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20. Juli 2026

Sicherheitsmaßnahmen auf der B68 zwischen Lichtenau und Borchen-Dörenhagen

Einigung nach konstruktivem Austausch der Unfallkommission mit Landwirten und Kommunen im Paderborner Kreishaus

Nach schweren Verkehrsunfällen auf der B68 zwischen Borchen-Dörenhagen und Lichtenau-Grundsteinheim hat die Unfallkommission des Kreises Paderborn weitere Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit beschlossen. ©Adobe.stock.com Matrin Rettenberger 
Nach schweren Verkehrsunfällen auf der B68 zwischen Borchen-Dörenhagen und Lichtenau-Grundsteinheim hat die Unfallkommission des Kreises Paderborn weitere Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit beschlossen. ©Adobe.stock.com Matrin Rettenberger

Nach schweren Verkehrsunfällen auf der B68 zwischen Borchen-Dörenhagen und Lichtenau-Grundsteinheim hat die Unfallkommission des Kreises Paderborn weitere Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit beschlossen. Diesem Gremium gehören neben der Paderborner Kreisverwaltung die Polizei Paderborn, die Stadt Lichtenau sowie der Landesbetrieb Straßen.NRW an.

Im Frühjahr 2026 ereigneten sich an der Kreuzung der B68 mit den Wirtschaftswegen Maiweg und Hohenliethweg zwei schwere Unfälle mit insgesamt neun Verletzten. Die B68 ist an dieser Stelle dreispurig und wird mit hoher Geschwindigkeit befahren. Das Linksabbiegen und Queren der B68 von den Wirtschaftswegen aus ist seit Jahren verboten, dennoch kam es immer wieder zu Verstößen.

Ursprünglich sollte die Zufahrt der Wirtschaftswege durch eine Leitplanken-Absperrung unterbunden werden, was jedoch auf Bedenken der Landwirtschaft stieß, insbesondere wegen der bevorstehenden Ernte. „Um eine Lösung zu finden, die sowohl die Verkehrssicherheit als auch die Belange der Landwirtschaft berücksichtigt, haben wir als Kreisverwaltung zu einem Austausch mit Ortslandwirten, Ortsvorstehern, Vertretern des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbands (WLV), der Bürgermeisterin Lichtenaus, Ute Dülfer, Borchens Bürgermeister Uwe Gockel sowie Mitgliedern der Unfallkommission eingeladen“, erklärt Dr. André Brandt als zuständiger Dezernent des Kreises Paderborn. Der Austausch sei sehr konstruktiv gewesen. Die Landwirtschaft brachte konkrete Vorschläge ein, die in die weiteren Planungen einfließen. 

Die Unfallkommission beschloss einstimmig, den Hohenliethweg auf Seiten der Gemeinde Borchen zu sperren. Die Absperrung kann für die Durchfahrt von Großraum- und Schwertransporten demontiert werden. Zudem wird auf einer Strecke von 200 Metern vor der Kreuzung Maiweg/Hohenliethweg eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 80 km/h in Fahrtrichtung Lichtenau eingeführt. 

Der Maiweg auf Seiten der Stadt Lichtenau wird entgegen der ursprünglichen Planung nicht abgesperrt. Das Linksabbiegen von der B68 aus Fahrtrichtung Paderborn kommend in den Maiweg bleibt weiterhin untersagt. Auch Radfahrende und E-Scooter-Fahrende dürfen die B68 an dieser Stelle nicht queren. Die Unfallkommission warnt ausdrücklich vor der extrem hohen Gefahr und appelliert an das Gefahrenbewusstsein aller Verkehrsteilnehmenden.

Die Unfallkommission betont, dass die Maßnahmen gelten, bis mittelfristig weitere Lösungen umgesetzt werden können. Die Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen erfolgt zeitnah.

 
 
 

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