandards erfüllen und umfangreichen klinischen Prüfungen unterzogen wurden.
  • Die Sicherheitsprüfungen wurden für die Corona-Schutzimpfung insofern optimiert, als die klassischen Prüfschritte parallel und nicht zeitversetzt erfolgt sind. Dabei wurden aber keine Prüfschritte ausgelassen.
  • Die Sicherheit von uns allen hat oberste Priorität!

Wo kann ich Nebenwirkungen melden?

Nebenwirkungen melden Sie direkt an Ihre/n Hausärzt/in oder in der Apotheke, bleiben Sie mit Ihrem/r Hausärzt/in im Austausch. Für die Bewertung der Nebenwirkungen, eine mögliche Diagnose und Folge-behandlung sind diese weiterhin Ihre Ansprechpartner, auch wenn sie Sie nicht geimpft haben.
Verdachtsfälle zu Nebenwirkungen werden sehr ernst genommen und es wird so schnell wie möglich aufgeklärt, ob es sich um eine zufällig in zeitlichem Zusammenhang auftretende Reaktion oder eine tatsächliche Nebenwirkung handelt. Oft ist es nur ein Verdacht, der sich nicht bestätigt. Gerne können Sie
Nebenwirkungen auch noch zusätzlich beim Paul-Ehrlich-Institut über die Webseite www.nebenwirkungen.bund.de oder über die SafeVac 2.0-App (die App des Paul-Ehrlich-Instituts) melden. Auch Ihr/e Hausärzt/in wird auftretende Nebenwirkungen an die vorgesehenen Stellen melden, das ist Pflicht.

Stimmt es, dass da Mikrochips drin sind?

  • Solche Annahmen sind Verschwörungsmythen, keine Tatsachen. Diese Behauptung ist nicht wahr.
  • Wir dürfen nicht vergessen: Die Forschung am COVID-19-Impfstoff wird von Wissenschaftler/innen durchgeführt. Ihr Ziel ist die Entwicklung eines guten Schutzimpfstoffes gegen COVID-19.

Ich habe Angst vor Impfschäden!

  • Ihre Gesundheit steht an erster Stelle. Ihr/e Hausärzt/in ist für Sie da und klärt Sie gerne zu allen Fragen rund um die Corona-Schutzimpfung auf.
  • Es ist so: Die Corona-Schutzimpfung gibt Hoffnung auf einen sicheren und effektiven Schutz vor einer COVID-19-Erkrankung. Die Impfstoffe wurden im Rahmen von klinischen Studien vor der Zulassung bei mehreren zehntausend Freiwilligen untersucht und es traten bisher keine schwerwiegenden Nebenwirkungen auf. Über langfristige Effekte können jedoch noch keine Aussagen gemacht werden.
  • Das Risiko, Schäden durch die Erkrankung davonzutragen, ist viel höher.

Wie konnte die Entwicklung so schnell gehen?

  • Durch ähnliche Viren wissen die Forscher:innen bereits viel über SARS-CoV-2.
    Das lieferte relativ schnell eine gute Grundlage für die Entwicklung des COVID-19-Impfstoffes.
  • Darüber hinaus haben Forscherinnen und Forscher weltweit gleichzeitig daran gearbeitet, ihre aktuellen Ergebnisse miteinander geteilt und direkt an die Prüfbehörden weitergegeben. So ein globales wissenschaftliches Zusammenwirken gab es vor dieser Pandemie noch nie.
  • Aber keine Sorge: Trotzdem wurden keine Prüfschritte weggelassen. Es wurde parallel an mehreren Prüfschritten und generell stärker zusammengearbeitet.
    Die zugelassenen COVID-19-Impfstoffe haben in klinischen Studien vor der Zulassung Wirksamkeit und gute Verträglichkeit gezeigt.

Können die neuen Impfstoffe unsere Gene beeinflussen/manipulieren?

  • Sie sprechen die mRNA-Impfstoffe an. Diese werden nicht in DNA umgebaut und haben keinen Einfluss auf unsere Gene. Es ist nämlich so, dass aus mRNA in menschlichen Zellen keine DNA gemacht werden kann. DNA und mRNA – das klingt zwar ähnlich, ist aber etwas ganz anderes.
  • Wenn Sie einen mRNA-Impfstoff bekommen, dann reagiert Ihr Körper, indem er Proteine herstellt, auf die Ihr Immunsystem wiederum mit der Bildung von Antikörpern antwortet, was für Sie dann den Schutz vor dem eigentlichen Virus bedeutet.
  • Zur Frage, ob der derzeit zur Verfügung stehende mRNA-Impfstoff genetische Veränderungen herbei führen oder sogar die Fruchtbarkeit beeinträchtigen können, gibt es eine klare wissenschaftliche Aussage, die beides verneint: Es besteht keine Gefahr einer Integration von mRNA in das humane Genom. Beim Menschen befindet sich das Erbgut in Form von DNA im Zellkern. Ein direkter Einbau von mRNA aus dem Impfstoff in die DNA ist nicht möglich, da sich die chemischen Strukturen voneinander unterscheiden. In 60 Jahren mRNA-Forschung haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler noch nie beobachtet, dass mRNA aus dem Zellplasma in den Zellkern eindringt und somit das Erbgut verändern könnte. Es gibt auch keinen Hinweis darauf, dass die von den Körperzellen nach der Impfung aufgenommenen mRNA in DNA umgeschrieben wird, heißt es auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums. Wichtig auch: In fast allen Körperzellen befinden sich zu jedem Zeitpunkt zehntausende mRNA-Moleküle. Auch Viren, die beispielsweise einen Schnupfen verursachen, bringen regelmäßig mRNA-Teile in die Körperzellen ein – genauso wie das Coronavirus selbst, wenn sich eine Person mit diesem Erreger infiziert.

Sind wegen der Verwendung des mRNA-Impfstoffes Nebenwirkungen zu erwarten?

Impfreaktionen sind nicht gleich Neben-wirkungen! Auf Grund von klinischen Studien vor der Zulassung, die eine gute Verträglichkeit des Impfstoffes gezeigt haben, ist die Häufigkeit von Nebenwirkungen niedrig. Es kann allerdings, wie nach jeder Impfung, zu Impfreaktionen kommen. Impfreaktionen sind eigentlich ein gutes Zeichen dafür, dass Ihr Körper den Impfstoff aufnimmt und Antikörper entwickelt. Impfreaktionen können beispielsweise stärkere Kopfschmerzen, Glieder- und Gelenkschmerzen, lokale Einstichschmerzen am Arm, Müdigkeit oder grippeähnliche Symptome umfassen. Beobachten Sie Ihre Symptome und bei Fragen wenden Sie sich an Ihre/n Hausärzt/in, wie unter der Frage „Wo kann ich Nebenwirkungen melden?“ beschrieben.

Kann ich auch meine Kinder impfen lassen?

  • Zunächst werden die Impfstoffe nur für Erwachsene zur Verfügung stehen. Das ist einfach der Tatsache geschuldet, dass die Impfung noch nicht ausreichend bei Kindern und Jugendlichen getestet wurde. Deshalb kann sie noch nicht einheitlich für diese jüngeren Personengruppen empfohlen werden.
  • Wenn in hoffentlich naher Zukunft ein Impfstoff für Kinder entwickelt wird, muss dann ebenso wie für die Impfung für Erwachsene durch die Zulassungs- behörden sichergestellt sein, dass dieser wirksam und sicher ist.
  • Wenn es so weit ist, werden auch für Ihre Kinder Impfempfehlungen ausgesprochen.

Kann ich nach der Impfung auf die Abstandsregelung und Mund-Nasen-Schutz verzichten?

Der Impfschutz greift circa zwei bis drei Wochen nach der zweiten Impfung – und auch danach sind Sie weiterhin aufgefordert, die AHA-Regelungen einzuhalten. Trotz Immunität können Sie möglicherweise noch Überträgerin bzw. Überträger sein – die Regelungen gelten vorerst also weiterhin, zum Schutz aller.

Kann ich mich impfen lassen, wenn ich COVI-19 schon hatte?

Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass man nach einer COVID-19- Erkrankung immun ist. Wie lange die Schutzwirkung anhält, ist jedoch noch nicht abschließend zu beantworten. Wenn Sie bereits erkrankt waren, ist eine Impfung deshalb erst einmal nicht notwendig. Bei unbemerkt durchgemachter Infektion ist eine Impfung jedoch nicht schädlich.

Muss ich vor der Impfung einen COVID-19-Test machen lassen?

Nein, das ist nicht notwendig, solange Sie keine Symptome aufweisen. Die Verträglichkeit der Impfung wird durch eine akute Infektion auch nicht negativ beeinflusst.

Muss ich die Impfung selbst bezahlen?

Die Impfung ist für Sie kostenfrei.

Was bedeutet es, dass die Impfung eine Wirksamkeit von 95 % gegen COVID-19 hat?

Laut Herstellerangaben haben die Impfungen gegen COVID-19 eine hohe Wirksamkeit von bis zu 95 %. Die Studiendaten zeigten: Die Wahrscheinlichkeit, sich mit dem Virus zu infizieren, war bei den COVID-19-geimpften Teilnehmerinnen und Teilnehmer um 95 % geringer als bei den Placebo-geimpften Teilnehmenden. Kommt eine COVID-19-geimpfte Person also mit dem Erreger in Kontakt, wird sie mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht erkranken.

 
 

Informationsvideos zur Impfung und den Ablauf im Impfzentrum - mehrsprachig und mit Gebärdenübersetzung


Impfzentrum Infofilm
Vaccination center info film with English subtitles
Информационный фильм о прививочном центре с русскими субтитрами
Aşılama merkezi Türkçe altyazılı bilgi filmi
Impfzentrum Infofilm mit Gebärdenübersetzung





 
 

Dokumente zum Herunterladen


Dokumente in Fremdsprachen

Das Robert-Koch-Institut stellt den Einwilligungsbogen sowie das Aufklärungsblatt in (Stand: 27.1.2021) in 19 Fremdsprachen zur Verfügung: Albanisch, Arabisch, Bulgarisch, Dari, Englisch, Französisch, Kroatisch, Kurdisch, Paschtu, Persisch, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Serbisch, Spanisch, Tigrinisch, Türkisch, Urdu und Vietnamesisch. Hier geht es zu den fremdsprachigen Informationen.

 
 

Ihr Weg zum Impfzentrum


Anfahrt mit dem PKW

Corona-Impfzentrum
Kreis Paderborn

Stadthalle Salzkotten
Upsprunger Straße 1
33154 Salzkotten

 

Anfahrt mit Bus & Bahn

Logo des nph

Das Impfzentrum in Salzkotten ist gut mit Bus und Bahn erreichbar:
Direkt vor dem Impfzentrum in der Sälzerhalle befindet sich die Bushaltestelle „Salzkotten, Upsprunger Str.“. Der Bahnhof Salzkotten liegt knappe 10 Minuten Fußweg vom Impfzentrum in der Sälzerhalle entfernt. Alle 30 Minuten fährt die RB 89 vom Paderborner Hauptbahnhof aus in Richtung Salzkotten und zurück.

Ihre Bus- und Bahnverbindungen können Sie sich in der Fahrplanauskunft unter www.fahr-mit.de anzeigen bzw. ausdrucken.

Telefonische Auskünfte zum Angebot von Bus & Bahn unter der Tel: 05251 / 29 30 400 ("fahr-mit“ – mobithek).

 
 

Fotos vom Impfzentrum

© Kreis Paderborn

 
 

Hilfreiche Internetseiten zum Thema Corona-Schutzimpfung


  • Corona-Schutzimpfung.de

    Informationsangebot des Bundesministeriums für Gesundheit zur Corona-Schutzimfpung
  • 116117.de

    Die Telefonnummer des Patiententelefons der Kassenärztlichen Vereinigung 116117 gibt dieser Internetseite zugleich ihren Name. Hier erhalten Sie nicht nur Informationen zur Impfung, sondern können auch ab dem 25. Januar online Impftermine vereinbaren.
  • Robert-Koch-Institut

    Das RKI beantwortet hier ausführlich Fragen zu den verschiedenen Impfstoffen, der Impfstrategie und veröffentlicht Zahlen der erfolgten Impfungen.
 
 

Pressemitteilungen zum Thema Impfen


Alle Pressemitteilungen im Zusammenhang mit dem Coronaimpfzentrum des Kreises Paderborn und Informationen zum Impfen finden Sie hier

Impf-Termin

Ab dem 25. Januar können Seniorinnen und Senioren über 80 Jahre Impftermine vereinbaren. In Westfalen-Lippe und somit auch im Kreis Paderborn können Termine telefonisch täglich von 8 bis 22 Uhr oder rund um die Uhr online gebucht werden:

0800 116117 02

www.116117.de

Anschrift

Kreis Paderborn
Aldegreverstraße 10 – 14
33102 Paderborn

Kontakt

Telefon: 05251 308 - 0
Telefax: 05251 308 - 8888
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