20. April 2026
Landrat Christoph Rüther informiert sich vor Ort zum aktuellen Stand der Baumaßnahmen
Die Bauarbeiten zur Erweiterung der DK-II Deponie auf der „Alten Schanze“ bei Paderborn-Elsen sind gestartet, die erste Arbeiten und Erdbewegungen sind gut angelaufen.
Deponien sind ein unverzichtbarer Baustein der Abfall/-Kreislaufwirtschaft. Die Bewirtschaftung der Kreiszentraldeponie „Alte Schanze“ und damit auch die Bereitstellung von ausreichender Deponiekapazität liegt in der Zuständigkeit des Kreises Paderborn als öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger. Neben der langfristigen Entsorgungssicherheit sind zusätzliche Ziele, Deponien wirtschaftlich zu betreiben und die vorhandenen Deponiekapazitäten bestmöglich und umweltverträglich zu nutzen. Auf der Deponieerweiterungsfläche werden, wie bereits seit 2005, keine organischen, sondern ausschließlich nur mineralisch belastete Abfälle angenommen.
Landrat Christoph Rüther dazu: „So ist die derzeit im Bau befindliche Erweiterung der DK-II Siedlungsabfalldeponie ein wichtiger Beitrag für unsere Zukunft, zur Gewährleistung der Entsorgungssicherheit für unverwertbare mineralische und asbesthaltige Abfälle im Kreis Paderborn, für unsere Bürgerinnen und Bürger und für unsere Betriebe der Bauwirtschaft.“
Die vorhandene Infrastruktur der aktuell betriebenen DK II Deponie ermöglicht eine problemlose Kapazitätserweiterung. Eine solche Deponieerweiterung ist immer auch ein Großprojekt – jede Phase für sich ist essenziell wichtig für die ordnungsgemäße Inbetriebnahme, Umsetzung sowie Nachbereitung, so Christoph Rummel, Projektleiter Technik beim A.V.E. Eigenbetrieb Kreis Paderborn.
Dazu die Zahlen im Überblick:
Die gesamte Umsetzung dieser Deponieerweiterung bezieht sich auf eine Fläche von ca. 2,8 ha. Die kalkulierten Herstellungs- und Planungskosten liegen bei ca. 7,2 Millionen Euro und ermöglichen einen Einbau von ca. 600.000 Kubikmeter Deponiegut. Unter Berücksichtigung der derzeitigen Anlieferungsmengen ergibt sich daraus eine rechnerische Laufzeit für die Ablagerung von Abfällen auf dieser Erweiterungsfläche von mindestens 30 Jahren. Die Baukosten werden aus dem A.V.E.-Gebührenhaushalt finanziert.
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