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22. September 2026

Zehn Lebensgeschichten von Menschen, die NS-Verfolgung und heutigen Krieg in der Ukraine erleben

Sonderausstellung „Vielleicht erlebe ich den Frieden noch. Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine“ bis 1. November im Kreismuseum Wewelsburg

Sonderausstellung „Vielleicht erlebe ich den Frieden noch. Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine“ bis 1. November im Kreismuseum Wewelsburg: Dr. Erik Beck, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Kreismuseum Wewelsburg.  
Sonderausstellung „Vielleicht erlebe ich den Frieden noch. Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine“ bis 1. November im Kreismuseum Wewelsburg: Dr. Erik Beck, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Kreismuseum Wewelsburg.

Noch etwa 30.000 Menschen leben heute in der Ukraine, die den Terror und die Gewalt der nationalsozialistischen Besatzung während des Zweiten Weltkriegs überlebt haben. Sie erleben heute einen neuen Krieg in ihrer Heimat, der Traumata auslöst und diese Menschen besonders hart trifft. Die Sonderausstellung „Vielleicht erlebe ich den Frieden noch. Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine“ des Hilfsnetzwerks für die Überlebenden der NS-Verfolgung in der Ukraine porträtiert zehn dieser Menschen und schildert ihre Lebensgeschichten und ihre heutige Situation. Noch bis Sonntag, 1. November, ist die Sonderausstellung im Kreismuseum Wewelsburg zu sehen.


„Diese Ausstellung ist uns besonders wichtig“, so Dr. Erik Beck, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Kreismuseum Wewelsburg. „Sie rückt Menschen in den Fokus, die im hohen Alter zum zweiten Mal in ihrem Leben von Krieg betroffen sind und gibt ihnen eine Stimme. Schon seit der Gründung des Hilfsnetzwerks für die Überlebenden der NS-Verfolgung in der Ukraine im März 2022 engagiert sich das Kreismuseum Wewelsburg in diesem Netzwerk und unterstützt damit diese Menschen.“ Auch Besuchende können das Hilfsnetzwerk unterstützen. In den Foyers der beiden Dauerausstellungen des Kreismuseums stehen Spendenboxen bereit.


Der Zugang zur Ausstellung erfolgt durch die Erinnerungs- und Gedenkstätte am Burgvorplatz. Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung wird in Kooperation mit dem Hilfsnetzwerk für die Überlebenden der NS-Verfolgung in der Ukraine und KONTAKTE-KOHTAKTbI e. V..

 
 
 

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