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Kreishaus
Wewelsburg
Pressemeldung vom 10.12.2013

Neuaufstellung des Landesentwicklungsplanes Nordrhein-Westfalen (LEP): Ende im Gelände für den Kreis Paderborn? - Informationsveranstaltung zu Auswirkungen des neuen LEP mit Vertretern der Bezirksregierung Detmold am Dienstag, 17. Dezember, 18 Uhr im Großen Sitzungssaal des Paderborner Kreishauses

Kreis Paderborn (krpb). Noch bis zum 28. Februar nächsten Jahres laufen die öffentliche Auslegung und die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange für die Neuaufstellung des Landesentwicklungsplanes Nordrhein-Westfalen (LEP). Die drei Buchstaben kennzeichnen letztlich die Zukunft einer Region: Der LEP ist eines der wichtigsten Instrumente der Landesplanung und stellt die Weichen für die künftige Wohn- und Gewerbeentwicklung, die Energieversorgung, Natur und Landschaft und auch die Entwicklung der Infrastruktur der Städte und Gemeinden. Landrat Manfred Müller lädt deshalb zu einer Informationsveranstaltung am Dienstag, 17. Dezember um 18 Uhr ins Paderborner Kreishaus ein. „Ich stelle momentan nicht nur bei den politischen Verantwortlichen in den Räten, sondern vor allem bei den Bürgern und Bürgerinnen ein erhöhtes Informationsbedürfnis zu den Inhalten dieser Landesplanung fest“, erläutert Müller. Die Veranstaltung verstehe sich als Informations- und Diskussionsforum. Regierungsbaudirektor Peter Patschke und Regierungsbaurat Erhard Ferlemann vom Dezernat Regionalentwicklung der Bezirksregierung Detmold werden zunächst in die Thematik einführen.

Der Kreis Paderborn sei einer der wenigen Kreise in NRW, der zumindest mittelfristig noch positive Bevölkerungszuwächse haben werde. Aufgabe der Städte und Gemeinden sei es, im Rahmen ihrer Planungshoheit und Verantwortung für ihre Bürger und Gewerbetreibenden eigenständig bedarfsgerechte Wohngebiete sowie Gewerbe- und Industriegebiete auszuweisen. Ziel müsse es deshalb sein, die Gestaltungsspielräume durch den LEP zu erhalten. Genau das werde aber durch allzu starre Vorgaben der Landesregierung aus Sicht von Müller erschwert. Der Landrat ist auch Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Verkehr des Landkreistages. Deren Mitglieder hatten bereits öffentlich kritisiert, dass der Entwicklungsraum für neue Arbeitsplätze fehle. Manche Kommunen würden durch den LEP schlicht stranguliert.

Müller möchte deshalb die Öffentlichkeit an diesen politischen Entscheidungsprozessen beteiligen. Im Kreishaus informieren die Fachleute über den derzeitigen Stand des Entwurfs des Landesentwicklungsplanes und stehen anschließend für Fragen zur Verfügung. Interessierte sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

 

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