21. Dezember 2016

Drahtseilakt über dem Herbert-Schwiete-Ring: Neues Brückenelement erfolgreich eingesetzt

Eine neue Brücke für Fußgänger und Radfahrer entsteht derzeit über dem viel befahrenen Herbert-Schwiete-Ring in Paderborn.

Beobachteten das Einsetzen der Brücke: Von links nach rechts: Dipl.-Ing. André Rehse von Wilhelm Scheidt Bauunternehmung GmbH, Baudezernent Martin Hübner, Landrat Manfred Müller, Dipl.-Ing. Stefan Uhlig von Bockermann + Fritze IngenieurConsult GmbH - Bildnachweis: Kreis Paderborn, Michael Rüngeler 
Beobachteten das Einsetzen der Brücke: Von links nach rechts: Dipl.-Ing. André Rehse von Wilhelm Scheidt Bauunternehmung GmbH, Baudezernent Martin Hübner, Landrat Manfred Müller, Dipl.-Ing. Stefan Uhlig von Bockermann + Fritze IngenieurConsult GmbH - Bildnachweis: Kreis Paderborn, Michael Rüngeler

Für drei Tage musste die Kreisstraße gesperrt werden, damit ein Kran das rund 57 t schwere Brückenteil anheben und einsetzen konnte. Der Drahtseilakt gelang. Wenn alles weiter so gut läuft, „können wir voraussichtlich Ende Januar den Bau der Brücke abschließen“, erklärt Landrat Manfred Müller. Zusammen mit Baudezernent Martin Hübner machte er sich ein Bild vor Ort. Die neue Stahltrogbrücke wird die alte Betonbrücke ersetzen. Mit einer Breite von 5,12 m und einer Länge von 26 m bietet sie mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer. Sie ist filigran gebaut und damit optisch wesentlich ansprechender gestaltet. Ihr Material besteht aus wetterfestem Stahl. Rosten ist hier nicht nur erlaubt sondern ausdrücklich gewünscht: In etwa zwei Jahren hat sie eine Art Patina und damit Schutzschicht gebildet. „Damit sparen wir bei den Unterhaltungs- und Sanierungskosten. Die Brücke ist nachhaltig gebaut“, betont Hübner.



Hier schwebt das Brückenbauelement noch hoch über den Bäumen - Bildnachweis: Kreis Paderborn, Michael Rüngeler
Hier schwebt das Brückenbauelement noch hoch über den Bäumen - Bildnachweis: Kreis Paderborn, Michael Rüngeler

Den Transport des Brückenelements von Stemwede (Kreis Minden-Lübbeke) nach Paderborn organisierte das Werk, in dem die Brücke gefertigt wurde. In der Nacht von Montag auf Dienstag hatte der Schwerlasttransporter die rund 100 Kilometer lange Reise zurückgelegt. Dazu war eine Sondergenehmigung erforderlich. Das Gesamtgewicht des Transporters liegt bei 86 Tonnen (Fahrzeug und Ladung). Die Sperrung der Kreisstraße 38 kann am 21. Dezember gegen Abend voraussichtlich aufgehoben werden, so dass der Verkehr am Donnerstag, 22. Dezember wieder fließen kann.

Hier war Präzisionsarbeit gefragt: Brückenelement kurz vor dem Einsatz Bildnachweis: Kreis Paderborn, Christian Gehle
Hier war Präzisionsarbeit gefragt: Brückenelement kurz vor dem Einsatz Bildnachweis: Kreis Paderborn, Christian Gehle

In den kommenden Wochen wird die Zuwegung zur Brücke gepflastert und verkehrssicher gemacht. Dazu zählen auch das Anbringen von Stahlseilen und Geländer. Ende Januar soll laut Plan alles fertig sein. Dann kann die alte Brücke abgerissen werden.

Seit September laufen bereits die Arbeiten der neuen Brücke, die etwa zwei Meter neben der alten gebaut wird. Fußgänger und Radfahrer werden somit während der Bauphase nicht beeinträchtigt, weil sie noch die alte Brücke nutzen können.

Die neue Stahlbrücke kostet 520.000 Euro. Die Bezirksregierung Detmold bezuschusst diese zu 60 Prozent. Alle weiteren Kosten übernimmt der Kreis Paderborn.

Die Brücke sitzt Bildnachweis: Kreis Paderborn, Christian Gehle
Die Brücke sitzt Bildnachweis: Kreis Paderborn, Christian Gehle




Für Fragen und Informationen steht Christian Gehle vom Kreisstraßenbauamt telefonisch unter 05251 181421
oder per E-Mail unter gehlec@kreis-paderborn.de zur Verfügung.




 
 
 

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