11. Juni 2026
Jedes Jahr werden Tausende Radwegweiser im Kreis Paderborn gereinigt und instand gesetzt. Ein Service, der Radfahrenden den Weg ebnet
7.873 Schilder, 2.941 Standorte und ein Ziel des Kreisstraßenbauamtes: dass keine Radtour im Kreis Paderborn an einer unleserlichen Wegweisung scheitert. Doch die Arbeit hinter den Kulissen ist komplexer, als man denkt – und mitunter auch ein Kampf gegen Aufkleber und Vandalismus.
Im Rahmen der turnusmäßigen Unterhaltung des Kreises Paderborn erfolgte dieses Frühjahr wieder die umfassende Reinigung sowie Instandsetzung der radwegweisenden Beschilderung auf dem kreisweiten Radwegenetz. Dies geschah sowohl für das touristische Radwegenetz als auch für das Alltagsradwegenetz.
„Die Maßnahmen werden in enger Abstimmung mit unseren kreisangehörigen Städten und Gemeinden durchgeführt. Der Kreis bietet hier einen Service, der viele Ressourcen bei den einzelnen Kommunen spart“, sagt Landrat Christoph Rüther.
Ziel ist es, die gute Sichtbarkeit und Lesbarkeit der Schilder dauerhaft zu gewährleisten und damit eine sichere und komfortable Orientierung für alle Radfahrenden zu ermöglichen. „In der Stadt Paderborn haben wir in den vergangenen Monaten viele Routen für den Komfort und die Sicherheit der Radfahrenden instandgesetzt“, fügt Paderborns Bürgermeister Stefan-Oliver Strate hinzu.
2.941 Standorte im Kreis Paderborn mit derzeit 7.873 Schildern werden abgefahren und gesäubert. Zudem wird in einer Datenbank der Zustand der Schilder genau erfasst und das Beschilderungsnetz evaluiert. Fehlende oder nicht mehr den Standards entsprechende Schilder werden zeitnah ersetzt.
Die Mitarbeitenden der beauftragten Firma fuhren alle rot-weißen Schilder ab und säuberten, schnitten frei, ergänzten Schilder, die abhandengekommen sind oder erneuerten ausgeblichene Schilder.
„Wir sehen eine stetige Verbesserung der radwegweisenden Beschilderung, das ist eine erfreuliche Entwicklung. Jedoch finden sich jedes Jahr immer wieder neue Aufkleber auf neuen und gesäuberten Schildern. Man muss schon heftig kratzen um diese Aufkleber ab zu bekommen. Das kann die Schilder nachhaltig beschädigen,“ erklärt Linda Noack, Radverkehrsplanerin des Kreises Paderborn.
Insgesamt hat sich die radwegweisende Beschilderung in den vergangenen Jahren kontinuierlich verbessert: Die Schilder sind sehr gut lesbar und nicht verblichen, fehlende Schilder wurden ersetzt und schiefe Pfosten wurden begradigt.