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Kreishaus
Wewelsburg
Pressemeldung vom 10.07.2012

268 Jahre im öffentlichen Dienst – Landrat Manfred Müller verabschiedet langjährige Kollegen in den Ruhestand

Über 268 Jahre koordinierten sie Termine im Gesundheitsamt, untersuchten Lebensmittelproben, hatten die Finanzen im Blick, betreuten Katastrophenschutzeinheiten oder waren sowohl als Ansprechperson in sämtlichen zentralen Verwaltungsdiensten als auch als Hausmeister im Einsatz.

Nach langen Jahren im Dienst der Kreisverwaltung Paderborn schließen nun sieben Verwaltungsmitarbeiter endgültig die Bürotüren hinter sich. Mit den besten Wünschen für die Zukunft und einem großen Dankeschön für das langjährige Engagement, verabschiedeten Landrat Manfred Müller und der Personalratsvorsitzende Franz Kürpick die angehenden Ruheständler und Pensionäre im Rahmen einer Feierstunde in den wohlverdienten Ruhestand.

Mit Marianne Kluge geht nach über 45 Jahren eine „Frau der ersten Stunde“. Am 1. April 1967 startete sie am damaligen Bürener Kreisgesundheitsamt. Sie sorgte dafür, dass organisatorisch alles rund lief und begleitete beispielsweise auch die Impfaktionen an den Schulen. Die kommunale Neugliederung im Januar 1975 und damit die Geburtsstunde des Kreises Paderborn hat sie hautnah mitbekommen. Das Kreisgesundheitsamt siedelte um nach Paderborn. „Büren“ wurde zu einer Außenstelle, in der sie bis 1994 arbeitete. Seitdem arbeitete sie als Chefsekretärin des Kreisgesundheitsamtsleiters. Vor allem bei Infektionsausbrüchen, von Masern in Schulen über die Influenzpandemie (Schweinegrippe) und zuletzt in der EHEC-Krise, stand sie natürlich immer im Zentrum des Geschehens.

Als Geflügelfleischkontrolleur startete Werner Berkemeier im August 1979 beim Kreis Paderborn, verstärkte später als Probenehmer das Team im Fachbereich Chemische Untersuchungen. Im Januar 2011 wechselte der Delbrücker mit seinen Kolleginnen und Kollegen zum CVUA-OWL (Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Ostwestfalen-Lippe) nach Detmold, arbeitete im integrierten Untersuchungsamt in gemeinsamer Trägerschaft von Land und Kommunen.

Erste Behördenluft beim Kreis Paderborn schnupperte Rüdiger Hahn im August 1978, absolvierte anschließend den Vorbereitungsdienst für den gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst und startete nach erfolgreicher Laufbahnprüfung im November 1981 in der Kämmerei der Verwaltung.

Durch eine Abordnung im Januar 2006 wechselte Rüdiger Hahn zum Nahverkehrsverbund Paderborn-Höxter, war dort für das Finanzmanagement und Controlling zuständig.

Das Jahr 1972 begann für Gerhard Wietfeld mit beruflichen Veränderungen. So trat der Fürstenberger am 1. Januar 1972 als Angestellter in den Dienst des ehemaligen Kreises Büren, übernahm Tätigkeiten in der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses beim Katasteramt. Im Dezember 1981 wechselte Wietfeld den Dienstort, Tätigkeiten in der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses beim Katasteramt des Kreises Paderborn aber blieben.

Nach einem späteren Einsatz im damaligen Amt für Wohnungswesen war Gerhard Wietfeld zuletzt seit 2004 im Bereich Waffenwesen bei der Polizei tätig.

Den Zivil- und Katastrophenschutz vor und nach der Wende, gesetzliche Änderungen und Neuerungen erlebte Ludwig Schenk hautnah mit. Nach seinem Start als Verwaltungsfachangestellter im Straßenverkehrsamt des Kreises Paderborn und dem anschließenden Grundwehrdienst, nahm Schenk im Juli 1972 seinen Dienst im Ordnungsamt der Verwaltung auf. 40 Jahre plante und entwickelte er dort Konzepte mit, betreute Katastrophenschutzeinheiten und Hilfsorganisationen.

Der gelernte Maurer Friedhelm Michel trat am 1. Dezember 1990 in den Dienst des Kreises Paderborn. Als Deponiewärter war er anschließend für das Tiefbauamt des Kreises Paderborn im Einsatz. Im Februar 1994 wechselte Michel in das heutige Amt für Zentrale Dienste, Büro des Kreistages, wo er bei Urlaubs- und Krankheitsausfällen oder zusätzlichem Bedarf als vielseitiger "Springer" stets zur Stelle war und Aufgaben unter anderem in der Poststelle, Telefonzentrale, Information oder im Fahrdienst übernahm.

Zu der Kultur eines Hauses tragen immer alle bei. Doch ein Hausmeister schafft dies in besonderem Maße: Ob defekte Bürolampe, kleinere Reparaturen oder klare Ansagen: Hausmeister Walter Leifeld war die Seele des Hauses. Nach 39 Jahren im öffentlichen Dienst, davon gut zwei Jahrzehnte als Hausmeister, legt er nun sein Schlüsselbund aus der Hand.



 

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