14. April 2026
Rettungskräfte greifen auf Notfalldaten in Echtzeit zu
Der Rettungsdienst von Kreis Paderborn und Stadt Paderborn wird aktuell an die Digitale Gesundheitsplattform OWL angebunden. In der vergangenen Sitzung des Digitalisierungs- und Personalausschuss des Kreises Paderborn wurden die Ausschussmitglieder über das Verfahren informiert.
Ziel ist es, im Notfall relevante Informationen in den Rettungswagen schneller verfügbar zu haben und damit die Patientensicherheit für die Bürgerinnen und Bürger zu erhöhen. Rettungskräfte können bereits im Einsatzfahrzeug auf ein zentrales Notfalldateninfoblatt und weitere medizinische Dokumente zugreifen – mit Angaben zu Vorerkrankungen, Allergien, Medikamenten oder Notfallkontakten.
Die Geschäftsführung der beauftragten Digitale Gesundheitsplattform OWL GmbH präsentierte im Ausschuss des Kreises die Anwendung aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger sowie die Einsatzoberfläche für die Besatzung des Rettungswagens. Gezeigt wurde, wie Notfalldaten strukturiert hinterlegt und im Bedarfsfall im Rettungswagen abrufbar gemacht werden.
Die Umsetzung des Projekts in die Praxis stieß bei den Ausschussmitgliedern auf breite Zustimmung. „Das Projekt ist ein wichtiger Baustein der kommunalen Digitalstrategie zur Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger im Kreis Paderborn“, erklärte Ausschussvorsitzender Bernd Langer.
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