05. Mai 2021

Impfung: Schrittweise Öffnung der Prioritätsgruppe 3 für ausgewählte Personengruppen

Ab Donnerstag, 6. Mai

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat den weiteren Impffahrplan vorgestellt: Ab Donnerstag, 6. Mai, werden ausgewählte Personengruppen aus der Prioritätsgruppe 3 einen Impftermin vereinbaren können. Neben Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen und Eltern von schwer erkrankten Minderjährigen gehören zu den nun Impfberechtigten auch Beschäftigte im Lebensmitteleinzelhandel und in Drogeriemärkten. Darüber hinaus erhalten Beschäftigte an weiterführenden Schulen ein Impfangebot, genauso wie einzelne Personengruppen der Justiz.

Die Terminbuchung ist online möglich über www.116117.de sowie telefonisch über die zentrale Rufnummer 116 117 oder die zusätzliche Rufnummer je Landesteil: Für Westfalen-Lippe und somit für den Kreis Paderborn ist das die Tel. 0800 116 117 02, erreichbar täglich von 8 bis 22 Uhr.

Für alle Personengruppen kommt mRNA-Impfstoff zum Einsatz – das heißt von BioNTech oder Moderna. Eine Wahl des Impfstoffs ist nicht möglich.

Im Einzelnen können folgende Personengruppen ab dem morgigen Donnerstag, 6. Mai,

  • Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen und Schwangeren: Anspruchsberechtigt sind maximal zwei Kontaktpersonen je schwangere Person bzw. je nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person (d.h. die pflegebedürftige Person muss zu Hause gepflegt werden). Als Nachweis ist das vom MAGS bereitgestellte Formular zu verwenden. Kontaktpersonen von Schwangeren haben darüber hinaus eine Kopie des Mutterpasses vorzulegen. Kontaktpersonen von sich nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Personen haben eine Kopie des Nachweises der Pflegekasse über den Pflegegrad der pflegebedürftigen Person vorzulegen. Die Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen müssen nicht als Pflegepersonen bei der Pflegekasse benannt sein. Das Alter und die Art der gesundheitlich bedingten Beeinträchtigung der pflegebedürftigen Person sind für die Impfberechtigung unerheblich.
  • Eltern von schwer erkrankten Minderjährigen: Eltern von minderjährigen Kindern mit einer Vorerkrankung nach § 3 Abs. 1 Nr. 2 CoronaImpfV, die selbst nicht geimpft werden können, sind den Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen gleichgestellt. Dem Impfzentrum ist eine ärztliche Bescheinigung vorzulegen sowie ein von den Eltern ausgefülltes Formular, die bestätigt, dass das Kind der Personengruppe nach § 3 Abs. 1 Nr. 2 CoronaImpfV zuzuordnen ist. Eine Pflegebedürftigkeit ist nicht nachzuweisen.
  • Beschäftigte im Lebensmitteleinzelhandel und in Drogeriemärkten: Dazu zählen grundsätzlich alle im Verkauf Beschäftigten inkl. der Teilzeitbeschäftigten, Auszubildenden oder Minijobber.
  • Lehrerinnen und Lehrer sowie weitere Beschäftigte an weiterführenden Schulen
  • Beschäftigte im Justizvollzug mit Gefangenenkontakten
  • Gerichtsvollzieherinnen und -vollzieher
  • Beschäftigte in den Servicebereichen der Gerichte und Justizbehörden, Richterinnen und Richter sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte
  • Beschäftigte im Ambulanten Sozialen Dienst der Justiz


Der Nachweis der Impfberechtigung muss bei den Berufsgruppen über eine Arbeitgeberbescheingiung erfolgen. Diese ist zum Impftermin im Impfzentrum mitzubringen.

Personen, die in Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerbern, vollziehbar Ausreisepflichtigen, Flüchtlingen und Spätaussiedlern untergebracht oder tätig sind, sind bis zum 31. Mai 2021 zu impfen.

Die Termine werden je nach Verfügbarkeit angeboten. Da im Impfzentrum ab kommender Woche schwerpunktmäßig mit der Zweitimpfung begonnen wird, müssen alle Impfberechtigten Geduld mitbringen: Da der Impfstoff immer noch limitiert ist, kann nicht jedem Impfberechtigten sofort ein Impfangebot gemacht werden. Die Termine werden je nach Verfügbarkeit frei geschaltet.

 
 
 

Kontakt

Frau Pitz
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Amtsleiterin, Pressesprecherin

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Fax 05251 308-899200
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