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Wewelsburg

29. Juni 2020

717 bestätigte Corona-Infektionsfälle im Kreis Paderborn

Die Zahlen der Infizierten im Kreis Paderborn mit Stand vom 29.06.2020, 11 Uhr

CoronaUpdate Headerbild mit einem dargesteltem Virus
Foto: ©iStock.com/ BlackJack3D
Corona-Update 29.06.2020

1 neuer Fall in Bad Lippspringe: 717 bestätigte Corona-Infektionen im Kreis Paderborn
- neue Fall steht nicht in Zusammenhang mit dem Tönnies-Ausbruch im Kreis Gütersloh

Die aufsummierte Gesamtzahl der bestätigten Corona-Infektionen beträgt 717, Stand 29. Juni, 11 Uhr. Die Neuinfektion steht nicht im Zusammenhang mit dem Tönnies-Ausbruch im Kreis Gütersloh. 88 Tönnies-Beschäftigte wohnen im Kreis Paderborn. Unverändert 14 Mitarbeitende des Unternehmens und 14 Haushaltsangehörige sind positiv getestet. Beschäftigte und ihre Angehörigen, die im selben Haushalt leben, stehen seit dem 22. Juni unter angeordneter Quarantäne. Die Angehörigen müssen solange zu Hause bleiben, bis ein negatives Testergebnis des Tönnies-Mitarbeitenden vorliegt, längstens bis zum 2. Juli.

558 Tests des fleischverarbeitenden Betriebs im Kreis Paderborn sind negativ. Weitere Testergebnisse stehen noch aus. Laut Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen vom 17. Juni mussten vor dem Hintergrund des Corona-Ausbruchs im Kreis Gütersloh Testungen durchgeführt werden in Schlachthöfen und fleischverarbeitenden Betrieben, die Werkvertragsnehmer beschäftigen. Unter diese Kategorie fällt dieser Betrieb, der bereits im Mai das erste Mal getestet worden waren. Sämtliche Corona-Testergebnisse waren seinerzeit negativ.

620 Menschen (Plus von 1 gegenüber dem Vortag) sind genesen, haben also eine COVID-19-Infektion überstanden. Drei Patienten werden zurzeit in einem Krankenhaus intensivmedizinisch behandelt. 34 Menschen sind seit Beginn der Corona-Pandemie im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung verstorben.


Bestätigte Fälle

Todesfälle

Genesene


Aktuell

Vortag

Aktuell

Vortag

Aktuell

Vortag

Altenbeken

41

41

3

3

32

31

Bad Lippspringe

26

25

1

1

14

14

Bad Wünnenberg

42

42



38

38

Borchen

18

18



13

13

Büren

32

32

3

3

26

26

Delbrück

76

76

1

1

68

68

Hövelhof

54

54

4

4

47

47

Lichtenau

14

14



13

13

Paderborn

357

357

21

21

315

315

Salzkotten

57

57

1

1

54

54

GESAMT

717

716

34

34

620

619

Aktive Fälle – Zahl jener Menschen, die aktuell mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert sind, aufgeschlüsselt nach Orten:
(Die Zahl erhält man, wenn man von der aufsummierten Gesamtzahl der Infizierten die Zahl der Genesenen und die Todesfälle abzieht).

  • Altenbeken: 6
  • Bad Lippspringe: 11
  • Bad Wünnenberg: 4
  • Borchen: 5
  • Büren: 3
  • Delbrück: 7
  • Hövelhof: 3
  • Lichtenau: 1
  • Paderborn: 21
  • Salzkotten: 2

Aktuell sind 63 Menschen im Kreis Paderborn mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert.

Das Paderborner Kreisgesundheitsamt ist Mo – Fr von 9 bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr, Sa von 12 bis 16 Uhr über das Infotelefon 05251 – 308-3333 zu erreichen.


7-Tages-Inzidenz

Ab 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten 7 Tage wird überprüft, ob Maßnahmen ergriffen werden müssen, um das Pandemiegeschehen einzudämmen. Für den Kreis Paderborn mit seinen 306.890 Einwohnerinnen und Einwohnern ist der Grenzwert von 50 bei einer Zahl von 154 Neuinfizierungen innerhalb einer Woche erreicht. In den letzten 7 Tagen wurden 28 neue Fälle bestätigt. Das entspricht einer aktuellen 7-Tages-Inzidenz von 9,1.

 
 
 

Kontakt

Frau Pitz
Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Amtsleiterin, Pressesprecherin

Tel. 05251 308-9200
Fax 05251 308-899200
E-Mail-Adresse E-Mail senden
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4  Kommentare

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    Hubert Niewls
    29.06.2020 14:19 Uhr

    In Bad Lippspringe gab es in den letzten 7 Tagen 65 Infizierte auf 100000 Einwohner. Und es passiert nichts?

    Auf diesen Kommentar antworten
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    Kreis-Paderborn Logo
    Kreis Paderborn
    29.06.2020 15:56 Uhr

    In Bad Lippspringe waren am 22. Juni 15 Menschen infiziert, heute, am 29. Juni, 26. Also 11 neue Fälle in den letzten sieben Tagen. Zur 7-Tages-Inzidenz. Das ist ein Warnwert für eine Region. Beträgt die Zahl der neuen Fälle mehr als 50 pro 100.000 Einwohner, muss geprüft werden - s. die Kreise Gütersloh und Warendorf - ob Maßnahmen verschärft werden müssen. Ein Kriterium ist auch, zu schauen, ob es ein lokaler Hotspot ist, der eingrenzbar ist. Oder ob es sich um einen Flächenbrand handelt, der außer Kontrolle geraten könnte. Deshalb auch die Massentests im Kreis Gütersloh, um herauszufinden, ob das Virus den Weg in die allgemeine Bevölkerung gefunde hat. Zurück zum Kreis Paderborn: Wir erreichen den Warnwert bei 154 Infizierten innerhalb einer Woche. Die neuen Fälle der vergangenen Tage sind in erster Linie auf das Ausbruchsgeschehen im Kreis Gütersloh zurückzuführen. 88 Beschäftigte wohnen im Kreis Paderborn. 14 Mitarbeitende, 14 Familienangehörige, sind positiv getestet. Beschäftigte und Haushaltsangehörige stehen unter Quarantäne. Es ist also kein Flächenbrand, sondern ein lokaler Anstieg, dessen Ursache bekannt ist.

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    Hubert Niewels
    29.06.2020 14:26 Uhr

    Der Sohn eines unserer Mitarbeiter ist Schüler der infizierten Schulklasse in Bad Lippspringe. Der Junge soll zu Hause bleiben, der Vater aber weiter zur Arbeit gehen. Er arbeitet bei uns im Büro mit ca. 50 Koleginnen und Kollegen und wird u.a. Mvon uns in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen eingesetzt. Wir haben Ihn getestet und vorübergehend beurlaubt, sind aber über die Präventionsarbeit des Gesundheitsamtes entsetzt.

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    Kreis-Paderborn Logo
    Kreis Paderborn
    29.06.2020 16:24 Uhr

    Die Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz richten sich nach den Vorgaben des RKI. Die abgestufte Vorgehensweise können Sie hier nachlesen:
    https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Kontaktperson/Management.html.

    Die Klassenkameraden sind dann der Kategorie 1, höheres Infektionsrisiko, zuzuordnen, wenn es engere Kontakte zu dem nachweislich infizierten Kind gab, z. B. mindestesten 15-minütiger Gesichtskontakt.... Ein Aufenthalt in einem geschlossenen Raum, z. B. Klassenzimmer, könnte auch als geringeres Infektionsrisiko eingestuft werden (Kategorie 2), s. Ausführungen des RKI, das genau diese Fallkonstellation aufgreift. Unser Gesundheitsamt hat für beide Klassen Quarantäne angeordnet. - Die Eltern der Schulkameraden sind Kontaktpersonen der Kontaktpersonen. Eine Quarantäne ist hier laut den RKI-Vorgaben nicht vorgesehen.

    In der Coronaschutzverordnung heißt es gleich in § 1 - diese finden Sie auch auf den Seiten des Landes NRW, auf die wir verlinkt haben - https://www.mags.nrw/erlasse-des-nrw-gesundheitsministeriums-zur-bekaempfung-der-corona-pandemie#verordnungen : "Jede in die Grundregeln des Infektionsschutzes einsichtsfähige Person ist verpflichtet, sich
    im öffentlichen Raum so zu verhalten, dass sie sich und andere keinen vermeidbaren Infektionsgefahren
    aussetzt". Deshalb steht jeder Einzelne in der Pflicht. Sie als Arbeitgeber auch, und Sie haben sich vorbildlich verhalten. Herzlichen Dank dafür!




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