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Kreishaus
Wewelsburg

Informationen zur Hotline und Online-Terminbuchung

Impf-Termin für über 80-jährige

Seniorinnen und Senioren, die 80 Jahre und älter sind, können bei der Kassenärztlichen Vereinigung Termine für das Impfzentrum in Salzkotten vereinbaren!

Telefonisch täglich von 8 bis 22 Uhr oder rund um die Uhr online:

0800 116117 02

www.impfterminservice.de

Alle telefonisch gebuchten Termine sind fest gebucht. Sie können diese Termine uneingeschränkt wahrnehmen.

Wenn Sie online gebucht haben und keine Bestätigung per Mail bekommen haben und deshalb unsicher sind, ob die Buchung erfolgreich war, können Sie sich an das Infotelefon des Gesundheitsamtes wenden. Haben Sie eine Bestätigung per Mail erhalten, ist der Termin gebucht und Sie können ihn ohne weitere Überprüfung wahrnehmen. Sie erreichen das Infotelefon des Gesundheitsamtes unter: 05251 308-3333.

Sie haben auch die Möglichkeit, Ihren Termin selbst online zu überprüfen.

Hier finden Sie eine Anleitung dazu.


Häufig gestellte Fragen zur Buchung von Corona-Impfterminen der KV finden Sie hier.

Impf-Termin für Beschäftigte

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW hat den Kreis der Impfberechtigten um zwei Personengruppen erweitert. Ab sofort dürfen sich auch Personen gegen den Coronavirus SARS-CoV-2 impfen lassen, die regelmäßig in vollstationären Pflegeeinrichtungen tätig sind und zu den folgenden Berufsgruppen gehören:

  • Betreuungsrichterinnen und Betreuungsrichter sowie Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger
  • Prüf- und Begutachtungskräfte insbesondere der Medizinischen Dienste
  • Beschäftigte von Hilfsmittel-/ Homecare-Diensten und Sanitätshäusern
  • Fußpflegerinnen und Fußpfleger
  • Frisörinnen und Frisöre
  • Seelsorgerinnen und Seelsorger
  • Heilmittelerbringer

Desweiteren dürfen sich ebenfalls impfen lassen:

  • Medizinprodukteberaterinnen und -berater bei Operationsbegleitung in Krankenhäusern und bei ambulanten Operationen
  • Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege Begutachtungs- und Prüftätigkeiten ausüben, insbesondere der Medizinischen Dienste
  • Mitarbeitende der ambulanten Spezialpflege, zum Beispiel der Stoma- und Wunderversorgung, sofern sie patientennah erbracht wird
  • Heilmittelerbringer in der aufsuchenden ambulanten häuslichen Pflege

Geimpft werden diese Personen mit AstraZeneca sofern sie unter 65 Jahre alt sind.

Hier können Sie sich anmelden

Wenn Sie sich angemeldet haben, bekommen Sie vom Gesundheitsamt eine E-Mail mit einem Link zur Terminvereinbarung zugeschickt. Ebenfalls erhalten Sie ein Formular, mit dem Sie im Impfzentrum Salzkotten Ihre Impfberechtigung nachweisen müssen. Dieses Formular ist von Ihnen sowie von der vollstationären Einrichtung bzw. Arbeitgeber zu unterschreiben.

 

Einzelfall-entscheidung

Seit dem 26. Februar 2021 gibt es eine neue Regelung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales Nordrhein-Westfalen zum Umgang mit Einzelfallentscheidungen im Rahmen der Coronaschutzimpfung.

Hier finden Sie mehr Informationen, wer eine Einzelfallentscheidung beantragen kann.

Bitte prüfen Sie dies sorgfältig. Sollten auf Sie die Kriterien zutreffen, senden Sie bitte das qualifizierte Zeugnis ihres behandelnden Arztes an gesundheitsamt@kreis-paderborn.de.
Sie werden dann einen Termin erhalten.

Wenn Ihr behandelnde Arzt Ihnen eine Bescheinigung über die Hochstufung in die Priorisierungsgruppe 2 aufgrund von Vorerkrankungen ausgestellt hat, müssen Sie zum jetzigen Zeitpunkt nichts tun.
Zurzeit werden noch keine Termine an Personen aus der Priorisierungsstufe 2 vergeben.

Wann werden weitere gruppen zur impfung zugelassen?

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat am 1. März mitgeteilt, dass ab dem 8. März folgende Gruppen ein Impfangebot erhalten sollen:

  • Kitabetreuerinnen und -betreuer, Kindertagespflegepersonen
  • Lehrerinnen und -lehrer an Grund-, Förder- und Sonderschulen
  • Polizisten mit direkten Kontakt zu Bürgern – angefangen mit den Mitgliedern der Einsatzhundertschaften
  • Personal, Bewohner und Beschäftigte der Werkstätten für behinderte Menschen und in besonderen Wohnformen

Weitere Informationen finden Sie hier.

 
 
 

Häufigste Fragen und Antworten zum Thema Impfen

Impfungen für über 80-Jährige im Impfzentrum Salzkotten

Wer wird geimpft?

Geimpft werden Menschen, die 80 Jahre und älter sind und Impftermine gebucht haben. Die Impfberechtigung wird im Eingangsbereich des Impfzentrums überprüft. Es gilt die klare Regel: Ohne Termin keine Impfung. Auch Fieber messen zählt zu dem sogenannten „Check-in“. Menschen unter 80 Jahre werden nicht geimpft!

Was muss zum Impftermin mitgebracht werden?

Mitzubringen ist ein Lichtbildausweis: Das kann ein Personalausweis, Führerschein oder auch Schwerbehindertenausweis sein. Wenn der Personalausweis abgelaufen sein sollte, ist das kein Problem. Er sollte trotzdem mitgebracht werden. Der Ausweis dient allein dem Nachweis des Alters. Mitzubringen sind zudem die elektronische Gesundheitskarte als Versicherungsnachweis für gesetzlich versicherte Personen sowie nach Möglichkeit der Impfpass. Sollte der Impfpass grad nicht zur Hand sein, auch kein Problem: Der Arzt vor Ort wird eine Impfbestätigung ausstellen. Der Hausarzt kann die Impfung dann später in den Impfausweis eintragen.

Muss die schriftliche Bestätigung für einen gebuchten Termin mitgebracht werden?

Die schriftliche Bestätigung sollte nach Möglichkeit mitgebracht werden. Alle, die einen Termin gebucht haben, stehen auf einer Liste, die im Impfzentrum elektronisch hinterlegt ist.

Besteht die Möglichkeit, das Impfzentrum auch ohne Termin für eine Erstimpfung aufzusuchen?

Nein. Impfberechtigte müssen zuvor Impftermine buchen. Wer sich trotzdem auf den Weg macht, wird zurückgeschickt.

Wo können Impftermine vereinbart werden?

Anspruchsberechtigten im Kreis Paderborn stehen zwei Wege zur Verfügung: Eine telefonische Terminvereinbarung unter der 0800 116 117 02, täglich von 8 bis 22 Uhr. Online, rund um die Uhr, über die Internetplattform www.impfterminservice.de.
Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) weist darauf hin, dass bei der telefonischen Terminvergabe in der Regel keine schriftliche Bestätigung erfolgt, also Papier und Stift bereitgehalten werden sollten. Im Telefonat mit den Mitarbeitenden der KV kann der Wunsch geäußert werden, eine schriftliche Bestätigung zu bekommen. Impfberechtigte Ehepaar über 80 Jahre, die einen gemeinsamen Termin wünschen, sollten ihre Termine am besten telefonisch buchen.

Es gibt keine Warteliste für Impftermine. Auch eine Vorab-Reservierung ist nicht möglich.

Was tun bei Erkältungssymptomen? Soll der Termin dann abgesagt werden?

Menschen mit Fieber über 38°C sollten nicht geimpft werden. Leichte Erkältungssymptome wie Schnupfen, Husten, Gliederschmerzen und nur leicht erhöhte Temperatur sind kein Impfhindernis.

Ist es möglich, eine Begleitperson am Tage der Impfung mit zum Impfzentrum zu bringen?

Nur wer zwingend eine Unterstützung für seinen Besuch im Impfzentrum braucht, darf eine Begleitperson mitbringen, die dann auch das Impfzentrum betreten darf. Diese Begleitperson wird jedoch keine Impfung erhalten. Generell sollen Begleitpersonen das Impfzentrum nicht betreten, weil dort sonst die Abstandsregeln nicht eingehalten werden können.

Werden die Fahrtkosten für den Transport zum Impfzentrum erstattet?

Wer einen grundsätzlichen Anspruch auf Verordnung von Krankenfahrten bzw. Krankentransporten hat, sollte sich an seine Krankenkasse wenden, ob auch die Kosten für die Fahrt zum Impfzentrum übernommen werden. Wer von seiner Krankenkasse eine schriftliche Bestätigung bekommt, kann sich zwecks Verordnung einer Krankenbeförderung zum Impfzentrum an seinen Hausarzt wenden.

Müssen Impfberechtigte über 80 Jahre, die stark eingeschränkt sind in ihrer Mobilität oder große Ängste haben, sich jetzt impfen lassen?

Anfang März werden größere Mengen an Impfstoff erwartet, sodass nach derzeitigem Stand dann auch in Schwerpunktpraxen geimpft werden kann. Sobald ein Impfstoff zur Verfügung steht, der auch in Einzeldosen zu Hause einfach verabreicht werden kann, wird auch eine Impfung über die Hausärzte möglich sein.

Wie sind die Abläufe im Impfzentrum?

Im Eingangsbereich wird die Impfberechtigung überprüft. Dann geht es zur Anmeldung. In einem separaten Bereich informiert ein Arzt über die die Impfungen und beantwortet Fragen. Auf Wunsch können auch in separaten, abgetrennten Kabinen persönliche Gespräche mit einem Arzt geführt und gesundheitliche Fragen zur Coronschutzimpfung gestellt werden. Alle Impfberechtigten erhalten ein Aufklärungsmerkblatt sowie Einwilligungsbogen ausgehändigt. Die Unterlagen können bereits jetzt hier auf der Seite im Download-Bereich eingesehen, heruntergeladen und schon mal vorab zu Hause in Ruhe so weit wie möglich ausgefüllt und mitgebracht werden. Die Unterlagen sind in 19 Sprachen erhältlich. Erst nach der Unterschrift geht es in den Impfbereich. Die eigentliche Impfung wird durch medizinisches Fachpersonal in Impfkabinen mit einem Ampelsystem durchgeführt. Geimpft wird in den Oberarm. Die Geimpften verbleiben danach vorsorglich in einem weiteren, gesonderten Bereich. Überall sind ausreichend Sitzgelegenheiten – unter Einhaltung des Mindestabstandes – vorhanden. Im Ausgangsbereich muss sich jeder abmelden. Dort wird noch einmal geprüft, ob ein zweiter Termin vorhanden ist. Erst nach der zweiten Impfung ist man vollständig geschützt. Stellt sich heraus, dass kein zweiter Termin vorhanden ist, wird vor Ort ein zweiter Termin vergeben. Die Geimpften können dann über einen separaten Ausgang das Gebäude verlassen.

Wie viel Zeit muss für die Impfung im Impfzentrum eingeplant werden.

Insgesamt muss etwa eine Stunde eingeplant werden. Im Ausgangsbereich steht eine elektronische Tafel mit Abfahrtszeiten für Bus und Bahn. Auch ausreichend Parkplätze stehen zur Verfügung.

Allgemeine Fragen und Antworten des Bundesministerium für Gesundheit

Menschen, die über 80 Jahre alt sind und im Kreis Paderborn leben, können sich ab dem 8. Februar im Impfzentrum Salzkotten impfen lassen. In dieser Liste mit den häufigsten Fragen und Antworten erfahren Sie, wie Sie einen Termin bekommen, welche Dokumente Sie zum Imfptermin mitbringen müssen, wie der Ablauf im Impfzentrum ist und vieles mehr.

(Quelle: Kreis Paderborn und Bundesministerium für Gesundheit)

Gründe für eine Impfung
Durchführung der Impfung
Verteilung und Priorisierung des Impfstoffes
Sicherheit des Impfstoffes
Allgemeine Fragen

Warum sollte ich mich gegen COVID-19 überhaupt impfen lassen? Die meisten werden doch gar nicht schwer krank!

  • Dieser Gedanke ist zunächst nachvollziehbar. Jetzt sollten wir ihn noch etwas weiterdenken. Es gibt einige Personengruppen, die durchaus schwer an einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus erkranken.
  • Wussten Sie, dass das Risiko, schwer zu erkranken oder zu versterben, bei COVID-19 sehr viel größer ist als bei einer Grippeerkrankung?
  • Gerade ältere Menschen, aber auch Personen mit Vorerkrankungen haben ein erhöhtes Risiko, schwer zu erkranken.
  • Die neue Corona-Schutzimpfung bietet Ihnen den derzeit bestmöglichen Schutz vor der Erkrankung und möglichen Folgen.
  • Erst wenn circa 70 % der Bevölkerung immun sind, wird die Übertragung von SARS-CoV-2 so sehr ver- ringert, dass diese Pandemie vorübergeht.

Muss ich mich impfen lassen?

  • Nein, es wird in Deutschland keine Impfpflicht gegen COVID-19 geben.
  • Es ist allerdings stark zu empfehlen, sich impfen zu lassen. Eine Impfung bietet einen guten individuellen Schutz.

Wird mir der Impfstoff mit -70 Grad Celsius in den Körper gespritzt?

Nein. Der Impfstoff wird zwar bei circa -70°C aufbewahrt, kurz vor der Impfung wird er aber aufgetaut und in Kochsalzlösung, die bei normaler Kühlschrank- oder Raumtemperatur gelagert wird, aufgenommen.

Wie oft muss ich mich impfen lassen?

Für einen vollständigen Impfschutz müssen Sie sich zwei Mal im Abstand von drei bis vier Wochen impfen lassen.

Warum bekommen andere den Impfstoff zuerst?

  • Ziel ist, dass all diejenigen, die eine Corona-Schutzimpfung möchten, diese auch sobald wie möglich erhalten können.
  • Am Anfang wird es noch nicht genug Impfstoff für alle geben. Deshalb wird empfohlen, dass zuerst die Menschen geimpft werden, die das größte gesundheitliche Risiko für einen schweren Verlauf und ein Ansteckungsrisiko durch ihren Beruf haben. Das heißt, dass diejenigen Menschen, die eine Impfung am dringendsten brauchen, sie auch zuerst erhalten sollen.

Gehöre ich zu einer besonderen Risikogruppe?

  • Wir müssen hier zwischen Risiko-faktoren und Vorerkrankungen unterscheiden.
  •  Vorerkrankungen sind im Allgemeinen übrigens weniger bedeutsam als das Alter. Das Alter eines Menschen ist der wichtigste Risikofaktor für einen schweren oder sogar tödlichen Erkrankungsverlauf.
  • Es gibt einige Vorerkrankungen, die das Risiko für einen schweren COVID-19-Erkrankungsverlauf und Versterben erhöhen. Dazu gehören insbesondere Personen mit Trisomie 21, Organtransplan-tation, ausgeprägter Adipositas, chronischen Nierenerkrankungen, Demenz, Herzinsuffizienz und Diabetes.
  •  Andere Vorerkrankungen erhöhen das Risiko nur leicht oder auch gar nicht.

Wer bekommt den Impfstoff zuerst?

Da der Impfstoff am Anfang nur eingeschränkt verfügbar sein wird, bekommen ihn Menschen mit besonders hohem Risiko für schwere oder tödliche Verläufe einer COVID-19-Erkrankung zuerst.

Es ist vorgesehen, dass alle vordringlich zu impfenden Menschen persönlich oder über die Presse benachrichtigt werden.

Wenn Sie Impfberechtigte, z. B. in Altenpflegeheimen, betreuen, die ihre Einwilligung zur Impfung nicht selber geben können, sollten Sie als Betreuende Ihre Einwilligung am besten schon vorab bei der Heimleitung hinterlegen.

Menschen, die ein besonders hohes berufliches Risiko haben, sich anzustecken, oder engen Kontakt zu schutzbedürftigen Personengruppen haben, sollen sich ebenfalls zuerst impfen lassen können.

Konkret sind das:

  • Bewohnerinnen  und Bewohner von Senioren- und Altenpflegeheimen
  • Pflegepersonal in der ambulanten und stationären Altenpflege
  • andere Tätige in Senioren- und Altenpflegeheimen mit Kontakt zu den Bewohnerinnen und Bewohnern
  • Personen im Alter von ≥ 80 Jahren
  • Personal in medizinischen Einrichtungen
  • mit besonders hohem Ansteckungsrisiko (z. B. in Notaufnahmen, in der medizinischen Betreuung von COVID-19-Patient:innen)
  • mit engem Kontakt zu schutzbedürftigen Gruppen (z. B. in der Onkologie oder Transplantationsmedizin

Sind die neuen Impfstoffe überhaupt sicher?

  • In die Impfstoffstudien werden mehrere zehntausend Personen einbezogen. Schwerwiegende Nebenwirkungen sind bisher nicht gehäuft aufgetreten.
  • Mögliche häufige Nebenwirkungen sind leichte bis moderate Schmerzen an der Einstichstelle, Erschöpfung sowie Kopfschmerzen, die vorübergehend auftreten und normalerweise innerhalb von zwei Tagen verschwinden.
  • In den Zulassungsstudien können Nebenwirkungen mit einer Häufigkeit von 1 zu 1.000 beobachtet werden. Über langfristige Effekte können jedoch noch keine Aussagen gemacht werden.
  • Gewisse Risiken lassen sich nicht ausschließen, aber tatsächlich werden in Deutschland generell nur Impfstoffe genehmigt, die unsere sehr strengen Sicherheitsstandards erfüllen und umfangreichen klinischen Prüfungen unterzogen wurden.
  • Die Sicherheitsprüfungen wurden für die Corona-Schutzimpfung insofern optimiert, als die klassischen Prüfschritte parallel und nicht zeitversetzt erfolgt sind. Dabei wurden aber keine Prüfschritte ausgelassen.
  • Die Sicherheit von uns allen hat oberste Priorität!

Wo kann ich Nebenwirkungen melden?

Nebenwirkungen melden Sie direkt an Ihre/n Hausärzt/in oder in der Apotheke, bleiben Sie mit Ihrem/r Hausärzt/in im Austausch. Für die Bewertung der Nebenwirkungen, eine mögliche Diagnose und Folge-behandlung sind diese weiterhin Ihre Ansprechpartner, auch wenn sie Sie nicht geimpft haben.
Verdachtsfälle zu Nebenwirkungen werden sehr ernst genommen und es wird so schnell wie möglich aufgeklärt, ob es sich um eine zufällig in zeitlichem Zusammenhang auftretende Reaktion oder eine tatsächliche Nebenwirkung handelt. Oft ist es nur ein Verdacht, der sich nicht bestätigt. Gerne können Sie
Nebenwirkungen auch noch zusätzlich beim Paul-Ehrlich-Institut über die Webseite www.nebenwirkungen.bund.de oder über die SafeVac 2.0-App (die App des Paul-Ehrlich-Instituts) melden. Auch Ihr/e Hausärzt/in wird auftretende Nebenwirkungen an die vorgesehenen Stellen melden, das ist Pflicht.

Stimmt es, dass da Mikrochips drin sind?

  • Solche Annahmen sind Verschwörungsmythen, keine Tatsachen. Diese Behauptung ist nicht wahr.
  • Wir dürfen nicht vergessen: Die Forschung am COVID-19-Impfstoff wird von Wissenschaftler/innen durchgeführt. Ihr Ziel ist die Entwicklung eines guten Schutzimpfstoffes gegen COVID-19.

Ich habe Angst vor Impfschäden!

  • Ihre Gesundheit steht an erster Stelle. Ihr/e Hausärzt/in ist für Sie da und klärt Sie gerne zu allen Fragen rund um die Corona-Schutzimpfung auf.
  • Es ist so: Die Corona-Schutzimpfung gibt Hoffnung auf einen sicheren und effektiven Schutz vor einer COVID-19-Erkrankung. Die Impfstoffe wurden im Rahmen von klinischen Studien vor der Zulassung bei mehreren zehntausend Freiwilligen untersucht und es traten bisher keine schwerwiegenden Nebenwirkungen auf. Über langfristige Effekte können jedoch noch keine Aussagen gemacht werden.
  • Das Risiko, Schäden durch die Erkrankung davonzutragen, ist viel höher.

Wie konnte die Entwicklung so schnell gehen?

  • Durch ähnliche Viren wissen die Forscher:innen bereits viel über SARS-CoV-2.
    Das lieferte relativ schnell eine gute Grundlage für die Entwicklung des COVID-19-Impfstoffes.
  • Darüber hinaus haben Forscherinnen und Forscher weltweit gleichzeitig daran gearbeitet, ihre aktuellen Ergebnisse miteinander geteilt und direkt an die Prüfbehörden weitergegeben. So ein globales wissenschaftliches Zusammenwirken gab es vor dieser Pandemie noch nie.
  • Aber keine Sorge: Trotzdem wurden keine Prüfschritte weggelassen. Es wurde parallel an mehreren Prüfschritten und generell stärker zusammengearbeitet.
    Die zugelassenen COVID-19-Impfstoffe haben in klinischen Studien vor der Zulassung Wirksamkeit und gute Verträglichkeit gezeigt.

Können die neuen Impfstoffe unsere Gene beeinflussen/manipulieren?

  • Sie sprechen die mRNA-Impfstoffe an. Diese werden nicht in DNA umgebaut und haben keinen Einfluss auf unsere Gene. Es ist nämlich so, dass aus mRNA in menschlichen Zellen keine DNA gemacht werden kann. DNA und mRNA – das klingt zwar ähnlich, ist aber etwas ganz anderes.
  • Wenn Sie einen mRNA-Impfstoff bekommen, dann reagiert Ihr Körper, indem er Proteine herstellt, auf die Ihr Immunsystem wiederum mit der Bildung von Antikörpern antwortet, was für Sie dann den Schutz vor dem eigentlichen Virus bedeutet.
  • Zur Frage, ob der derzeit zur Verfügung stehende mRNA-Impfstoff genetische Veränderungen herbei führen oder sogar die Fruchtbarkeit beeinträchtigen können, gibt es eine klare wissenschaftliche Aussage, die beides verneint: Es besteht keine Gefahr einer Integration von mRNA in das humane Genom. Beim Menschen befindet sich das Erbgut in Form von DNA im Zellkern. Ein direkter Einbau von mRNA aus dem Impfstoff in die DNA ist nicht möglich, da sich die chemischen Strukturen voneinander unterscheiden. In 60 Jahren mRNA-Forschung haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler noch nie beobachtet, dass mRNA aus dem Zellplasma in den Zellkern eindringt und somit das Erbgut verändern könnte. Es gibt auch keinen Hinweis darauf, dass die von den Körperzellen nach der Impfung aufgenommenen mRNA in DNA umgeschrieben wird, heißt es auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums. Wichtig auch: In fast allen Körperzellen befinden sich zu jedem Zeitpunkt zehntausende mRNA-Moleküle. Auch Viren, die beispielsweise einen Schnupfen verursachen, bringen regelmäßig mRNA-Teile in die Körperzellen ein – genauso wie das Coronavirus selbst, wenn sich eine Person mit diesem Erreger infiziert.

Sind wegen der Verwendung des mRNA-Impfstoffes Nebenwirkungen zu erwarten?

Impfreaktionen sind nicht gleich Neben-wirkungen! Auf Grund von klinischen Studien vor der Zulassung, die eine gute Verträglichkeit des Impfstoffes gezeigt haben, ist die Häufigkeit von Nebenwirkungen niedrig. Es kann allerdings, wie nach jeder Impfung, zu Impfreaktionen kommen. Impfreaktionen sind eigentlich ein gutes Zeichen dafür, dass Ihr Körper den Impfstoff aufnimmt und Antikörper entwickelt. Impfreaktionen können beispielsweise stärkere Kopfschmerzen, Glieder- und Gelenkschmerzen, lokale Einstichschmerzen am Arm, Müdigkeit oder grippeähnliche Symptome umfassen. Beobachten Sie Ihre Symptome und bei Fragen wenden Sie sich an Ihre/n Hausärzt/in, wie unter der Frage „Wo kann ich Nebenwirkungen melden?“ beschrieben.

Kann ich auch meine Kinder impfen lassen?

  • Zunächst werden die Impfstoffe nur für Erwachsene zur Verfügung stehen. Das ist einfach der Tatsache geschuldet, dass die Impfung noch nicht ausreichend bei Kindern und Jugendlichen getestet wurde. Deshalb kann sie noch nicht einheitlich für diese jüngeren Personengruppen empfohlen werden.
  • Wenn in hoffentlich naher Zukunft ein Impfstoff für Kinder entwickelt wird, muss dann ebenso wie für die Impfung für Erwachsene durch die Zulassungs- behörden sichergestellt sein, dass dieser wirksam und sicher ist.
  • Wenn es so weit ist, werden auch für Ihre Kinder Impfempfehlungen ausgesprochen.

Kann ich nach der Impfung auf die Abstandsregelung und Mund-Nasen-Schutz verzichten?

Der Impfschutz greift circa zwei bis drei Wochen nach der zweiten Impfung – und auch danach sind Sie weiterhin aufgefordert, die AHA-Regelungen einzuhalten. Trotz Immunität können Sie möglicherweise noch Überträgerin bzw. Überträger sein – die Regelungen gelten vorerst also weiterhin, zum Schutz aller.

Kann ich mich impfen lassen, wenn ich COVI-19 schon hatte?

Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass man nach einer COVID-19- Erkrankung immun ist. Wie lange die Schutzwirkung anhält, ist jedoch noch nicht abschließend zu beantworten. Wenn Sie bereits erkrankt waren, ist eine Impfung deshalb erst einmal nicht notwendig. Bei unbemerkt durchgemachter Infektion ist eine Impfung jedoch nicht schädlich.

Muss ich vor der Impfung einen COVID-19-Test machen lassen?

Nein, das ist nicht notwendig, solange Sie keine Symptome aufweisen. Die Verträglichkeit der Impfung wird durch eine akute Infektion auch nicht negativ beeinflusst.

Muss ich die Impfung selbst bezahlen?

Für die Bürgerinnen und Bürger ist  die Impfung unabhängig von ihrem Versicherungsstatus kostenlos.

Die Kosten für den Impfstoff übernimmt der Bund. Die Länder tragen gemeinsam mit der gesetzlichen Krankenversicherung und der privaten Krankenversicherung die Kosten für den Betrieb der Impfzentren.

Was bedeutet es, dass die Impfung eine Wirksamkeit von 95 % gegen COVID-19 hat?

Laut Herstellerangaben haben die Impfungen gegen COVID-19 eine hohe Wirksamkeit von bis zu 95 %. Die Studiendaten zeigten: Die Wahrscheinlichkeit, sich mit dem Virus zu infizieren, war bei den COVID-19-geimpften Teilnehmerinnen und Teilnehmer um 95 % geringer als bei den Placebo-geimpften Teilnehmenden. Kommt eine COVID-19-geimpfte Person also mit dem Erreger in Kontakt, wird sie mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht erkranken.

 
 
 

Ihr Weg zum Impfzentrum

Anfahrt mit dem PKW

Corona-Impfzentrum
Kreis Paderborn

Sälzerhalle
Upsprunger Straße 1
33154 Salzkotten

 

Anfahrt mit Bus & Bahn

Logo des nph

Das Impfzentrum in Salzkotten ist gut mit Bus und Bahn erreichbar:
Direkt vor dem Impfzentrum in der Sälzerhalle befindet sich die Bushaltestelle „Salzkotten, Upsprunger Str.“. Der Bahnhof Salzkotten liegt knappe 10 Minuten Fußweg vom Impfzentrum in der Sälzerhalle entfernt. Alle 30 Minuten fährt die RB 89 vom Paderborner Hauptbahnhof aus in Richtung Salzkotten und zurück.

Ihre Bus- und Bahnverbindungen können Sie sich in der Fahrplanauskunft unter www.fahr-mit.de anzeigen bzw. ausdrucken.

Telefonische Auskünfte zum Angebot von Bus & Bahn unter der Tel: 05251 / 29 30 400 ("fahr-mit“ – mobithek).

 
 
 

Dokumente zum Herunterladen

Impfstoff von BioNTech-Pfizer

Impfstoff von AstraZeneca

 
 
 
 

Dokumente in Leichter Sprache


Dokumente in Fremdsprachen und Gebärdensprache

  • Impfzentrum-Infopapier

    Hier finden Sie das Infopapier in 18 verschiedenen Fremdsprachen: Albanisch, Arabisch, Bulgarisch, Englisch, Farsi, Französisch, Griechisch, Italienisch, Kurmanci, Polnisch, Portugiesisch, Romanes, Rumänisch, Russisch, Sorani, Spanisch, Südkurdisch, Türkisch.
  • Einwilligungsbogen und Aufklärungsblatt

    Hier finden Sie die Dokumente in 19 Fremdsprachen: Albanisch, Arabisch, Bulgarisch, Dari, Englisch, Französisch, Kroatisch, Kurdisch, Paschtu, Persisch, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Serbisch, Spanisch, Tigrinisch, Türkisch, Urdu und Vietnamesisch.
  • Gebärdensprache

    Hier finden Sie Videos in Gebärdensprache, welche die verschiedenen Dokumente zum Impfzentrum erklären.
 
 

Fotos und Video


Zum Download

  • Bilder Impfzentrum

    Alle Bilder in hoher Auflösung als .ZIP zum Download. Bitte beachten Sie die Copyrigh-Hinweise!

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Weitere Informationen in unserem Impressum

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Priorisierung - Wer kann sich wann impfen lassen?

Das Bundesministerium für Gesundheit hat die in der Tabelle aufgeführte Priorisierung als Impfstrategie verordnet. Daran orientiert sich auch das Land NRW.

Die 53 Impfzentren im Land und somit auch das Impfzentrum in Salzkotten haben am 8. Februar ihre Arbeit aufgenommen. Geimpft werden derzeit  Menschen, die 80 Jahre und älter sind, tätige Personen in stationären und teilstationären Einrichtungen für ältere oder pflegebedürftige Menschen, die zuvor einen Termin gebucht haben.

Am 24.02. 2021 ist die erste Verordnung zur Änderung der Coronavirus-Impfverordnung in Kraft getreten. Sie folgt den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) und berücksichtigt erste Erfahrungen aus der Impfkampagne. Außerdem regelt sie den Einsatz des kürzlich zugelassenen Impfstoffs von AstraZeneca, der nach den Empfehlungen der STIKO für Personen zwischen 18 und 64 Jahren empfohlen wird.

Häufigste Fragen und Antworten zur Coronavirus-Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums finden Sie hier.

 
 
 
 

Wie viele Menschen wurden bereits geimpft?

Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe veröffentlicht fortlaufend Daten und Fakten zum Ablauf der Corona-Schutzimpfung. Hier können Sie verfolgen, wie viele Menschen im Kreis Paderborn bereits geimpft wurden.  Die Zahlen werden werktäglich aktualisiert.

Hier geht es zum Impfbericht der Kassenärztlichen Vereinigung.

Das Impf-Dashboard des Bundesministeriums für Gesundheit und des Robert-Koch-Instituts gibt einen graphisch aufbereiteten Überblick über den Stand der Impfungen in Deutschland.

Hier geht es zum Dashboard.

 
 
 
 

ÜBERSICHT DER ANSPRUCHSGRUPPEN DER CORONA-SCHUTZIMPFUNG IN DEUTSCHLAND

1. Höchste Priorität

(entspricht im Wesentlichen der STIKO-Empfehlung Stufe 1)

  • Über 80-Jährige
    (beginnend mit den ältesten Jahrgängen)
  • Personen, die in stationären und teilstationären Einrichtungen für ältere oder pflegebedürftige
    Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind
  • Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten sowie Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege Begutachtungs- oder Prüftätigkeiten ausüben
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit sehr hohem Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, wie Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdiensten, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, SARS-CoV-2-Impfzentren und in Bereichen mit aerosolgenerierenden Tätigkeiten
  • Personen, die in medizinischen Einrichtungen Menschen mit einem sehr hohen Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf behandeln, betreuen oder pflegen (v.a. Onkologie und Transplantationsmedizin)
  • Ambulant tätiges medizinisches Personal mit regelmäßigem und unmittelbaren Patientenkontakt. Hierzu gehören zum Beispiel (Zahn-)Ärzte, deren medizinisches Praxispersonal, Heilmittelerbringer sowie Hebammen
  • Personen, die im Öffentlichen Gesundheitsdienst tätig sind
  • Personen von Blut- und Plasmaspendediensten
  • Personal in SARS-CoV-2-Impf- und Testzentren

2. Hohe Priorität

(entspricht im Wesentlichen der STIKO-Empfehlung Stufe 2 und 3)

  • Über 70-Jährige
  • Personen mit Trisomie 21, Personen nach Organtransplantation, Demenz, geistiger Behinderung, schwerer psychiatrischer Erkrankung (bipolare Störung, Schizophrenie, schwere Depression), Personen mit malignen hämatologischen Erkrankungen, behandlungsbedürftigen Tumorerkrankungen (Remission von weniger als fünf Jahren), Personen mit
  • interstitieller oder anderer schweren chronischen Lungenerkrankungen,
    COPD, Mukoviszidose, Personen mit Diabetes mellitus (≥ 7,5%), Leberzirrhose
    oder einer anderen chronischen Leber- und auch Nierenerkrankungen,
    Personen mit Adipositas (BMI über 40)
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen, von einer nicht in einer Einrichtung
  • befindlichen pflegebedürftigen Person, die unter eine der vorher genannten Personengruppen fällt
  • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund
  • besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von Schwangeren
  • Personen, die in stationären und teilstationären Einrichtungen für
  • geistig oder psychisch behinderte Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig oder psychisch behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere Ärztinnen und Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem unmittelbarem Patientenkontakt, Personal
  • der Blut- und Plasmaspendedienste und in SARS-CoV-2-Testzentren
  • Polizei- und Ordnungskräfte, Soldatinnen und Soldaten, die im Dienst,
  • etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
  • Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege und in Grundschulen, Sonderschulen oder Förderschulen tätig sind
  • Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in besonders relevanten Positionen der Krankenhausinfrastruktur
  • Personen, die in Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen untergebracht
  • oder tätig sind
  • Personen, die im Rahmen der nach Landesrecht anerkannten Angebote
  • zur Unterstützung im Alltag im Sinne des
    § 45a SGB XI regelmäßig bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen tätig sind

3. Erhöhte Priorität

(entspricht im Wesentlichen der STIKO-Empfehlung Stufe 4 und 5)

  • Über 60-Jährige
  • Personen mit behandlungsfreien in Remission befindlichen Krebserkrankungen (Remission von mehr als fünf Jahren), Personen mit
    Immundefizienz oder HIV-Infektion, Autoimmunerkrankungen oder rheumatologische Erkrankungen, Personen mit einer Herzinsuffizienz,
    Arrhythmie, einem Vorhofflimmern, einer koronaren Herzkrankheit oder arterieller Hypertonie, mit zerebrovaskulären
    Erkrankungen, Apoplex oder einer anderen chronischen neurologischen
    Erkrankung, mit Asthma bronchiale, mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung, Personen mit Diabetes mellitus (< 7,5%),
    Personen mit Adipositas (BMI über 30)
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von einer nicht in einer Einrichtung
  • befindlichen pflegebedürftigen Person, die unter die beiden vorher genannten Personengruppen fällt
  • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer
  • Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht
  • Personen in besonders relevanter Position in Regierungen, Verwaltungen
  • und den Verfassungsorganen, in der Bundeswehr, bei der Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz und THW, Justiz, in den Auslandsvertretungen der Bundesrepublik Deutschland oder bei Organisationen der Entwicklungs-zusammenarbeit mit Sitz in Deutschland
  • Personen, die in besonders relevanter Position in Einrichtungen und Unternehmen der kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, im Bestattungswesen,
  • in der Ernährungswirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung, in der Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft,
    im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigem
  • Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere in Laboren, und Personal, das keine Patientinnen oder Patienten betreut
  • Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind
  •  Personen, die in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und in Schulen, die nicht Grundschulen, Sonderschulen oder Förderschulen sind, tätig sind
  • Personen mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen
 

4. Alle Personen, die nicht der Gruppe 1 bis 3 angehören

Priorisierungen innerhalb der Gruppen sind je nach Bundesland möglich                Quelle: Bundesministerium für Gesundheit                             Für aktuelle Informationen besuchen Sie bitte
                                                                                                                                                                     Stand: Impfverordnung vom 23.02.2021                                    die Webseite: www.corona-schutzimpfung.de

 
 

Informationsvideos zur Impfung und den Ablauf im Impfzentrum - mehrsprachig und mit Gebärdenübersetzung


Impfzentrum Infofilm
Vaccination center info film with English subtitles
Информационный фильм о прививочном центре с русскими субтитрами
Aşılama merkezi Türkçe altyazılı bilgi filmi
Impfzentrum Infofilm mit Gebärdenübersetzung





 
 

Hilfreiche Internetseiten zum Thema Corona-Schutzimpfung


  • Corona-Schutzimpfung.de

    Informationsangebot des Bundesministeriums für Gesundheit zur Corona-Schutzimfpung
  • 116117.de

    Die Telefonnummer des Patiententelefons der Kassenärztlichen Vereinigung 116117 gibt dieser Internetseite zugleich ihren Name. Hier erhalten Sie nicht nur Informationen zur Impfung, sondern können auch ab dem 25. Januar online Impftermine vereinbaren.
  • Robert-Koch-Institut

    Das RKI beantwortet hier ausführlich Fragen zu den verschiedenen Impfstoffen, der Impfstrategie und veröffentlicht Zahlen der erfolgten Impfungen.
 
 

Pressemitteilungen zum Thema Impfen


Alle Pressemitteilungen im Zusammenhang mit dem Coronaimpfzentrum des Kreises Paderborn und Informationen zum Impfen finden Sie hier

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Kreis Paderborn
Aldegreverstraße 10 – 14
33102 Paderborn

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