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08. Juli 2026

GeDenkOrt in Wewelsburg: Erinnerung an Zwangsmigration und NS-Verbrechen

Besichtigung der ehemaligen Häftlingsküche am Samstag, 18. Juli

Der neue GeDenkOrt ist am Samstag, den 18. Juli von 14 bis 17 Uhr geöffnet. ©Kreismuseum Wewelsburg, Gloria Bialas 
Der neue GeDenkOrt ist am Samstag, den 18. Juli von 14 bis 17 Uhr geöffnet. ©Kreismuseum Wewelsburg, Gloria Bialas

Der „GeDenkOrt“ des Kreismuseums Wewelsburg dokumentiert die Geschichte und Topografie des ehemaligen Lagergeländes im Niederhagen. Er informiert über Zwangsmigration im 20. Jahrhundert und fragt nach dem Umgang mit den baulichen Überresten ehemaliger NS-Verbrechensorte.

Interessierte haben am Samstag, den 18. Juli, von 14 bis 17 Uhr die Gelegenheit, den Seitentrakt der ehemaligen Häftlingsküche des Konzentrationslagers Niederhagen zu besuchen. Vor Ort geben pädagogische Mitarbeitende historische Einführungen zur Baugeschichte des ehemaligen KZ-Gebäudes und der Ausstellung.

Die Dauerausstellung präsentiert die Geschichte des ehemaligen Lagergeländes und erzählt die Schicksale vieler Menschen, die mit dem Barackenlager in Verbindung standen. Sie wurden als KZ-Häftlinge, Zwangsarbeiter und Umsiedler nach Wewelsburg deportiert. Nach dem Krieg wurden Flüchtlings- und Vertriebenenfamilien in dem Barackenlager untergebracht. 

Die Dauerausstellung des Kreismuseums Wewelsburg befindet sich in der Ahornstr. 2, etwa 650 Meter von der Wewelsburg entfernt. Der Besuch ist ab 15 Jahren geeignet und kostenfrei.

 
 
 

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