25. September 2026
Stellungnahme des Kreises Paderborn
Der Kreis Paderborn nimmt Bezug auf die heute veröffentlichte Pressemeldung der NRW-Landesregierung mit dem Titel „Landesregierung vernetzt Wildnisentwicklungsgebiete in der Egge“.
Die zuständigen Landesministerien haben der Kreisverwaltung Paderborn im Vorfeld die Pläne für die Wildnisentwicklungsgebiete vorgestellt. Unter der Führung von Landrat Christoph Rüther und dem zuständigen Dezernent Henrik Egeler war die Kreisverwaltung an mehreren Gesprächen beteiligt.
„Für uns hatte von Anfang an absolute Priorität, dass die Entscheidung der Bürgerinnen und Bürger aus dem Jahr 2024 respektiert wird“, erklärt Landrat Christoph Rüther. Vor zwei Jahren hatte sich die Mehrheit der wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger im Kreis Paderborn gegen die Einrichtung eines Nationalparks Egge ausgesprochen. „Die Landesregierung hat uns schriftlich zugesichert, keinen Nationalpark gegen den Willen der Region einzurichten“, nimmt der Landrat zu den geäußerten Befürchtungen Stellung.
In den Gesprächen mit dem Land hat der Kreis Paderborn eine deutliche Flächenreduzierung der geplanten Wildnisgebiete erreicht, die nun Basis für eine weitere Abstimmung sein soll. Die geplanten Gebiete liegen in einem bereits vorhandenen Naturschutzgebiet auf landeseigenen Flächen, die nicht bewirtschaftet werden. Flächen, die noch in der Bewirtschaftung stehen, sollen keine Wildnisgebiete werden.
Die Bürgermeister der Kommunen Altenbeken, Bad Lippspringe und Lichtenau wurden im Vorfeld durch den Kreis Paderborn informiert und werden laufend einbezogen.
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