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06. November 2017

Bürgerversammlung, 22.11.2017, 18 Uhr, Steinhausen

Wie die Ortsdurchfahrt der Kreisstraßen 19 und 50 in Büren-Steinhausen nach dem Umbau und der Sanierung aussehen soll

Verkehrsversuch im Bürener Stadtteil Steinhausen: Auf Probe wurde die Einmündung der Eringfelder Straße in die Bürener bzw. Geseker Straße im Frühjahr 2017 verengt. (Foto: Kreisstraßenbauamt, Michael Rüngeler) 
Verkehrsversuch im Bürener Stadtteil Steinhausen: Auf Probe wurde die Einmündung der Eringfelder Straße in die Bürener bzw. Geseker Straße im Frühjahr 2017 verengt. (Foto: Kreisstraßenbauamt, Michael Rüngeler)

Mit einer Bürgerversammlung informieren der Kreis Paderborn und die Stadt Büren am Mittwoch, 22. November, über den Ausbau der Kreisstraße 19 (Eringfelder Straße) und Kreisstraße 50 (Bürener bzw. Geseker Straße) in Büren-Steinhausen. Beginn ist um 18 Uhr in der Schützenhalle Steinhausen (Schulstraße 9). Vorgestellt wird dabei das beauftragte Bauunternehmen und der geplante Ablauf. Die Planungsunterlagen können vor Ort eingesehen werden.

Der Ausbau ist eine gemeinsame Baumaßnahme des Kreises Paderborn und der Stadt Büren. Die Koordination übernimmt Frank Albers vom Kreisstraßenbauamt. Die Arbeiten werden in sechs Bauabschnitte eingeteilt und voraussichtlich 15 Monate dauern. Straßensperrungen und Umleitungen werden unter www.kreis-paderborn.de rechtzeitig bekannt gegeben. Der Startschuss soll entsprechend der Witterung im März 2018 fallen.
Die Kosten betragen 2,63 Millionen Euro. Davon zahlt die Stadt Büren 380.000 Euro. Den Rest finanziert der Kreis Paderborn.


Zum Hintergrund: Durch die Ortsumgehung um Steinhausen wurde die durch den Ort führende Straße in 2013 von einer Landstraße zur Kreisstraße herabgestuft. Entstanden sind die K 19 und K 50. Der Kreis Paderborn ist nun Eigentümer der Straße und somit auch für deren Instandhaltung und Sanierung verantwortlich. Damit diese möglichst effizient ist, wurden verschiedene Modelle in Verkehrsversuchen ausprobiert. Dabei hatten die Bürgerinnen und Bürger immer die Möglichkeit, ihre Anregungen und Erfahrungen einzubringen. Daraufhin wurden die Planungen angepasst.

Im Herbst 2015 bauten die Mitarbeiter des Kreisbauhofs den ersten Verkehrsversuch auf. Dabei kam heraus, dass die Bürener Straße von 7,50 auf 5,50 Meter verengt werden soll. Denn: Auf einer schmaleren Straße senken die Autofahrer automatisch das Tempo und fahren vorsichtiger. Zusätzlich werden die Busbuchten aufgegeben, sodass die Verkehrsteilnehmer hinter dem haltenden Bus warten müssen und nicht mehr vorbei fahren können. Damit erhöht sich die Sicherheit für die aussteigenden Fahrgäste.

Einen zweiten Verkehrsversuch bauten die Bauhofmitarbeiter im Frühjahr 2017 auf. Daraus ergab sich, dass die Einmündung der Eringfelder Straße (K 50) in die Bürener bzw. Geseker Straße (K 19) verengt werden soll. Damit können sich die Autofahrer beim Abbiegen besser einfädeln und haben eine bessere Übersicht über das Verkehrsgeschehen.

Die Ergebnisse jedes Verkehrsversuches wurden in einer Arbeitsgruppe besprochen. Teilnehmer waren Anlieger, Landwirte, Vereinsvertreter, Ratsmitglieder, Polizei, Bezirksregierung, Kreisstraßenbauamt, Kreisstraßenverkehrsamt, die Stadt Büren und das Planungsbüro. Insgesamt gab es sieben Treffen der Arbeitsgruppe. Informationen für alle Bürgerinnen und Bürger gab es auf zwei Bürgerversammlungen.

 
 
 

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