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Kreishaus
Wewelsburg

17. Mai 2022

Inge - ein kurzer Lebensweg

Sonderausstellung bis zum 31. Juli im Kreismuseum Wewelsburg, Eintritt ist frei

Reinhard Fromme (Leitung Museumspädagogik), Sarah Manegold (Kuratorin, FSJ), Kirsten John-Stucke (Museumsleiterin) und Ingo Tiemann (Dezernent Kreis Paderborn) im Rahmen der Eröffnung der Sonderausstellung „Inge – ein kurzer Lebensweg“ (©Kreismuseum Wewelsburg) 
Reinhard Fromme (Leitung Museumspädagogik), Sarah Manegold (Kuratorin, FSJ), Kirsten John-Stucke (Museumsleiterin) und Ingo Tiemann (Dezernent Kreis Paderborn) im Rahmen der Eröffnung der Sonderausstellung „Inge – ein kurzer Lebensweg“ (©Kreismuseum Wewelsburg)

Inge Ransenberg wurde am 12. März 1935 in Wennemen im Sauerland geboren. Sie hinterließ nur wenige Spuren in ihrem Heimatort, im jüdischen Waisenhaus in Paderborn und im Ghetto Theresienstadt. Inges Leben endete zu früh, ihre Kindheit endete noch viel früher. Mit gerade einmal neun Jahren wurde das jüdische Mädchen im Oktober 1944 im Konzentrationslager Auschwitz ermordet. „Die Geschichte von Inge und ihrer Familie ist sehr anrührend. Gerade das Nebeneinander von vager Hoffnung und der immer stärker werdenden Verzweiflung, das wir in den überlieferten Briefen der Familie Ransenberg lesen, verdeutlicht das Leid der jüdischen Bürgerinnen und Bürger während der NS-Zeit. Ein persönliches Familienschicksal, das aber das ganze Ausmaß der NS-Verfolgung und den Holocaust ausdrückt“, so Kirsten John-Stucke, Leiterin des Kreismuseums Wewelsburg.

Die Ausstellung „Inge – ein kurzer Lebensweg“ erzählt von den unterschiedlichen Schicksalen der Eltern und Geschwister während der NS-Zeit und zeigt die Rücksichtslosigkeit und Brutalität der nationalsozialistischen Verfolgung. Noch bis zum 31. Juli ist sie im Sonderausstellungsraum während der Öffnungszeiten des Kreismuseums in Büren-Wewelsburg zu sehen, der Zugang erfolgt durch die Erinnerungs- und Gedenkstätte. Der Eintritt ist frei!

Die Ausstellung wurde von Sarah Manegold im Rahmen ihres Freiwilligen Sozialen Jahres erarbeitet. Durch die gute Kooperation mit dem Stadtarchiv Meschede, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Paderborn sowie mit der Gedenkstätte Hannover-Ahlem konnten neue Erkenntnisse über die verschiedenen Stationen der Verfolgung der Familie Ransenberg zusammentragen werden.

 
 
 

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