Das Projekt „Gesunde Kommune“ ist eine gemeinsame Gesundheitsoffensive des Kreises Paderborn, der Techniker Krankenkasse (TK) und des KreisSportBundes Paderborn (KSB Paderborn). Das Projekt startete am 1. September 2019 mit der Absicht, in der Bevölkerung mehr Aufmerksamkeit für das Thema Gesundheitsförderung zu erzeugen. Gemeinsam entstehen seitdem Projekte, die sich in ihrer Umsetzung direkt positiv auf die Gesundheit der Bevölkerung auswirken. Der Fokus liegt dabei besonders auf den Altersgruppen der 0- bis 6-Jährigen und der Generation ab 55 Jahren.
Mittlerweile arbeitet das Projektteam mit fünf Kommunen aus dem Kreis Paderborn zusammen: Bad Lippspringe, Bad Wünnenberg, Borchen, Delbrück und Lichtenau. Ziel der Beteiligten ist es, das Projekt mit weiteren Kommunen des Kreises Paderborn zu teilen und so das Bewusstsein für eine gesunde Lebensweise in der Bevölkerung zu stärken!
Im Mittelpunkt des Projektes stehen das Wohlbefinden und die Lebensqualität der Menschen im Kreis Paderborn. Aus diesem Grund kommt den Bedürfnissen der Menschen vor Ort eine besondere Aufmerksamkeit zu. Die Menschen in den jeweiligen Kommunen sollen Teil des Projektes werden und das Wohlbefinden und die Lebensqualität in ihrer Kommune mitgestalten. Für eine langfristige Stärkung ihrer Gesundheit besteht das primäre Ziel darin, die dafür notwendigen Strukturen auszubauen, neue Kontakte aufzubauen und Kooperationen zu ermöglichen.
Unter der Überschrift „Gesunde Kommune Kreis Paderborn“ verfolgen seit dem Jahr 2019 der Kreis Paderborn, die Techniker Krankenkasse (TK) und der KreisSportBund Paderborn (KSB Paderborn) im Rahmen einer gemeinsame Gesundheitsoffensive das Ziel, in der Bevölkerung das Bewusstsein für eine gesunde Lebensweise zu schärfen.
Um Langfristigkeit zu garantieren, wurde 2025 eine offizielle Arbeitsgruppe eingerichtet. Darin wirken neben den Kommunen Bad Lippspringe, Bad Wünnenberg, Borchen und Salzkotten auch zahlreiche Institutionen, darunter das Kreisgesundheitsamt, das Jobcenter (Team Gesundheit), der SC Paderborn 07, die Universität Paderborn, das Sozialamt, das Kommunale Integrationszentrum und das Betriebliche Gesundheitsmanagement des Kreises Paderborn mit, um gemeinsam die Gesundheit in der Bevölkerung in den Fokus zu rücken, zu stärken und weiterzuentwickeln.

Angelehnt an die bundesweite Aktionswoche „Gemeinsam aus der Einsamkeit“ veranstaltet die Arbeitsgruppe Gesunde Kommune die „Woche der Gem.einsamkeit“ im Kreis. Ziel ist es, Einsamkeit als gesamtgesellschaftliche Aufgabe stärker in den Fokus zu rücken, bestehende Angebote sichtbar zu machen und neue Begegnungen zu ermöglichen.
Ein vielfältiges Programm lädt Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen dazu ein, neue Kontakte zu knüpfen, Gemeinschaft zu erleben und das Miteinander vor Ort aktiv zu stärken.
zum digitalen Flyer mit dem Programm zur „Woche der Gem.einsamkeit“
Jede Kommune im Kreisgebiet ist eingeladen, sich der Arbeitsgruppe anzuschließen und die Gesundheitsförderung im Kreis aktiv mitzugestalten. Rückfragen zu der Arbeitsgruppe beantworten Melike Gün vom Kreisgesundheitsamt (guenm@kreis-paderborn.de, 05251 – 308 5325) und Carina Moss vom KSB Paderborn (carina.moss@ksb-paderborn.de, 05251 – 68330 01).
Im Kontext des TK geförderten Projektes „Gesunde Kommune im Kreis Paderborn“ stellt die TK zusätzliche Fördermittel für orts- und zielgruppenbezogene Gesundheitsprojekte bereit. Auch der KSB Paderborn wird bei der Umsetzung des Verfügungsfonds unterstützen, indem er dem Kreis Paderborn durch seine langjährige Erfahrung in der Gesundheitsförderung beratend zur Seite steht.
Ab dem 1. April 2025 können Vereine, Initiativen und Institutionen aus dem gesamten Kreisgebiet finanzielle Unterstützung für ihre Gesundheitsprojekte beantragen. Insgesamt stehen 100.000 Euro für zwei Jahre zur Verfügung, mit einer einmaligen Fördersumme von bis zu 5.000 Euro pro Projekt.
Gefördert werden Vorhaben aus den Bereichen Ernährung, Bewegung, Stressreduktion, Gewaltprävention, Medienkompetenz sowie der Umgang mit Genuss- und Suchtmitteln. Diese können jedoch nicht für bereits bestehende Projekte beantragt werden.
Besonderer Fokus liegt im ersten Jahr auf den Zielgruppen Kinder bis sechs Jahre sowie Menschen über 55 Jahren. Im Verlauf besteht die Möglichkeit, auch weitere Zielgruppen miteinzubeziehen. Die Projekte sollen niedrigschwellige, nachhaltige Angebote schaffen und den Zugang zu gesundheitsfördernden Strukturen im Kreis Paderborn erleichtern.
Nähere Informationen finden Sie im Informationsblatt sowie im Antragsformular.
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