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25. Juni 2026

Fußball im Nationalsozialismus

Themenführung mit Simultandolmetschung in Deutsche Gebärdensprache (DGS) am Samstag, 4. Juli, um 15 Uhr im Kreismuseum Wewelsburg

Die Spielfelder des SV 13 Paderborn (links) und der DJK Paderborn (rechts) auf dem heutigen Maspernplatz mit Blick auf den Paderborner Dom, 1920er Jahre. ©Stadt- und Kreisarchiv Paderborn 
Die Spielfelder des SV 13 Paderborn (links) und der DJK Paderborn (rechts) auf dem heutigen Maspernplatz mit Blick auf den Paderborner Dom, 1920er Jahre. ©Stadt- und Kreisarchiv Paderborn

Fußball in Deutschland hat eine über hundert Jahre alte Tradition. Schon in den 1920er Jahren wurden die Spiele zu einem Zuschauermagneten. Es gab eine große Vielfalt an Vereinen und Wettbewerben. Diese Tradition wurde mit der Machtübergabe an die Nationalsozialisten 1933 zerschlagen. Viele Sportvereine wurden verboten und Mitglieder und Fans ausgeschlossen. In den „gleichgeschalteten“ Vereinen sollte sich die „deutsche Volksgemeinschaft“ zeigen. Fußball musste sich der Politik und Ideologie des Nationalsozialismus unterordnen. Die zwölf Jahre Nazi-Herrschaft haben die Kultur des Fußballs in Deutschland nachhaltig verändert.

Bei einer öffentlichen Führung am Samstag, den 4. Juli, um 15 Uhr steht das Thema „Fußball in der Zeit des Nationalsozialismus“ im Mittelpunkt. Die Museumspädagogen gehen auch der Fragen nach, wie sich die Vereine in der Zeit verhalten haben, was mit den Fußballern passiert ist, und ob sich diese Zeit noch heute in der Verbandsstruktur und einzelnen Begriffen widerspiegelt. Treffpunkt ist das Eingangsfoyer in der Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg.

Die rund zweistündige Führung richtet sich an Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren und wird simultan in Deutsche Gebärdensprache (DGS) gedolmetscht. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, der Eintritt kostet 3 Euro pro Person. Tickets sind online über die Homepagewww.wewelsburg.de und –sofern noch verfügbar – vor Ort erhältlich.

 
 
 

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