18. Februar 2026
Besichtigung am Samstag, 21. Februar, von 14 bis 17 Uhr, Eintritt frei
Ein Nachmittag voller Geschichte und neuer Perspektiven erwartet alle, die sich mit den Spuren des 20. Jahrhunderts auseinandersetzen möchten: Im neuen GeDenkOrt der Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933–1945 des Kreismuseums Wewelsburg stehen die unterschiedlichen Formen von Zwangsmigration im Mittelpunkt – erzählt am Beispiel des Dorfes Wewelsburg – ebenso wie der sensible Umgang mit den baulichen Überresten ehemaliger nationalsozialistischer Verbrechensorte. Historische Einführungen zur Baugeschichte des ehemaligen KZ-Gebäudes sowie zur neuen Ausstellung in Büren-Wewelsburg finden jeweils um 14 Uhr und 15:30 Uhr statt und eröffnen vertiefende Einblicke in die Hintergründe und Entwicklungen des Ortes. Eingeladen sind Interessierte am Samstag, den 21. Februar, von 14 bis 17 Uhr.
Der GeDenkOrt befindet sich im Seitentrakt der ehemaligen Häftlingsküche des Konzentrationslagers Niederhagen. Die Dauerausstellung präsentiert die Geschichte des ehemaligen Lagergeländes und erzählt die Schicksale vieler Menschen, die mit dem Barackenlager in Verbindung standen. Sie wurden als KZ-Häftlinge, Zwangsarbeiter, Umsiedlerinnen und Umsiedler nach Wewelsburg deportiert. Nach dem Krieg wurden Flüchtlings- und Vertriebenenfamilien in dem Barackenlager untergebracht.
Die neue Dauerausstellung des Kreismuseums Wewelsburg befindet sich in der Ahornstr. 2, ca. 650 Meter von der Wewelsburg entfernt.
Der Besuch ist ab 14 Jahren geeignet und kostenfrei.
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