Digitalisierung

Digitale Modellregion OWL

Anfang des Jahres 2018 hat das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIDE) fünf Digitale Modellregionen in NRW bekannt gegeben. Dazu gehört Ostwestfalen-Lippe mit den Beteiligten Kreis Paderborn, den kreisangehörigen Städten Delbrück und Paderborn sowie der kreisfreien Stadt Bielefeld. Die Stadt Paderborn ist hierbei „Leitkommune“. Die weiteren Modellregionen sind Aachen, Gelsenkirchen, Soest und Wuppertal. Das Land stellt bis 2021 insgesamt 91 Millionen Euro in diesen fünf Modellregionen für Projekte der Digitalen Stadtentwicklung und des E-Government zur Verfügung.

Weitere Informationen: https://www.wirtschaft.nrw/digitale-modellregionen

Digitale Modellregionen in NRW
Digitale Modellregionen in NRW (Grafik: MWIDE)

gefördert durch:

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Herr Eikenberg
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Einführung eines Serviceportals als Basis eines servicefreundlichen digitalen Bürgerbüros

Das Projekt Serviceportal wird im Rahmen des Förderprojekts "Digitale Modellregionen in NRW" vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen zu 80 % aus Landesmitteln gefördert.

Schon früh haben sich die Beteiligten innerhalb der Digitalen Modellregion OWL, mit der Leitkommune Stadt Paderborn und der Stadt Bielefeld, auf eine einheitliche Softwarelösung für ein Serviceportal verständigt, sodass durch eine regelmäßige Abstimmung untereinander doppelte Entwicklungsarbeit verhindert wird und eigene Schwerpunkte gesetzt werden konnten.

Neben der Einführung von Basis-Komponenten für die digitale Antragstellung beim Kreis Paderborn muss bei der Entwicklung neuer integraler Serviceportal-Module der Wissenstransfer und die Übertragbarkeit auf andere Regionen und Kommunen sichergestellt werden.

Auf dieser Website (www.kreis-paderborn.de) befindet sich unter der Rubrik "Bürgerservice" bereits ein umfassender Überblick über Dienstleistungen, Ämter, Ansprechpartner und die hierfür benötigten Unterlagen. Vereinzelt sind hier bereits verschiedene Online-Dienste in den Unterseiten der Dienstleistungen verlinkt.

Der Internetauftritt ist und bleibt weiterhin die zentrale Informationsplattform nach außen. Für die Anbindung an einen Portalverbund mit Zuständigkeitsfinder und den Austausch von Antragsformularen, Bescheiden und weiteren Unterlagen bedarf es jedoch einer Portaltechnologie mit einem Benutzerkonto, einem persönlichen Postkorb, einem Formular-Server und einer zentralen E-Payment-Lösung.

Konkreter Handlungsbedarf für ein Serviceportal als elektronische Kommunikationsplattform ergibt sich sowohl durch das Onlinezugangsgesetz (OZG), das die Verknüpfung der Verwaltungsportale auf allen drei Ebenen (Kommunen, Länder und Bund) in einem Portalverbund für digitale Dienstleistungen fordert, als auch durch die Vorgaben aus dem Gesetz zur Förderung der elektronischen Verwaltung in Nordrhein-Westfalen - dem E-Government-Gesetz NRW.

Das Serviceportal bildet hierbei das Fundament für flächendeckend verfügbare Onlinedienste an einer zentralen Stelle.

Als technische Basis hierfür wurde das Liferay-Portal der RegioIT ausgewählt, wie es bereits bei der Stadt Paderborn, in Kürze bei der Stadt Bielefeld und darüber hinaus aber auch in anderen Städten wie Aachen, Wuppertal und Düsseldorf zum Einsatz kommt.

Zahlreiche Online-Dienstleistungen lassen sich ab August 2020 direkt im Serviceportal abrufen. Der volle Funktionsumfang, etwa ein persönlicher Postkorb, wird durch die Anmeldung mit dem einheitlichen und behördenübergreifenden Nutzerkonto zugänglich - dem Servicekonto.NRW. 

Für bestimmte Dienstleistungen, wie der Online-Fahrzeugzulassung, müssen Sie sich persönlich ausweisen. Hier haben Sie die Möglichkeit den neuen Personalausweis mit seiner eID-Funktion zu nutzen.

Das Antragsmanagement wird mit einem zentralen Formular-Server intelligenter, transparenter und durchgängig digital werden. Der Zugriff wird zu jeder Zeit und unabhängig des Aufenthaltsortes ermöglicht – gerade in ländlichen Gebieten ein echter Mehrwert. Formulare und Antragsprozesse werden in diesem Zuge vorab einer Optimierung unterzogen.

Die beantragten Leistungen können schon bei der Antragstellung mit gängigen Bezahlmöglichkeiten direkt elektronisch bezahlt werden – eine Erleichterung sowohl für die Antragsteller, als auch bei der behördeninternen Abwicklung.

Auch die elektronische Aktenführung, die zu einer Verkürzung der Verfahrenslaufzeiten führt, kann ebenfalls nur wirtschaftlich betrieben werden, wenn bereits das Antragsmanagement digital und mit Schnittstellen zum jeweiligen Fachverfahren sowie dem Dokumentenmanagementsystem erfolgt.

Sollte trotz der neuen digitalen Angebote ein Termin vor Ort notwendig werden, kann dieser künftig über das integrative Modul "Online-Terminvergabe" direkt aus dem Serviceportal ausgewählt und gebucht werden. Mit dem Modul "Liegenschaftskarten" wird mit dem Formular-Server und einer Verbindung zum bestehenden Verfahren im Katasteramt der Auszug online möglich. Online-Anträge zur Fischerei- und Jägerprüfung sowei zum Reiterkennzeichen können in Kürze online bezahlt werden und landen künftig mit dem Modul "CitkoOutdoor" medienbruchfrei direkt im Fachverfahren des Sachbearbeiters.

Der stetige Austausch und die Vernetzung mit anderen Behörden sorgt dafür, dass sich  Erfahrungen und Neuentwicklungen schneller übertragen lassen und alle Bürger von der Digitalisierung profitieren können.

Meilensteine / Zeitplan

  •  
 Projektbeginn 05. Oktober 2018
  •  
 Projekt "Kick-Off"
 07. Mai 2019
  •  
 Barrierefreies Design entwickelt (Klick-Dummy)
27. Januar 2020
  •  
 Aufbau der technischen Infrastruktur abgeschlossen
31. Januar 2020
  •  
 Entwicklung des barrierefreien Portal Themes
 26. Juni 2020
  •  
 Inhaltspflege im "Behördeninformationssystem" abgeschlossen/ Entwicklungshalt / Abnahme
Oktober 2020
  •  
 Integrative Module "Terminvergabe" und "CitkoOutdoor" angebunden
November 2020
  •  
Go-Live - Veröffentlichung des Portals
November 2020
  •  
Integratives Modul "Liegenschaftskarten" angebunden
Q1/ 2021



  •  
Weiterentwicklung des Antragsmanagements/ Integratives Modul "Chat" angebunden/ Projektende
Dezember 2021

gefördert durch:

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