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Pressemeldung vom 17.09.2015

Wahl des Integrationsbeirats und Vortrag zur Thematik „Islamfeindlichkeit – Relevanz, Ursachen und mögliche Interventionen“ am Dienstag, 29. September, 18 Uhr im Hotel Aspethera in Paderborn

Kreis Paderborn (krpb). Die Integrationsarbeit im Kreis Paderborn verfolgt das Ziel, Menschen mit Migrationshintergrund in das soziale, wirtschaftliche, kulturelle und politische Leben einzubeziehen. Daher lädt das Kommunale Integrationszentrum zu einem Vortrag über Islamfeindlichkeit – Relevanz, Ursachen und mögliche Interventionen - ein. Gleichzeitig sind an diesem Abend Menschen mit Migrationshintergrund dazu aufgerufen, den Integrationsbeirat zu wählen. Beide Veranstaltungen finden am Dienstag, 29. September, im Hotel Aspethera in Paderborn (Am Busdorf 7) statt.


Ab 18 Uhr spricht Michael Müller zum Thema „Islamfeindlichkeit als Facette ‚Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit‘ – Relevanz, Ursachen und mögliche Interventionen“. Der Redner arbeitet als Sozialwissenschaftler an der Universität Siegen und als Konflikt- und Gewaltforscher an der Universität Bielefeld. Müller geht der Fragen nach, was passiert, wenn keine Unterscheidung mehr zwischen politischem und religiösem Islam gemacht wird. Müller zeigt auf, welche Relevanz die Islamfeindlichkeit für das gesellschaftliche Zusammenleben hat. Der Vortrag endet mit einem Ausblick und eröffnet den Raum für eine Diskussion.

Wer zum Vortrag kommen möchte, sollte sich bis Freitag, 25. September, beim Kommunalen Integrationszentrum unter 05251 308 4610 anmelden.

Im Anschluss, ab 20 Uhr, können Menschen mit Migrationshintergrund den Integrationsbeirat wählen.

Der Beirat für Integration berät bei multikulturellen und multiprofessionellen Fragen und gibt Impulse für die Arbeit des Kommunalen Integrationszentrums (KI) des Kreises Paderborn.

Die Beiratsmitglieder wählen beispielsweise auch die Themen für die Vortragsreihe des KI, so wie auch den oben erwähnten Vortrag. Des Weiteren hat der Beirat ein Mitspracherecht bei den Projekten des KIs. „Bei den Sprachbildungsprogrammen hat sich der Beirat für Projekte entschieden, in denen Eltern mit ihren Kindern in Alltagssituationen die deutsche Sprache üben können“, erklärte Anne Mischendahl vom KI.

Der Integrationsbeirat hat insgesamt 20 Mitglieder, darunter neun Vertretung innen und Vertretung der Städte und Gemeinden des Kreises mit Migrationshintergrund.
Fünf dieser Migrationsvertreter werden vom Integrationsrat der Stadt Paderborn entsandt, darunter auch der Vorsitzende des Rates. Die übrigen vier Vertretung werden am Dienstag, 29. September, gewählt. Sie kommen aus den kreisangehörigen Städten und Kommunen. Die Mitglieder des Beirats treffen sich zu vier Sitzungen jährlich.

Mehr Informationen gibt es im Internet unter http://www.kreis-paderborn.de/bildungsbuero/pressespiegel/index.php

 

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