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16. September 2026

„Heil Kräuter Kulturen“ – Ökologische Forschung der SS im KZ Dachau

Dr. Anne Sudrow beleuchtet im Kreismuseum Wewelsburg am 24. September die Verbindung von biologisch-dynamischer Landwirtschaft, Naturheilkunde und NS-Ideologie

Vortrag „Heil Kräuter Kulturen. Die SS, die ökologische Landwirtschaft und die Naturheilkunde im KZ Dachau“ von  Dr. Anne Sudrow am 24. September im Kreismuseum Wewelsburg. ©Anne Sudrow 
Vortrag „Heil Kräuter Kulturen. Die SS, die ökologische Landwirtschaft und die Naturheilkunde im KZ Dachau“ von Dr. Anne Sudrow am 24. September im Kreismuseum Wewelsburg. ©Anne Sudrow

Während der Zeit des Nationalsozialismus legte die SS östlich des Konzentrationslagers Dachau ein großes Gartengelände an, das die dort zur Zwangsarbeit eingesetzten KZ-Häftlinge als „Plantage“ bezeichneten. Die SS erforschte hier zunächst Ersatzstoffe für Nahrungsmittel. Bald kamen auch Produkte und Verfahren der biologisch-dynamischen Landwirtschaft hinzu – die größte Forschungseinrichtung zum Öko-Landbau im Deutschen Reich. 


Historikerin Dr. Anne Sudrow geht in ihrem Vortrag „Heil Kräuter Kulturen. Die SS, die ökologische Landwirtschaft und die Naturheilkunde im KZ Dachau“ am Donnerstag, den 24. September, im Kreismuseum Wewelsburg der Frage nach, was genau die SS mit dieser Anlage bezweckte und welche Personen und Institutionen in Deutschland ebenfalls Interesse an dieser Art der Forschung und an den von der SS entwickelten Produkten und Verfahren hatten.

Der Vortrag beginnt um 19 Uhr im Filmraum des Kreismuseums, der Zugang erfolgt durch die Erinnerungs- und Gedenkstätte. Die Teilnahme ist frei.

 
 
 
 
 

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