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Kreishaus
Wewelsburg

23. Oktober 2018

Restaurierung abgeschlossen:

Kunstwerk des Künstlers Hagebölling steht wieder in Büren vor dem Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg

Restauriert und standsicher: Die Skulptur des Künstlers Wilfried Hagebölling steht wieder im Eingangsbereich des Richard-von-Weizsäcker-Berufskollegs in Büren  Bildnachweis: Rustemeier, Kreis Paderborn 
Restauriert und standsicher: Die Skulptur des Künstlers Wilfried Hagebölling steht wieder im Eingangsbereich des Richard-von-Weizsäcker-Berufskollegs in Büren Bildnachweis: Rustemeier, Kreis Paderborn
Die Skulptur des Künstlers Wilfried Hagebölling steht wieder an ihrem angestammten Platz im Eingangsbereich des Richard-von-Weizsäcker-Berufskollegs in Büren. Gut drei Monate dauerten die Restaurierungsarbeiten. Das Kunstwerk musste an einigen Stellen erneuert werden, da die Standfestigkeit der gut 39 Jahre alten Stahlkonstruktion nicht mehr gegeben war.

Ein Gutachten des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) hatte zuvor attestiert, dass der Kreis Paderborn als Eigentümer für die verantwortliche Planung zur Unterhaltung des Kunstwerks zuständig ist. „Der Kreis Paderborn ist aufgefordert, den Sanierungsbedarf durch einen anerkannten Tragwerksplaner zu ermitteln und im Bedarfsfall, zur Aufrechterhaltung der gebotenen Verkehrssicherheit, die notwendigen Maßnahmen zu veranlassen“, heißt es wörtlich im Gutachten des LWL.
In diesem Fall mussten, weil es sich um eine Stahlkonstruktion handelt, die bewitterten Flächen auf Schäden durch Korrosion überprüft werden. Auch sanierungsbedürftige Teile im nicht sichtbaren Bestandteil des Bauwerks wurden von der beauftragten Fachfirma ausgetauscht. Der Kreis Paderborn hatte zudem zugesichert, die Restaurierung ohne Veränderungen des Werkes umzusetzen. Verbaut wurde, wie vom Künstler angegeben, Stahl, der als wetterfest gilt und den ästhetischen Anspruch des Kunstwerks unterstreicht.

Mit Hilfe eines Spezialkrans war die rund 2½ t schwere Skulptur im Juli nach Borchen transportiert worden. Jetzt ist sie auf demselben Wege zurück, standsicher und restauriert: Die gereinigten und überarbeitete Flächen der Konstruktion werden durch die natürlichen Witterungsverhältnisse bald wieder ihre ursprüngliche Ausstrahlung zurückgewinnen und den vom Künstler intendierten Charakter des Kunstwerks unterstreichen. Die für die Restaurierung veranschlagten Kosten in Höhe von rund 15.000 Euro konnten eingehalten werden.
 
 
 

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