„Für den Frieden zu arbeiten heißt gegen das Vergessen zu arbeiten. Dazu gehört dann auch kritische Fragen zu stellen und aus den Antworten lernen zu wollen. Das alles ist eine Daueraufgabe, die immer wieder neu zu leisten ist. Die Pädagogen und Schüler des Richard-von-Weizsäcker-Berufskollegs Paderborn im Verbund mit der Jugendberufshilfe des Kreises Paderborn tun dies seit 15 Jahren. Ein solch vorbildliches Engagement kann nicht hoch genug bewertet werden". Mit diesen Worten verabschiedete Landrat Dr. Rudolf Wansleben in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Kreisverbandes im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge 20 Schüler der Vorklasse zum Berufsgrundschuljahr des Richard-von-Weizsäcker-Berufskollegs, die noch bis zum 28. Mai mit ihren zwei Betreuern an einem Projekt des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge auf dem Soldatenfriedhof Ysselsteyn in Holland teilnehmen.
Von Anfang an dabei war Willi Maaßen, der auf Kreisebene zu den „Pionieren der Volksbundarbeit" zählt und auch diese Fahrt begleitet. „Die Förderung von Jugendbegegnungen, das gemeinsame Wirken junger Menschen an den Gräbern der Opfer von Krieg, Terror und Gewaltherrschaft ist für Willi Maaßen nicht nur ein pädagogisches Anliegen sondern auch aktiver, persönlicher Einsatz für Versöhnung und Achtung des humanitären Völkerrechts", stellte der Landrat bei der Verabschiedung heraus.
Die Klassenfahrten der ganz anderen Art kommen offensichtlich an, zumindest das Berufskolleg ist im 15. Jahr dabei. Neben Pflegearbeiten auf dem deutschen Soldatenfriedhof in Ysselsteyn stehen auch Seminarreihen des Volksbundes auf dem täglichen Stundenplan. Insgesamt ist die Fahrt jedoch praxisorientiert: Bänke und Nistkästen, die von Schülern im Werkpraxisunterricht zu Hause in Paderborn gefertigt und auf dem riesigen Areal des Kriegsgräberfriedhofs Ysselsteyn im Laufe der Jahre bereits aufgestellt bzw. aufgehängt worden waren, werden grundlegend überholt oder repariert, neue Werkstücke kommen hinzu. Die Bilanz nach 15 Jahren ist beachtlich.
So stammen beispielsweise alle Nist- und Brutkästen komplett aus den Fachwerkstätten des Richard-von-Weizsäcker-Berufskollegs. In diesem Jahr haben sich der Klassenlehrer Willi Maaßen und der Sozialarbeiter Markus Henke von der Kreisverwaltung Paderborn etwas ganz Besonderes ausgedacht: Aus alten Fahrradfelgen soll ein Kunstwerk mit mahnendem Charakter entstehen, das seinen Standort im Jugendlagerbereich finden wird. Zum Programm des Work-Camp zählen zudem der Besuch des Kriegs- und Widerstandsmuseums in Overloon und eine Exkursion zum Soldatenfriedhof Lommel in Belgien. Sportliche Veranstaltungen fehlen im Rahmen der deutsch-niederländischen Jugendbegegnung nicht: Auch auf dem Fußballfeld wird gepunktet.
Von Anfang an dabei war Willi Maaßen, der auf Kreisebene zu den „Pionieren der Volksbundarbeit" zählt und auch diese Fahrt begleitet. „Die Förderung von Jugendbegegnungen, das gemeinsame Wirken junger Menschen an den Gräbern der Opfer von Krieg, Terror und Gewaltherrschaft ist für Willi Maaßen nicht nur ein pädagogisches Anliegen sondern auch aktiver, persönlicher Einsatz für Versöhnung und Achtung des humanitären Völkerrechts", stellte der Landrat bei der Verabschiedung heraus.
Die Klassenfahrten der ganz anderen Art kommen offensichtlich an, zumindest das Berufskolleg ist im 15. Jahr dabei. Neben Pflegearbeiten auf dem deutschen Soldatenfriedhof in Ysselsteyn stehen auch Seminarreihen des Volksbundes auf dem täglichen Stundenplan. Insgesamt ist die Fahrt jedoch praxisorientiert: Bänke und Nistkästen, die von Schülern im Werkpraxisunterricht zu Hause in Paderborn gefertigt und auf dem riesigen Areal des Kriegsgräberfriedhofs Ysselsteyn im Laufe der Jahre bereits aufgestellt bzw. aufgehängt worden waren, werden grundlegend überholt oder repariert, neue Werkstücke kommen hinzu. Die Bilanz nach 15 Jahren ist beachtlich.
So stammen beispielsweise alle Nist- und Brutkästen komplett aus den Fachwerkstätten des Richard-von-Weizsäcker-Berufskollegs. In diesem Jahr haben sich der Klassenlehrer Willi Maaßen und der Sozialarbeiter Markus Henke von der Kreisverwaltung Paderborn etwas ganz Besonderes ausgedacht: Aus alten Fahrradfelgen soll ein Kunstwerk mit mahnendem Charakter entstehen, das seinen Standort im Jugendlagerbereich finden wird. Zum Programm des Work-Camp zählen zudem der Besuch des Kriegs- und Widerstandsmuseums in Overloon und eine Exkursion zum Soldatenfriedhof Lommel in Belgien. Sportliche Veranstaltungen fehlen im Rahmen der deutsch-niederländischen Jugendbegegnung nicht: Auch auf dem Fußballfeld wird gepunktet.
