Mit der Jugendarbeit verbindet der Volksbund das Ziel, junge Menschen an die Gräber der Opfer von Krieg und Gewalt zu führen und sie für die Folgen von Krieg und Gewalt zu sensibilisieren.
So pflegen Jugendliche Kriegsgräberstätten, um diese als Mahnung zum Frieden zu erhalten. Sie tun dies in internationalen Workcamps während der Sommerferien im In- und Ausland sowie im Rahmen von (Schul-)Projektwochen in den Jugendbegegnungsstätten des Volksbundes im Ausland. Auf diesem Wege erreicht der Volksbund inzwischen jährlich rund 10.000 junge Leute.
Weiterhin bieten wir Schülern und Lehrern vielfältige Unterstützung bei der Gestaltung und Verwirklichung von Projekten zur Kriegsgräberpflege und bei der kritischen Auseinandersetzung mit der Geschichte. Nehmen Sie einfach mit uns Kontakt auf!
In den Jugendarbeitskreisen (JAK) engagieren sich junge Menschen für die Aufgaben und Ziele des Volksbundes und gestalten in Zusammenarbeit mit den Landesjugendreferenten eigene Projekte. Die JAK-Terminbörse gibt Ihnen Auskunft über künftige Aktionen in den Bundesländern.
Dem Kreisverband Paderborn im Volksbund ist die Jugendarbeit ein besonderes Anliegen. Es ist schon zur Tradition geworden, dass aus dem Kreisgebiet seit 1987/88 mehrere Schulen an internationalen Jugendbegegnungen, an Workcamps und Projekten auf deutschen Soldatenfriedhöfen im Ausland, insbesondere auf den Kriegsgräberstätten Ysselsteyn/Holland und Lommel/Belgien, teilnehmen. Jährlich ist eine Teilnehmerzahl von bis zu 220 Schüler/Innen bzw. Jugendlichen zu verzeichnen.
50 Jahre Jugendarbeit - 2003 war Jubiläumsjahr
Jugendliche christlicher Organisationen prägten 1953 im ersten Workcamp des Volksbundes in Lommel (Belgien) das Motto ihrer Arbeit an den Kriegsgräbern:„Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden“. Dieses Leitwort wandelte sich im Laufe der Jahre von der Versöhnung zur Verständigung und Freundschaft. Bisher haben mehr als 180.000 Jugendliche aus Deutschland und vielen europäischen Ländern an fast 4.000 Workcamps in 35 Ländern Europas und Nordafrikas teil- genommen. Deshalb feiert der Volksbund im Jahr 2003 „50 Jahre Jugendarbeit“ durch zahlreiche unterschiedliche Aktionen.
Hier im Internet findet Ihr ein besonderes Workcamp zum Jubiläumsjahr -die Karawane 2003: Junge Leute aus aller Welt „ziehen“ von Berlin über Dresden, Frankfurt a.M. und Sonthofen im Allgäu bis Konstanz/Bodensee und beschäftigen sich durch die Arbeit auf Kriegsgräberstätten und in Workshops mit der Vergangenheit und mit der Bedeutung von Toleranz und Zusammenarbeit für ein friedliches Miteinander der Menschen.
Die einzelnen Landesverbände planen zahlreiche weitere Aktionen.
Förderung der Jugendarbeit durch den Kreisverband Paderborn
Seit nahezu 20 Jahren führt der Kreisverband Paderborn im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge mit steigendem Erfolg Projektwochen für junge Menschen auf Soldatenfriedhöfen, unter anderem in Lommel/Belgien und Ysselsteyn/Holland, durch. Diese Projektwochen vollziehen sich zur Zeit so, dass Schüler/innen der Klassen 8 – 12 gemeinsam mit ihren Betreuern diese Kriegsgräberstätten für die Dauer von einer Woche aufsuchen, um dort z. B. Pflegearbeiten an den Grabkreuzen zu verrichten. Mit persönlichem Engagement helfen die Jugendlichen so mit, dass die Soldatenfriedhöfe als Mahnmale für den Frieden erhalten bleiben.
Der Kreisverband Paderborn Volksbund arbeitet zur Zeit und mit wachsendem Erfolg daran, diese Projektwochen auch anderen jugendlichen Gruppen, Jugendfeuerwehr, Jungschützen usw. zugänglich zu machen.
Der Gang über ein Gräberfeld, das Betrachten der knappen Angaben zur Person auf Grabsteinen erzeugt Betroffenheit und ist Motivation zur möglichen authentischen Erkundung von Einzelschicksalen. Die Auseinandersetzung mit Krieg, Gewalt und Terror bei der Arbeit auf einem Soldatenfriedhof entwickelt bei den Jugendlichen Bewusstsein und Nachsicht, löst Verständigung und Versöhnung aus. Praktisches Lernen aus der Geschichte führt zu einem Zuwachs an menschlicher Verantwortung. Kriegsgräberstätten zeigen, wie wertvoll der Friede ist. Ohne einen Krieg selbst miterlebt zu haben, werden Jugendliche vor dem Grab eines Gleichaltrigen nachdenklich. Hier hört die Geschichte auf, nur oberflächlich zu sein.
Viele Jugendliche aus verschiedenen Schulen im Kreis Paderborn (u. a. die Hauptschulen Büren, Delbrück, Hövelhof, Niederntudorf, Lichtenau und Ostenland, Gesamtschulen Elsen und Friedrich-von-Spee Paderborn, Realschulen Bad Lippspringe und Delbrück, Goerdeler Gymnasium Paderborn und Gymnasium Schloss Neuhaus, Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg, tbz Paderborn) arbeiten in jedem Jahr im Auftrag des Volksbundes auf Kriegsgräberstätten und denken bei ihrer Arbeit über eine Zukunft ohne Gewalt nach.
In Begegnungsstätten und Jugendcamps bei den Soldatenfriedhöfen machen wir diese jungen Menschen in Projektaufenthalten und Seminaren mit der Geschichte, die meist nur die Sprache der Gewalt kannte und leider auch heute noch immer kennt, vertraut.
Das Heranführen der Jugendlichen zum Frieden ist für uns eine Aufgabe, die wir sehr ernst nehmen. Deshalb arbeiten wir sehr eng mit Schulen, in der Regel sind das die Hauptschulen, und mit Vereinen zusammen. Wir lassen es uns nicht nehmen, die Jugendlichen und Betreuer auf ihre Arbeit vorzubereiten, sie am Tage der Abfahrt zu einer Projektwoche auf einem Soldatenfriedhof persönlich zu verabschieden und bereiten anschließend die Erlebnisse der Jugendlichen bei einem gemeinsamen Treffen auf. Wir lassen darüber in der Presse berichten, um so den Jugendlichen den Wertgehalt ihrer vorbildhaften Arbeit zu verdeutlichen.
Die Förderung der Jugendarbeit ist mit erheblichen Ausgaben verbunden. Die jungen Menschen und ihre Eltern selbst sind teilweise kaum noch in der Lage, Aufenthalte ihrer Kinder in Begegnungsstätten und Jugendcamps zu tragen. Der Kreisverband Paderborn im Volksbund unterstützt bzw. finanziert deshalb solche Projekte und ist dabei sehr und mehr denn je auf Spenden angewiesen.
Wir beabsichtigen, die Jugendprojektwochen weiter zu fördern. Natürlich ist ein Aufenthalt in einer Anlage zum Beispiel in den Niederlanden mit einer größeren Anfahrt für eine Jugendgruppe verbunden, so dass wir immer wieder derartige Fahrten mit zwischen 1000 und 2000 € fördern, um die Mehrkosten aufzufangen und Anreize zu bieten.
Aufgrund der großherzigen Unterstützung von Unternehmen aus der freien Wirtschaft im Kreisgebiet Paderborn, verschiedenen Einzelpersonen und der Stiftung der Sparkasse für den Kreis Paderborn ist es dem Kreisverband Paderborn im Volksbund ab 2004 ermöglicht worden, verschiedene Projekte der Friedensarbeit durchzuführen.
Mit großer Resonanz konnten im Jahr 2004 bereits 611, im Jahr 2005 inzwischen 682 und im Jahr 2006 insgeasmt 771 junge Menschen, in der Regel Schülerinnen und Schüler von Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien, Berufskollegs und Auszubildende des Kolping-Bildungswerks Paderborn sowie Mitglieder der Kreisjugendfeuerwehr über das Projekt „Tage für den Frieden“ an die Leitziele des Volksbundes “Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden” herangeführt werden.
Spendengelder zur Förderung der Jugendarbeit des Kreisverbandes Paderborn nimmt die Landesgeschäftsstelle des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge Nordrhein-Westfalen in 45131 Essen, Alfredstr. 213, unter der Kontonummer 150 37 70 bei der Commerzbank in Essen (BLZ 360 400 39) gerne entgegen. Von dort wird über die Spende eine Zuwendungsbestätigung erteilt.
Weitere Informationen zur Förderung der Jugendarbeit wollen Sie bitte auch den Pressemitteilungen entnehmen.
So pflegen Jugendliche Kriegsgräberstätten, um diese als Mahnung zum Frieden zu erhalten. Sie tun dies in internationalen Workcamps während der Sommerferien im In- und Ausland sowie im Rahmen von (Schul-)Projektwochen in den Jugendbegegnungsstätten des Volksbundes im Ausland. Auf diesem Wege erreicht der Volksbund inzwischen jährlich rund 10.000 junge Leute.
Weiterhin bieten wir Schülern und Lehrern vielfältige Unterstützung bei der Gestaltung und Verwirklichung von Projekten zur Kriegsgräberpflege und bei der kritischen Auseinandersetzung mit der Geschichte. Nehmen Sie einfach mit uns Kontakt auf!
In den Jugendarbeitskreisen (JAK) engagieren sich junge Menschen für die Aufgaben und Ziele des Volksbundes und gestalten in Zusammenarbeit mit den Landesjugendreferenten eigene Projekte. Die JAK-Terminbörse gibt Ihnen Auskunft über künftige Aktionen in den Bundesländern.
Dem Kreisverband Paderborn im Volksbund ist die Jugendarbeit ein besonderes Anliegen. Es ist schon zur Tradition geworden, dass aus dem Kreisgebiet seit 1987/88 mehrere Schulen an internationalen Jugendbegegnungen, an Workcamps und Projekten auf deutschen Soldatenfriedhöfen im Ausland, insbesondere auf den Kriegsgräberstätten Ysselsteyn/Holland und Lommel/Belgien, teilnehmen. Jährlich ist eine Teilnehmerzahl von bis zu 220 Schüler/Innen bzw. Jugendlichen zu verzeichnen.
50 Jahre Jugendarbeit - 2003 war Jubiläumsjahr
Jugendliche christlicher Organisationen prägten 1953 im ersten Workcamp des Volksbundes in Lommel (Belgien) das Motto ihrer Arbeit an den Kriegsgräbern:„Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden“. Dieses Leitwort wandelte sich im Laufe der Jahre von der Versöhnung zur Verständigung und Freundschaft. Bisher haben mehr als 180.000 Jugendliche aus Deutschland und vielen europäischen Ländern an fast 4.000 Workcamps in 35 Ländern Europas und Nordafrikas teil- genommen. Deshalb feiert der Volksbund im Jahr 2003 „50 Jahre Jugendarbeit“ durch zahlreiche unterschiedliche Aktionen.
Hier im Internet findet Ihr ein besonderes Workcamp zum Jubiläumsjahr -die Karawane 2003: Junge Leute aus aller Welt „ziehen“ von Berlin über Dresden, Frankfurt a.M. und Sonthofen im Allgäu bis Konstanz/Bodensee und beschäftigen sich durch die Arbeit auf Kriegsgräberstätten und in Workshops mit der Vergangenheit und mit der Bedeutung von Toleranz und Zusammenarbeit für ein friedliches Miteinander der Menschen.
Die einzelnen Landesverbände planen zahlreiche weitere Aktionen.
Förderung der Jugendarbeit durch den Kreisverband Paderborn
Seit nahezu 20 Jahren führt der Kreisverband Paderborn im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge mit steigendem Erfolg Projektwochen für junge Menschen auf Soldatenfriedhöfen, unter anderem in Lommel/Belgien und Ysselsteyn/Holland, durch. Diese Projektwochen vollziehen sich zur Zeit so, dass Schüler/innen der Klassen 8 – 12 gemeinsam mit ihren Betreuern diese Kriegsgräberstätten für die Dauer von einer Woche aufsuchen, um dort z. B. Pflegearbeiten an den Grabkreuzen zu verrichten. Mit persönlichem Engagement helfen die Jugendlichen so mit, dass die Soldatenfriedhöfe als Mahnmale für den Frieden erhalten bleiben.
Der Kreisverband Paderborn Volksbund arbeitet zur Zeit und mit wachsendem Erfolg daran, diese Projektwochen auch anderen jugendlichen Gruppen, Jugendfeuerwehr, Jungschützen usw. zugänglich zu machen.
Der Gang über ein Gräberfeld, das Betrachten der knappen Angaben zur Person auf Grabsteinen erzeugt Betroffenheit und ist Motivation zur möglichen authentischen Erkundung von Einzelschicksalen. Die Auseinandersetzung mit Krieg, Gewalt und Terror bei der Arbeit auf einem Soldatenfriedhof entwickelt bei den Jugendlichen Bewusstsein und Nachsicht, löst Verständigung und Versöhnung aus. Praktisches Lernen aus der Geschichte führt zu einem Zuwachs an menschlicher Verantwortung. Kriegsgräberstätten zeigen, wie wertvoll der Friede ist. Ohne einen Krieg selbst miterlebt zu haben, werden Jugendliche vor dem Grab eines Gleichaltrigen nachdenklich. Hier hört die Geschichte auf, nur oberflächlich zu sein.
Viele Jugendliche aus verschiedenen Schulen im Kreis Paderborn (u. a. die Hauptschulen Büren, Delbrück, Hövelhof, Niederntudorf, Lichtenau und Ostenland, Gesamtschulen Elsen und Friedrich-von-Spee Paderborn, Realschulen Bad Lippspringe und Delbrück, Goerdeler Gymnasium Paderborn und Gymnasium Schloss Neuhaus, Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg, tbz Paderborn) arbeiten in jedem Jahr im Auftrag des Volksbundes auf Kriegsgräberstätten und denken bei ihrer Arbeit über eine Zukunft ohne Gewalt nach.
In Begegnungsstätten und Jugendcamps bei den Soldatenfriedhöfen machen wir diese jungen Menschen in Projektaufenthalten und Seminaren mit der Geschichte, die meist nur die Sprache der Gewalt kannte und leider auch heute noch immer kennt, vertraut.
Das Heranführen der Jugendlichen zum Frieden ist für uns eine Aufgabe, die wir sehr ernst nehmen. Deshalb arbeiten wir sehr eng mit Schulen, in der Regel sind das die Hauptschulen, und mit Vereinen zusammen. Wir lassen es uns nicht nehmen, die Jugendlichen und Betreuer auf ihre Arbeit vorzubereiten, sie am Tage der Abfahrt zu einer Projektwoche auf einem Soldatenfriedhof persönlich zu verabschieden und bereiten anschließend die Erlebnisse der Jugendlichen bei einem gemeinsamen Treffen auf. Wir lassen darüber in der Presse berichten, um so den Jugendlichen den Wertgehalt ihrer vorbildhaften Arbeit zu verdeutlichen.
Die Förderung der Jugendarbeit ist mit erheblichen Ausgaben verbunden. Die jungen Menschen und ihre Eltern selbst sind teilweise kaum noch in der Lage, Aufenthalte ihrer Kinder in Begegnungsstätten und Jugendcamps zu tragen. Der Kreisverband Paderborn im Volksbund unterstützt bzw. finanziert deshalb solche Projekte und ist dabei sehr und mehr denn je auf Spenden angewiesen.
Wir beabsichtigen, die Jugendprojektwochen weiter zu fördern. Natürlich ist ein Aufenthalt in einer Anlage zum Beispiel in den Niederlanden mit einer größeren Anfahrt für eine Jugendgruppe verbunden, so dass wir immer wieder derartige Fahrten mit zwischen 1000 und 2000 € fördern, um die Mehrkosten aufzufangen und Anreize zu bieten.
Aufgrund der großherzigen Unterstützung von Unternehmen aus der freien Wirtschaft im Kreisgebiet Paderborn, verschiedenen Einzelpersonen und der Stiftung der Sparkasse für den Kreis Paderborn ist es dem Kreisverband Paderborn im Volksbund ab 2004 ermöglicht worden, verschiedene Projekte der Friedensarbeit durchzuführen.
Mit großer Resonanz konnten im Jahr 2004 bereits 611, im Jahr 2005 inzwischen 682 und im Jahr 2006 insgeasmt 771 junge Menschen, in der Regel Schülerinnen und Schüler von Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien, Berufskollegs und Auszubildende des Kolping-Bildungswerks Paderborn sowie Mitglieder der Kreisjugendfeuerwehr über das Projekt „Tage für den Frieden“ an die Leitziele des Volksbundes “Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden” herangeführt werden.
Spendengelder zur Förderung der Jugendarbeit des Kreisverbandes Paderborn nimmt die Landesgeschäftsstelle des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge Nordrhein-Westfalen in 45131 Essen, Alfredstr. 213, unter der Kontonummer 150 37 70 bei der Commerzbank in Essen (BLZ 360 400 39) gerne entgegen. Von dort wird über die Spende eine Zuwendungsbestätigung erteilt.
Weitere Informationen zur Förderung der Jugendarbeit wollen Sie bitte auch den Pressemitteilungen entnehmen.
