01. April 2026
Kreiseinsatzleitung des Kreises Paderborn übt komplexes Schadensszenario
Rund 40 Mitglieder der Kreiseinsatzleitung des Kreises Paderborn haben im Stabsraum der Kreisfeuerwehrzentrale eine mehrstündige Großübung absolviert. Ziel war die Bewältigung eines vielschichtigen Schadensszenarios – speziell angepasst an aktuelle Krisenherausforderungen.
Im Fokus stand diesmal die Koordination mehrerer Einsatzverbände unter einer örtlichen Führungseinheit bei großflächigen Flächenbränden während einer anhaltenden Hitzeperiode. Die Übung unter dem Titel „Gluthitze“ wurde von einer Firma, die sich auf Gefahrenabwehr im Feuerwehrbereich spezialisiert hat, konzipiert und begleitet. Neben etwa 40 Angehörigen der Feuerwehren nahmen auch Fachberater von Hilfsorganisationen, dem THW, der Polizei und des Forst teil. Ziele der Übung waren dabei, die Organisationsabläufe innerhalb der Kreiseinsatzleitung, Maßnahmen zur Sicherstellung eines reibungslosen Kommunikationsflusses sowie die Entwicklung von Lösungskonzepten unter zeitlichem Druck. Zusätzliche, teils irritierende Übungseinlagen – darunter eingespielte Social-Media-Meldungen – testeten die Belastbarkeit der Stabsbereiche.
Die Einsatzleitung oblag dem stellvertretenden Kreisbrandmeister Bernd Lüke. Als Stabschef fungierte Michael Stork, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Büren. Kreisbrandmeister Stephan Reckhaus zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis:„Die Übung wurde von allen Beteiligten sehr positiv aufgenommen. Sie hat nicht nur die Zusammenarbeit gestärkt, sondern auch wertvolle neue Erkenntnisse für künftige Einsätze geliefert.“
Landrat Christoph Rüther dankte den Teilnehmenden für ihr Engagement: „Solche Übungen sind essenziell, um im Ernstfall schnell und koordiniert handeln zu können. Mein besonderer Dank gilt allen, die sich mit großem Einsatz für die Sicherheit unseres Kreises engagieren.
„Zur Stärkung des Krisenmanagements im Kreis Paderborn sind im Jahresverlauf weitere Übungen sowohl für die Kreiseinsatzleitung (operativ-taktische Komponente) als auch für den Krisenstab des Kreises Paderborn (administrativ-organisatorische Komponente) geplant“, so Theresa Vieth - Leiterin der Koordinierungsgruppe im Amt für Bevölkerungsschutz abschließend.
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