Ihr Wochenende gestalten 35 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10 und 11 des Gymnasiums Schloß Neuhaus auf der deutschen Kriegsgräberanlage in Ysselsteyn/Holland sowie im Kriegs- und Widerstandsmuseum Overloon (ebenfalls Holland). Zunächst ist die Schülergruppe im Rahmen eines Arbeitseinsatzes mit Pflegearbeiten vor den einzelnen Grabkreuzen und mit der Recherche von Einzelschicksalen gefallener deutscher Soldaten im 2. Weltkrieg beschäftigt und diskutiert mit Zeitzeugen. Der Aufenthalt auf diesem Soldatenfriedhof (31.585 Tote) endet mit einer Gedenkstunde.
Im Kriegs- und Widerstandsmuseum Overloon befassen sich die Jugendlichen mit der Geschichte des sog. Dritten Reiches und des 2. Weltkrieges speziell in Holland und setzen sich mit den Beziehungen dieses Nachbarlandes zu Deutschland auseinander. Die Jugendlichen lernen den Inhalt zwischen „wahr“ und „unwahr“, „Tatsache“ und „Meinung“, „Generalisierung“, „Vorurteile“, „Grundrechte“ und „Diskriminierung“ verstehen. Sie werden ermuntert, bewusst Entscheidungen zu treffen und lernen überdies die Bedeutung des Volksbund-Leitsatzes „Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden“ kennen.
Die Leitung dieses Wochenendes, das die Schülerinnen und Schüler zum Großteil in ihrer Freizeit auf dieser Kriegsgräberanlage in Holland verbringen, obliegt der Klassenlehrerin Nina Conredel, die von dem Pädagogen Siegfried Rojahn begleitet wird.
Der Vorsitzende des Kreisverbandes Paderborn im Volksbund, Dr. Rudolf Wansleben, verabschiedete gemeinsam mit Schulleiter Bernhard Gödde die Schülergruppe am Tage der Abfahrt (10.6.2005) und betonte, dass Kriegsgräberstätten zeigen, wie wertvoll der Friede ist und insbesondere am Grab eines Gleichaltrigen, der in frühester Jugend gefallen ist, die Tragödie des Krieges für die Schülerinnen und Schüler nachvollziehbar wird. Das Heranführen der Jugendlichen zum Frieden ist für uns eine Aufgabe, die wir sehr ernst nehmen.
Im Kriegs- und Widerstandsmuseum Overloon befassen sich die Jugendlichen mit der Geschichte des sog. Dritten Reiches und des 2. Weltkrieges speziell in Holland und setzen sich mit den Beziehungen dieses Nachbarlandes zu Deutschland auseinander. Die Jugendlichen lernen den Inhalt zwischen „wahr“ und „unwahr“, „Tatsache“ und „Meinung“, „Generalisierung“, „Vorurteile“, „Grundrechte“ und „Diskriminierung“ verstehen. Sie werden ermuntert, bewusst Entscheidungen zu treffen und lernen überdies die Bedeutung des Volksbund-Leitsatzes „Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden“ kennen.
Die Leitung dieses Wochenendes, das die Schülerinnen und Schüler zum Großteil in ihrer Freizeit auf dieser Kriegsgräberanlage in Holland verbringen, obliegt der Klassenlehrerin Nina Conredel, die von dem Pädagogen Siegfried Rojahn begleitet wird.
Der Vorsitzende des Kreisverbandes Paderborn im Volksbund, Dr. Rudolf Wansleben, verabschiedete gemeinsam mit Schulleiter Bernhard Gödde die Schülergruppe am Tage der Abfahrt (10.6.2005) und betonte, dass Kriegsgräberstätten zeigen, wie wertvoll der Friede ist und insbesondere am Grab eines Gleichaltrigen, der in frühester Jugend gefallen ist, die Tragödie des Krieges für die Schülerinnen und Schüler nachvollziehbar wird. Das Heranführen der Jugendlichen zum Frieden ist für uns eine Aufgabe, die wir sehr ernst nehmen.
