06. März 2026
Informationsreihe „Kreisbereit“ zum zivilen Bevölkerungsschutz startet mit landesweitem Warntag am Donnerstag, 12. März
In Krisensituationen zählt jede Minute. Der Bevölkerungsschutz im Kreis Paderborn sorgt dafür, dass Menschen schnell informiert, geschützt und unterstützt werden – bei Naturkatastrophen, technischen Unglücken oder anderen Gefahren. Sein Ziel ist es, Sicherheit zu geben, Orientierung zu schaffen und die Handlungsfähigkeit in Notlagen zu sichern.
„Katastrophenschutz baut auf die Selbsthilfefähigkeit der Bevölkerung auf, diese Resilienz hilft es Leben zu retten“, sagt Landrat Christoph Rüther. „Es geht darum, Menschen zu erreichen, so dass sie für Notlagen vorbereitet sind und wo sie, wenn nötig, im Ernstfall schnelle und praktische Hilfe bekommen.“ Genau deshalb startet der Kreis Paderborn seine Serie „Kreisbereit“. In dieser werden regelmäßig Inhalte auf den sozialen Kanälen des Kreises sowie der Kreis-Homepage zum Thema ziviler Bevölkerungsschutz geteilt. Ziel ist es, die Menschen im Kreis Paderborn zu informieren und für den Ernstfall vorzubereiten. Erläutert werden zum Beispiel die unterschiedlichen Warntöne und was diese bedeuten.
Viele Akteure arbeiten dafür eng zusammen, damit Menschen einerseits auf Gefahrensituationen gut vorbereitet und andererseits gut geschützt sind. Dazu gehören die Fachämter der Kommunen und des Kreises mit Ihren Stäben für Krisen und den kommunalen Einsatzkräfte wie Feuerwehr und Rettungsdienste, Landeseinrichtungen sowie Bundesbehörden. Jede Vorbereitung, jedes Wissen über mögliche Gefahren und Vorsorgemaßnahmen stärkt das gesamte System und hilft, Menschen in Notlagen schnell und effektiv zu unterstützen.
Der Bevölkerungsschutz vereint neben Rettungsdienst und Brandschutz auch den Katastrophenschutz und Zivilschutz. Während der Katastrophenschutz den Schutz von Menschen, Tieren und Eigentum bei Naturereignissen oder technischen Unfällen sicherstellt, ergänzt der Zivilschutz diese Maßnahmen in Bezug auf militärische Gefahrenlagen und unterstützt die Selbsthilfe der Bevölkerung. Vor dem Hintergrund des Klimawandels nehmen Naturereignisse wie Stürme, Überschwemmungen, Dürren oder Hitzewellen zu und damit auch die Risiken für Menschen und Infrastruktur. „Das Wissen über Schutzmaßnahmen für die jeweiligen Ereignisse wie zum Beispiel die persönliche Vorsorge durch das Anlegen einer Notbevorratung, ist ein verantwortungsvoller Beitrag zur eigenen Sicherheit“, so Dr. André Brandt, Ordnungsdezernent Kreis Paderborn und Leiter des Krisenstabes.
„Der kommende, landesweite Warntag am Donnerstag, 12. März 2026 bietet eine wichtige Gelegenheit, Warnmittel kennen zu lernen und die eigene Vorsorge zu überprüfen“, erklärt Stephan Reckhaus, Leiter des Amtes für Bevölkerungsschutz des Kreises Paderborn. „Es ist entscheidend, dass Menschen wissen, wie Warnungen empfangen werden und wie sie darauf reagieren können. Informationen retten im Ernstfall Zeit und Leben. Deshalb lohnt es sich, sich schon jetzt mit den Warnsystemen vertraut zu machen.“
Am Donnerstag, den 12. März 2026, wird in Nordrhein-Westfalen der landesweite Warntag durchgeführt. Um 11:00 Uhr werden die Sirenen heulen. Gleichzeitig werden Warnmeldungen über das Modulare Warnsystem (MoWaS), die Warn-Apps NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App) und KATWARN sowie über Cell Broadcast versendet. Auch Radio Hochstift sendet eine Warnung sowie später die Entwarnung. Der Probealarm dient dazu, die Bevölkerung zu sensibilisieren, Warnprozesse zu testen und die Funktionsfähigkeit unterschiedlicher Warnmittel zu überprüfen. Eine Warnung schützt am besten, wenn bekannt ist, wie in einer Krise reagiert werden kann. Weitere Informationen rund um den Bevölkerungsschutz im Kreis Paderborn sind hier zu finden.
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