Am 23. August 1953, also vor 50 Jahren, wurde der Ehrenfriedhof Böddeken eingeweiht und in die Obhut des Kreises Büren übergeben. Er übernahm damit insbesondere die Pflicht, den Friedhof ordnungsgemäß zu unterhalten; seit der kommunalen Gebietsreform Anfang 1975 ist das eine selbstverständliche Aufgabe des Kreises Paderborn.
Bei den auf dem Ehrenfriedhof bestatteten Toten handelt es sich fast ausnahmslos um Opfer der Kämpfe in den letzten Tagen des 2. Weltkrieges. Ihre Gräber lagen zunächst auf kleinen Dorffriedhöfen, auf Äckern und an Wegrändern. Zur Sicherung des dauernden Ruherechts wurden sie hauptsächlich aus den Kreisen Büren, Paderborn und Warburg in dieser Gräberstätte zur letzten Ruhe gebettet, unter ihnen auch 10 Gefallene aus dem Weltkrieg 1914/18. Neben der Pflege des Friedhofs durch den Kreis Paderborn nimmt sich der Kreisverband Paderborn im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge dieser Kriegsgräberstätte an. Gemeinsam mit vielen freiwilligen Helfern, insbesondere von Schützenbruderschaften und –vereinen, von Kameradschaften ehemaligen Soldaten und Reservisten, dem THW und Jugendgruppen aus dem Kreisgebiet, wird ein wesentlicher Beitrag zur Unterhaltung dieses Ortes der Stille im Tal des Friedens bei Böddeken geleistet.
Landrat Dr. Rudolf Wansleben, der auch Vorsitzender des Kreisverbandes Paderborn im Volksbund ist, führt dazu aus, dass Friedhöfe ein wichtiger Bestandteil unserer Kulturlandschaft seien. Beim Begriff „Friedhof“ denken wir in unserer Gesellschaft wohl vornehmlich an Tod und Trauer, an Abschiednehmen und Beerdigung. Aber Friedhöfe erfüllen in unserer Welt weit mehr Funktionen. Ein Friedhof ist auch ein Ort der Besinnung, ein Ort der stillen Einkehr, ein Ort der Geschichte, ein Ort des Friedens.
Neben der Primärfunktion Soldatenfriedhof hat Böddeken die Funktion eines regional zentralen Ortes des Gedenkens an die Toten insbesondere des 2. Weltkrieges. Diese Kriegsgräberstätte gibt uns allen Gelegenheit, über Vergangenes nachzudenken und gleichzeitig den Blick für die Gegenwart und Zukunft zu öffnen, Vorurteile abzubauen, Toleranz zu üben, an Verständigung und Versöhnung zu appellieren und an Frieden zu mahnen. Dazu dient u.a. die Zentrale Gedenkfeier anlässlich des jährlichen Volkstrauertages, die der Kreisverband Paderborn hier gemeinsam mit vielen Vereinen, Verbänden, Soldaten, Reservisten, den Feuerwehren und anderen Organisationen durchführt.
Bei den auf dem Ehrenfriedhof bestatteten Toten handelt es sich fast ausnahmslos um Opfer der Kämpfe in den letzten Tagen des 2. Weltkrieges. Ihre Gräber lagen zunächst auf kleinen Dorffriedhöfen, auf Äckern und an Wegrändern. Zur Sicherung des dauernden Ruherechts wurden sie hauptsächlich aus den Kreisen Büren, Paderborn und Warburg in dieser Gräberstätte zur letzten Ruhe gebettet, unter ihnen auch 10 Gefallene aus dem Weltkrieg 1914/18. Neben der Pflege des Friedhofs durch den Kreis Paderborn nimmt sich der Kreisverband Paderborn im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge dieser Kriegsgräberstätte an. Gemeinsam mit vielen freiwilligen Helfern, insbesondere von Schützenbruderschaften und –vereinen, von Kameradschaften ehemaligen Soldaten und Reservisten, dem THW und Jugendgruppen aus dem Kreisgebiet, wird ein wesentlicher Beitrag zur Unterhaltung dieses Ortes der Stille im Tal des Friedens bei Böddeken geleistet.
Landrat Dr. Rudolf Wansleben, der auch Vorsitzender des Kreisverbandes Paderborn im Volksbund ist, führt dazu aus, dass Friedhöfe ein wichtiger Bestandteil unserer Kulturlandschaft seien. Beim Begriff „Friedhof“ denken wir in unserer Gesellschaft wohl vornehmlich an Tod und Trauer, an Abschiednehmen und Beerdigung. Aber Friedhöfe erfüllen in unserer Welt weit mehr Funktionen. Ein Friedhof ist auch ein Ort der Besinnung, ein Ort der stillen Einkehr, ein Ort der Geschichte, ein Ort des Friedens.
Neben der Primärfunktion Soldatenfriedhof hat Böddeken die Funktion eines regional zentralen Ortes des Gedenkens an die Toten insbesondere des 2. Weltkrieges. Diese Kriegsgräberstätte gibt uns allen Gelegenheit, über Vergangenes nachzudenken und gleichzeitig den Blick für die Gegenwart und Zukunft zu öffnen, Vorurteile abzubauen, Toleranz zu üben, an Verständigung und Versöhnung zu appellieren und an Frieden zu mahnen. Dazu dient u.a. die Zentrale Gedenkfeier anlässlich des jährlichen Volkstrauertages, die der Kreisverband Paderborn hier gemeinsam mit vielen Vereinen, Verbänden, Soldaten, Reservisten, den Feuerwehren und anderen Organisationen durchführt.
