31. Mai 2026
Knapp 400 Notrufe in der Leitstelle der Kreisfeuerwehrzentrale in der Gewitternacht
Starkregenfälle und Gewitter sind am Freitagabend und in der Nacht zu Samstag über den Kreis Paderborn hinweggezogen und haben in dem Zeitraum zwischen 19.15 Uhr und 6.30 Uhr zu 161 Einsätzen für die Feuerwehren im Kreisgebiet Paderborn geführt.
Insgesamt 426 Frauen und Männer waren für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz. „Dank dieses engagierten und professionellen Zusammenwirkens konnten die zahlreichen Einsatzstellen erfolgreich abgearbeitet werden“, bilanziert Bernd Lüke, stellvertretender Kreisbrandmeister des Kreises Paderborn.
396 Notrufe gingen bis Samstagmorgen 6.30 Uhr in der Leitstelle ein. An normalen Tagen sind es im Schnitt rund 170.
„Aufgrund des hohen Einsatzaufkommens verstärkte die Leitstelle kurzfristig ihr Personal mit zusätzlichen Kräften aus der Bereitschaft“, erklärt Jens Janzen, diensthabender Bereitschaftsdienst des Kreises Paderborn. Zeitweise arbeiteten bis zu neun Disponentinnen und Disponenten parallel an der Koordination der Notrufe und Einsätze.
Die ersten wetterbedingten Notrufe erreichten die Leitstelle am frühen Freitagabend aus Delbrück. Dort mussten insgesamt 33 Einsätze bewältigt werden, in Hövelhof waren es 17, 83 Einsatzstellen wurden in Paderborn abgearbeitet, 9 in Bad Lippspringe. Weitere Einsätze gab es in den übrigen Kommunen des Kreises.
In den vorgenannten Kommunen wurden - ergänzend zur Leitstelle - örtliche Einsatzleitungen besetzt, um eine schnelle und abgestimmte Bearbeitung des erhöhten Einsatzaufkommens sicherzustellen.
Nicht befahrbar war zwischen 20.45 Uhr und 6.30 Uhr aufgrund umgestürzter Bäume die Bahnstrecke 1760 zwischen Paderborn und Benhausen und die Bahnstrecke 2960 zwischen Paderborn und Brackwede in Höhe Hövelhof.
Zu den häufigsten Einsatzlagen zählten umgestürzte Bäume und lose Äste sowie ausgelöste Brandmeldeanlagen.
Am Samstagmorgen wurden der Leitstelle rund 25 weitere unwetterbedingte Einsatzstellen gemeldet.