An einer sog. Berlin-Projektwoche nehmen 67 Schülerinnen und Schüler der beiden Klassen 10 des Goerdeler Gymnasiums Paderborn in der Zeit vom 22. - 24.06.2005 unter der Leitung von Studiendirektor Manfred Joachim in Begleitung der Pädagogen Frau Stuke und Herrn Dohmann teil. Ziel dieser Projektwoche ist die Vermittlung und Bedeutung von Versöhnung und Frieden. die Vermittlung der Sinnlosigkeit von Krieg und Gewaltherrschaft. Dazu wird in Berlin die jeweilige und mit dem Ort verbundene Geschichte pädagogisch aufgearbeitet, teilweise unter Einbeziehung von Zeitzeugen. So sind Schwerpunkte des Berlin-Programms der Besuch der Gedenkstätte Plötzensee und der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, wobei vor allem das Gedenken an den Namenspatron dieser Schule, Karl Friedrich Goerdeler, mit im Vordergrund steht.
Das Berlin-Programm dient dabei als Plattform für die geschichtliche, kulturelle und politische Auseinandersetzung mit dem Friedensgedanken des Volksbundes. Diese pädagogische Arbeit mit der Schülergruppe hat zum Inhalt, dass die jungen Menschen die Vergangenheit verstehen lernen, damit der Frieden eine Chance hat.
Wir alle, und zwar jeder von uns, tragen eine gesellschaftliche Verantwortung für den Frieden und für ein Leben im friedlichen Miteinander, so der Vorsitzende des Kreisverbandes Paderborn, Dr. Rudolf Wansleben, am Tage der Verabschiedung der Schülergruppe und der Pädagogen. Ausdrücklich dankte der Vorsitzende dem Unternehmen Friedrich Klingenthal, das dieses Projekt großherzig unterstützt.