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Erfahrungsbericht

Vermessungstechniker/in

Vermessungstechniker

Welche Ausbildung macht ihr und wie seid ihr damals darauf aufmerksam geworden? 

Wir sind Till und Lukas und wir absolvieren derzeit eine Ausbildung zum Vermessungstechniker. Auf diesen Beruf sind wir durch die Berufsorientierung in der Schule aufmerksam geworden. Außerdem haben wir zusätzlich über Berufspraktika informiert und festgestellt, dass die Vermessung eine interessante Kombination aus Arbeit im Freien, moderner Technik und Büro arbeit bietet. 

Wie läuft die Ausbildung ab?

Die Ausbildung dauert drei Jahre und findet im dualen System statt. Das bedeutet, dass wir sowohl im Ausbildungsbetrieb als auch im Berufskolleg lernen. Im Betrieb sammeln wir praktische Erfahrungen und lernen die täglichen Arbeitsabläufe kennen. Im Berufskolleg werden die theoretischen Grundlagen vermittelt, beispielsweise in den Bereichen Vermessungskunde, Mathematik, Geoinformationssysteme und Recht.

Was sind Eure Aufgaben im Arbeitsalltag?

Zu unseren Aufgaben während der Ausbildung gehören das Durchführen von Vermessungen im Gelände, das Bedienen moderner Messinstrumente wie GNSS-Geräte und Tachymeter sowie die Auswertung der erhobenen Daten am Computer. Außerdem erstellen wir Karten, Pläne und digitale Modelle. Dabei arbeiten wir häufig mit spezieller Vermessungssoftware und unterstützen bei der Vorbereitung und Durchführung verschiedener Projekte.

Wie kann man sich einen Tag an dem Berufskolleg vorstellen?

Ein Tag im Berufskolleg beginnt meist mit theoretischem Unterricht. Dort beschäftigen wir uns mit Fächern wie Vermessungstechnik, Mathematik, Wirtschafts- und Sozialkunde sowie Geoinformationssystemen. Neben dem Unterricht gibt es auch praktische Übungen und Projektarbeiten, bei denen wir das Gelernte anwenden können. Dadurch wird die Theorie besser verständlich und direkt mit der Praxis verknüpft.

Was macht Euren Beruf einzigartig?

Unseren Beruf finden wir besonders einzigartig, weil man direkt sehen kann, wie die eigenen Arbeitsergebnisse genutzt werden. Ohne genaue Vermessungen könnten viele Bauprojekte nicht umgesetzt werden. Gleichzeitig verbindet der Beruf moderne Technik mit praktischer Arbeit vor Ort. Jeder Auftrag ist etwas anders, sodass der Arbeitsalltag sehr abwechslungsreich bleibt.

Was habt ihr von der Ausbildung erwartet und haben sich eure Wünsche erfüllt?

Vor Beginn unserer Ausbildung hatten wir die Erwartung, einen interessanten und vielseitigen Beruf zu erlernen. Wir wollten sowohl praktische als auch technische Fähigkeiten erwerben und mit moderner Technik arbeiten. Diese Erwartungen haben sich erfüllt. Besonders gefällt uns, dass wir ständig Neues lernen und Verantwortung übernehmen können.

Wie unterstützt euch der Kreis in eurer Ausbildung?

Der Kreis unterstützt uns während unserer Ausbildung auf vielfältige Weise. Die Ausbilderinnen und Ausbilder nehmen sich Zeit für Fragen und erklären die Arbeitsabläufe ausführlich. Außerdem erhalten wir die Möglichkeit, verschiedene Abteilungen kennenzulernen und an spannenden Projekten mitzuwirken. Durch Schulungen und Weiterbildungsangebote werden wir zusätzlich gefördert und können unser Wissen kontinuierlich erweitern.

Welche Tipps habt ihr für alle, die sich auch für die Ausbildung interessieren?

Allen, die sich für eine Ausbildung zum Vermessungstechniker interessieren, würden wir empfehlen, zunächst ein Praktikum zu absolvieren. So kann man herausfinden, ob einem die Mischung aus Außendienst, Technik und Büroarbeit gefällt. Wichtig sind außerdem Interesse an Mathematik, räumliches Vorstellungsvermögen sowie die Bereitschaft, sorgfältig und genau zu arbeiten. Wer abwechslungsreiche Aufgaben, moderne Technik und gute Zukunftsaussichten sucht, für den ist die Ausbildung zum Vermessungstechniker eine sehr gute Wahl.

Stand: Juli 2026

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