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Kreishaus
Wewelsburg

11. Juli 2022

Monumenta-Ausstellung in Wewelsburg zählt bereits 1.300 Gäste

Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung am Sonntag, 17. Juli, um 14 Uhr

Ein Blick in den Burgsaal der Wewelsburg, wo noch bis zum 11. September die Sonderausstellung „Monumenta – Erinnerungsorte zwischen Weser und Lippe“ gezeigt wird. (Foto ©Kreismuseum Wewelsburg) 
Ein Blick in den Burgsaal der Wewelsburg, wo noch bis zum 11. September die Sonderausstellung „Monumenta – Erinnerungsorte zwischen Weser und Lippe“ gezeigt wird. (Foto ©Kreismuseum Wewelsburg)

Am Sonntag, 17. Juli, können Interessierte die Sonderausstellung „Monumenta – Erinnerungsorte zwischen Weser und Lippe“ im Kreismuseum Wewelsburg kennen lernen. Eine öffentliche Führung startet um 14 Uhr, Treffpunkt ist das Foyer im Historischen Museum des Hochstifts Paderborn. Noch bis zum 11. September zeigt das Kreismuseum Wewelsburg die Ausstellung im Burgsaal der Wewelsburg.

Die Region zwischen Weser und Lippe ist reich an historischen Zeugnissen. Römer und Germanen, Sachsen und Franken hinterließen ihre Spuren und machten die Region zu einer geschichtsträchtigen Landschaft. Ferdinand von Fürstenberg, der gelehrte Fürstbischof von Paderborn und Münster, ging diesen Spuren nach und schrieb 1669 das Buch „Monumenta Paderbornensia“ – Denkmale des Paderborner Landes. Hierin setzte er 24 Orten, Landschaften und Ereignissen ein literarisches Denkmal. Die Ausstellungen in Paderborn, Wewelsburg und Höxter zeigen diese Orte und fragen nach ihrer Bedeutung für die Gegenwart.

Im Kreismuseum Wewelsburg stehen drei Zeitschichten im Mittelpunkt der Darstellung: Wie wurden die ausgewählten regionalen Erinnerungsorte in der Zeit der Entstehung und frühen Verbreitung der „Monumenta Paderbornensia“ im 17. / 18. Jahrhundert wahrgenommen? Welchen Bedeutungswandel erfuhren die Orte und Themen der Monumenta zur Zeit der deutschen Übersetzung im 19. Jahrhundert vor dem Hintergrund der zeitgenössischen Diskussionen um das Wesen und die Gestalt der deutschen Nation? Und auf welche Weise haben die Nationalsozialisten im 20. Jahrhundert versucht, sich viele der beschriebenen Erinnerungsorte im Rahmen ihrer rassistischen Ideologie buchstäblich anzueignen?

Die Teilnahme an der rund zweistündigen Führung ist kostenlos

um Anmeldung wird geben unter Telefon 02955 7622-0.

Weitere Informationen: www.wewelsburg.de.

 
 
 

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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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