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Erfahrungsbericht

Straßenwärter/in

Vermessungstechniker

Welche Ausbildung machst du und wie bist du damals darauf aufmerksam geworden? 

Mein Name ist Louis und befinde mich aktuell im ersten Ausbildungsjahr zum Straßenwärter beim Kreis Paderborn.
Auf die Ausbildung bin ich durch meine Suche nach einem abwechslungsreichen und handwerklichen Beruf aufmerksam geworden. Schon früh hat mich die Arbeit im Freien interessiert und ich wollte einen Beruf erlernen, bei dem ich jeden Tag etwas Sinnvolles leisten kann. Ich habe während meiner Realschulzeit verschiedene Praktika abgeleistet, unter anderem auch auf dem Kreisbauhof Paderborn. Schnell war klar: Das passt zu mir.

Warum hast Du Dich für die Ausbildung entschieden?

Ich habe mich für die Ausbildung zum Straßenwärter entschieden, weil sie sehr vielseitig ist. Statt jeden Tag im Büro zu sitzen, bin ich draußen unterwegs und arbeite an den Kreisstraßen. Kein Tag ist wie der andere – genau das macht den Beruf für mich so spannend.

Wie läuft die Ausbildung ab?

Die Ausbildung dauert drei Jahre und verbindet die praktische Arbeit auf dem Bauhof mit dem Unterricht am Berufskolleg. So lernt man nicht nur die praktischen Tätigkeiten, sondern auch das notwendige Fachwissen. Dadurch kann man das Gelernte direkt im Arbeitsalltag anwenden.

Was sind Deine Aufgaben im Arbeitsalltag?

Zu meinen Aufgaben gehören unter anderem die Kontrolle und Instandhaltung der Straßen, das Reinigen von Straßengräben und Verkehrszeichen, kleinere Reparaturarbeiten sowie die Pflege von Grünflächen entlang der Straßen. Auch die Verkehrssicherheit spielt eine große Rolle. Im Winter gehört außerdem der Winterdienst zu den wichtigen Aufgaben eines Straßenwärters.

Wie kann man sich einen Tag an dem Berufskolleg vorstellen?

Der Unterricht am Berufskolleg ergänzt die praktische Ausbildung sehr gut. Dort beschäftigen wir uns unter anderem mit Straßenbau, Baustoffen, Arbeitssicherheit, technischen Grundlagen und allgemeinbildenden Fächern. Viele Inhalte lassen sich später direkt im Betrieb wiederfinden, wodurch das Lernen leichter fällt.

Was macht Euren Beruf einzigartig?

Besonders macht diesen Beruf für mich die große Verantwortung. Straßenwärter sorgen jeden Tag dafür, dass die Straßen sicher befahrbar sind. Viele Menschen nehmen diese Arbeit gar nicht bewusst wahr, dabei ist sie für den Alltag aller Verkehrsteilnehmer sehr wichtig. Gleichzeitig arbeitet man mit modernen Maschinen und Fahrzeugen und ist immer Teil eines starken Teams.

Was habt ihr von der Ausbildung erwartet und haben sich eure Wünsche erfüllt?

Vor Beginn meiner Ausbildung habe ich mir eine abwechslungsreiche Tätigkeit, nette Kolleginnen und Kollegen sowie eine gute Ausbildung gewünscht. Diese Erwartungen haben sich bisher voll erfüllt. Ich wurde von Anfang an freundlich aufgenommen und bekomme viele Möglichkeiten, Neues zu lernen und selbst mit anzupacken.

Wie unterstützt euch der Kreis in eurer Ausbildung?

Der Kreis Paderborn unterstützt mich während der gesamten Ausbildung. Die Ausbilder nehmen sich Zeit für Fragen, erklären die Arbeitsabläufe verständlich und geben mir Schritt für Schritt mehr Verantwortung. Man merkt, dass den Kolleginnen und Kollegen wichtig ist, dass wir Auszubildenden eine gute Ausbildung erhalten und uns fachlich wie persönlich weiterentwickeln.

Welche Tipps habt ihr für alle, die sich auch für die Ausbildung interessieren?

Mein Tipp an alle, die sich für diese Ausbildung interessieren:
Seid offen, interessiert und bringt Freude an der Arbeit im Freien mit. Teamarbeit, Zuverlässigkeit und handwerkliches Geschick sind wichtige Voraussetzungen.
Wer einen abwechslungsreichen Beruf sucht, Verantwortung übernehmen möchte und gerne praktisch arbeitet, ist als Straßenwärter beim Kreis Paderborn genau richtig.

Stand: Juli 2026

Anschrift

Kreis Paderborn
Aldegreverstraße 10 – 14
33102 Paderborn

Kontakt

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